Am Mittwoch, den 27.05.1998 führten wir unseren ersten Ausflug durch. Es war der Ausflug Boca de Yuma (deutscher Untertitel Land und Leute). Los ging es mit dem Bus um 7:15 Uhr ab Treffpunkt Riu Hotels. Den ungefähren Verlauf der Tour könnt ihr der folgenden Karte entnehmen:

Die Stationen im Einzelnen:
Nachdem alle Teilnehmer im Bus saßen ging es gegen 7:40 Uhr los. Unser Reiseführer hieß Pedro Pablo, aber wir sollten doch Peter Paul zu ihm sagen. Pedro war ein echt witziger Typ, zuerst nahm er uns alle auf dem Arm, weil er uns die Tour nach Santo Domingo ausführlich beschrieb und dann meinte, daß wir wohl alle im falschen Bus wären *G*. Waren wir aber nicht und nach etwa 1 Stunde Fahrt hatten wir unsere erste Station erreicht.
Auf der Weiterfahrt von Altos de Chavón nach La Romana gab es dann schon erste Anzeichen für das Ereignis, was die gesamte Tour unvergeßlich machen sollte. Auf der Feuerwache von Altos de Chavón mußte der Busfahrer eine Menge Wasser nachfüllen, da die Kühlwasserpumpe einen Defekt bekommen hatte (was auch dazu führte, daß die Klimaanlage des Busses bei der Abfahrt aus Altos de Chavón zunächst nicht benutzt werden konnte und wir somit wie die Schweine im Bus schwitzten, da es zudem grade Mittagszeit war).
| Nachdem wir dann doch La Romana erreicht hatten (drittgrößte Stadt, ca. 96.000 Einwohner,
Provinzhauptstadt), ging es dort für uns in einem Restaurant zum Mittagessen, während der Busfahrer mit dem
Bus zur Reparatur der Kühlwasserpumpe fuhr. La Romana ist eine wohlhabende Stadt, was es den kubanischen
Zuckerrohrfabrikanten und der Gulf & Western Company verdankt, die in den 20er Jahren große Ländereien für
den Zuckerrohranbau aufkaufte. Den Name La Romana verdankt die Stadt einer römischen Waage, die im 1851 erbauten Hafen stand. Heute steht in La Romana die größte Zuckerrohrfabrik des Landes, die Central de la Romana. Sie erkennt man schon von weitem an den hohen Schornsteinen, die eine Menge Dreck in die Luft pusten. So konnten wir die Fabrik noch lange auf dem Segeltrip von Bayahibe nach Saona sehen. Bei der Fahrt nach Santo Domingo mußten wir ebenfalls an der Fabrik vorbei und bemerkten den "starken Nebel" (Abgase der Fabrik). In La Romana besuchten wir schließlich noch eine Zigarrenmanufaktur (rechts), die in einem Krankenhaus (!) untergebracht war. |