...darf ich vorstellen, Meine Becken....
hier möchte ich dich mit meinen Becken und deren Einrichtung und Technik langweilen....
![]()
![]()
Tanganjika-Becken
(200 Liter)
Das Becken ist "offen", mit einem 15 cm hohen Holzrahmen als "Spring-schutz" versehen. zwei HQL-Lampen (2x80 W) sorgen für ausreichend viel Licht. Ein kräftiger Innenfilter und eine leistungsfähige Turbelle sorgen für eine starke Strömung. Ein Topffilter mit drei Liter Volumen gefüllt mit Siporax trägt auch seinen Teil dazu bei.
Die Wasseroberfläche wird stark bewegt, so daß sich mit dem Licht ein tolles Schattenspiel auf den Steinaufbauten ergibt. Zahlreiche Höhlen und Spalten bis knapp unter die Wasseroberfläche dienen als dankbare Verstecke und Ruheplätze. Die Steinaufbauten selbst ruhen auf einer Styrophorplatte, welchec mit einer ca. 5cm dicken Sand-/Kiesschicht verdeckt ist. Den Bodengrund gestalten die Fische selbst. Vereinzellte Anubias-Stauden bewachsen die Steinwüste.
Bewohnt wird das 24,4°C warme Becken von einer Gruppe Tropheus duboisi (7 Exemplare), Lamprologus tretocephalus (2 Tiere), zwei Lamprologus brichardi und fünf Lamprologus leleupi.
Hier wird zweimal täglich Frostfutter aller Art gereicht. Ein Teilwasserwechsel (1/3 des Volumen) findet alle 14 Tage statt.
(Bilder werden bald folgen hoffe ich... es klappt noch nich so gut )
![]()
Diskus-Becken
(300 Liter)
Die Beleuchtung findet mit Leuchtstoffröhren 4x36 W (1x Grolux, 3x Daylight) über 12 stunden statt. Drei Topffilter mit jeweils 3 Liter Filtervolumen bewegen das Wasser. Ein Filter ist mit Watte gefüllt zur "Schnellfilterung" von Schwebeteilchen, der Zweite und Dritte mit Siporax©. Die Auslaufrohre bewegen die Wasseroberfläche. Zusätzlich habe ich noch einen Oxendator eingesetzt, um für ausreichend Sauerstoff zu sorgen. Das Wasser wird auf 30°C von einem Regelheizer erwärmt. Die Rück- und Seitenwände sind mit Styrophor verkleidet, was dem Heizer zugute kommt.
Der Bodengrund besteht aus einer 0,5-1 cm dicken, feiner Sandschicht (Chincilla-Badesand) um möglichst viel Beckenhöhe zu erhalten. Außerdem lässt der Sand den ganzen "Dreck" obenauf, was beim Reinigen von Vorteil ist. Zwei mittelgroße Wurzeln sind in das Becken eingehängt, der Bodengrund ist also frei. Die Wurzeln habe ich mit Anubias und Javafarn (beides Freiwurzler) bepflanzt. In der dünnen Sandschicht wachsen "Knollen-Pflanzen" wie Tieger-Lotus, und einige Exemplare der Gitterpflanze sehr gut.
Der Boden wird von einer Gruppe Farlowella acus mit insgesamt 11 Tieren bewohnt. Weiterhin finden 4 Pigeon-Blood, 2 Rot-Türkis, 3 flächig Türkis, und 2 a. Harlaldi , zwischen 8& 19 cm, ihren Platz. Gefüttert werden die Tiere 2-3x täglich mit Artemia, rote Mückenlarven und selbstgemachtem Disckus-Quick. Wenn das Licht am Abend aus ist bekommen die Farlowella noch eine Tablette Spirulina (Algenart), welche gern genommen wird.
Ein Teilwasserwechsel von 1/3 des Beckenvolumens wird wöchentlich mit eigens dafür aufbereitetem und temperrietem Wasser durchgeführt. Mulm und Futterreste werden täglich abgesaugt (dauert ca. zehn Minuten mit Vorbereitung und wieder aufräumen, ist also wirklich kein Aufwand).
![]()
![]()
![]()