Dominikanische Republik


Saona Adventure

Am Freitag, den 29.05.1998 machten wir unseren zweiten Ausflug (Saona Adventure). Bereits am Morgen zum Aufstehen gab es die erste Hiobsbotschaft: Mein freundlicher Weckdienst (Barbara) teilte mir mit, daß sie nicht mitkommen könne, da sie die halbe Nacht wegen Magenbeschwerden auf der Toilette verbracht hatte (das Geld haben wir dann auch wiederbekommen). Traurig machten sich Petra und ich also um 7:30 Uhr alleine auf.

Karte

Entgegen der ersten Tour (Boca de Yuma) gab es diesmal nicht so viel zu besichtigen, wir waren mehr unterwegs als an Orten. Die Tour verlief auf folgender Strecke (die Nummern auf der Karte sind die jeweiligen Zielorte):

  1. Abfahrt Hotel Riu Naiboa zum Hafen Bayahibe
  2. Segeltrip mit dem Trimaran Charles Heidsieck von Bayahibe zur Insel Saona
  3. Rückfahrt von Saona mit Schnellbooten bis zum Delta des Chavón
  4. Fahrt mit einem Raddampfer auf dem Chavón bis zur Schleuse
  5. Busfahrt zum Flughafen La Romana
  6. Flug von La Romana nach Punta Cana

1. Busfahrt Hotel Riu Naiboa nach Bayahibe

Um 7:30 Uhr fuhren wir vom Hotel zum Hafen Bayahibe. Unser Reiseführer auf dieser Tour war Rafael und versuchte, wie Perdo Pablo auf der ersten Tour auch, uns auf die Schippe zu nehmen indem er meinte, daß wir im Bus nach Santo Domingo wären. Auf der Fahrt zum Hafen erzählte er einiges über die Dominikanische Republik, was Petra und ich aber von der ersten Tour bereits alles wußten, so daß wir selig bis Bayahibe geschlafen haben (und ich habe von bestimmten 1,65 Metern geträumt...).

2. Segeltrip von Bayahibe zur Insel Saona

Trimaran Karibik Von Bayahibe aus ging es mit Landungsbooten auf den Trimaran (nicht Katamaran, denn der Trimaran hat neben den beiden Auslegern noch einen eigenen Rumpf) Charles Heidsieck ("Champagne Charly", ganz links), der uns über 3 Stunden von Bayahibe auf die Insel Saona brachte. Der Segeltrip verlief über das Karibische Meer, welches ein wunderschönes Türkis hat, was man auf dem Scan (links) leider nicht erkennen kann.

Auf dem Trimaran befanden wir uns während des Segelns auf den Auslegern (rechts oben). Die Sonne brannte heiß (der ein oder andere hat sich bestimmt auch einen Sonnenbrand geholt), die Segel knatterten im Wind und Reggae-Musik lief. Schnell gab es die ersten Cuba Libre und die Stimmung an Bord war nach einiger Zeit so ausgelassen, daß auch auf dem Boot zur Merengue- und Reggae-Musik getanzt wurde (rechts Mitte).

Schließlich durfte auch die Steinmaus mal ran und das Boot für einen kurzen Moment steuern (rechts unten).

Ausleger

Merengue

Kapitän Steinmaus

3. Rückfahrt von Saona zum Delta des Chavón

Saona

Steinmaus
Etwas verspätet sind wir gegen 13:30 Uhr auf der Insel Saona angekommen. Vom Trimaran wurden wir mit Kleinbooten auf den Strand (links oben) gebracht. Dort gab es ein Barbecue zu Mittag (und natürlich wieder viel Cuba Libre...). Nach dem Mittag habe ich dann mal eine Abkühlung im Wasser der Karibik nehmen wollen - aber das war wohl nichts... das Wasser war wärmer als die Luft. Also habe ich mich kurzerhand anders entschlossen und (dem Cuba Libre sei dank...) ein kleines Nickerchen zu Mittag eingelegt (links unten).

Nach etwa 2 Stunden auf der Insel Saona traten wir dann die Rückfahrt mit Schnellbooten an (rechts oben). Die Fahrt war nichts für Rückenkranke und Baseball-Cap-Träger (einer hat seine verloren, dumm gelaufen). Die gleiche Strecke, die wir hin in 3 Stunden gesegelt sind, haben wir mit den Booten in 20 Miunten (netto) zurückgelegt - unterbrochen nur von einer kleinen Pause, zu der der Bootsführer uns mitten auf dem Meer zum "Aussteigen" aufforderte. Nunja, Guido war mal wieder der erste der sich auf eine Abkühlung beim Schwimmen freute, aber Pustekuchen - wir waren mitten auf dem Meer auf einer Sandbank angelangt (rechts Mitte). Nun, das mußte dann auch wieder gefeiert werden, mit... natürlich, Cuba Libre.

Schließlich erreichten wir dann das Delta des Chavón (rechts unten), wo es von den Schnellbooten auf den nächsten Teil der Reise ging, den Chavón hinauf.

Schnellboot

Sandbank

Chavóndelta

4. Raddampferfahrt auf dem Chavón

Raddampfer

Chavónschleuse

Im Delta des Chavón stiegen wir dann von den Schnellbooten auf einen Raddampfer um (links oben). Mit diesem fuhren wir auf dem Chavón, vorbei an Altos de Chavón (rechts oben). Endlich gab es mal keinen Cuba Libre, sondern Piña Colada *hick* und frisches Obst und dazu Merengue-Musik.

Die Musik störte dann doch ein wenig beim Betrachten der herrlichen Wälder links und rechts des Chavón (rechts unten). Wie ich schon bei der Tour Boca der Yuma beschrieben habe, wurden auf dem Chavón große Teile des Films Apocalypse Now gedreht. Vielleicht vermittelt das Bild rechts unten ein wenig von dem Eindruck, den man auf dem Chavón davon bekommt.

Die Fahrt endete an der Schleuse, auf der die Straße von Higuëy nach La Romana entlang läuft (links unten). Dort verließen wir den Raddampfer, mußten ein Stück durch den Wald zur Straße laufen, wo wir dann sogar noch Flußkrebse zu sehen bekamen.

Altos de Chavón

Chavón

5. Busfahrt zum Flughafen La Romana

An der Straße erwartete uns dann der Bus zum Flughafen von La Romana. Glücklicherweise war der Bus uralt und nicht (!) klimatisiert *stöhn*. Zum Glück (diesmal wirklich zum Glück) dauerte die Fahrt zum Flughafen nur etwa 20 Minuten. Dort warteten wir etwa nochmal 20 Minuten, bevor unsere Reisegruppe auf die zwei Flugzeuge nach Punta Cana verteilt wurden und der Flug dann auch sofort begann.

6. Flug nach Punta Cana

Flugzeug

Guido und Herbert
Der in La Romana landende Flieger (links oben auf dem Flughafen von Punta Cana) stoppte gar nicht erst, sondern wir mußten laufenderweise sofort rein in das Flugzeug. Wir saßen noch gar nicht richtig, da startete er auch schon. Bei schönstem Wetter konnten wir die Dominikanische Republik dann von oben in einer Flughöhe von etwa 3000 Fuß genießen (rechts).

Nach etwa einer 1/4 Stunde Flug landeten wir ohne weitere Zwischenfälle auf dem Flughafen von Punta Cana. Bis der (letzte) Bustransfer beginnen konnte, mußten wir noch auf den Bus warten, so daß noch einige letzte Fotos auf dem Flughafen entstanden sind. Rechts unten sind Herbert (unser ständiger Schatten) und ich zu sehen. Dort könnt ihr auch erkennen, wie naß wir immer noch von der Schnellbootfahrt waren.

Flug

Flug

7. Ankunft im Riu Naiboa und Abend

Nocheinmal mußten wir am Flughafen von Punta Cana etwa 20 Minuten auf einen Bus warten, dann konnte die allerletzte Fahrt vom Flughafen zum Hotel (etwa 3/4 Stunde) beginnen. Im Hotel angekommen stürmten wir natürlich sofort auf Barbara's Zimmer und berichteten vom Ausflug. Sie hatte den Großteil des Tages im Bett verbracht, war aber am Nachmittag für ein paar Stunden am Strand. Sie hatte es tatsächlich geschafft, im Laufe des Tages das von mir geliehene Buch Die Brücken der Freiheit von Ken Follett komplett zu lesen!

Nach dem Duschen sind wir dann noch zum Abendessen (den späten Termin um 20:30 Uhr) und anschließend alle totmüde ins Bett gefallen. Naja, nicht alle, aber das ist eine andere Geschichte, die nicht hierhin gehört.




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