Die Kleidung des Frühen Mittelalters
(Etwa 6. bis 12 Jahrhundert)
 
 
 
 
 
 
Mann im kurzen Leibrock und großen Mantel, dieser auf der Schulter geschlossen. Formgerechte, feste Strumpfteile und Beinwickel. Haar rund geschnitten

 
 
 
 
 
 
 
 

Frau mit knielangem Obergewand. Reicher Bortenschmuck. Großes Tuch über Kopf und Schultern

 
 
Die Zeit Karls des Großen (742 bis 814 n.Chr.) kennt keinen einheitlichen Kunststil. Entsprechend zeigt sich in der Kleidung der Franken neben dem byzantinischen Einfluß eine deutlich bodenständige Note.
Karl der Große trug die Tracht seines fränkischen Volkes: Hemd und Unterhose aus Leinen, darüber einen Leibrock, lange germanische Hosen mit Beinwickeln um die Unterschenkel, dazu einen dunkelblauen Mantel.
Der Anzug der Frau besteht aus einem bodenlangen, weiten, weißen Hemdkleid mit langen , engen Ärmeln. Das Obergewand ist oft nur knielang, kurzärmelig oder ärmellos.
In der romanischen Zeit (Rundbogenstil - 10. bis 12. Jh.) wird dieses Gewand an Halsausschnitten und Säumen reich verziert. Ein Mantel ergänzt den Anzug.
In der Buchmalerei der Karolingischen und romanischen Zeit finden wir Kleider mit kräftigen eingewebten Mustern in Farben wie Himmelblau, Rot und Laubgrün.
 
 
 
Knöchelhoher Schuh aus Filz oder Leder
Mann mit Kapuzenkragen, der zur Erweiterung eingeschnitten ist
Schnitt zur Kapuze
 
 
 
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