| Reisebericht Schottland |
| Reisezeit: 10.9.96 bis 27.9.96 | Fahrzeug: Fähre / Pkw |
| Route: | Hamburg - Newcastle (Fähre) Jedburgh - Galashiels - Peebles - Stirling (Durchfahrt - Dunblane - Crieff - Dunkeld - Perth - Pitlochry - Kingussie - Boat of Garden - Dufftown - Elgin - Burghead - Nairn - Inverness - Rund um Loch Ness - Fort Augustus (Durchfahrt) - wieder Inverness (Durchfahrt) - Dingwall - Alness - Tain - Lairg - Bonar Bridge - Ledmore - Lochinver - Scourie - Durness - wieder zurück nach Ullapool - Laide - Gairloch - Achnasheen - Kyle of Lochalsh, von dort rüber zur Isle of Skye - Broadford (Skye) - Dunvegan (Skye) - Uig (Skye) - Portree (Skye) - wieder zurück auf's Festland nach Eilean Donan - Fort Augustus - Invergarry - Spean Bridge - Fort William - Glencoe - Creanlarrich - Oban - Lochgilphead - Inveraray - Loch Lomond - The Trossachs - Stirling - Glenrothes - Edinburgh - Dunbar - Berwick upon Tweed - Alnwick - Ahington - Newcastle - Hamburg |
| Fähre: | DFDS Deutschland GmbH Van-der-Smissen-Str.
4 22767 Hamburg Tel. (0 40) 38 90 30
Überfahrt incl. Innenkabine mit Dusche / WC und Pkw, hin und zurück ca. 1.200 DM. Mit Schlafcouch geht es aber auch wesentlich billiger. Für 500 DM kommt man gut hin und zurück (2 Pers. + nor- malem Pkw). Die Fähre ist ausgestattet mit 2 Restaurants, zwei Bars, einem Kino (Filme in englischer Sprache), einer Kinderspiel- ecke, einem Duty-Free-Shop und einem Show-Room. Außer einigen Aufführungen (Band, Pirat für die Kinder etc.) kostet alles Aufpreis. Auch das Essen im SB-Restaurant ist sehr teuer und nicht besonders gut. |
| Allgemein: | Außer der Fähre hatten wir im Voraus nichts gebucht. Es war aber kein Problem, eine Unterkunft (Bed & Breakfast) für eine Nacht zu finden, wenn man sich zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr darum gekümmert hat. In der Hauptsaison ist das sicherlich problematischer. |
| Unterkunft: | Übernachtet haben wir i.
d. R. privat (B & B). Nur zweimal haben wir uns ein teureres, aber
nicht unbedingt besseres, Guest-House geleistet. Guest-Houses haben mehrere
Zimmer und sind mit einer kleinen Pension vergleichbar. Die Preise liegen
für B & B zwischen 13 und 20 Pfundpro Person und Nacht, für
Guest-Houses kann man nach unseren Erfahrungen bis zu 25 Pfund los werden.
Bei den B & B- Schildern am Straßenrand sind z. T. die Leistungen
beschrieben, so daß man schonmal eine Vorauswahl treffen kann:
H/C = Hot & cold Water En-Suite = Der Raum verfügt über ein eigenes Bad / WC, das man sich nicht mit anderen Gästen teilen muß Zweimal sind wir auf "Baderegeln" gestoßen. Die Inhaberin wollte, daß nur zu bestimmten Zeiten geduscht wird (abends). Einmal, weil sie selbst (!) das Badezimmer morgens benutzte. Einmal, weil es morgens noch kein warmes Wasser gab. Danach haben wir darauf geach- tet, eine Unterkunft ohne "Baderegeln" zu erwischen. Das Teilen des Badezimmers mit anderen Gästen machte aber kaum Probleme. Die Zimmer an sich waren bis auf eine Ausnahme immer sehr gut aus- gestattet, meist mit TV, Radio und Wasserkocher mit Tee. Bei Doppelzimmern werden allerdings oft zwei einzelne Betten in einem Raum angeboten. Das Frühstück war ausnahmslos überall gut. Ein schottisches Früh- stück besteht i. d. R. aus Cornflakes, Toast mit Marmelade oder Honig, Bacon (gebratener Speck), Sausages (kleine Würstchen), Spiegel- oder Rührei, sowie Quark oder Joghurt als Nachtisch. In einigen B & B's kann man sich sein Frühstücksmenu selbst zusammen- stellen (Alternativ zu Bacon & Sausages, dann gebackene Bohnen oder Rührei). Auch nach Abwechslung beim Essen fragen hilft, wenn man Bacon schon nicht mehr sehen kann...:-)! Nach so einem Früh- stück hatte mam bis abends eigentlich genug, da es auch sehr reichhaltig war. |
| Wetter: | Normalerweise bekommt man in Schottland den unvermeidlichen "Drizzle" (Sprühregen) zu spüren, den wir aber nur einmal hatten. Völlig untypisch für Schottland hatten wir 11 Tage hintereinander T-Shirt-Wetter und strahlenden Sonnenschein. Da man davon aber nicht ausgehen kann, empfiehlt sich gerade um diese Zeit (Spät- sommer / Herbst) warme Kleidung und Regenzeug. |
| Straßen: | Im Süden und nahe den Städten gut ausgebaut, im Norden und an der Westküste allerdings sehr viele Single-Track-Roads. Das sind ein- spurige Straßen mit Warteplätzen (Passing-Places), um den Gegen- verkehr durchzulassen. Diese Straßen sind z. T. recht abenteuer- lich, da sie oftmals mit Serpentinen und / oder Steigungen / Gefälle von bis zu 25 % verbunden sind. Es macht aber Spaß, dort langzufahren! :-) |