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Jenses Gedichteseite

<BR><BR> <B>Leser der Gedichte bisher: </B><BR> <a href="http://www.prtracker.com/cgi-bin/link.exe"> <img src="http://www.prtracker.com/cgi-bin/count.exe?Ged1,roswitha.guenther@sz-online.de" ismap border="0" width="440" height="40"></a><BR> Eine Statistik gibt es hier: ---- <A HREF="http://de.nedstat.net/viewstat.asp?name=jenged"> <IMG SRC="http://de.nedstat.net/scripts/nedstat.dll?name=jenged" WIDTH="22" HEIGHT="22" BORDER="0" ALT=""></A> ---- <BR><BR><BR> <H1><A Name=Anf>Inhaltsverzeichnis der Gedicht 1-10</A></H1><BR> <OL> <LI><A Href=#Gedicht1>Friedrich von Logau: [Epigramme]</A> <LI><A Href=#Gedicht2>Matthias Claudius: Der Mensch</A> <LI><A Href=#Gedicht3>Ludwig Christoph Heinrich H&ouml;lty: Aufmunterung zur Freude</A> <LI><A Href=#Gedicht4>Friedrich von Matthisson: Zuruf </A> <LI><A Href=#Gedicht5>Johann Wolfgang Goethe: Wer nie sein Brot mit Tr&auml;nen a&szlig;</A> <LI><A Href=#Gedicht6>Johann Wolfgang Goethe: Wanderers Nachtlied </A> <LI><A Href=#Gedicht7>Eduard M&ouml;rike: Gebet </A> <LI><A Href=#Gedicht8>Friedrich Nietzsche: Ecce homo </A> <LI><A Href=#Gedicht9>Else Lasker-Sch&uuml;ler: Gebet </A> <LI><A Href=#Gedicht10>Hugo von Hofmannsthal: Was ist die Welt? </A> <HR> <!-- MoneyBanner-Partner BEGIN --> <CENTER> <A HREF="http://MoneyBanner.de/cgi-bin/click.pl?1256&259" TARGET="_top"> <IMG SRC="http://MoneyBanner.de/cgi-bin/view.pl?1256&259" BORDER=0 WIDTH=400 HEIGHT=40></A><BR> <A HREF="http://MoneyBanner.de/?1256&259" TARGET="_top"><FONT SIZE=-1>Mitglied bei MoneyBanner.de</FONT></A> </CENTER> <!-- MoneyBanner-Partner ENDE --> <HR> <LI><A Href=gedicht2.html>weitere 10 Gedichte (11 - 20) </A> <LI><a Href=gedich3.html>weitere 10 Gedichte (21 - 30) </a> <LI><a href=gedich4.html>weitere 10 Gedichte (31 - 40) </a> <LI><a href=gedich5.html>weitere 10 Gedichte (41 - 50) (vor allem Liebesgedichte)</a> <LI><a href=gedich6.html>weitere 10 Gedichte (51 - 60) (vor allem Liebesgedichte) </a> <li><a href=gedich7.html>weitere 10 Gedichte (61 - 70) (haupts&auml;chlich franz&ouml;sische Lyrik) </a> <LI><A Href=index.html>Zur&uuml;ck auf Jenses Homepage</A> </OL> <BODY><BR> <!--- Banner-Lotto start ---> <!--- Wenn dieser Code mal in einem anderen HTML-Dokument eingebunden wird ---> <!--- melden Sie es neu an unter http://www.bannerlotto.com ---> <CENTER> <A HREF=" http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/main.pl?advert=NonSSI&page=01" target="_top"><IMG SRC= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/main.pl?ID=anzeige1&page=01" HEIGHT=40 WIDTH=400 border=0></A><BR><A HREF= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro1.pl?advert=NonSSI&page=01" target="_top"><IMG SRC= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro1.pl?ID=anzeige1&page=01" HEIGHT=15 WIDTH=100 border=0></A><A HREF= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro2.pl?advert=NonSSI&page=01" target="_top"><IMG SRC= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro2.pl?ID=anzeige1&page=01" HEIGHT=15 WIDTH=100 border=0></A><A HREF= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro3.pl?advert=NonSSI&page=01" target="_top"><IMG SRC= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro3.pl?ID=anzeige1&page=01" HEIGHT=15 WIDTH=100 border=0></A><A HREF= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro4.pl?advert=NonSSI&page=01" target="_top"><IMG SRC= "http://www.bannerlotto.com/cgi-bin/micro4.pl?ID=anzeige1&page=01" HEIGHT=15 WIDTH=100 border=0></A> <BR><FONT SIZE="0"><A HREF= "http://www.bannerlotto.com/" target="_top">WWW.BANNERLOTTO.COM - Ohne Einsatz viel gewinnen!</A> <FONT></CENTER> <!--- Banner-Lotto ende ---> <BR> <FONT SIZE=2> Thousands of people waiting to meet you at <B> <A HREF=http://www.germanfriendfinder.com/go/p161c> FriendFinder</A></B> personals!<br> <A HREF=http://www.germanfriendfinder.com/go/p161c> <IMG SRC=http://www.germanfriendfinder.com/ffd/ads/ad2.jpg></A> </FONT> <br> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht1>Gedicht 1</A></B></FONT><BR><BR><BR> <B>Friedrich von Logau (1604-1655): [Epigramme] </B><BR><BR> Das menschliche Alter<BR><BR> Ein Kind wei&szlig; nichts von sich, ein Knabe denket nicht,<BR> Ein J&uuml;ngling w&uuml;nschet stets, ein Mann hat immer Pflicht,<BR> Ein Alter hat Verdru&szlig;, ein Greis wird wieder Kind:<BR> Schau, lieber Mensch, was dies f&uuml;r Herrlichkeiten sind.<BR><BR> Die Gelegenheit<BR><BR> Es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu verrichten;<BR> Es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu vernichten.<BR><BR> Sich selbst besiegen<BR><BR> Sich selbselbsten &uuml;berwinden, ist der allerschwerste Krieg;<BR> Sich selbselbsten &uuml;berwinden, ist der allersch&ouml;nste Sieg.<BR> (von 1654)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A> <BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht2>Gedicht 2</A></B></FONT><BR><BR><BR> <B>Matthias Claudius (1740-1815): Der Mensch</B><BR><BR> Empfangen und gen&auml;hret<BR> Vom Weibe wunderbar<BR> K&ouml;mmt er und sieht und h&ouml;ret,<BR> Und nimmt des Trugs nicht wahr;<BR> Gel&uuml;stet und begehtet,<BR> Und bringt sein Tr&auml;nlein dar;<BR> Verachtet, und verehret;<BR> Hat Freude, und Gefahr;<BR> Glaubt, zweifelt, w&auml;hnt und lehret,<BR> H&auml;lt nichts, und alles wahr;<BR> Erbauet, und zerst&ouml;ret;<BR> Und qu&auml;lt sich immerdar;<BR> Schl&auml;ft, wachet, w&auml;chst, und zehret;<BR> Tr&auml;gt braun und graues Haar etc.<BR> Und alles dieses w&auml;hret,<BR> Wenn's hoch kommt, achtzig Jahr.<BR> Denn legt er sich zu seinen V&auml;tern nieder,<BR> Und er k&ouml;mmt nimmer wieder.<BR> (von 1775)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A> <BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht3>Gedicht 3</A></B></FONT><BR><BR> <B>Ludwig Christoph Heinrich H&ouml;lty (1748-1776): Aufmunterung zur Freude</B><BR><BR> Wer wollte sich mit Grillen plagen,<BR> Solang uns Lenz und Jugend bl&uuml;hn;<BR> Wer wollt in seinen Bl&uuml;tentagen<BR> Die Stirn in d&uuml;stre Falten ziehn?<BR><BR> Die Freude winkt auf allen Wegen,<BR> Die durch dies Pilgerleben gehn;<BR> Sie bringt uns selbst den Kranz entgegen,<BR> Wann wir am Scheidewege stehn!<BR><BR> Noch rinnt und rauscht die Wiesenquelle,<BR> Noch ist die Laube k&uuml;hl und gr&uuml;n,<BR> Noch scheint der liebe Mond so helle,<BR> Wie er durch Adams B&auml;ume schien!<BR><BR> Noch macht der Saft der Purpurtraube<BR> Des Menschen krankes Herz gesund,<BR> Noch schmeckt in der Abendlaube<BR> Der Ku&szlig; auf einen roten Mund!<BR><BR> Noch t&ouml;nt der Busch voll Nachtigallen<BR> Dem J&uuml;ngling hohe Wonne zu,<BR> Noch str&ouml;mt, wenn ihre Lieder schallen,<BR> Selbst in zerri&szlig;ne Seelen Ruh!<BR><BR> O wundersch&ouml;n ist Gottes Erde<BR> Und wert, darauf vergn&uuml;gt zu sein!<BR> Drum will ich, bis ich Asche werde,<BR> Mich dieser sch&ouml;nen Erde freun!<BR><BR> (von 1783/84)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A> <BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht4>Gedicht 4</A></B></FONT><BR><BR> <B>Friedrich von Matthisson (1761-1831): Zuruf</B><BR><BR> Alles kann sich umgestalten!<BR> Mag das dunkle Schicksal walten.<BR> Mutig! auf der steilsten Bahn.<BR> Trau dem Gl&uuml;cke! Trau den G&ouml;ttern!<BR> Steig, trotz Wogendrang und Wettern,<BR> K&uuml;hn, wie C&auml;sar, in den Kahn.<BR><BR> La&szlig; den Schw&auml;chling angstvoll zagen!<BR> Wer um Hohes k&auml;mpft, mu&szlig; wagen,<BR> Leben gelt es oder Tod!<BR> La&szlig; die Woge donnernd branden:<BR> Nur bleib immer, magst du landen<BR> Oder scheitern, selbst Pilot!<BR><BR> (von 1829)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A> <BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht5>Gedicht 5</A></B></FONT><BR><BR> <B>Johann Wolfgang Goethe (1749-1832): Wer nie sein Brot mit Tr&auml;nen a&szlig;</B><BR><BR> Wer nie sein Brot mit Tr&auml;nen a&szlig;,<BR> Wer nie die kummervollen N&auml;chte<BR> Auf seinem Bette weinend sa&szlig;,<BR> Der kennt euch nicht, ihr himmlischen M&auml;chte.<BR><BR> Ihr f&uuml;hrt ins Leben uns hinein,<BR> Ihr la&szlig;t den Armen schuldig werden,<BR> Dann &uuml;berla&szlig;t ihr ihn der Pein,<BR> Denn alle Schuld r&auml;cht sich auf Erden.<BR><BR> (von 1794/95)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A><BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht6>Gedicht 6</A></B></FONT><BR><BR> <B>Johann Wolfgang Goethe: Wanderers Nachtlied</B><BR><BR> Der Du von dem Himmel bist,<BR> Alles Leid und Schmerzen stillest,<BR> Den, der doppelt elend ist,<BR> Doppelt mit Erquickung f&uuml;llest,<BR> - Ach, ich bin des Treibens m&uuml;de,<BR> Was soll all der Schmerz und Lust? -<BR> S&uuml;&szlig;er Friede,<BR> Komm, ach komm in meine Brust!<BR><BR> (erschien 1776)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A> <BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht7>Gedicht 7</A></B></FONT><BR><BR> <B>Eduard M&ouml;rike (1804-1875): Gebet</B><BR><BR> Herr! Schicke, was du willst,<BR> Ein Liebes oder Leides;<BR> Ich bin vergn&uuml;gt, da&szlig; beides<BR> Aus deinen H&auml;nden quillt.<BR><BR> Wollest mit Freuden<BR> Und wollest mit Leiden<BR> Mich nicht ersch&uuml;ttern!<BR> Doch in der Mitten<BR> Liegt holdes Bescheiden.<BR><BR> (von 1848)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A><BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=#Gedicht8>Gedicht 8</A></B></FONT><BR><BR> <B>Friedrich Nietzsche (1844-1900): Ecce homo</B><BR><BR> Ja, ich wei&szlig;, woher ich stamme!<BR> Unges&auml;ttigt gleich der Flamme<BR> Gl&uuml;he und verzehr ich mich,<BR> Licht wird alles, was ich fasse,<BR> Kohle alles, was ich lasse:<BR> Flamme bin ich sicherlich!<BR><BR> (von 1898)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A><BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht9>Gedicht 9</A></B></FONT><BR><BR> <B>Else Lasker-Sch&uuml;ler (1869-1945): Gebet</B><BR><BR> Ich suche allerlanden eine Stadt,<BR> Die einen Engel vor der Pforte hat.<BR> Ich trage seinen gro&szlig;en Fl&uuml;gel<BR> Gebrochen schwer am Schulterblatt<BR> Und in der Stirne seinen Stern als Siegel.<BR><BR> Und wandle immer in die Nacht ...<BR> Ich habe Liebe in die Welt gebracht, - <BR> Da&szlig; blau zu bl&uuml;hen jedes Herz vermag,<BR> Und hab ein Leben m&uuml;de mich gewacht,<BR> In Gott geh&uuml;llt den dunklen Atemschlag.<BR><BR> O Gott, schlie&szlig; um mich deinen Mantel fest;<BR> Ich wei&szlig;, ich bin im Kugelglas der Rest,<BR> Und wenn der letzte Mensch die Welt vergie&szlig;t,<BR> Du mich nicht wieder aus der Allmacht l&auml;&szlig;t<BR> Und sich ein neuer Erdball um mich schlie&szlig;t.<BR><BR> (von 1920)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A><BR><BR> <FONT SIZE="+1"><B><A Name=Gedicht10>Gedicht 10</A></B></FONT><BR><BR> <B>Hugo von Hofmannsthal (1874-1929): Was ist die Welt?</B><BR><BR> Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht,<BR> Daraus der Geist der Gottheit strahlt und gl&uuml;ht,<BR> Daraus der Wein der Weisheit sch&auml;umt und spr&uuml;ht,<BR> Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht<BR><BR> Und jedes Menschen wechselndes Gem&uuml;t,<BR> Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht,<BR> Ein Vers, der sich an tausend andere flicht,<BR> Der unbemerkt verhallt, verlischt, verbl&uuml;ht.<BR><BR> Und doch auch eine Welt f&uuml;r sich allein,<BR> Voll s&uuml;&szlig;-geheimer, nievernommer T&ouml;ne,<BR> Begabt mit eigner, unentweihter Sch&ouml;ne,<BR> Und keines Andern Nachhall, Widerschein.<BR><BR> Und wenn du gar zu lesen drin verst&uuml;ndest,<BR> Ein Buch, das du im Leben nicht ergr&uuml;ndest.<BR><BR> (von 1903)<BR><BR><A Href=#Anf>Zur&uuml;ck zur Inhaltsangabe</A><BR><BR> </BODY> <BR><A Href=index.html>Zur&uuml;ck zur Homepage</A><BR> <BR><A href=gedicht2.html>N&auml;chsten Gedichte (11-20) </a><BR> <BR>Bei Fragen und Anregungen sowie Vorschl&auml;ge E-Mail an <A HREF="mailto:roswitha.guenther@sz-online.de"> <IMG SRC="email09.gif" BORDER=0 WIDTH=107 HEIGHT=35> Jens G&uuml;nther</A><BR> <!-- EuroSponsor --><BR> <CENTER><A HREF="http://eurosponsor.de/web-sponsor/nt-bin/click.exe?102c" TARGET="_top"><IMG SRC="http://eurosponsor.de/web-sponsor/nt-bin/show.exe?102c" ALT="EuroSponsor" BORDER=1 WIDTH= HEIGHT= ></A></CENTER> <CENTER><FONT SIZE=-2>Mitglied bei <A HREF="http://www.eurosponsor.de" TARGET="_top">EuroSponsor</A></FONT></CENTER> <BR><!-- EuroSponsor --> <!-- TopSponsor --> <CENTER><A HREF="http://www.topsponsor.de/cgi-bin/click.exe?131" TARGET="_top"><IMG SRC="http://www.topsponsor.de/cgi-bin/show.exe?131" ALT="TopSponsor" BORDER=1 WIDTH=400 HEIGHT=40></A></CENTER><CENTER><FONT SIZE=-2>Mitglied bei <A HREF="http://www.topsponsor.de" TARGET="_top">TopSponsor</A></FONT></CENTER> <!-- TopSponsor --> <BR> <br><br> </HTML>