
An der Hauptstrasse hat der Fahrer uns dann abgesetzt.. Aber der Weitertransport bis zur
Strasse zur Faehre ging dann auch rasch weiter (es kommt immer dann witzigerweise ein
Fahrzeug, wenn wir uns
eine Zigarette anzuenden!).
An der Kreuzung, wo wir aussteigen wollten um weiter zum Hafen zu kommen, wollte uns der
Busfahrer ueberreden, mit ihm ueber Nathon weiterzufahren, dass kostete genauso viel und hier
kaemen wir auch
nicht leicht weiter.. Wir sind dann aber trotzdem ausgestiegen und haben uns einen Augenblick
auf die Strasse gesetzt und gewartet.
Ein paar Minuten spaeter hielt ein
Privatwagen
und hat uns bis direkt zum Hafen mitgenommen.
Klappt doch bestens! Michael hat sich nach Ticket's erkundigt und Timo und ich haben uns die
Abfahrtszeiten
angeschaut. "Du, da geht ja um 16:00 Uhr auch noch eine Faehre, warum nehmen wir die
nicht?".
Es war 2 oder 3 Minuten vor 16:00 Uhr!!! In dem Augenblick kam Michael mit den Ticket's in der
Hand angeschossen.
"Quickly, quickly, dann bekommen wir die Faehre noch!" Als dann mal los so schnell wie es geht
bei der Hitze, dem Gepaeck usw..
Wir haben es aber geschafft und kaum waren wir an Bord, wurden auch schon die vorderen
Luken dicht gemacht und ab ging es zum Festland nach Donsak.
Es war eine schoene ruhige Ueberfahrt von ca. 1,5 Stunden und einer sehenswerten Landschaft.
Die Bergkaemme auf den vorbeiziehenden Inseln
sind ganz anders als in Indonesien, zackiger, schroffer.
Im Hafen von Donsak standen wider Erwarten keine Busse oder Taxi's herum. Als uns dann
doch einer ansprach, wollte er fuer die Fahrt nach Surat Tani einen sehr hohen Preis haben.
Waehrend Michael noch am verhandeln war, habe ich einen Fahrer, der sich mit Marktfrauen
unterhielt, gefragt, ob er uns nicht mitnehmen koenne
- ok. 4 Personen = 200 Baht.
Also das Geroedel und uns hinten auf den Pickup und los ging die Fahrt. Wir hatten uns die
Entfernung allerdings
nicht so lang vorgestellt! Der ist doch tatsaechlich 1,5 Stunden bei flotter Fahrweise mit uns
durch die Gegend
gefahren. Es waren dann so ca. 70-80 Km. Dafuer hat er uns dann aber auch noch direkt vor
dem Hotel Bandon abgesetzt, wo wir hin wollten!
Das Hotel ist sehr einfach, im voraus zu bezahlen und unpersoenlich. Links und rechts von einem
langen Gang gehen die Zimmer ab. Die Zimmer sind nur zum Uebernachten und Duschen
geeignet und sehr laut, aber
fuer 160 Baht geht das fuer eine Nacht.
Dann erstmal eine Dusche und jetzt zum Nachtmarkt und was essen. Aber dafuer braucht man
Geld. Unsere
American Express-Check's konnten wir auch nach laengerem Suchen nicht umtauschen, also die
Visa-Karte um ihre Hilfe bitten und dann zum Markt.
Der sah zwar von der Beleuchtung optisch sehr schoen aus, aber vom Essensangebot hat uns
der vorher bereits in Bangkok besuchte Markt besser gefallen. Jasmin und Timo hatten sich nach
laengerem Zoegern fuer eine
Fleischsuppe entschieden, aber dann war auch Huehnerhaut, Leber etc. drin und wurde
dann stehen gelassen.
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch Kekse und Getraenke in einem bewachtem Supermarkt
gekauft. Deutlich zu erkennen war eine Art von Privatpolizei.
Bald danach sind wir dann - es war bereits nach Mitternacht - schlafen gegangen. Uff was fuer
ein Tag!
01.09.
Die Nacht war sehr laut und warm. Ein Fenster zu oeffnen ging wegen des
Laerms nicht. Also am Morgen fueh raus und fertigmachen.
Als ich noch Trinkwasser zum Zaehneputzen holen wollte, war die Rezeption nicht besetzt. Also
laeuten.
Es oeffnete sich im Hintergrund eine Tuer und ein junges Maedchen oeffnete vom Bett aus
verschlafen ein Auge,
dass daraufhin auch gleich wieder zuviel. Also nochmal klingeln. Dann gingen endlich beide
Augen
auf - aber nicht fuer lange.
Die Lotusbluete drehte sich um und war wieder in Morpheus Armen verschwunden.
Ich habe mir das Trinkwasser selber aus dem Kuehlschrank genommen. Die sehen in Thailand
alle gleich aus
und durch die Glasscheibe kann man den Inhalt erkennen.
Dann Fruehstueck - Eiskaffee - um unsere Augen entgueltig aufzu bekommen und ab zur
Bustation. Aber erst noch Geld
eintauschen. Die Bank war innen mit einem gut funktionierendem "Eisschrank" (Klimaanlage)
versehen.
Ein richtiger "Eisbunker". Nach laengerem Warten und vielen Vorgesetzten bekamen wir dann
auch korrekt
abgestempelt und zusammengeheftet! unser Geld.
Ein Klein-Taxi hat uns dann zum Busbahnhof gebracht und dort haben wir auch gleich noch den
gerade abfahrenden
Bus zum Zugbahnhof an der Ampel erwischt. Aber der hatte eine "wahnsinnige" Geschwindigkeit
drauf - jede Minute
dachten wir, jetzt bleibt er ganz stehen und wir muessen schieben helfen.
Er ist dann aber doch schnaufend und aechzend angekommen und Michael hat die Ticket's bis
Chumpon besorgt.
Der Zug stand bereits im Bahnhof und wir wollten unser Gepaeck schon mal verstauen. Oh Gott,
wir hatten einen Zug
der Sonderklasse erwischt! Alle Waggons mit Klima - und eiskalt. Na die Fahrt konnte lustig
werden!
Wir waren dann nach 1,5 Stunden auch recht durchgefroren.
Ausserdem hatte, Michael und ich noch Probleme mit dem Magen eingehandelt (Kraempfe,
Uebelkeit), so dass
insgesamt die Fahrt nicht sehr schoen war.
Am Bahnhof Chumpon angekommen, hatte uns die Waerme dann wieder sehr schnell eingeholt.
Es war aber nicht zu
heiss, sonder eher recht angenehm.
Die ueblichen Versuche von Taxifahrern uns an unseren Wunschort (lt. Reisefuehrer hatten wir
uns die Cabana Beach
etwas weiter noerdlich als wir bei unserem ersten Stop waren, ausgesucht) zu bringen, haben wir
nicht angenommen.
Michael hat dann einen Pickupfahrer angesprochen, der uns auch fahren wollte. Am Anfang war
Michael der Meinung,
der liebe Mensch wuerde in die total falsche Richtung fahren. Aber anhalten konnten wir den
Wagen hinten auf dem
Pickup auch nicht. Jasmin und mir kam dann aber die Strasse bekannt vor. Hier waren wir schon
einmal an die
Cabana-Beach gefahren. Und am Ende bog der Fahrer dann die Strasse links rein, wo wir rechts
am Strand gewesen waren.
Leider waren die Unterkuenfte mehr als maessig, entweder weit vom Strand weg (200 Baht) oder
ueberteuert
(300 - 400 Baht) teils fuer einen Single Room und sehr kleine und unfreundlich. Hierbei handelt
es sich um die
"Thung Wua Laen Beach Nord".
Also aus unserer Seite nicht zu empfehlen, zumal wir den Eindruck hatten, dass hier eine
gewisse
Preisabsprache statt findet. Nach mehreren vergeblichen Versuchen sind wir dann doch
am Ende in den
Cabana Bungalow's "Thung Wua Laen Beach" untergekommen. Zwar auch sehr einfache
kleine Zimmer,
aber fast direkt am Strand.
Das Lokal machte auch einen normalen Eindruck und sollte laut Reisefuehrer sehr ruhig sein.
Was wir dann erst
spaeter erfahren haben, als Michael und Jasmin sich nach Tauchmoeglichkeiten erkundigten,
wurde fuer dieses
Wochenende eine Veranstaltung des Thailaendischen "Rotari-Club's " erwartet.
Im Laufe des Abends trudelten dann auch die ersten schweren Chauffeur gesteuerten Wagen
ein
- und hielten genau
vor unserer Huette! Unangenehm! Aber der Krach ging am spaeten Abend erst richtig los.
Waehrend sich im Lokal
Homoratioren lautstark begruessten, palaverten die Chauffeure vor unserer Huette fast noch
lauter. Auch die
abgestellten Autos wurden wieder angeschmissen - man kann ja dann bei laufender Klimaanlage
besser schlafen.
Erst nach mehrmaliger Beschwerde und dem Hinweis, wir wuerden die Chefs informieren, wurde
es vorruebergehend
ruhiger.
Zum Thema Tauchen haben wir uns mit dem dortigem Tauchlehrer - Dirk - unterhalten. Auch hier
die Padi - Methode.
Ein Tauchen fuer Jasmin und Michael geht nur wieder mit Dive-Master, 4 Tauchgaenge an 2
Tagen je Person zusammen
mit Essen und Trinken 400.- DM. Das gleiche mit Abnahme der Theorie und Praxis
entsprechend der jetzt bei VDST
der Einfuehrungskurs, nur wird das Weltweit anerkannt. Also fuer den Kurs zu entscheiden, bei
den naeheren
Informationen, war einfach.
02.09 Nach dem Ausschlafen und dem Fruehstueck ging es zum
Schnorcheln und Baden. Es war gar
nicht so einfach,
eine einiegermassen ruhige Ecke zu finden. Die Rotariegruppe hatte sich im ganzen Areal
breitgemacht. Das eine
Lokal war zu Versammlungsort umfunktioniert worden, das am Strand gelegene Restaurant fuer
die Verkoestigung
eingedeckt, dort war dann auch das ganze Personal. Und wo bekommen wir dann was zum
Essen her? Bei uns gab es
gerade einen Tisch mit 4 Stuehlen.
Nach einer weiteren Unterhaltung mit dem Tauchlehrer, der nebenbei in Thai die Leute wegen
des Services auf
Trapp brachte, haben Michael und Jasmin sich dann fuer Sonntag und Montag zum
Tauchlehrgang angemeldet.
Wir sind am Mittag nach Chumpon reingefahren um entsprechend Geld zu tauschen. Es gab in
ganz Chumpon keine
Moeglichkeit am Samstag Geld zu tauschen. Also fuer das noetige Handgeld die Visa-Karte
gebeten.
Aufgrund der Hitze und des ca. 2 Km langen Weges vom Bungalow bis zur Hauptstrasse, den
wir
schnellen Schrittes
zu Fuss gelaufen sind um einen Bus zu bekommen, ist mir dann noch wegen
Wassermangels
schlecht geworden. Also eine Flasche Wasser kaufen, am Strassenrand sitzend langsam
Wasser trinken. Dann ging
es wieder besser. Nur merkte ich inzwischen, dass ich mir in dem AC-Zug hierher eine dicke
Erkaeltung zugezogen
hatte. Kopf - Hals - und Gliederschmerzen. Und der Magen spinnt auch ein wenig! Na toll.
Nach dem Abendessen haben wir noch mit den Kindern Karten gespielt. An Schlaf war nicht viel zu denken, die Rotari-Gesellschaft hatte Abschlussball und die Chaufeure feierten auf ihre Art (lautstark!). Dann fuhren gegen 22:00 Uhr die ersten Herrschaften ab - hoffentlich wird es jetzt etwas ruhiger.
03.09
08:00
: "Aufstehen - Tauchen" Also los, oder von meiner Seite zumindest der Versuch! Fehlanzeige -
mich hatte es voll
erwischt. Kopf dicht und alles tut weh. Also ist Michael mit Jasmin und Timo unter Gebrummel
allein losgezogen
und ich habe ersteinmal eine Tablette genommen und dann eine
Nase Salzwasser
, dass der
Schnodder aus der Nase kommt. Danach habe ich Tagebuch geschrieben, Mittagsschlaf und
wieder Tagebuch. Dann kamen
meine 3 Helden zurueck und waren hellauf begeistert. "Es war toll, wir haben viele grosse bunte
Fische und
Korallen gesehen.!" Den Eindruck hat
hier
Michael beschrieben.
Danach noch ca. 1,5 Stunden Theorie und dann waren die Reserven restlos erschoepft. Aber
auch dieser Tauchlehrer
war von Jasmin's Ruhe und Disziplin unter Wasser beeindruckt. Sie mache das sehr toll. Nach
weiteren Informationen
ueber Padi fragen wir uns immer mehr, was diese VDST - Geschichte eigentlich soll? Einige
Sachen sind voellig irrwitzig. Naja, da werden wir in Deutschland noch draufzurueck kommen.
Aber wenigstens
schlafen konnten wir die Nacht gut, alle Rotaries waren abgereist und es war wieder Ruhe. Und
mit dem Service
klappte es jetzt gut.
Am Vormittag sind wir nach Chumpon gefahren - endlich Geld
tauschen. Langsam kennen
wir jedes Schlagloch auf der im Bau befindlichen Strasse dorthin.
In der Bank - wie gewohnt Klimaanlage und deswegen ein Eisbunker - haben wir wegen der
Hoehe des zu tauschenden
Betrages und der damit verbundenen vielen O.K. Stempel der Vorgesetzten 1/2 Stunde auf unser
Geld
warten muessen. Dann sind wir noch einen Apotheke besuchen gegangen. Vorrat an der Pille
kaufen gegangen - meine
Marke in Deutschland 17.50 DM/Monat hier 3.00 DM/Monat! Das ist schon ein Unterschied.
Ausserdem noch was gegen
meine Erkaeltung, zu der sich jetzt noch Magenkraempfe gesellt haben. Gut war es mir nicht
gerade. Michael,
Jasmin und Timo haben sich noch ein paar Uhren gekauft, im normalen Laden, nicht auf der
Strasse. Die sollten
bis 30m. Wasserdicht sein. Am naechsten Tag unter Wasser gab aber eine -natuerlich Jasmin's
wieder
- gleich ihren Geist auf, die beiden anderen sind aber dicht.
Am Nachmittag nochmal ein bischen Theorie mit Dirk, macht er fuer Jasmin vor allem sehr
einfach und erklaert
ihr das alles leicht verstaendlich und sehr kompetent. Der Mann ist schon gut drauf.
Abendessen und noch ein paar Runden Karten spielen mit den Kindern.
05.09 8:00: "Aufstehen - Tauchen! Aber erst noch Fruehstueck. Dann mit
dem ganzen Geroedel
auf's Boot und ca. 1 Stunde Fahrt bis zum ersten Ankerplatz. Dort war relativ hoher Wellengang
und auch Stroemung.
Ausserdem war Michael's Octupus kaputt, so dass dieser erst repariert werden musste.
Was so winzige Unreinheiten doch auswirken koennten. Im Notfall unter Wasser waere eine Hilfe
zum Beatmen mit dem
Octopus
nicht moeglich gewesen!
Den Abstieg bzw. Sprung vom Boot und das Abtauchen habe ich dann noch mit der Kamera
gefilmt, danach bin auch
ich Schnorcheln gegangen. Wegen des Wellenganges und dem unklarem Wasser sowie der
Tiefe bis zum
Grund - ca. 18-20 Meter, ist mir dann aber mulmig geworden und ich bin zum Boot zurueck.
Nachdem die Gruppe Michael, Jasmin und Lehrer Dirk wieder aufgetaucht war, die erste Gruppe
mit dem
Dive-Master
war schon eher wiedergekommen, sind wir noch zum 2. Tauchplatz,
wie am ersten Tag wo die Felsen mit den Schwalbennestern
sind, gefahren. Hier war das Wasser dann ruhiger.
Die Fischer waren veraergert, weil jemand ihre ausgelegten Reusen kaputt gemacht hatte. Dirk
hat mit ihnen
gesprochen und uns dann die ganze Sache erklaert. Die Fischer bzw. Taucher auf den kleinen
einheimischen Booten
haben nur einen provisorischen "Bootsmotor", meist alte Automotoren, und zum Beatmen ein
Stueck Wasserschlauch
an einem Kompressor. Alle anderen Taucherausruestungsgegenstaende sind ihnen fast fremd.
Mit dieser "Ausruestung" gehen sie dann aber bis zu 20 Mtr. tief um ihre Arbeit zu verrichten.
Und dann zertoert ihnen jemand mutwillig ihren Lebensunterhalt. Die Einheimischen leben nun
mal von den Fischen
und der kleinen Fischerei hier. Sie waren mit Recht sauer!
Beim Tauchen ist zuerst wieder die Gruppe mit dem Dive-Master abgetaucht und dann Dirk,
Jasmin und Michael.
Timo ist waehrend dessen immer wieder vom Boot
gesprungen
und geschwommen. Ich habe
geschnorchelt. War leider auch hier etwas truebe Sicht, aber trotzdem war die Sicht zum Grund
so gut, dass man
wunderschoene grosse farbige Korallen und auch schoene Schwaerme von Fischen sehen
konnte. Ein mitschnorchelnder Belgier sichtete einen ziemlich grossen Barakuda.
Als die Gruppe zurueck war, auch diesmal wieder Begeisterung ueber die Unterwasserwelt.
Leider sei aber
diesmal die Sicht nicht so gut wie beim ersten Tauchgang an dieser Stelle gewesen.
Timo hat uns dann wie gewohnt wieder gut zur Anlage zurueckgeschippert und war mit Recht
stolz darauf.
06.09. Jasmin hatte fuer heute keine Meinung mehr auf 2 weitere
Tauchgaenge, es ist
dann an 2 Tagen mit 4 Tauchgaengen wohl doch etwas viel.
Wir haben ihr die Entscheidung ueberlassen, sie ist die Juengste. Sie hat es sich dann aber nicht
mehr
anders ueberlegt und so haben wir in Ruhe ausschlafen koennen, zumal es letzte Nacht erst
wieder laut war.
Michael musste sich nochmal anziehen und die Leute in ihren Autos vor unserer Huette um Ruhe
"bitten".
Der freie Platz zwischen Lokal und den ersten Huetten sollte fuer Auto's zumindest zwischen
20:00 Uhr und
08:00 Uhr gesperrt bleiben. Der vorne liegende Parkplatz ist doch auch ausreichend gross.
Nach dem spaeten Fruehstueck habe ich dieses Tagebuch wieder nachschreiben koennen,
Michael hat es gelesen
und zwischendurch haben wir Karten gespielt. Nachdem ich am Morgen 2 Tabl.
Immodium(Kohle) genommen habe,
gibt mein Magen bis jetzt auch Ruhe. Gott sei Dank, jetzt langt es mit den Kraempfen aber auch
langsam.
Leider haben wir fuer morgen Zugfahrkarten von Chumpon bis Bangkok reserviert bekommen -
im AC-Wagen.
Also die Decken und Jacken oben auf im Gepaeck. Zu dieser Zeit faehrt kein normaler Zug.
07.09 Aufstehen und den Rest zusammenpacken. Dann Fruehstueck,
Mariam und Katja aus
Leipzig wollten mit uns zusammen nach Chumpon fahren. Am Abend vorher haben wir noch
recht nett zusammen
gesessen und Ligretto - ein schweitzer Kartentenspiel mit viel Tempo - gespielt. Mal sehen,
vielleicht
kann man das bei uns Zuhause auch kaufen.
An der Rezeption wollte die Lady doch glatt nochmal 200 Baht fuer den Transfer nach Chumpon
haben.
Eigentlich eine Frechheit, bei 4 Personen mal 6 Uebernachtungen und allem Drum und dran wie
Essen und Trinken etc! Wir kamen aber nicht umhin den Preis noch zu zahlen.
In Chumpon haben wir dann noch die zwei kaputten Uhren reklamiert. Eine hat er noch repariert,
die andere war ja
total voll Wasser und inzwischen versalzen. Als Entschaedigung haben wir dann eine andere Uhr
bekommen -
allerdings plus 200 Baht Zuzahlung! Dann am Bahnhof Verabschiedung und ca. 1 Stunde auf
unseren Zug nach Bangkok gewartet. Mariam und Katja wollten Richtung Sueden nach Surat-
Thani, um von dort
weiter nach
Koh-Samui zu gelangen. Vielleicht trifft man die beiden ja mal wieder?
Ist recht Interessant, was so alles hier auf dem Bahnhof zu sehen ist.
Und dann in den Eisbunker. Unsere Jacken haben bald ihren Einsatz bekommen. Ansonsten
ging es aber einigermassen,
weil man zum Rauchen nach vorne an den Einstieg gehen konnte und dort war es entschieden
waermer.
Das gereichte Essen war aber leidlich und Cola konnte man auch nur mit mehrmaligem
Nachfragen bekommen.
Auf der Hinfahrt war es im Liegewagen entschieden besser, in jeder Beziehung. Dafuer hatten wir
uns den
Klimawechsel in Bangkok zum Klima gegenueber Chumpon schlimmer vorgestellt. Es war nicht
mehr so schwuehlwarm.
Viel angenehmer.
Zum Hotel, dem selben wie auf der Hinfahrt, sind wir auch ohne Stadtrundfahrt gebracht
worden.
Ein Zimmer mit einem Zusatzbett langte fuer eine Nacht vollkommen aus. Erstmal wieder unter
die Dusche
und dann zum Nachtmarkt um die Ecke - Abendbrot essen. Auf dem Rueckweg haben wir noch
etwas zum Trinken
gekauft und dann sind Jasmin und Timo ins Bett. Uebrigens hat Jasmin's Uhr - die wieder
reparierte - auch
gleich wieder den Geist aufgegeben. Vielleicht eine Hausaufgabe fuer Michael?
Kurz bevor wir auch ins Bett wollten ging ein irrer Krach los. Eine Ceremonie mit
Drachentraegern
(aus Papier) in Begleitung von Blechinstrumententraegern gab vor einem Holzstand mit Heiligen
Bildern ein Staendchen. Erst hing Jasmin mit der Nase ueber dem Balkongelaender, dann stand
sie hinter uns.
Kurz darauf natuerlich auch Timo! Nach Beendigung des Spektakel's sind wir dann alle ins Bett
in der
Hoffnung auf eine einigermassen ruhigen Nacht, wenn man von den bekannten Geraeuschen wie
Strassenlaerm
und Klog-Schiffsverkehr, sowie Gelaechter und Geschrei auf den Strassen absieht.
Aber genau 1 Stunde spaeter wurden wir erneut von der Blechmusik geweckt. Den Abschluss
bildeten lautes
Geknatter (Feuerwerk). Auch diesmal hofften wir danach auf die ungestoerte Ruhe. Aber
irgendein Motorradfreak
meinte offensichtlich mitten in der Nacht seinen Motor auf vollen Touren einem Dauertest
unterziehen zu muessen.
Irgendwann ist der dann aber Gott sei Dank verendet.

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