Der blinde Jüngling von Prag (14. Jhrdt.)

1. O ihr Kaiser, Könige und Fürsten. O ihr armen Leute im Lande, es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr wünschen, nicht geboren zu sein.
2. So viele Leute wird es geben, daß kein Brot mehr für sie da ist, aber die einen werden fressen und die anderen werden verhungern.
3. Böhmen wird die Herrscher wechseln wie der feine Herr das Hemd.
4. Ein und noch eine und eine halbe Zeit werden über Böhmen fremde Herrscher sein.
5. Die Menschen werden einander nicht mehr mögen. Wenn einer sagt: Ruck ein wenig, und der andere tut es nicht, ist es sein Tod.

6. In einer Zeit, in der einer länger denn sechzig Jahre Herr über Böhmen war, wird durch einen Fürstenmord ein großer Krieg entstehen.
7. Wird einmal ein Krieg kommen und alles anders werden. Dann fallen die Kronen.
7a. Dann werden die gekrönten Häupter wie die Äpfel von den Bäumen
fallen.
8. Wenn im großen Krieg jeder gegen jeden ist, dann beginnt die Zeit, da der Schrecken unser Land nicht mehr verlassen wird.
9. Dann sind die Burgen verödet, und die hohen Herren greifen zum Pflug.
10. Von da an wird es nicht mehr sein dürfen, daß sich die Leute auf der Welt verstehen.

11. Sie werden keine Ruhe geben, bis der böhmische Löwe wieder selber herrscht und niemanden untertan ist.
12. Zwei Völker werden in Böhmen leben
13. Zwischen Böhmens Bergen wird ein Volk dem anderen nach dem Leben trachten.
13a. Das herrschende Volk wird dem anderen nach dem Leben trachten und ihm keine Freiheit gönnen.
14. Dann aber kommt einer, der wird die Geißel schwingen über Prag.
14a. Bis ein Mächtiger kommt.
15. Dann werden die Herren in Prag dem zweiten Volke die Freiheit aus dem Fenster zuwerfen, aber zu spät.

16. Es kommt abermals ein großer Krieg zwischen den Völkern der Erde.
17. Es wird nicht der letzte Krieg sein, aber er wird anfangen die letzten Zeiten.
18. Um Böhmen herum wird ein großer Trümmerhaufen sein, denn es wird Feuer hageln.
19. Deutschland wird ein Trümmerhaufen sein, und nur das Gebiet der blauen Steine wird verschont bleiben.
20. Wenn die Kirschen blühen wird alles vorbei sein.
20a. Der große Krieg wird zu Ende gehen, wenn die Kirschen blühen.

21. In Böhmen aber wird der heimliche Brand nicht ausgehen.
22. Solange die Kirschen reifen, möchte ich kein Deutscher sein.
23. Wenn aber die Kirschen reif sind, möcht ich kein Tscheche sein.
24. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden, das erstemal bleiben nur soviele Deutsche, wie unter eine Eiche Platz haben.
25. Die eine andere Sprache reden, werden das Land verlassen.

26. Wieder wird der böhmische Löwe das Land beherrschen, aber sein Glanz ist zu Ende.
27. In Böhmen wird nur noch ein Volk leben.
28. Und immer wird noch Blut fließen unter den Brüdern.
29. Ein neuer Krieg wird ausbrechen, dieser wird der kürzeste sein.
30. Das Volk in Böhmen wird durch den Krieg vernichtet, und alles im Land wird verschüttet werden.

31. Die Menschen werden die Welt vernichten und die Welt wird die Menschen vernichten.
32. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden: das zweite Mal werden nur soviel Tschechen übrig bleiben, die auf einer Hand Platz haben.
33. Aber es wird nicht eher Friede in Europa sein, ehe nicht Prag ein Trümmerhaufen ist.
34. Abermals zur Kirschblüte wird Prag vernichtet werden.
35. Eine Sonne wird stürzen und die Erde beben.

36. Die Rache kommt übers große Wasser.
36a. Über das große Wasser wird der Krieg kommen, und die eisernen Rosse werden Böhmens Erde zerstampfen.
37. Wenn zum zweiten Male die Kirschen reifen, werden die Vertriebenen aus Böhmen traurig wieder zu ihren Herren, ihren Webstühlen und Feldern zurückkehren.
38. Aber nur wenige werden es noch sein.
39. Und diese Wenigen werden einander fragen: Wo hast du gesteckt, und wo du?
40. Und das Land der Bayern hat viel zu leiden.

41. Aber bald wird man Gott loben, daß es nicht schlimmer gewesen ist.
42. Es wird alles so kommen, weil die Menschen Gott verlassen werden, und Gott wird sie verlassen und läutern.
43. Wenn sie meinen, Gottes Schöpfung nachmachen zu sollen, ist das Ende da.
44. Es dauert nicht länger, als man dazu braucht, Amen zu sagen.
45. Die wilde Jagd braust über die Erde.

46. Die Totenvögel schreien am Himmel.
47. O ihr Mächtigen und Gewaltigen, ihr werdet kleiner sein als der arme Hirt.
48. Wann es kommt? Es wird lange dauern und noch viel Wasser die Moldau hinabrinnen. Von uns wird niemand mehr etwas wissen, und der Hirte wird seinen Stecken in den Boden stoßen und sagen: Hier hat Prag gestanden. Wenn es aber kommt, dann wird es einfahren wie ein Blitz in den Ameisenhaufen, und es wird auch den Hirten nicht verschonen.
49. Über die Welt wird ein neues Zeitalter kommen, das man das goldene nennen wird

Katharina aus dem Ötztal (1883-1951)

"Es kommt noch einmal Krieg. Ein 3. Weltkrieg. Anfangen tut es langsam. Zuerst werden die jungen Buben mit komischen Autos abgeholt. Sie singen und jauchzen noch zum Tal hinaus. Aber dann kommt eine harte Zeit. Daheim und für die Feldarbeit sind nur ältere Menschen und Weiberleut verfügbar. Die Not wird groß und größer, und man sagt zueinander: 'Es kann nicht mehr gehen, es geht nimmer', und es geht doch noch weiter. Es geht viel länger abwärts, als die Leute zuerst meinten. Dann plötzlich brichts. Die Leute sind auf dem Feld, es ist Spätsommer, das Korn schon reif, da kommen sie, ganze Horden schiacher Leute, und überfallen alles. Sie bringen um, was sie erwischen - es ist furchtbar. Die Haustüren werden eingeschlagen und alles kaputt gemacht. Sie morden und rauben, und sogar Einheimische aus dem Dorf laufen mit jenen und plündern genauso.

Kinder, ihr müßt auf den Berg fliehen. Dort müßt ihr auch etwas zu Essen verstecken und etwas zum Schlafen herrichten. Auf den Berg gehen diese plündernden Horden nicht hinauf. Springt ja nicht ins Dorf. Es geht auch hauptsächlich um den Glauben. Es gibt nur zwei Parteien: Für den Herrgott und gegen den Herrgott! Die Verfolger der Kirche haben eine Zeitlang eine große Macht. Aber diese kurze Zeit dürft ihr im Glauben nicht umfallen. Bleibt mir um Gottes Willen katholisch.

Ihr müßt stark bleiben, auch wenn es euch das Leben kostet, denn die Gottlosen werden zum Schluß vom Herrgott furchtbar gestraft. Die Glocken wollen sie noch von den Türmen holen, um sie einzuschmelzen, aber sie kommen nicht mehr dazu, es geht zu schnell. Ich sehe irgendwo eine Kirche, gesteckt voller betender Leute, plötzlich kommen diese schiachn Leute in roten Fetzen und sperren die Kirchentüren zu, und bringen die in der Kirche alle um. Es kommt eine schreckliche Zeit: Ich sehe Weiberleut' alle in schwarz und am Friedhof Haufen an Haufen. Alte Männer werden am Kirchplatz von einem alten Pfarrer mit dem Allerheiligsten gesegnet, und sie gehen zu Fuß zum Tal hinaus und kämpfen draußen, garnicht weit weg, nur mit Messern und einfachen Waffen, Mann gegen Mann. Sie haben nur Socken an, statt Schuhe, so groß ist die Not. Vom hinteren Ötztal werden Verwundete auf Leiterwagen herausgebracht."

Erna Stieglitz (1894-1965)

Von Erna Stieglitz, die ihr Leben der tätigen Nächstenliebe weihte und in den Orden des heiligen Franziskus eintrat - ihren Mann verlor sie im 1. Weltkrieg - ist folgende Prophezeihung nach W.J.Bekh überliefert: "Aus der Stille ihrer Kammer schaute diese Frau den Untergang der Welt. Es folgen die Aussagen: Der Stand der Technik eröffnet zum ersten Mal die Möglichkeit, die ganze Welt von einem Machtzentrum aus zu beherrschen. Während im Westen Bequemlichkeit und Weichheit, Wohlstand und Luxus obenan stehen, bereitet sich der Osten vor, erzieht zur Entbehrung, stählt seine Völker, sorgt für Nachwuchs und Waffen.

Nach den Gesetzen der klassischen Militärstrategie stärken die Russen ihre Flanken, bevor sie in der Mitte, das heißt gegen Westeuropa vorstoßen. Sie muß an den Flanken unverwundbar sein. Die Südflanke heißt: Afghanistan, Iran, Irak, Türkei, Griechenland, Jugoslawien. Die Nordflanke heißt: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark. Bis zur bayerischen Grenze wird eine russische Weitspurbahn herangeführt. In einem Sommer, wahrscheinlich im Monat Juli, wenn die Erdölregion bereits in ziemlich festen russischen Händen ist, erfolgt der Angriff der Sowjetunion auf die Süd- und Nordflanke, auf die Türkei, auf Griechenland, auf Jugoslawien und Skandinavien. Gegen Ende Juli stoßen sowjetische Angriffskeile blitzartig gegen Westeuropa vor.

Anfang August werden die eingedrungenen russischen Panzerarmeen in Mittelfrankreich, vermutlich um Lyon, und wenig später bei Ulm vernichtet. Mitte August greifen sowjetische Eliteeinheiten Alaska an. In Europa kommt es zum Abwurf einer radioaktiv strahlenden gelben Wand. Prag wird atomar zerstört. Ungefähr um dieselbe Zeit werden die sowjetischen Panzereinheiten des Nordkeils in Westfalen eingekesselt und fast völlig aufgerieben. Die Sowjets sind in Westeuropa in die Verteidigung gedrängt. Als Rache erfolgt der atomare Gegenschlag gegen alle Städte der USA. Gleichzeitig schlagen die USA atomar zurück. Weite Teile der Sowjetunion und die letzten sowjetischen Raketensilos werden zerstört. Als Folge dieses Ereignisses kommt es in der Sowjetunion zu einer Gegenrevolution, die das bisherige System stürzt. Im September gibt es den letzten verzweifelten Versuch sowjetischer Unterseebooteinheiten, Europa atomar zu verwüsten. Bei diesem Angriff werden viele französische und deutsche Städte in ein Flammenmeer verwandelt.

Um ins einzelne zu gehen: Auf die blitzartige Besetzung aller militärischen Basen in Skandinavien folgt ein zweiter Flankenangriff gegen die Türkei. Dort und im Iran finden Panzerschlachten statt. Der Russe bemüht sich, möglichst rasch durch den Balkan zur Adria vorzudringen. Der Mittelangriff gegen Westeuropa erfolgt in drei gewaltigen Stoßkeilen. Der erste wird aus dem Raum Stettin-Berlin nach Lübeck, Hamburg und in die Niederlande vorstoßen, der zweite aus dem Raum Sachsen und Dresden ins Ruhrgebiet. Der dritte Stoßkeil wird aus Böhmen nach Bayern hereinbrechen und zum Oberrhein streben. Eine unvorstellbare Masse von Panzern rollt an den Bergketten der Schweiz vorbei bis hinunter nach Lyon.

Die NATO-Truppen sind auf wenige Verteidigungsräume zusammengedrängt. Die meisten Gebiete sind von der Roten Armee längst überrollt und besetzt. Die Verteidigungsräume heißen: Ruhrgebiet und Niederlande, sodann Bayern, die Alpen und die Schweiz sowie das Rhonegebiet. Außerdem wird es Verteidigungsräume in Oberitalien und in der Türkei geben. Der Angriff der Roten Armee in Europa wird gebrochen, mehr noch, die russische Armee wird vernichtend geschlagen.

Die Sowjetunion verliert allein in ihren Heeressäulen sieben Millionen Menschen; ein hoher Blutzoll für ein Volk, das eben in Massen vom dialektischen Materialismus abgefallen war und wieder zu glauben begonnen hatte ...Paris wird von den aufständischen Franzosen selbst in Brand gesteckt. Der Pabst muß aus Rom fliehen, wohin er nach zweihundert Tagen wieder zurückkehrt. Die katholischen, in den Augen der Sowjetunion reaktionären Länder haben in diesem letzten Kampf eine entscheidende Aufgabe. Bayerische und österreichische, schweizerische und französische Truppen werden nach den Vernichtungsschlachten bei Lyon und Ulm nach Norden vorstoßen, um sich an der Schlacht gegen die dort eingekreisten russischen und preußischen Verbände zu beteiligen. ...Erst gegen Ende dieses verhältnismäßig kurzen Krieges kommt es zum Duell mit Atomwaffen. Und schließlich zum totalen atomaren Krieg. Seine verheerenden Auswirkungen entziehen sich jeder Beschreibung.

...Südlich der Donau gibt es atomare Explosionen, hinter der Grenze am unteren Inn fürchterliche Zerstörungen, ebenso am Oberlauf der Donau. Teilweise bis in die oberbayerisch-salzburgischen Alpen herein kommen die Truppen über Österreich und Jugoslawien. Bei Ulm gibt es eine gigantische Kesselschlacht gegen die Ostarmee, die ihren Südkeil der Donaulinie entlang zur Schweiz und nach Frankreich vorgetrieben hat. Die größte
Gefahr für das Gebiet, das von den Städten Mindelheim und Altötting, Pfaffenhofen und Weilheim begrenzt wird, also für Mittelbayern, besteht in den Zerstörungen; Terrorismus, Plünderung, Brandstiftung, Mord kehrt wieder, die Gesetzlosigkeit. Hungernde Großstädter werden zu Räubern an den Bauern! Bewaffnete Banden ziehen durchs Land, Fanatiker, Mörder, Psychopaten, Mob. Es ist ein nie vorher, außer vielleicht im Dreißigjährigen Krieg, dagewesener Schrecken. Und endlich dann die Giftwolke, die auch hier ein Drittel der Menschheit dahinrafft. ..."

Johannes von Jerusalem

Zukunftsschau eines christlichen Mönches aus dem 12. Jahrhundert

1

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird Gold im Blute sein

Wer den Himmel bertrachtet, wird dort Taler zählen

Wer in den Tempel tritt, wird dort Händler treffen

Die Lehnsleute werden Geldwechsler und Wucherer sein.

Aber das Feuer wird schwelen

Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrha sein

Und die Kinder werden zu einer Glutwolke werden

Sie werden die alten Fahnen heben.

2

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der Mensch Himmel und Erde und Meere mit seinen Geschöpfen bevölkert haben

Er wird befehlen

Er wird die Macht Gottes anstreben

Er wird keine Grenzen kennen.

Doch alles wird sich umkehren

Er wird schwanken wie ein betrunkener König

Er wird galoppieren wie ein blindes Pferd

Mit Sporen wird er sein Reittier in den Wald treiben

Und am Ende des Weges wird ein Abgrund sein.

3

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden sich an allen Punkten der Erde babylonische Türme errichten

Es wird Rom und es wird Byzanz sein

Die Felder werden sich leeren

Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe.

Doch die Barbaren werden in der Stadt sein

Es wird nicht mehr Brot genug für alle geben

Und die Spiele werden nicht mehr genügen

Und dann werden die Menschen am Morgen die großen Feuer anzünden.

4

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird viele Menschen der Hunger treffen

Viele Hände werden blau vor Kälte sein

So daß diese Menschen eine andere Welt sehen wollen

Und die Händler der Illusionen werden kommen und Gift anbieten.

Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben

Und jene, die ihr Blut mit dem Gift vermischten

Werden wie wilde Tiere in der Falle sein

Und töten und vergewaltigen und erpressen und rauben

Und das Leben wird zu einer täglich wiederkehrenden Apokalypse werden.

5

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird jeder versuchen, soviel Genuß zu erreichen, wie er kann

Der Mann wird seine Frau so oft verstoßen, wie er sich verheiratet

Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt.

Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen.

Doch kein Meister wird das Kind führen

Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein

Die Tradition wird verloren sein

Das Gesetz wird vergessen sein

Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

6

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen

Der Mann den Mann, die Frau die Frau

Der Alte das Kind

Das wird vor aller Augen geschehen.

Doch das Blut wird unrein werden

Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten

Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen

Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein

Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen.

7

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht

Nie mehr gehört werden

Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt wird in der Wüste verhallen

Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten

Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln

Und der Ungläubige wird Waffen tragen wie noch nie zuvor

Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glühend und scharf sein

Er wird sich rächen für den Kreuzzug.

8

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen

Die Barbaren werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen

Die Gottlosen werden in den Herzen der heiligen Städte wohnen

Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild.

Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben

Der Haß wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald

Die Barbaren werden die Soldaten massakrieren

Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen

Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen.

9

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben

Niemand wird die leidenden Herzen der Kinder hören

Sie werden wie junge Vögel aus dem Nest gestoßen

Und niemand wird sie beschützen vor der Hand mit dem Panzerhandschuh.

Der Haß wird die Erde überfluten, die sich friedlich glaubte

Niemand wird verschont bleiben, nicht die Alten, nicht die Verletzten

Die Häuser werden zerstört und geplündert werden

Die einen werden an die Stelle der anderen treten

Alle werden die Augen verschließen, um die vergewaltigten Frauen nicht zu sehen.

10

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist

Wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoßen

Und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind

Und solche, die gejagt werden wie Ratten.

Doch der Mensch, der dies sieht, wird sein Gesicht abwenden

Denn er kümmert sich nur um sich selbst

Er wird ihnen eine Handvoll Korn als Almosen geben

Während er auf vollen Säcken schläft

Und was er mit der einen Hand gibt, wird er mit der anderen wieder nehmen.

11

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der Mensch mit allem Handel treiben

Jedes Ding wird seinen Preis haben

Baum, Wasser und Tier

Nichts wird mehr wahrlich geschenkt sein, und alles wird verkauft werden.

Doch der Mensch wird dann nicht mehr sein als das Gewicht seines Fleisches

Sein Körper wird feilgeboten werden wie ein Pfund Fleisch

Sein Ohr und sein Herz wird man nehmen

Nichts wird mehr heilig sein, weder das Leben noch seine Seele

Man wird sich um seine sterbliche Hülle und um sein Blut streiten, als wolle man Aas zerfetzen.

12

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der Mensch das Gesicht der Erde verändert haben

Er wird sich für den Meister und den Lehnsherrn der Wälder und Herden halten

Er wird den Boden und den Himmel zerpflügt

Und seine Furchen durch die Flüsse und Meere gezogen haben.

Doch die Erde wird nackt und unfruchtbar sein

Die Luft wird brennen und das Wasser übel riechen

Das Leben wird welken, denn der Mensch wird den Reichtum der Welt ausgeschöpft haben.

Und der Mensch wird einsam sein wie ein Wolf

In seinem Haß.

13

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird auch das Kind verkauft werden

Manche werden sich seiner bedienen wie einer Zielscheibe

Um Genuß zu finden an seiner jungen Haut

Andere werden es wie ein unterwürfiges Tier behandeln.

Die unantastbare Schwäche des Kindes wird vergessen sein

Und sein Geheimnis

Es wird wie ein Fohlen sein, das dressiert wird

Wie ein Lamm, das geschlachtet und ausgeblutet wird

Und der Mensch wird nur noch Grausamkeit kennen.

14

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden Blick und Geist des Menschen Gefangene sein

Sie werden trunken sein und es nicht bemerken

Sie werden Bilder und Spiegelungen für die Wahrheit der Welt halten

Man wird mit ihnen machen, was man mit einem Schaf macht.

Dann werden die Raubtiere kommen

Raubvögel werden sie zu Herden zusammentreiben, um sie leichter zum Abgrund drängen

und einen gegen den anderen aufhetzen zu können

Man wird sie häuten, um ihre Wolle und ihre Haut zu bekommen

Und wenn der Mensch überlebt, wird er seiner Seele beraubt sein.

15

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Lehnsherren ohne Glauben herrschen

Sie werden den unschuldigen und untätigen Menschenmengen gebieten

Sie werden ihre Gesichter verbergen und ihre Namen geheimhalten

Und ihre festen Burgen werden sich in den Wäldern verlieren.

Doch sie werden über das Schicksal von allem und jedem entscheiden

Niemand wird an den Versammlungen ihrer Ordnung teilnehmen

Jeder wird in Wirklichkeit ein Leibeigener sein und glauben, ein freier Mann und Ritter zu sein

Allein werden sich die aus den wilden Dörfern und mit ketzerischem Glauben erheben

Doch sie werden zuerst besiegt und lebendig verbrannt werden.

16

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein

Daß sie einem Ameisenhaufen gleichen, in den ein Stock getrieben wurde

Sie werden umherrennen, und der Tod wird sie mit dem Absatz zermalmen

Wie verwirrte Insekten.

Große Bewegungen werden sie von einem Ort zum nächsten treiben

Braune Haut wird sich mit weißer vermischen

Der christliche Glaube mit dem des Ungläubigen

Manche werden den versprochenen Frieden predigen

Doch allerorten werden verfeindete Stämme Krieg führen.

17

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Menschen alle Grenzen überschreiten wollen

Die Mutter wird graue Haare haben wie eine Alte

Der Weg der Natur wird verlassen werden

Und die Familien werden wie Körner sein, die verstreut wurden und die nichts mehr einen kann.

Es wird also eine andere Welt sein

Wie ein durchgegangenes Pferd wird ein jeder herumirren ohne Halt

Ohne Führungen in alle Richtungen gehen

Unglück dem Reiter, der dieses Tier lenkt

Er wird keine Steigbügel haben und in den Graben stürzen.

18

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Menschen sich nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen

Sie werden das Leben wie ein Reittier lenken wollen

Sie werden ihre Kinder im Leib ihrer Weiber wählen wollen

Und die töten, die sie nicht mögen.

Doch wer wird der Mensch sein, der sich so für Gott hält?

Die Mächtigen werden das schönste Land und die schönsten Weiber an sich reißen

Die Armen und die Schwachen werden wie Vieh sein

Jede armselige Hütte wird ein Gefängnisturm sein

Die Angst wird sich wie Gift in jedes Herz fressen.

19

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird es eine dunkle und geheime Ordnung geben

Ihr Gesetz wird der Haß sein und ihre Waffe das Gift

Sie wird immer mehr Gold wollen und ihre Herrschaft über die ganze Erde verbreiten

Und ihre Diener werden untereinander durch den Kuß des Blutes verbunden sein.

Die Gerechten und die Schwachen werden ihren Regeln gehorchen

Die Mächtigen werden ihr zu Diensten sein

Das einzige Gesetz wird das sein, welches sie im Schatten diktiert

Sie wird das Gift bis in die Kirchen hinein verkaufen

Und die Welt wandert mit dem Skorpion unter ihren Sohlen.

20

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden viele Menschen mit verschränkten Armen dasitzen

Oder sie werden mit leeren Augen umhergehen, ohne zu wissen, wohin

Denn sie werden keine Schmiede mehr haben, wo sie das Eisen schmieden können

Und kein Feld mehr das sie bestellen können.

Sie werden sein wie ein Samenkorn, das keine Wurzeln schlagen kann

Umherirrend und entblößt, gedemütigt und hoffnungslos

Die Jüngsten und die Ältesten oft im Heim

Es wird ihnen nur noch bleiben, für ihr Heil in den Krieg zu ziehen

Und sie werden zuerst sich selbst bekämpfen und ihr Leben hassen.

21

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde

Den Menschen treffen und ihn bedrohen

Er wird das, was er zerstört hat, wiedererstehen lassen und das, was geblieben ist, bewahren wollen

Er wird vor den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen.

Doch es wird zu spät sein

Die Wüste wird die Erde überziehen, und das Wasser wird tiefer und tiefer werden

Es wird an bestimmten Tagen fließen und alles mit sich reißen, wie eine Sintflut

Seinetwegen wird es für die Erde kein Morgen geben

Und die Luft wird die Körper der Schwächsten zerfressen.

22

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird die Erde an mehreren Stellen erbeben und die Städte werden untergehen

Alles, was ohne den Rat der Weisen gebaut wurde

Wird bedroht und zerstört werden

Der Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben und der Boden wird sich unter den Palästen öffnen.

Der Mensch wird starrköpfig sein, denn er ist vom Stolz besessen

Er wird die Warnung nicht hören, die ihm die Erde immer wieder zuruft

Feuersbrünste werden die neuen Roms zerstören

Die Armen und die Barbaren werden trotz der Legionen die verlassenen Reichtümer plündern.

23

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird die Sonne die Erde verbrennen

Die Luft wird nicht mehr vor dem Feuer schützen

Sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein

Und das brennende Licht wird Augen und Haut verzehren.

Das Meer wird aufschäumen wie kochendes Wasser

Die Städte und Flüsse werden begraben werden

Ganze Kontinente werden verschwinden

Die Menschen werden sich auf Anhöhen flüchten

Und sie werden beginnen wiederaufzubauen und vergessen, was geschehen ist.

24

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Menschen Trugbilder zum Leben erwecken können

Die Sinne werden getäuscht werden, und sie meinen zu berühren, was garnicht ist

Sie werden Wege beschreiten, die nur die Augen sehen können

Und der Traum wird so Wirklichkeit werden.

Doch der Mensch wird nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist

Er wird sich in falschen Labyrinthen verlieren

Jene, welche die Trugbilder zum Leben erwecken können

Werden mit dem gutgläubigen Menschen ihr Spiel treiben und ihn betrügen

Und viele Menschen werden zu unterwürfigen Hunden.

25

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die Tiere, die Noah in seine Arche aufgenommen hat

Nicht mehr in den Händen des Menschen sein

Der die Tiere nach seinen Willen verändert hat

Und wer wird sich um ihr nicht enden wollendes Leid kümmern?

Der Mensch wird jedes Lebewesen so gestalten, wie es ihm gefällt

Und er wird unzählige davon getötet haben

Was wird aus dem Menschen werden, der die Gesetze des Lebens verändert hat

Der aus dem lebenden Tier einen Lehmklumpen machte

Wird er das Ebenbild Gottes oder das Kind des Teufels sein?

26

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Muß man um das Kind des Menschen Angst haben

Gift und Hoffnungslosigkeit werden auf es lauern

Man wird es nur für sich wünschen und nicht um seinetwillen oder für das Leben

Es wird gehetzt werden, und manchmal wird man seinen Körper verkaufen.

Doch selbst jener welcher von den Seinen beschützt wird

Wird bedroht sein, einen toten Geist haben

Er wird im Spiel und im Trugbild leben

Das ihn führen wird, denn er hat keinen Meister mehr

Niemand hat ihn gelehrt, zu hoffen und zu handeln.

27

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird sich der Mensch für Gott halten, obwohl er nicht mehr sein wird als bei seiner Geburt

Er wird immer zuschlagen, überwältigt von Wut und Eifersucht

Doch sein Arm wird stark sein durch die Macht, die er ergriffen hat

Als blinder Prometheus wird er alles um sich herum zerstören können.

Er wird in seiner Seele ein Zwerg bleiben und die Kräfte eines Riesen besitzen

Er wird mit Riesenschritten voranschreiten und nicht wissen, welchen Weg er nehmen soll

Sein Kopf wird schwer von Wissen sein

Doch er wird nicht wissen, warum er lebt und stirbt

Er wird wie seit jeher der Verrückte sein, der mit den Armen fuchtelt, oder wie das Kind das wimmert.

28

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden ganze Landstriche Kriegsbeute sein

Jenseits des römischen Limes und selbst auf dem alten Reichsgebiet

Die Menschen derselben Städte werden sich gegenseitig die Kehlen durchschneiden

Hier wird Krieg herrschen zwischen Stämmen und dort zwischen Gläubigen.

Die Juden und die Kinder Allahs werden nicht aufhören, sich zu bekriegen

Und die Erde Christi wird ihr Schlachtfeld sein

Doch die Ungläubigen werden überall die Reinheit ihres Glaubens verteidigen wollen

Und es werden ihnen nur Zweifel und Macht gegenüberstehen

Während der Tod überall voranschreitet wie die Standarte der neuen Zeit.

29

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden viele Menschen vom menschlichen Leben ausgeschlossen sein

Sie werden keine Rechte, kein Dach und kein Brot haben

Sie werden nackt sein und nur noch ihren Körper haben zum Verkaufen

Man wird sie verstoßen weit weg von den Türmen des Überflusses zu Babylon.

Sie werden bedrohlich knurren in Schuld

Sie werden ganze Landstriche besetzen und sich vermehren

Sie werden die Weissagung von der Vergeltung hören

Und sie werden die hochmütigen Türme stürmen

Die Zeiten der Invasionen der Barbaren werden gekommen sein.

30

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt

Wird der Mensch in ein undurchdringliches Labyrinth eingetreten sein

Er wird Angst haben und die Augen schließen, denn er wird nicht mehr sehen können

Er wird voller Argwohn sein und bei jedem Schritt Furcht empfinden

Doch er wird vorwärts getrieben, denn es wird ihm keine Rast gewährt werden.

Die Stimme der Kassandra aber wird laut und stark sein

Er wird sie nicht hören

Denn er will immer mehr besitzen, und sein Kopf wird sich in Trugbildern verlieren

Jene, die sein Meister sein werden, werden ihn betrügen

Und es wird nur mehr schlechte Hirten geben.

31

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben

Sie werden nicht mehr in ihren Köpfen und ihren Städten gefangen sein

Sie werden von einem Ende zum anderen sehen und einander verstehen können

Sie werden wissen, daß was den einen schlägt, den anderen verletzt.

Die Menschen werden einen einzigen großen Körper bilden

Von dem jeder von ihnen ein winziger Teil ist

Gemeinsam werden sie das Herz sein

Und es wird eine Sprache geben, die von allen gesprochen wird

Und es wird endlich geboren werden, das große Menschliche.

32

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird der Mensch den Himmel erobert haben

Er wird Sterne schaffen im großen, dunklen blauen Meer

Und er wird auf diesem glänzenden Schiff reisen

Als neuer Odysseus, Freund der Sonne, auf die himmlische Odyssee gehen.

Doch er wird auch der Herr des Wassers sein

Er wird große Wasserstädte bauen

Die sich von den Früchten des Meeres ernähren

Er wird so an allen Orten der großen Domäne wohnen

Und nichts wird ihm verboten sein.

33

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Werden sich die Menschen unter Wasser bewegen können

Ihr Körper wird neu sein und sie werden wie Fische sein

Und einige werden höher fliegen als Vögel

Als ob der Stein nicht zur Erde fiele.

Sie werden miteinander kommunizieren

Denn ihr Geist wird so offen sein, daß er alle Botschaften aufnehmen kann

Und Träume werden sie miteinander teilen

Und sie werden so lange leben wie der Älteste unter den Menschen

Jener, von dem die heiligen Brüder sprechen.

34

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird der Mensch den Geist aller Dinge kennen

Den Stein oder das Wasser, den Körper des Tieres oder den Blick eines anderen

Er wird die Geheimnisse durchdringen, welche die alten Götter hüteten

Und er wird ein Tor nach dem anderen aufstoßen zu dem Labyrinth des neuen Lebens.

Er wird schaffen, kraftvoll und sprudelnd wie eine Quelle

Er wird allen Menschen das Wissen lehren

Und die Kinder werden die Erde und den Himmel besser kennen als irgend jemand vor ihnen

Und der menschliche Körper wird größer und gewandter sein

Und sein Geist wird alle Dinge umgeben und sie besitzen.

35

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird der Mann nicht mehr der einzige Herr sein, denn die Frau wird kommen, um das Zepter zu ergreifen

Sie wird die große Herrin zukünftiger Zeiten sein

Und was sie denkt, wird sie den Männern aufzwingen

Sie wird die Mutter des Jahrtausends sein, das nach dem Jahrtausend kommt.

Sie wird die milde Süße einer Mutter verströmen nach den Tagen des Teufels

Sie wird die Schönheit sein nach den häßlichen Zeiten der Barbarei

Das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, wird sich in eine leichte Zeit verwandeln

Es wird geliebt und geteilt und geträumt, und Träume werden wahr gemacht werden.

36

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird es für den Menschen eine zweite Geburt geben

Der Geist wird sich der Masse der Menschen bemächtigen

Die eins sind in ihrer Brüderlichkeit

Dann wird das Ende der Zeiten der Barbarei verkündet.

Es wird die Zeit einer neuen Stärke im Glauben sein

Nach den schwarzen Tagen am Beginn des Jahrtausends, das nach dem Jahrtausend kommt

Werden die glücklichen Tage beginnen

Der Mensch wird den Weg der Menschen wiederfinden

Und die Erde wird ihre Ordnung wiederhaben.

37

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Werden Wege von einem Ende der Erde und des Himmels zum anderen führen

Die Wälder werden wieder dicht sein

Und die Wüsten werden bewässert werden

Die Wasser werden wieder rein sein.

Die Erde wird wie ein Garten sein

Der Mensch wird auf alles achten, was lebt

Er wird reinigen, was er beschmutzt hat

Er wird die gesamte Erde als seine Heimat ansehen

Und er wird mit Weisheit an das Morgen denken.

38

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird jeder wie ein gleichmäßiger Schritt sein

Man wird alles über die Welt und seinen Körper wissen

Krankheiten werden geheilt werden, bevor sie auftreten

Jeder wird sein eigener Helfer und der anderer sein.

Man wird verstanden haben, daß man helfen muß, um aufrechtzuerhalten

Und der Mensch wird nach den Zeiten der Verschlossenheit und des Geizes

sein Herz und seine Börse den Besitzlosen öffnen

Er wird sich als Hüter der menschlichen Ordnung verstehen

Und so wird endlich eine neue Zeit anbrechen.

39

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird der Mensch gelernt haben zu geben und zu teilen

Die bitteren Tage der Einsamkeit werden vorbei sein

Er wird von neuem an den Geist glauben

Und die Barbaren werden von allen anerkannt werden.

Doch das wird nach den Kriegen und Feuersbrünsten geschehen

Es wird aus den verkohlten Trümmern der Türme von Babel erstehen

Und eine eiserne Faust wird nötig sein

Damit Ordnung in das Chaos kommt

Und der Mensch den rechten Weg wiederfindet.

40

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht

Wird der Mensch wissen, daß alle Lebewesen Träger des Lichtes sind

Und daß sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen

Er wird neue Städte gründen

Im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer.

Er wird sich erinnern an das, was einst war

Und er wird zu deuten wissen, was sein wird

Er wird keine Angst mehr haben vor seinem eigenen Tod

Denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben

Und er wird wissen, daß das Licht niemals erlöschen wird.

 

Die Universellen Goldenen Regeln

Brahma

Das ist die Summe der Pflicht: Tu anderen nichts, das, wenn man es dir getan hätte, dir Schmerz verursachen würde.

[Mahabharata 5,1517]

Buddhismus

Verletze nicht andere auf Art und Weisen, die dich selbst verletzen würden.

[Udana-Varga 5,18]

Christentum

Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

[Matthäus 7:12]

Konfuzius

Gewiß ist das die Maxime der göttlichen Gnade: Tu anderen nichts, was sie dir nicht tun sollen.

[Analects 15,23]

Islam

Niemand von euch ist ein Gläubiger, bis er das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.

[Sunnah]

Judentum

Was dir verhaßt ist, tu nicht deinen Kameraden. Das ist das ewige Gesetz; alles andere ist Kommentar.

[Talmud Shabbat 31a]

Taoismus

Betrachte den Gewinn deines Nachbarn als deinen eigenen Gewinn und den Verlust deines Nachbarn als deinen eigenen Verlust.

[T'ai Shang Kan Ying P'ien]

Wicca

Jede Energie, die du ausstrahlst, wird dreifach zurückkommen.

[The Law of Three]

Zarathustra

Allein derjenige ist gut, welcher anderen nicht etwas antut, was für ihn selbst nicht gut wäre.

[Dadistan-i-dinik 94-5]

Alois Irlmaier (1894-1959)

Von Beruf Brunnensucher und Brunnenbauer, war dieser einfache und schlichte Mann aus Freilassing nicht gerade ein Heiliger, aber von aufrechter christlicher Gesinnung, gutmütig und stets hilfsbereit. Die ihn näher kannten meinten, er sei so unbegabt gewesen, daß er seine Visionen und Gesichte nie hätte erfinden können. Seine Phantasie war recht begrenzt und er war alles andere als schlau und gerissen. Aber er hatte eine große Gabe mitbekommen: Er war ein spürsicherer Wünschelrutengänger, der jede Wasserader fand.

Schon in seiner Jugendzeit machte er die Erfahrung, daß er das Wasser 'spüren' konnte. Wenn er in die Nähe einer Quelle oder Wasserader kam, dann 'wurlte' es in seinen Fingern. Die Adern der Hand traten dick hervor und die Wünschelrute schlug so unwiderstehlich aus, daß sie auch von fremder Hand nicht gehalten werden konnte. Zu dieser außergewöhnlichen Fähigkeit kam dann noch eine zweite hinzu: Hellsehen.

Auch was die Zukunft betrifft hatte Irlmaier viele Visionen. Er sah einen dritten Weltkrieg und noch viele andere Dinge voraus:
"Alles ruft Friede, Schalom! Da wird's passieren. – Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich im Mittelmeer feindlich gegenüber – die Lage ist gespannt. Aber der eigentliche zündende Funke wird im Balkan ins Pulverfaß geworfen: Ich sehe einen "Großen" fallen, ein blutiger Dolch liegt daneben. – Dann geht es Schlag auf Schlag. Massierte Truppenverbände marschieren in Belgrad von Osten her ein und rücken nach Italien vor. Gleich darauf stoßen drei gepanzerte Keile nördlich der Donau blitzartig über Westdeutschland in Richtung Rhein vor – ohne Vorwarnung. Das wird so unvermutet geschehen, daß die Bevölkerung in wilder Panik nach Westen flieht.

Viele Autos werden die Straßen verstopfen wenn sie doch zu Hause geblieben wären oder auf Landwege ausgewichen! Was auf Autobahnen und Schnellstraßen ein Hindernis ist für die rasch vorrückenden Panzerspitzen, wird niedergewalzt. Ich sehe oberhalb Regensburg keine Donaubrücke mehr. Vom großen Frankfurt bleibt kaum etwas übrig. Das Rheintal wird verheert werden, mehr von der Luft her. Augenblicklich kommt die Rache übers große Wasser. Zugleich fällt der gelbe Drache in Alaska und Kanada ein. Jedoch er kommt nicht weit."

"Zwei Männer bringen einen dritten Hochgestellten um. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der eine Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer, mit heller Haarfarbe. Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen."
"Der dritte Mord ist geschehen. Dann ist Krieg. ..."An anderer Stelle sagt er: "Von Sonnenaufgang kommt der Krieg und es geht sehr schnell."

"Drei Stoßkeile sehe ich herankommen: Der untere Heerwurm kommt von Böhmen her über den Wald."
Pater Norbert Backmund ergänzt die Prophezeihung, nach den ihm mündlich mitgeteilten Äußerungen Irlmaiers: "Über die Donau geht der Feind nicht, sondern biegt nach Nordwesten ab, im Naabtal in der Oberpfalz sieht Irlmaier das Hauptquartier. Die Stadt Landau an der Isar leidet schwer durch eine verirrte Bombe."

Weiter Irlmaier: "Der zweite Stoßkeil gehr direkt über Sachsen nach Westen, der dritte von Nordosten nach Südosten. Tag und Nacht rennen die Russen, ihr Ziel ist das Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen. Aber dann sehe ich die Erde wie eine Kugel, auf der weiße Tauben fliegen, vor mir, eine sehr große Zahl vom Sand herauf. Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie. Die Goldene Stadt wird vernichtet, da fangt es an.Wie ein gelber Strich geht es hinauf bis zu der Stadt in der Bucht. Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen, sind ganz schwarz geworden. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch. Was das ist, weiß ich nicht und kann es nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht, stirbt. Die herüben sind, können nicht hinüber und die drenteren können nicht herüber. Dann bricht bei den Heersäulen herüben alles zusammen. Sie müssen alle nach Norden. Was sie bei sich haben, schmeißen sie alles weg. Zurück kommt keiner mehr."

Nach Arthur Hübschers Version sagte Irlmaier: "Es geht sehr rasch. Von der Donau bis zur Küste herrscht das Grauen. Zwei Flüchtlingszügen gelingt es noch, den Fluß zu überqueren. Der dritte ist verloren und wird vom Feind eingekreist, dann kommen die weißen Tauben und es regnet auf einmal ganz gelb von Himmel herunter. Es ist ein langer Strich. Von der Goldenen Stadt geht's hinauf bis ans große Wasser an eine Bucht. In diesem Strich ist alles hin. Dort wo es angeht, ist eine Stadt ein Steinhaufen. Den Namen darf ich nicht sagen..."

Eine weitere Aussage Irlmaiers: "Schwärme von Tauben steigen aus dem Sand auf. Zwei Rudel erreichen das Kampfgebiet von Westen nach Südwesten... Die Geschwader wenden nach Norden und schneiden den dritten Heereszug ab. Von Osten wimmelt es an der Erde von Raupen. Aber in den Raupen sind alle schon tot, obwohl die Fahrzeuge weiterrollen, um dann allmählich von selbst stehen zu bleiben. Auch hier werfen die Flieger ihre kleinen schwarzen Kästchen ab. Sie explodieren, bevor sie den Boden berühren, und verbreiten einen gelben oder grünen Rauch oder Staub. Was drunter kommt, ist hin, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Ein Jahr lang darf kein Lebewesen dieses Gebiet mehr betreten, ohne sich größter Lebensgefahr auszusetzen. Am Rhein wird der Angriff endgültig abgeschlagen. Von den drei Heereszügen wird kein Soldat mehr nach Hause kommen. ..."

Und weiter Irlmaier: "Aufs Hauptquartier schmeißen's was runter, eine Kirche sehe ich auf einem Berg, der Altar schaut nach Norden, die Kirche sehe ich brennen. Südostbayern wird beschützt, da breitet die Liebe Frau von Altötting ihren Mantel darüber. Da kommt keiner her. Die Städter gehen aufs Land zu den Bauern und holen das Vieh aus dem Stall bei denen, die keine Bauern sind und keine Hände (Hilfskräfte) zur Arbeit haben."

"Drei Städte sehe ich untergehen. Die eine im Süden versinkt im Schlamm, eine andere im Norden geht im Wasser unter, eine dritte ist über dem Wasser. Die Stadt mit dem eisernen Turm (Paris) wird zerstört, die eigenen Leute zünden es an. Im Stiefelland bricht eine Revolution aus. Ich glaube, es ist ein Religionskrieg, weil sie viele Geistliche umbringen. Hinter dem Pabst sehe ich ein blutiges Messer. Wenig werden übrigbleiben von denen, die nicht flüchten können. Der Pabst kommt ihnen aber aus und flüchtet verkleidet übers Wasser. Nach kurzer Zeit kehrt er zurück, wenn die Ruhe wieder hergestellt ist.

Das Alpenland wird von Norden und Süden ein wenig hineingezogen, aber im Osten des Landes ist Ruhe. die Länder an der Nordsee sind bis Belgien hinunter vom Wasser schwer gefährdet. Das Meer ist sehr unruhig, haushoch gehen die Wellen, schäumen tut es, als ob es kochte. Inseln vor der Küste verschwinden und das Klima ändert sich. Ein Teil Englands verschwindet, wenn das Ding ins Meer fällt, das der Flieger hineinschmeißt. Dann hebt sich das Wasser wie ein festes Stück und fällt wieder zurück. Was das ist, weiß ich nicht. Während, oder am Ende des Krieges seh ich am Himmel ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen. Ich habe es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß."

Vom Frühjahr 1959 stammt folgende Aussage: "Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner, und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geh nicht hinaus aus dem Haus! Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom hört auf. Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzen Papier zu. Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab. Trinkt keine Milch. Kauft ein paar Konservendosen, mit Reis oder Hülsenfrüchten.

Brote und Mehl hält sich, Feuchtes verdirbt, wie Fleisch, - außer in blechernen Dosen. Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen. Die Flüsse werden so wenig Wasser haben, daß man leicht durchgehen könnt'. Das Vieh fällt um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb und schwarz. Nach drei Tagen ist alles wieder vorbei. Der Wind treibt die Todeswolken nach Osten ab. Aber noch einmal sage ich es: Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und betet. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen."

"In Rußland bricht eine Revolution aus und ein Bürgerkrieg. Die Leichen sind so viel, daß man sie nicht mehr wegbringen kann von den Straßen. Das Kreuz kommt wieder zu Ehren. Das russische Volk glaubt wieder an Gott. Die Großen unter den Parteiführern bringen sich um und im Blut wird die lange Schuld abgewaschen. Ich sehe eine rote Masse, gemischt mit gelben Gesichtern, es ist ein allgemeiner Aufruhr und grausiges Morden. Dann singen sie das Osterlied und verbrennen Kerzen vor schwarzen Marienbildern."

Ein weitere Aussage Irlmaiers: "Die dreitägige Finsternis kommt immer näher. Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen. Der dritte Neuner bringt den Frieden. Dann wird das Kreuz wieder zu Ehren kommen. Wenn alles vorbei ist, werden mehr Menschen tot sein, als in den zwei Weltkriegen zusammen. Frieden wird dann sein und eine gute Zeit. Die Menschen werden wieder gottesfürchtig. Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen (Abtreibung), werden ungültig nach der Abräumung. Einen hageren Greis sehe ich als unseren König. Blumen blühen auf den Wiesen, wenn der Pabst aus der Verbannung zurückkommt.

Wenns herbsteln tut, sammeln sich die Leut in Frieden. Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen so viele Lebensmittel herein, daß alle satt werden. Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er mag und Land haben, soviel er anbauen kann. D'Leut sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: 'Kauft mir was ab, sonst geh i drauf.' Durch die Klimaänderung wird bei uns Wein gebaut, und es werden Südfrüchte bei uns wachsen, es ist viel wärmer als jetzt. Nach der großen Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer's erlebt, dem geht's gut, der kann sich glücklich preisen."

"Durch eine Naturkatastrophe oder etwas ähnliches, ziehen die Russen plötzlich nach Norden."
"Um Köln entbrennt die letzte Schlacht."
"Nach dem Sieg wird ein Kaiser vom fliehenden Pabst gekrönt."
"Wie lange alles dauert? Ich sehe drei Striche. Ob das drei Tage, drei Wochen oder drei Monate sind, weiß ich nicht."
Ich sehe drei Neuner, der dritte Neuner bringt den Frieden."
"Wenn alles vorbei ist, ist ein Teil der Bevölkerung dahin...mehr als in den beiden Weltkriegen."
"Nach diesen Ereignissen kommt eine lange, glückliche Zeit. Wer's erlebt, dem geht's gut. Aber anfangen müssen die Leut wieder da, wo ihre Ur-Urgroßväter angefangen haben."

Düsseldorfer Kapuzinerpater (1762)

"Wenn die Frauensleute nicht wissen, was sie vor Üppigkeit und Hochmut für Kleider tragen sollen, bald kurz, bald lang, bald eng, bald weit: Wenn die Männer auch ihre Trachten ändern, und man allgemein die Bärte der Kapuziner trägt: Dann wird Gott die Welt züchtigen: Ein schwerer Krieg wird im Süden entbrennen, sich nach Osten und Norden verbreiten. Die Monarchen werden getötet werden. Wilde Scharen werden Deutschland überschwemmen und bis an den Rhein kommen. Sie werden aus Lust morden, sengen und brennen, so daß Mütter aus Verzweiflung, weil sie überall den Tod vor Augen sehen, sich mit ihren Säuglingen ins Wasser stürzen werden. Da, wenn die Not am größten ist, wird ein Retter kommen von Süden her; er wird die Horden der Feinde schlagen, und Deutschland glücklich machen. Dann werden an manchen Orten die Menschen so selten sein, daß man auf einen Baum steigen muß, um Menschen in der Ferne zu suchen."

ein katholischer Pfarrer (1923)

"Der Norden Deutschlands wird bolschewistisch werden. Auch Westfalen wird in die Hände der Bolschewiki gelangen. Es werden dann schwere Kämpfe mit den Franzosen an Niederrhein stattfinden, wobei Köln hart heimgesucht wird. Aus dem Süden Deutschlands wird ein aus Süddeutschen und Österreichern gebildetes Ordnungsheer anrücken, das immer mehr Zuzug bekommen wird. Im Verein mit den rheinischen und französischen Truppen wird es die Bolschewiken, Russen und Preußen vollständig niederwerfen. Die letzte Schlacht wird zwischen Essen und Münster stattfinden. Hierauf wird zu Köln am Rhein die Krönung des neuen Kaisers, der das Heer geführt hat, stattfinden durch den Pabst, der bei der Revolution in Rom nach der Schweiz geflohen war. Dann wird der Kaiser den Pabst nach Rom zurückführen und in Italien Ordnung schaffen."

Der Seher Franz Kugelbeer (1922)

"Über Nacht kommt die Revolution der Kommunisten verbunden mit den Nationalsozialisten, der Sturm über Klöster und Geistliche. Die Menschen wollen es zuerst nicht glauben, so überraschend trifft es ein. Viele werden eingekerkert und hingerichtet. Alles flieht in die Berge, der Pfänder ist ganz voll von Menschen. ...Wie ein Blitz aus heiterem Himmel kommt der Umsturz von Rußland her, zuerst nach Deutschland, darauf nach Frankreich, Italien und England. Allerorts ist Aufruhr und Zerstörung. Es ist an einem Ort eine lange, breite, von Soldaten umsäumte Straße, darin jung und alt, Frauen, Kinder und Greise. Am Straßenrand steht eine Köpfmaschine, die der Oberhenker durch einen Druckknopf in Betrieb setzt, zu beiden Seiten von je zwei Henkern unterstützt. All diese Menschen werden enthauptet. Es fließt soviel Blut, daß die Köpfmaschine zwei- bis dreimal versetzt werden muß.

...Finsternis von drei Tagen und Nächten. Beginn mit einem furchtbaren Donnerschlag mit Erdbeben. Kein Feuer brennt. Man kann weder essen noch schlafen, sondern nur beten. ...Blitze dringen in die Häuser, gräßliche Flüche von Teufeln sind zu hören. Erdbeben, Donner, Meeresrauschen. Wer neugierig zum Fenster hinausschaut, wird vom Tode getroffen. Man verehre das kostbare Blut Jesu und rufe Maria an. Die Teufel holen die Gottlosen bei lebendigem Leibe.

Vergebens flehen diese um Verlängerung ihres Lebens. Es herrscht die Pest, große schwarze Flecken am Arm sieht man. Schwefeldämpfe erfüllen alles, als wenn die ganze Hölle los wäre. ...Ein Kreuz erscheint am Himmel. Das ist das Ende der Finsternis. Die Erde ist ein Leichenfeld wie eine Wüste. Die Menschen kommen ganz erschrocken aus den Häusern. Die Leichen werden auf Wägen gesammelt und in Massengräbern beerdigt. Es fahren weder Eisenbahnen noch Schiffe, noch Autos in der ersten Zeit. Die Fabriken liegen still, das rasende Tempo früherer Zeit hat aufgehört."

Der Seher von Vorarlberg

Der Benediktinerpater Ellerhorst schrieb nieder, was 1923 ein Bauer aus der Bregenzer Gegend in seinen Visionen gesehen hatte.
(Anmerkung: Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Seher um Franz Kugelbeer, siehe obige Prophezeihung, denn Ort, Zeit und Aussagen stimmen fast genau überein)

1. Christus weicht vor der andrängenden menschlichen Bosheit zurück und überläßt die Menschen sich selbst und dem Fürsten der Finsternis.
2. Allgemeine Verderbnis und große Hungersnot. Man wird selbst Baumrinde mahlen, um daraus Mehl zu gewinnen; auch das Gras auf den Wiesen wird als Nahrung verwendet werden.
3. Politische Revolten, in deren Verlauf viele eingesperrt und hingerichtet werden. Flucht auf die Berge und Massenandrang bei den Pfandleihern.
4. Das Unheil wird ganz plötzlich aus Rußland kommen. Zuerst wird es Deutschland treffen, dann Frankreich, Italien und England. Überall Tumulte und Zerstörung.
5. Der Seher sieht eine breite, lange Straße. Zu beiden Seiten stehen Soldaten; am Straßenrand Männer, Frauen, alte Leute und Kinder, und eine Guillotine mit zwei Scharfrichtern; das Blut der Geköpften fließt in Strömen.

6. Die Rheingebiete werden durch Flugzeuge und eindringende Heere zerstört.
7. Paris wird in Brand gesteckt und vernichtet; Marseille wird in einen Abgrund, der sich um die Stadt herum gebildet hat, versinken und wird von einer Sturmflut zugedeckt werden.
8. Massenmord in Rom, Haufen von Leichen. Der Pabst flieht mit zwei Kardinälen in einem alten Wagen bis Genua (an anderer Stelle heißt es: bis Grenoble), dann in die Schweiz. Dann kommt er nach Köln, wo er im Dom einen neuen Kaiser weiht, dem Haupt und Hände gesalbt werden. Er empfängt mit einem langen Schwert den Ritterschlag, dann die alte Reichskrone, den weißen Umhang mit der goldenen Lilie, das Zepter und den Reichsapfel. Er tauscht das Zepter gegen ein Kreuz aus und schwört der Kirche Treue und verspricht ihr seinen Schutz.

9. Drei Tage und drei Nächte lang Dunkelheit. Sie beginnt mit einem fürchterlichen Donner oder Erdbeben. Es wird kein Feuer brennen. Man wird weder essen noch schlafen können, nur beten. Nur geweihte Kerzen werden brennen. Blitze werden in die Häuser eindringen. Erdbeben und Meeresbeben. Die einen werden Jesus und Maria anrufen, die anderen werden fluchen. Schwefeldämpfe und Gestank erfüllen die Luft.
10. Ein Kreuz erscheint am Himmel wie am Anfang des Gesichts. Das bedeutet das Ende der Dunkelheit. Die Erde liegt verlassen da wie ein riesiger Friedhof. Verschreckt kommen Menschen aus den Häusern. Die Toten werden zusammengelesen und in Massengräbern beigesetzt. Auf den Straßen ist es still, und in Fabriken arbeitet keine Maschine, weil niemand da ist.

11. Die Überlebenden sind heilige Menschen. Die Erde verwandelt sich in ein Paradies. Der Seher hört lautes Beten, - in deutscher Sprache.
12. Die Güter werden unter die Überlebenden verteilt. Man begibt sich in die am stärksten entvölkerten Gebiete. Die Leute kommen von den Bergen herunter, um in den Ebenen zu leben, wo die Arbeit nicht so schwer ist. Die Engel stehen den Menschen mit Rat und Tat bei.

Josef Stockert (1947)

"Jeder sorgt nur für sich. Priester werden sich uneins, selbst Bischöfe wissen nicht mehr, wo aus und ein...Gläubige ziehen sich zurück, die Stufen zu den Altären werden vom Blut hingemordeter Priester und Gläubigen befleckt sein ...Panzer überrollen Deutschland. Diese Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit gegen Westen fahren. Wo sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen, machen sie mit ihrer Übermacht alles dem Erdboden gleich. In drei Zügen ziehen sie nach Westen, an die Nordsee, nach Mitteldeutschland und im Süden entlang der Alpen, soweit ich mich erinnern kann. Vor Angst fliehen die Menschen nach Westen.

In Frankreich werden die Straßen von Flüchtenden und von Autos verstopft sein und es wird kein Vor und kein Zurück geben. Männer und Frauen werden gewaltsam ins feindliche Heer eingezogen; wer sich weigert, wird erschossen...Lebensmittel und alles, was das feindliche Heer braucht, wird der Bevölkerung enteignet. Die Panzerzüge der Russen werden bis zum Rhein kommen. Das ganze Land wird wimmeln von fremden Soldaten und jeder wird morden und die Frauen vergewaltigen, wie er will. Das Volk wird weder Eigentum, noch sonst was besitzen, viele werden keine Wohnung mehr haben und in Verstecken hausen.

...So sah ich Todesengel ausziehen und ihre Giftschalen über die gesamte Menschheit ausleeren. Ganze Völker werden sterben. Die große Katastrophe wird natürlich beginnen und übernatürlich enden. Denkt daran, was das heißt; natürlich und übernatürlich! Gott wird selbst eingreifen. Die Erde wird aus ihrer Bahn geworfen und die Sonne wird ihr keinen Schein mehr geben. Finsternis wird sein auf dem ganzen Erdball zweiundsiebzig Stunden lang. In dieser Finsternis wird kein Licht brennen, außer dem Licht des Glaubens und geweihter Kerzen, das jedem erhalten bleibt, der die Bitte der Gottesmutter treu erfüllt hat.

Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln ...Schauet nicht hinaus und seid nicht neugierig, was draußen vorgeht, sonst müßt ihr sterben! ...Zwei Drittel der Menschheit wird von der Erde genommen sein, bis die Menschen von neuem Gott verlassen ...Es wird nun eine fruchtbare Friedenszeit sein.
...Als ich das furchtbare Strafgericht Gottes geschaut hatte, war ich innerlich gebrochen. Es vergingen Tage, Wochen und Jahre, und so oft ich an jene furchtbare Nacht dachte, war ich neu gebrochen."

Seher Adam

Der Seher Adam berichtet, daß er 1949 eine Muttergotteserscheinung gehabt habe. Nachdem sie sich beklagte, daß die Menschheit ihren Ermahnungen zur Bekehrung nicht nachgekommen sei, sagt sie folgendes: "Und jetzt kommt das, was ich verhindern wollte: Das große Geschehen wird sich bald, sehr bald erfüllen. Der Krieg wird im Südosten ausbrechen, aber das ist nur eine List. Dadurch soll der Feind irregeführt werden; Russland hat seinen Angriffsplan längst vorbereitet. Jeder russische Offizier hat den Marschbefehl bereits in der Tasche und wartet nur noch auf das Stichwort. Der Hauptstoß erfolgt gegen Schweden und richtet sich dann gegen Norwegen und Dänemark. Zeitgleich werden Teile des russischen Heeres durch Westpreußen, Sachsen und Thüringen zum Rhein vorstoßen, um von Calais aus die Kanalküste zu beherrschen.

Im Süden wird die sowjetische Armee zur jugoslawischen Grenze vorstoßen. Ihre Armeen werden sich verbünden, um gemeinsam in Griechenland und Italien einzufallen. Der Pabst muß fliehen. Er muß schnell flüchten, um dem Blutbad zu entgehen, dem Kardinäle und Bischöfe zum Opfer fallen. Alsdann werden sie versuchen, durch Spanien und Frankreich zur Atlantikküste vorzudringen, um sich mit der im Norden kämpfenden Armee zu vereinigen und die militärische Einkreisung des europäischen Festlandes zu vollenden. Die dritte russische Armee, der die Aufgabe gestellt ist, die ausgesparten Gebiete zu besetzen und den Inlandskommunismus zu festigen - Hauptsitz der kommunistischen Weltregierung soll nicht Moskau, sondern Bamberg sein -, wird nicht mehr zum Einsatz kommen, weil die Armee im Süden infolge der Revolutionen in ihrem Vormarsch gehindert und in rascher Auflösung begriffen ist, während der von Gott bestimmte große Monarch die im Norden am Niederrhein stehende Armee angreifen und mit modernsten Waffen niederkämpfen wird.

In Sachsen, wo die zurückflutende Armee sich nochmals zur Schlacht stellt, wird sie vernichtend geschlagen werden. Damit ist der Krieg in Deutschland beendet. Die Reste der geschlagenen Armeen werden bis tief in das Innerste Rußlands verfolgt und aufgerieben werden. Das Reich des göttlichen Willens auf Erden wird entstehen."

Therese Neumann, (20. Jahrhundert)

Auf die Frage, ob Amerika einen Krieg auf seinem Boden erleben wird, sagte sie: nein, aber zum Ende dieses Jahrhunderts wird Amerika wirtschaftlich zerstört durch eine Reihe von Naturkatastrophen.

St. Columbeille (6. Jahrhundert)

Sieben Jahre vor dem letzten Tag wird Irland von der See überschwemmt.

Bischof Christianos Ageda (12. Jahrhundert)

Im 20.Jahrhundert wird es Kriege und Raserei geben, die lange dauern; ganze Provinzen werden verschwinden mitsamt ihren Bewohnern, und Königreiche geraten in Verwirrung. An vielen Orten wird das Land unbebaut bleiben, und es wird großes Gemetzel geben an der Oberschicht. Die rechte Hand der Welt wird die linke schlagen, und der Norden wird den Süden beherrschen.

St. Vincent Ferrer (14. Jahrhundert)

In den Tagen des Friedens, die nach der Verwüstung der Revolutionen und Kriege kommen, vor dem Ende der Welt, werden die Christen so lax in ihrer Religion werden, daß sie die Sakramente der Konfirmation, die sie erhalten sollen, ablehnen, und sagen: 'Es sind unnötige Sakramente.'

eine Frau aus dem Füssener Raum

Eine Frau, die im Füssener Raum wohnt, südlich von Augsburg, und gelegentlich ihre Verwandten mit der Bahn in Augsburg besuchte, sah folgende Bilder: "Umgestürzte, brennende Panzerfahrzeuge mit abgerissenen Türmen auf dem Lechfeld, südlich von Augsburg. Flüchtlingskolonnen, die zu Fuß und mit Fahrrädern bepackt von Augsburg aus nach Süden in Richtung Alpen flüchten. Kein Auto. Auf den Verschiebegleisen des Augsburger Bahngeländes stehen Transportzüge, die Panzer geladen haben. Merkwürdig, die Soldaten tragen alle Taucheranzüge."

Waldaufseher Matousch Laschut

Er hatte im Jahre 1958 Gesichte, die Franz Grufik (Prag) aufzeichnete. Matousch sah eine Karte der Welt, worin die Gebiete der Guten in grün und jene, die mehr von bösen Menschen besiedelt waren, in gelber Farbe eingezeichnet waren, und die allmählich begannen, sich wellenförmig auszubreiten. Ein feuriger Regen verwischte die Konturen der Weltteile. Am Schluß war die ganze Welt gelb geworden. Explosionen blitzten auf, ein Feuerregen fiel und die ganze Welt stand in Flammen...

Anna Henle

1887 in Aichstetten, Bayern, erhielt die 16jährige stigmatisierte Seherin Anna Henle mehrere Botschaften, die in einem Aufruf an die Welt zusammengefaßt wurden: "...drei Tage Nacht, ...die Strafe trifft die ganze Welt, die Erde wird beben... große Umwälzungen. Das neue Reich des Friedens, Sieg der Zukunft!"

Schwester Rosa Columba Asdente (19. Jahrhundert)

"Eine große Revolution wird sich über ganz Europa verbreiten und die öffentliche Ruhe nicht eher wiederhergestellt werden, als bis die weiße Blume, die Lilie, d. h. die Nachkommen des heiligen Ludwig, wieder eingesetzt worden ist auf den Thron von Frankreich....

Ein wütender Sturm wird endlich noch gegen die Kirche losbrechen und neben den Hospitälern nur zwei religiöse Orden, nämlich Dominikaner und Kapuziner, in Wirksamkeit lassen. Die Hospitaliter werden die Pilger bewirten, welche nach Italien reisen zum Besuche der Märtyrer, die während der Verfolgung geschlachtet werden sollen. Russen und Preußen werden Italien mit Krieg überziehen und die Kirchen als Pferdeställe gebrauchen, auch in die neue Kirche ihres Klosters werden sie ihre Pferde stellen."

"Während oben erwähnter Verfolgung der Gläubigen wird man Priester und Mönche in Stücke hauen wie Schlachtvieh."

Helene Walraff (18. Jahrhundert)

"Ein Pabst wird fliehen müssen und wird von nur vier Kardinälen gefolgt in Köln Zuflucht suchen."

Wladyslaw Biernacki

Er gilt als Seher von Pabst Johannes Paul II. Über den Dritten Weltkrieg und die Finsternis sagte er:
"Es wird die Hölle auf Erden sein. Seine schrecklichste Phase wird dreieinhalb Monate dauern. Der Dritte Weltkrieg wird in Italien beginnen. Dort wird eine blutige Revolution ausbrechen, die in der Vatikanstadt selbst ihren Anfang haben wird. Innerhalb weniger Stunden wird die Erde von immer stärker werdender Dunkelheit umgeben sein, bis zur totalen Finsternis. Aber es wird nicht das Ende der Welt sein, nur eine noch nie dagewesene weltweite Katastrophe, die sich die Menschheit selbst zuzuschreiben hat. Die Finsternis wird drei Tage währen, wobei jedermann im Hause bleiben, den Rosenkranz beten und niemandem die Tür öffnen soll. Das einzige Licht, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, wird von geweihten Kerzen kommen..."

Josef Albrecht (1891-1976)

"Ich sah eine Landkarte von Mitteleuropa, so groß wie eine Hauswand. Dann sah ich, daß Deutschland von Osten her angegriffen wurde. Der Hauptstoß ging genau in der Mitte durch, etwa von Hof in Richtung Frankfurt, noch über den Rhein, vielleicht noch ein kleines Stück nach Belgien und Frankreich hinein. ...Dann war die Angriffskraft der Feinde gebrochen. Vor allem nördlich der Donau, bis an die Waterkant, wird alles zerstört, die Erde aufgerissen und verbrannt. Nur im südlichen Bayern schien die Sonne...Im Winter wird es nicht eintreten, das habe ich am Bild der Natur gesehen."

 

Zeichen der Vorkriegszeit des 3. Weltkrieges

Hier soll der Versuch gemacht werden, die Zeit vor dem 3. Weltkrieg so genau wie möglich darzustellen, anhand von den Aussagen verschiedener Seher. Viele Prophezeihungen enthalten zu allgemeine Beschreibungen über die Vorkriegszeit, die sich zum Teil heute schon erfüllt haben. Das kann jeder selbst nachlesen. Aber einige Prophezeihungen enthalten auch ganz konkrete Aussagen über die "Zeit davor". Hier ein paar Beispiele:

Johann Peter Knopp von Ehrenberg
"Die Ahr wird ihre Mündung dicht ober der Kripp, auf die Pfarrkirche zu Linz zu, erhalten; dann werden Wagen ohne Pferde mit grillenden Tönen laufen und hierauf traurige Ereignisse eintreten. Dann wird es Krieg geben, wenn keiner es glaubt;..."
"...Wenn die Brücke zu Köln fertig sein wird, wird Kriegsvolk gleich drüber gehen. Man wird eine Straße von Linz nach Asbach bauen durch den Erpeler Büsch, aber sie wird nicht fertig werden...."

Die Mündung des Flusses Ahr in den Rhein (lila Pfeil auf der Karte) wird also verlegt, ich nehme an, er meint nördlich des Ortes Kripp. Sie soll wohl genau auf eine Kirche im gegenüberliegenden Ort Linz zulaufen. Desweiteren wird eine Brücke gebaut in oder bei Köln. Das wird sicher nicht irgend eine kleine Brücke sein, sondern eine große neue Brücke über den Rhein. Außerdem erwähnt er noch eine Straße von Linz nach Asbach, die gebaut werden soll.

Auch beim äSpielbhn ist von einer Brücke die Rede:
"...56. Wann man aber bei Mondorf eine Brücke über den Rhein bauen wird.
57. Alsdann wird es ratsam sein, mit den Ersten hinüberzugehen ans
andere Ufer...."

Mondorf liegt bei Köln. Es könnte ein- und dieselbe Brücke gemeint sein.

Der Fuhrmannl gibt folgenden Hinweis:
"...Die letzte 'fliegende' Straße wird durch den Kubani Berg, (1362 m hoch) gebaut werden."
Dieser Berg liegt im Böhmerwald auf tschechischer Seite.

ßßAlois Simon Maa, der alte Flieer Pfarrer
"...Wenn der Inn durch den Berg hindurch an Landeck vorbeifließt, dann dauerts nicht mehr lang.
Über den Reschenpaß wird man dreimal versuchen eine Eisenbahn zu bauen und jedesmal wird bei Baubeginn der Krieg ausbrechen und alles vereiteln."
Wieder einige große Bauvorhaben, denn einen Fluß umzuleiten, oder eine Eisenhahn zu bauen, das macht man nicht mal eben aller paar Wochen. Das sind alles klare Hinweise auf eine ganz bestimmte Zeit.

Matthias Stormberger
"...An die Schwarzach wird eine eiserne Straß gebaut, die wird nicht mehr fertig. In Zwiesel wird ein großes Schulhaus gebaut wie ein Palast für die Soldaten...."

üErna Stieglitz
"...Bis zur bayerischen Grenze wird eine russische Weitspurbahn herangeführt...."

Dazu muß man wissen, daß die russischen Eisenbahnen eine breitere Spurweite haben, als die Eisenbahnen in Mitteleuropa. Die russischen Loks und Waggons können also nicht auf mitteleuropäischen Schienen fahren. Außer in den Ländern der GUS gibt es (zur Zeit) diese breitere Spurweite in Europa nur noch in Finnland und den baltischen Staaten. Auf keinen Fall geht diese Breitspur bis zur bayerischen Grenze. Wenn die Russen etwas bis hierher transportieren wollen, müssen sie entweder alles umladen oder sie müssen Schienen mit breiteren Spurweiten verlegen.

Die nächsten Aussagen beziehen sich auf die Stadt Paderborn und Umgebung:

Die Prophezeihung des Elsischen Jungen <belinda.htm>
"Wenn im Kloster Abdingshof Soldaten liegen, die lange Stangen tragen mit Fähnlein dran und diese aus dem Kloster abziehen; dann ist die Zeit nahe. Auf dem Bocke wird man Häuser von Neuhaus aus sehen können, und ein Dorf wird zwischen Paderborn und Elsen angelegt; dann ist die Zeit nahe. Wenn man im römischen Felde Häuser mit großen Fenstern sieht, wenn man einen breiten Weg durch das Feld bauen wird, der nicht fertig werden wird, bis die guten Zeiten kommen; dann wird es schwere Zeiten geben...."

Matthias Stormberger (18. Jahrhundert)
"...Über den Hühnerkobel, über den Falkenstein und über den Rachel werden sie kommen und rote Jankerl anhaben..."

Die Feinde haben also rote Uniformen oder zumindest rote Jacken an. Das wird auch in vielen anderen Prophezeihungen bestätigt:

Mühlhiasl von Apoig
"...Wenn man die Leute, die einem begegnen, nicht mehr versteht, ist es nimmer weit zum schrecklichen End. Die Rotjankerl werden auf den neuen Straßen hereinkommen...."

Leonie van den Dyck
"...Die erste Katastrophe kommt von den Menschen selber... Dann kommen die Roten... Wo die Horden hinkommen, verliert das Leben seinen Wert. Nur noch Barbarei, Terror und Elend - Chaos...."

üKatharina aus dem Ötztal
"...Ich sehe irgendwo eine Kirche, gesteckt voller betender Leute, plötzlich kommen diese schiachn Leute in roten Fetzen und sperren die Kirchentüren zu, und bringen die in der Kirche alle um...."

Prinzessin Bilcante von Savoyen
"...Ich sehe dann später: gelbe und rote Krieger gegen Europa aufbrechen und dieses wird in einem gelben Dunst liegen, in dem das Vieh auf der Weide stirbt...."

Dan Katchongva
"...Dieser Krieg kommt unbarmherzig. Seine Leute werden die Erde wie rote Ameisen bedecken...."

In den folgenden Aussagen ist von einem neuen Stern die Rede. Hier könnte die neue internationale Raumstation (ISS) gemeint sein, die 2004 fertig sein soll. Angeblich soll sie dann, von der Erde aus gesehen, heller leuchten als jeder andere Stern. Die folgenden Aussagen beschreiben das:

Hepidamus
"...Der Geist sagte: 'Schau empor! Erkenne das Sternbild der himmlischen Krone dort mittagwärts von deinem Scheitelpunkte. In dieser Sternenkrone wird ein neues Juwel eingesetzt werden und ein Stern hellglänzend da erscheinen, wo du jetzt nur die unerforschte Bläue des Weltenraumes erblickst. Wenn dieser Stern als weithin leuchtendes Feuerzeichen erscheinen wird, dann ist die Zeit nahe, wo jene Tage über die Menschheit kommen werden, von denen ich zu dir gesprochen habe. Dann sind die Tage vieler gezählt wie die Tage der Ernte, wenn der Schnitter die Sichel wetzt...."

ßWeie Feder, Bear Clan
"...Ihr werdet von einem Haus im Himmel hören, über der Erde, das mit einem großen Knall zur Erde fällt. Es wird als ein blauer Stern erscheinen. Sehr bald danach werden die Zeremonien der Hopi verschwinden...."

Lee Brown, Cherokee
"...Wenn ihr seht, daß Menschen ständig im Himmel leben, werdet ihr wissen, daß der große Geist kommt, die Erde zu ergreifen, diesmal nicht mit einer Hand, sondern mit beiden. Wenn dieses Haus im Himmel ist, kommt der große Geist, um die Erde ein drittes Mal zu schütteln...."

Hier noch ein paar Hinweise auf Klimaveränderungen und deren Auswirkungen auf die Umwelt in dieser Zeit:

Wessel Dietrich Eilert, genannt Bauer Jasper (1764-1833)
"...In dem Jahre, wo der Krieg losbricht, wird ein so schönes Frühjahr sein, daß im April die Kühe schon im vollen Grase gehen. Das Korn wird man noch einscheuern können, aber nicht mehr den Hafer..."

Matthias Stormberger
"...Der Wald wird so licht werden wie des Bettelmannes Rock.
Und vom Hühnerkobel bis zum Rachel wird man durch keinen Wald mehr gehen brauchen...."

ein Seher aus Westfalen
"...Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur Lappen, - hoher Schnee fällt. Die Schlüsselblumen blühen in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an die Knie..."

Die letzten Aussagen sind schon wieder etwas zu allgemein, denn warme Winter gibt es jetzt auch schon. Wie auch immer, gibt es eine bessere Möglichkeit, eine Zeit zu beschreiben, als die großen Bauwerke zu nennen, die in dieser Zeit gebaut werden? Solche Aussagen sind auch besser als irgendwelche Datumsangaben, die sowieso meist falsch sind. Diese großen Bauprojekte müssen den dort lebenden Menschen zweifellos auffallen. Man braucht eigentlich nur nachzusehen, ob derartiges schon gebaut wird.

Wenn jemand weiß, ob das eine oder andere Bauvorhaben geplant ist, oder ob so etwas schon gebaut wird; wenn jemand genau weiß, ob irgendeine Armee im Osten die Farbe ihrer Uniformen geändert hat, und zwar in rot; oder wenn jemand sonst noch etwas mitteilen will, der schicke mir bitte eine Mail <mailto:manne@dialup.nacamar.de>. Ich werde sie dann hier veröffentlichen, wenn die- oder derjenige einverstanden ist.

Die Prophezeihung über die Schlacht am Birkenbaum (1701)

Aus einem Buche, welches folgendermaßen betitelt war: Abhandlung über die himmlische Erneuerung, von einem Ungenannten, der durch Gesichte erleuchtet wurde. Mit Erlaubnis des Werl'schen Offizialates, Köln 1701. Sie lautet in Übersetzung aus dem Lateinischen also:
"Es wird ein fürchterlicher Krieg kommen. Auf der einen Seite werden alle Völker des Westens, auf der anderen alle des Ostens stehen. In fürchterlichen Scharen werden jene heranschreiten. Lange wird man mit unentschiedenem Glücke kämpfen, bis man endlich in die Gegend des Rheines kommt. Dort wird man kämpfen drei Tage lang, so daß das Wasser des Rheines rot gefärbt sein wird, bis es bald nachher zur Schlacht am Birkenbäumchen kommt. Da werden weiße, blaue und graue Soldaten kämpfen mit solcher Macht und Wut, daß jene Scharen vollkommen aufgerieben werden, und dann wird Ruhe und Frieden sein.

Doch jene Zeit wird eintreten, wenn allenthalben Unzufriedenheit, Mißachtung der Religion herrschen wird. Wenn niemand mehr gehorchen, niemand mehr Untertan sein will, wenn man Reiche und Arme nicht mehr unterscheiden kann, dann glaubt, daß jene Zeit nahe ist.
Nach diesen Tagen wird die traurige, unglückliche Zeit hereinbrechen, wie sie der Erlöser vorhergesagt. Die Menschen, sich fürchtend auf Erden, werden vergehen in Erwartung der Dinge, die da kommen. Der Vater wird sein gegen den Sohn, der Bruder gegen den Bruder. Treue und Glauben werden nicht mehr zu finden sein. Nachdem die einzelnen Völker sich lange gegenseitig bekriegt haben, Throne zusammengestürzt sind, Reiche umgestürzt wurden, wird der unverletzte Süden gegen den Norden die Waffen ergreifen. Dann wird sich's nicht um Vaterland, Sprache und Glauben handeln: Vereinigen werden sie sich, um zu töten, um zu kämpfen wegen der Oberherrschaft über den Erdkreis.

Mitten in Deutschland werden sie aufeinandertreffen, Städte und Dörfer zerstören, nachdem die Einwohner gezwungen sind, sich in die Berge und Wälder zu flüchten. In den Gegenden Niederdeutschlands wird dieser schreckliche Kampf entschieden werden. Daselbst werden die Heere Lager schlagen, wie sie der Erdkreis noch nicht gesehen hat. Am Birkenwäldchen nahe bei Bodberg wird dieses schreckliche Treffen beginnen. Wehe! Wehe! Wehe! Armes Vaterland!

Drei ganze Tage werden sie kämpfen; bedeckt mit Wunden werden sie sich noch gegenseitig zerfleischen und bis an die Knöchel im Blute waten. Die bärtigen Völker des Siebengestirns werden endlich siegen, und ihre Feinde werden fliehen, am Ufer des Flusses sich wiederum setzen und mit äußerster Verzweiflung kämpfen. Dort aber wird jene Macht vernichtet, ihre Kraft gebrochen, so daß kaum einige übrigbleiben, um diese unerhörte Niederlage zu verkünden. Die Bewohner der verbündeten Orte werden klagen, aber der Herr wird sie trösten, und sie werden sagen: Das hat der Herr getan."

Die Prophezeihung des Jesuitenpaters Nectou (18. Jhrdt.)

"Es werden sich in Frankreich zwei Parteien bilden, die sich auf Leben und Tod bekämpfen. Die eine wird zahlreicher sein als die andere, doch die schwächere wird siegen. Es wird alsdann ein Zeitpunkt eintreten, so schrecklich, daß man glauben wird, das Ende der Welt sei gekommen. Das Blut wird in mehreren großen Städten fließen, die Elemente werden in Aufruhr geraten. Es wird sein wie das Jüngste Gericht im Kleinen. In dieser Katastrophe wird eine große Menschenmenge zugrunde gehen, doch die Bösen werden die Oberhand nicht gewinnen. Sie werden die Absicht haben, die Kirche gänzlich zu zerstören; doch die Zeit wird ihnen dazu
nicht gelassen werden, denn diese schreckliche Periode wird von kurzer Dauer sein.

In dem Augenblick, wo man alles für verloren halten wird, wird alles gerettet sein. Während dieser Umwälzung, die wie es scheint allgemein sein und sich nicht nur auf Frankreich erstrecken wird, wird Paris gänzlich zerstört werden...Nach diesen schrecklichen Ereignissen wird die Ordnung wiederhergestellt werden, und jedermann wird Gerechtigkeit widerfahren. Alsdann wird der Triumph der Kirche, ihr letzter Triumph auf Erden, so groß sein, wie sie noch nie einen ähnlichen erlebte. Wenn England anfängt, in seiner Macht erschüttert zu werden, so wird man einer allgemeinen Katastrophe nahe sein. England wird seinerseits eine Revolution durchmachen, schrecklicher als die französische, und Frankreich wird England zur Wiederherstellung des Friedens behilflich sein."

R.White

Er hatte am 15. Juni 1976 eine Vision: "In diesen - europäischen - Krieg werden alle Völker Europas einbezogen werden, aber nur Deutschland und Norwegen werden besetzt sein. Der Krieg in Europa wird nicht lange dauern, denn ich sah, daß etwas anderes sich anbahnte. Ich sah, wie eine andere Armee von Rußland kam und sich gegen Süden wendete in Richtung der Berge Israels. In dieser Armee gab es viele Soldaten zu Pferd, außerdem Tanks und andere motorisierte Maschinen - eine mächtige Armee.

Gott zeigte mir, daß Rußland diese Armee für eine kurze Periode nach Israel senden wird. Und gerade in diesem Moment, wo es schien, daß die Armee bereit war, Israel einzunehmen, sah ich, daß der Himmel sich öffnete, daß eine riesenhafte Hand sich vom Himmel ausstreckte und mit einer lähmenden Kraft auf diese mächtige russische Armee fiel. Und durch einen kräftigen Schlag dieser Hand, der Hand Gottes, wurde die ganze mächtige Armee vernichtet. Gott hat mir seine Liebe zu seinem Volk Israel gezeigt. Zur gleichen Zeit sah ich die russischen Truppen, welche sich in Europa befanden, dabei, sich rasch zurückzuziehen, und ich fragte: Warum Herr? Ich sah dann in der Vision, wie die chinesische Armee mit Gewalt die russische Grenze überschritt und tief in Rußland eindrang, wo sie plünderte, tötete und vernichtete. Darum hat sich die russische Armee aus Europa zurückgezogen, um die chinesische zu bekämpfen.

Aber gleichzeitig geschah in Europa etwas anderes. Der Mangel an Nahrung verschlimmerte sich und die Wasserknappheit vergrößerte sich. Aus dieser Tatsache erwuchsen große Probleme für Zentraleuropa. Auf meine Frage: Warum wird das stattfinden? antwortete der Herr: 'Ich strecke ihnen die Hand entgegen und ich bin im Begriff, diese Dinge zu gebrauchen, um das Volk zu mir zurückzuführen. Ich habe die Absicht, die Nationen wieder auf die Knie zu bringen.' ... Ich sah vom Himmel Flammen fallen auf ganz Europa, auf jede Nation ... Ich sah Feuer fallen auf unser Land."

Ein Bauer aus Krems (geb.1939)

Er sieht vor Beginn des 3. Weltkrieges einen begrenzten Konflikt auf dem Balkan und die Zerstörung New Yorks. Es ist frühsommerliches Wetter: "Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet werden durch A-Waffenzündungen in großer Höhe über der Adria von Norden beginnend, hervorgerufen. Die Erschütterungen sind bei uns deutlich spürbar. New York wird unerwartet bereits zu dieser Kriegszeit durch kleine Sprengsätze, die sehr nieder explodieren, zerstört. Es entsteht der Eindruck, als würden die Häuser von einem heftigen Sturm weggeblasen. Im Explosionsherd sah ich nichts Feuerartiges. Es dürfte etwa um die Mittagszeit (Ortszeit) sein.

Ich sah alle Einzelheiten klar und außergewöhnlich deutlich. Bei uns (Österreich) gibt es zu der Zeit noch keinen Krieg. Wie die Meldung von der Zerstörung erstmals im Rundfunk durchgegeben wurde, wollte ich gerade eine Kleinigkeit essen."..."Bei der Zerstörung New Yorks sah ich hingegen Einzelheiten, die man mit dem Auge niemals wahrnehmen könnte. Es war auch die Lauffolge um ein Vielfaches langsamer. Ich sah diese Stadt in allen Einzelheiten. Da fiel ein dunkler Gegenstand auf einer sich stets krümmenden Bahn von oben herab. Gebannt starrte ich diesen Körper an, bis er barst. Zuerst waren es Fetzen, dann lösten sich auch diese auf. In diesem Moment begriff ich immer noch nicht, was geschehen war. Der erste Sprengkörper explodierte einige Häuser weiter hinter einem größeren, mit der Breitseite am Meer stehenden Haus, die anderen vom Meer aus gesehen, etwas südlicher dahinter. Die Häuser fielen nicht um oder in sich zusammen, sondern sie wurden meist als ganze, sich nur wenig neigend, vom Explosionsherd weggeschoben. Sie zerrieben sich dabei förmlich von unten her. Von vorne hatte es den Anschein, als würden sie im Erdboden versinken."

Was der Kremser Bauer noch sah: "Die Sterne fallen wie die Blätter, das bezieht sich auf ein Ereignis, dessen Ursache ich nicht genau kenne, das sich aber nach eigenen Erleben so beschreiben läßt: Ich stand bei schönem Wetter in unserem Ort mit mehreren Leuten, die ich zum Teil erkannte. Wir schauten etwas erwartend gegen den Himmel. Da schien sich die Sonne zu verdunkeln. Alle glaubten, sie sähen die Sterne. Dabei handelte es sich in Wirklichkeit um eine Art Glut - wie Millionen weißglühende, herabfallende Leuchtkugeln - die, sich über gelblich, dann rötlich färbend, im Osten beginnend, zu Boden fiel. Wo sie auftrat, verbrannte fast alles Brennbares. In der Reihenfolge: Getreide, der Wald, Gras und viele Häuser. Wir löschten, was wir konnten. Nachher schaute ich mich um: ich sah, soweit ich blicken konnte, nur Rauch aufsteigen.

Bereits vor der Endschlacht wird es bei uns wegen der stets wechselnden Front kaum ein Haus geben. Diese findet am Beginn hauptsächlich zwischen den kommunistischen Verbänden und China, vorwiegend mit beweglichen Panzern, in und um die CSSR statt."

Wolfgang Johannes Bekh, der den Bauern aus Krems im August 1979 nach intensiven Briefwechsel in seiner Heimat besuchte, schreibt: "Er zeigte mit ausgestreckten Armen auf die fernen Konturen der böhmischen Wälder und erzählte von 3. Weltkrieg. Er erläuterte noch einmal seine Einzelgesichte, konnte sich aber, wie er betonte, für die Reihenfolge, in der sie eintreten, nicht verbürgen. Er sah mehrere örtlich begrenzte Einzelkriege und kriegerische Einzelhandlungen, zum Beispiel in Jugoslawien und Bulgarien oder die schon erwähnte Zerstörung New Yorks.

Er sah einen Bürgerkrieg in Italien und in der Bundesrepublik, östlich vom Rhein. Auf dem Höhepunkt der italienischen Wirren marschiere der Russe durch Kärnten nach Italien. Der Amerikaner mische sich, wider Erwarten, nicht ein. Der totale Krieg, mit amerikanischer Beteiligung, findet erst in Saudi-Arabien statt, wo die Amerikaner in die Ölgebiete einfielen; jedoch zögen sie den kürzeren. Der Russe siege. Polen stehe gegen die Russen auf, werde Verbündeter des Westens. Der Russe sickere in gelegentlichen Blitzaktionen in die Bundesrepublik ein. Eine Einzelversion schilderte er mir sodann. Er sah Panzer mit flachen Kuppeln. Und er sah Kettenfahrzeuge, auf denen Mittelstreckenraketen montiert waren. Sie wurden südwestlich seiner Heimat stationiert, gegen Zwettl und Großgerungs hin.

Erst wenn China eingreife, erzählte der Bauer sodann ferner, weite sich der Krieg auf die Bundesrepublik aus, insbesondere auf Bayern. China komme mit Panzern in den Westen. Der Chinese helfe dem Westen. Doch sei man darüber hierzulande nicht eben erfreut. Dieser letzte Abschnitt des fürchterlichen Krieges dauere nur wenige Tage."

An anderer Stelle sagte er über den späteren deutschen Kaiser: "Dieser Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört."

Die Prophezeihung des Ludovico Rocco (1748-1840)

Ludovico Rocco war Franziskaner-Eremit des Dritten Ordens. Bei seinem Besuch der heiligen Stätten in Palästina im Jahre 1840 erkrankte Rocco und begann im Halbschlaf zu weissagen. Auf seinen Wunsch hin wurden seine Prophezeihungen von einem Ordensbruder aufgezeichnet. Seit dem gingen diese Prophezeihungen unter dem Titel 'Der Franziskaner vom Berg Sinai' um die Welt. Allerdinges folgen seine Visionen nicht chronologisch aufeinander, aber das spricht eher für als gegen ihre Echtheit.

"Am ersten Tage sprach er: Ich habe euch zu sagen, was Gott mir geoffenbart, Dinge, die in kurzer Zeit beginnen werden. Wohl dem, der diese Weissagung hört und sich diese auch zu nutzen macht, denn die Zeit der Erfüllung ist nahe. Es ist mir von dem Oberherrn aller Könige aufgetragen worden, euch zu sagen: Alle sollen sich in der Zeit der Trübsal mit standhafter Geduld wohl ausrüsten. In ganz Europa wird ein fürchterlicher Bürgerkrieg ausbrechen, einer wird den anderen zerfleischen, Blut wird in Strömen fließen.

Spanien und Portugal haben beide noch eine große Blutschuld zu tilgen, teils wegen der Unmenschlichkeit, mit der sie Amerika eroberten und auf eine so grausame Weise so viele Tausende ermordeten - alles bloß des eitlen Goldes wegen -, teils weil sie aus Afrika so viele unschuldige Menschen raubten und sie, die doch alle Gottes Ebenbilder waren, wie das liebe Vieh als Sklaven verkauften. Die Machthaber dieser beiden Throne werden umgebracht werden; dann werden beide Länder sich vereinigen und in Spanien die gemeinsame Republik regieren. Alle Einwohner werden zum Frieden und zur Ordnung zurückkehren, aber ihre ausländischen Besitzungen werden sich von diesen Ländern losreißen. Die katholische Religion wird wie zuerst blühen."

"Am zweiten Tage sprach er: Frankreich wird in einen auswärtigen Krieg verflochten werden. Sobald dieser zu Ende ist, wir das Volk aufstehen und den Präsidenten ermorden, wobei ein entsetzliches Blutbad entstehen wird. Mehr als die Hälfte der Stadt Paris wird in Asche verwandelt werden. Die Besitzungen in Algier werden sich von der französischen Armee lostrennen, und dann wird ein Mann aus dem Stamme Leopards auf den Thron gehoben werden. In Afrika wird ein afrikanischer Prinz, welcher in Frankreich ist, regieren und ein Verbreiter der katholischen Religion werden."

"Am dritten Tage sprach er: Italien, Italien, du schönes Land! Über dich weine ich. Ein Teil deiner blühenden Städte wird verheert werden. Hier finden so viele Deutsche ihr Grab. Österreich wird untergehen wollen, aber die freigesinnte Natur wird sich abermals erheben.- Der König von Sardinien und Neapel wird verschwinden. Rom wird die Residenz des neuen Italien werden. Daher sei Österreich gewarnt, den ungerechten Kampf nicht weiter fortzusetzen und seine Söhne nicht unnütz schlachten zu wollen. Italien wird frei sein und der Fels der Katholischen Kirche bleiben. Alle übrigen Fürsten werden aufhören zu regieren."

"Am vierten Tage sprach er: Rußland wird der Schauplatz der größten Greueltaten werden. Hier wird es den mächtigsten Kampf kosten. Viele Städte, Dörfer und Schlösser werden verwüstet werden. Eine grausame Revolution wird die Hälfte der Menschheit hinopfern. Die kaiserliche Familie, der ganze Adel und ein Teil der Geistlichkeit wird ermordet werden. In Petersburg und Moskau werden die Leichen wochenlang auf der Straße liegen bleiben, ohne begraben zu werden. Das russische Reich wird in verschiedene Reiche geteilt werden.- Polen aber wird selbständig und eine der ersten Großmächte Europas werden."

"Am fünften Tage sprach er: Eine alte, ehrwürdige Monarchie wird nach vielen Kämpfen blutig in sich verfallen. Aber der Genius des alten Herrscherhauses wird die Dynastie beschützen. Wien wird zweimal belagert werden und, nachdem es sich endlich den Haß aller Nationen wird zugezogen haben, schwer heimgesucht werden. Wien wird veröden und die großen Paläste werden leer dastehen. Am Stephansplatz wird Gras wachsen und aller Adel aufhören.

Die ungarische Nation wird verschwinden. Die Slawen werden sich wieder vereinigen und ein eigenes katholisch-slawisch-abendländisches großes Reich bilden, um die Türken aus Europa zu verjagen. In Konstantinopel wird der Halbmond verschwinden und das Kreuz verehrt werden. Die christliche Religion wird sich von daher über alle Länder verbreiten. Viele Grausamkeiten werden verübt werden und schreckliche Landplagen werden diese Länder heimsuchen.

Die deutschen Länder Österreichs werden sich an Deutschland anschließen und fest zusammenhalten. Keine Königreiche und Fürstentümer werden mehr bestehen, sondern nur ein Deutschland wird sein, und ein Zweig des Kaiserstammes wird die Krone tragen. Dieser wird Deutschland befestigen, und unter seiner weisen Regierung wird Eintracht und Wohlstand wieder herrschen, und Deutschlands Macht wird über alle anderen Reiche hervorleuchten, denn Gott ist mit diesem Regentenhause. Die Könige und Fürsten Deutschlands werden abdanken. Dem Könige von Preußen aber ist ein schweres Leid vorbehalten."

"Am sechsten Tage sprach er: England, dieser Kaufmannsstaat, welcher aus Gewinnsucht alle Ungerechtigkeiten unterstützt, wird der Schauplatz der größten Grausamkeiten werden. Irland, vereint mit Schottland, wird in England einbrechen und es verheeren. Die Königsfamilie wird verjagt und die Hälfte der Bevölkerung ermordet werden. Armut wird eintreten, und alle ausländischen Besitzungen werden sich freimachen. Die Handelsstädte Belgiens, Holsteins, Schleswigs und auch die Schweiz werden sich an Deutschland anschließen. Dänemark wird sich mit Schweden verbinden und somit Dänemark, Schweden und Norwegen ein großes und starkes Reich werden. Die aus Europa vertriebenen Türken werden sich in Afrika festsetzen. Jerusalem wird die Königsstadt werden und Heil und Segen diese Länder dann beglücken. Der König von Ägypten wird sterben und diese Länder werden dann die Wohltaten von Jerusalem empfangen."

"Am siebten Tage sprach er: Heute ist der letzte Tag, wo ich unter euch bin. Um zwölf Uhr gehe ich in das himmlische Reich ein. Der Herr hat durch mich manches kundgetan. Er ruft den Menschen durch mich zu: 'Tuet Buße! Bessert euch!' Der Herr hat der Sittenverderbnis der Menschen schon lange zugesehen, und er wollte das ganze Menschengeschlecht vertilgen. Weil er aber sah, daß diese große Sittenverderbnis nur durch die Großen und Reichen ausging, das gemeine Volk aber im Grunde noch gut geblieben ist, so verschont er es um ihretwillen. Er wird das Menschengeschlecht mit unheilbaren Krankheiten, mit Krieg, Hunger und Heuschrecken und allen Plagen heimsuchen und ängstigen und die Hälfte der Menschheit ausrotten. Die Armen werden reich und die Reichen werden arm sein, und dann wird glückliche Eintracht herrschen.
Die Menschen werden an den wahren Gott glauben und glücklich sein.

Die Verführer und Antichristen sind in verschiedenen Gestalten in der Welt und suchen die Gläubigen zu verführen. Sie treten sogar als falsche Propheten auf, um ihre Irrlehren zu verbreiten. Aber Himmelslohn wird den Standhaften werden. Zeichen des Himmels werden geschehen, abgeschnittene, vertrocknete Blumen und Kräuter werden wieder grünen. Alles wird gut für die Starken vorübergehen. Gesegnete Ernten werden dann wieder eintreten.

Anna Maria Taigi (1769-1837)

"Gott wird zwei Strafgerichte verhängen: eines geht von der Erde aus, nämlich Kriege, Revolutionen und andere Übel, das andere Strafgericht geht vom Himmel aus. Es wird über die ganze Erde eine dichte Finsternis kommen, die drei Tage und drei Nächte dauern wird. Diese Finsternis wird es ganz unmöglich machen, irgend etwas zu sehen. Ferner wird die Finsternis mit Verpestung der Luft verbunden sein, die zwar nicht ausschließlich, aber hauptsächlich die Feinde der Religion hinwegraffen wird. Solange die Finsternis dauert, wird es unmöglich sein, Licht zu machen. Nur geweihte Kerzen werden sich anzünden lassen und Licht spenden. Wer während dieser Finsternis aus Neugierde das Fenster öffnet und hinausschaut oder aus dem Hause geht, wird auf der Stelle tot hinfallen.

In diesen drei Tagen sollen die Leute in ihren Häusern bleiben, den Rosenkranz beten und Gott um Erbarmen anflehen. Alle offenen und geheimen Feinde der Kirche werden während der Finsternis zugrunde gehen. Nur einige, die Gott bekehren will, werden am Leben bleiben. Die Luft wird verpestet sein durch die Dämonen, die in greulichen Gestalten erscheinen werden. Die geweihten Kerzen werden vor dem Tode bewahren, ebenso die Gebete zur allerseligsten Jungfrau und zu den heiligen Engeln. Nach der Finsternis wird der heilige Erzengel Michael auf die Erde herabsteigen und den Teufel bis zu den Zeiten des Antichrists fesseln. Zu jener Zeit wird sich die Religion überall ausbreiten, und es wird ein Hirt sein, unus pastor. Die Russen bekehren sich, ebenso England und China, und alles wird jubeln über den Triumph der Kirche."

Helena Higginson (19. Jahrhundert)

In einem Brief aus dem Jahre 1880 hat sie eine ihrer endzeitlich geprägten Visionen niedergelegt: "Wäre es nicht aus Gehorsam, - niemals würde ich mich unterstehen, die schrecklichen Dinge zu beschreiben, die mir gezeigt wurden: Ich sah mich - ich weiß nicht wie und wo - an einen erhöhten Ort versetzt, von dem aus ich die Erde überschauen konnte. Zuerst sah ich eine schwarze Wolke die Erde umhüllen; es war eine wirklich dichte, materielle Finsternis,- Sinnbild der geistigen Finsternis, in welche sich die Menschen gestürzt haben. Dann hörte ich das starke Rollen des Donners, ich sah Blitze zucken, und es erschien mir, als fielen feurige Kugeln auf die Erde, die bis in ihr Innerstes drangen, Felsen zermalmend.

Hierauf hörte ich das gewaltige Rauschen der Fluten und ein schreckliches Trauerseufzen entstieg der Erde. Mich auf die Knie niederwerfend, rief ich den Himmel um Barmherzigkeit an, durch das Blut und das bittere Leiden Jesu Christi, denn inmitten der Finsternis konnte man deutlich auf der Erde Sterne schimmern sehen - die Tabernakel seiner Liebe. Dann hörte ich eine Stimme, die unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi: 'Verkünde, daß keiner von denen, die mir angehören, verlorengehen wird.' Ich kenne den Zeitpunkt nicht, wann all dieses geschehen wird, aber ich glaube soviel zu verstehen, daß die Ereignisse unsere Zeitepoche bedrohen.

Wenn all diese Dinge vorüber sein werden, wird es wenige Menschen geben, die nicht das Siegel unseres Herrn auf ihrer Stirn tragen werden, diese jedoch werden zu Gott zurückkehren und sich gezwungen sehen, die Weisheit des Vaters in der Person Jesu Christi zu lieben und anzubeten. Die Kirche wird dann einen großen Frieden und eine tiefe Ruhe genießen. Alsdann wird Gott erkannt, angebetet und geliebt und man wird ihm wirklich und in der Wahrheit dienen."

Marie Julie Jahenny (1850-?)

Mit dreiundzwanzig Jahren empfing sie die Wundmale Christi und die Wunden der Dornenkrone. Diese begannen jeden Freitag zu bluten. Im Zustand der Ekstase sah sie häufig Bilder zukünftiger Ereignisse. Am bekanntesten wurde ihr Gesicht einer dreitägigen Finsternis.

"Es werden drei Tage andauernder Finsternis kommen. Während dieser schrecklichen Finsternis werden nur Kerzen aus geweihtem Wachs Licht bringen. Eine Kerze wird ausreichen für drei Tage, aber in den Häusern der Gottlosen werden sie nicht brennen. Während dieser drei Tage werden Dämonen in fürchterlicher, abscheulicher Gestalt erscheinen und die Luft wird widerhallen von ihren schrecklichen Flüchen. Strahlen und Funken werden in die Häuser der Menschen eindringen, sie werden aber dem Licht der heiligen Kerzen nichts anhaben können, denn sie werden weder durch Winde noch durch Stürme oder Erdbeben ausgelöscht werden.

Eine blutrote Wolke wird über den Himmel ziehen; das Rollen des Donners wird die Erde erbeben lassen. Das Meer wird seine schaumgekrönten Wellen über die Erde ergießen. Die Erde wird sich in einen riesenhaften Friedhof verwandeln. Die Leichen der Gottlosen wie die der Gerechten werden den Erdboden bedecken. Die Verzweiflung, die darauf folgen wird, wird groß sein. Die ganze Vegetation der Erde wird zerstört werden, und zerstört wird auch der größte Teil des Menschengeschlechtes. Die Krise wird für alle plötzlich kommen, und die Strafe allgemein sein."

Prokop, der Waldhirt (1887-1965)

Prokop war ein einfacher und sehr verschlossener Mann, der das halbe Leben in der Waldeinsamkeit verbracht hatte.

"Ich schlafe und schlafe doch nicht wenn ich nachts in der Hütte liege. Aber Dinge sehe ich, zum Grausen, doch ich schlafe dabei nicht, weil ich draußen meine Stiere hören kann (P. war Waldhirte) und den Wind und Regen. Einmal seh ich, wie der Wind Feuer bringt und alle Bäume brennen wie Streichhölzer. Ein andermal seh ich, daß drunten (im bewohnten Tal) alles verkommen ist, kein Mensch ist mehr zu sehen und kein Haus, nur noch Mauertrümmer. Und immer wieder kommen Wolken, feuerrot, und es blitzt aber es donnert nicht. Einmal ist alles finster und drunten auf der (Zwieseler) Waldhausstraße geht einer mit einem brennenden Ast und ruft: 'Bin ich wirklich noch der Letzte? Bin ich wirklich noch der einzige?'

Und wieder danach ist der Himmel gelb wie eine Zitrone und so tief herunten. Kein Vogel singt, ich finde keinen Stier mehr und kein Wasser. Auf dem Berg nicht und drunten im Regen kein Tropfen mehr. Es muß ja so kommen, weil die Leute nichts mehr glauben. Jeder tut als wäre er für immer auf der Welt und jeder meint was er wohl sei und noch werden könnte. Es werden noch alle zu spinnen anfangen und meinen, sie könnten vom Gescheitsein leben und nicht von der Arbeit. Die, die arbeiten werden immer weniger und die, die von den Arbeitenden leben, werden immer mehr. Das Regieren ist eben leichter als Arbeiten."

Die Sybille von Prag (17. Jahrhundert)

"...Die Menschheit ist vermessen. Sie wollen Gott übertrumpfen. Grausamen Herzens säen sie einen Pilz, dessen Samen sie vom Himmel auf die Erde werfen. groß wird die Furcht und reicht bis zu den Wolken und der Pilz überschattet weites Land. Aber der Pilz ist giftig, und Tausende sterben einen qualvollen Tod (Atombombe). Den Leichen werden die Kleider vom starren Körper gerissen und die Lebenden decken ihn mit ihren eigenen Blößen. Hunger, Kälte, Wind und Regen peinigen die Menschheit, so daß viele von ihnen toll werden. Schmach liegt über ihren Landen und die Menschheit ist unfähig, sie abzuschütteln."

"Finsternis ist in die Herzen eingezogen. Die Menschen sind so seltsam. Jeder kennt das Unheil, das der Menschheit und der Welt droht. Alle hassen, keiner will Gottes Allmacht glauben. Sie bauen einen Turm aus Stahl und Wasser und glauben damit das All zu erobern. Die Menschen werden ob ihrer Vermessenheit schwer zu büßen haben. Unter dem Meere wühlen sie wie Würmer."

"Seltsame Zeiten, seltsame Menschen füllen die Welt. Niemand ist wahrlich glücklich. Die Natur wird geschändet und der Menschen Geist fühlt sich erhaben über das All. Eine Kugel, getrieben vom Wasser, rollt über die Erde. Sie könnte Segen bringen, doch sie bringt nur Not. Ein kleines Land wird groß, denn wieder wird ein Mensch geboren, der groß ist in der Macht des Alls. Millionen werden die Hände nach ihm ausstrecken, und er wird stark sein, die Not zu bannen. Auch ihm wird eine dunkle Macht ein Ende setzen, und eine Platte aus schweren Eisen wird den Wurm zerdrücken. Nochmals besinnt sich die Menschheit und sie kämpft einen verzweifelten Kampf, doch auch ihnen ist die Ungerechtigkeit heiliges Mittel. Spät, aber doch gelangen sie zur Einsicht.

Im Osten steigt ein stolzer Adler in den blauen Himmel. Goldene Felder wiegen sich im Winde und glückliche Menschen bewohnen die Häuser. Frohes Kinderlachen erfüllt den weiten Raum. Ein Mensch durcheilt die Luft, wie von Engelsflügeln gehalten, und er spendet Segen mit beiden Händen den Ländern, die er überfliegt. Stäbe werden sie in den Händen halten, die Nutzen und Freude, gewandelt aber auch Tod und Verderben spenden können. Kugeln werden sie formen, die sie schlucken, wenn sie hungrig sind. Dennoch aber werden sie nicht satt, denn die Strahlen machen ihren Leib noch hungriger.

Eine farbige Kiste wird der Menschheit helfen, ihr den Schoß der Erde zu öffnen. Aber Gift und Feuer wird ihre Ernte sein, und schwer wird es ihnen ankommen, den Schoß wieder zu schließen. Glühende Luft werden sie sich nutzbar machen und das Eis des Nordens wird zerfließen und das Land urbar sein. Ich sehe sie ein kleines, kantiges Ding in ihren Händen halten, das ihnen Auskunft gibt über alles, was sie wissen wollen. Auf einer weißen Fläche, entsprungen einem kleinen Kasten, sieht man Mensch und Tier, Berg und Tal. Liebliche Musik begleitet die Bilder und die Menschen freuen sich herzlich. Aber all die Freude nützt ihnen nichts. Tränen werden wieder aus ihren Augen fließen und sich zu einem reißenden Strom vereinen. Gottes Stimme wird aus der Luft ertönen und zitternd wird die Menschheit ihre Knie beugen.

Froher und freier wird die Menschheit werden, aber um vieles ärmer. Die Schafe werden lernen, ihren Geist zu brauchen und werden Lüge und Dogma verdammen. Und die Arbeit ihres Geistes wird die Arbeit ihrer Hände vertreiben. Die Felder werden ein Vielfaches dessen tragen, was heute großer Segen ist, und die Menschheit wird ihr Tagwerk in vier Stunden verbringen. Wieder wird es Überraschungen geben, denn ganz eigenartige Sachen werden sie ersinnen, um den Menschen zu helfen. Auf der Straße wird es Wagen geben, die schneller als alles andere sind und doch keine Räder tragen. Die Kleider werden sie aus Glas und Erde weben und diese werden halten ein ganzes Leben lang. Die Nacht werden sie zum Tage machen, denn geschlungene Glasröhrchen werden taghelles Licht spenden.

Die Menschen werden noch immer nicht zufrieden sein und da sie die Erde erobert haben, werden sie sich nach den Sternen sehnen. Freveln werden sie wider Gott, denn selbst die Menschen werden sie künstlich erzeugen. Diese künstlichen Menschen sind aber arm an Geist, denn sie haben nur wenig Hirn, aber sie sind stark und widerstandsfähig, so daß eine neue Zeit der Sklaverei kommen wird."

"Neue Religionen werden sie ersinnen, und dort, wo heute die Statue des heiligen Wenzel steht, wird ein hoher Turm einen neuen Tempel krönen. Prächtig wird dieser Turm sein, aus Gold und Silber erbaut. - Noch dauert deine Herrschaft, mein geliebtes Prag, aber auch dir schlägt einst die letzte Stunde. Aus dem Osten wird ein Drachen kommen, schrecklich anzusehen, denn aus seinen neunmal neunundneunzig Augen werden tödliche Blitze sprühen, und seinem weit geöffneten Maule entströmt giftiger Odem."

"Prag, mein liebes Prag, du wirst ein selten grausam Ende finden. Ein Hauch durcheilt deine Gassen, süß und warm; erstaunt werden ihn die Menschen fühlen. Mit grausig verzerrtem Gesichtern legen sich Tausende zur Ruhe und frösteln trotz der Wärme."

"Es geht dem Ende zu. Zehn dumpfe Schläge der letzten Kirche dröhnen in der Luft. Langsam und trübe wälzen sich die Fluten der Moldau dahin, - ein fruchtbarer Orkan braust über das Land, über die Stadt. Gelbgraue Staubwolken und schwere, giftige Schwaden nehmen Mensch und Vieh den Atem. Der Hradschin steht in Flammen, in der Stadt bersten die Mauern, überall wütet das Feuer. Die Erde bebt, geschüttelt vom dumpfen Beben, tiefe Klüfte öffnen sich, verschlingen Totes und Lebendiges. Die Gräber öffnen sich wie von Geisterhänden durchwühlt, und die Skelette lächeln ein grausames Lachen.

Alles versinkt in der unergründlich schwarzen Tiefe. Vom Vyschrad kommt ein ungeheurer Feuerball daher, Felsen fliegen durch die Luft und alles lodert das Feuermeer. Alles, was der Fleiß der Menschen geschaffen hat, liegt in Schutt und Asche, man hört nur mehr das Brausen des Sturmes. Das Leben ist erloschen, ich sehe nur Trümmer und Leichen. Langsam verziehen sich die Wolken, nur dort, wo einst der stolze Dom stand, sehe ich einen blutigroten Feuerball. Es ist vorbei! Prag, dein Schicksal hat sich erfüllt! Wo sind deine Häuser, stolze Stadt? Warum spülen trübe Fluten die Gestade öder Heide? Grausig Gewürm läßt Leib und Geist erschauern. Unkraut und Sumpf, voll giftigen Odems, beherrscht die Landschaft. Ist das die Ernte der menschlichen Saat?"

Fuhrmannl (1691-1763)

Der böhmische Bauer Josef Naar, genannt 'Fuhrmannl', lebte in Robschitz, in der Nähe von Pilsen. Als Fuhrmann kam er weit herum und sprach oft von einem großen Krieg, und meinte, wer den überlebe, der muß einen eisernen Schädel haben.

"Der Bauer wird sich wie der Bürger und der Bürger wie der Adelsherr kleiden. Auch die Weiber wollen dann alle Tage anders gekleidet sein, bald kurz, bald lang; selbst in Mannskleidern werden sie gehen und so verschiedene Farben haben, daß man sich wundern wird. Die Weiber werden die Haare bald gestutzt, bald sonderbar geringelt haben, alle Jahre anders. Was sie heute anziehen, werden sie morgen wegwerfen oder alle Tage umändern. Sie werden ihren Körper nackt zur Schau tragen, um den Männern zu gefallen. Die allerschlimmste Zeit kommt, wenn die Frauen Schuhe tragen, unter denen man durchsehen kann. Es werden so viele verschiedene Steuern aufkommen, daß die Obrigkeiten nicht mehr wissen, was für Namen sie ihnen geben sollen. Den großen Krieg werden nur wenige Menschen überleben. Die Umgebung von Pilsen wird eine große Rolle spielen. Wer nicht wenigstens zwei Meilen von diesem Ort entfernt ist, soll auf Händen und Füßen wegkriechen, weil alles weit und breit in Grund und Boden vernichtet wird."

Vorzeichen des großen Weltkrieges sind: "Wenn auf dem Weg im Wald Schranken stehen und er mit hölzernen Schlössern gesperrt sein wird."
"Der christliche Glauben wird so klein werden, daß er sich unter einem Birnbaum wird stellen können, er wird aber wiederum siegen. Die Pfarrer werden zuerst den Glauben schwächen. Man wird mit dem Finger auf sie zeigen, so daß sie sich versteckt halten werden. Wo heute sieben Pfarrer sind, da wird nur mehr einer sein."

"Eiserne Straßen werden durch den Böhmerwald und herum gebaut, und die Menschen werden auf feurigen Wagen fahren. Die letzte 'fliegende' Straße wird durch den Kubani Berg, (1362 m hoch) gebaut werden. In den Häusern werden die Füchse und Hasen ein- und ausgehen und bei den Fenstern werden überall Brennesseln herauswachsen. Die Stadt Prag wird zerstört werden. Das ganze Böhmerland wird menschenleer sein. Da werden von weit und breit Leute kommen, um das zu sehen."

Johann Peter Knopp von Ehrenberg (1714-1794)

Er war ursprünglich Knecht und hat sich dann später zum Landpächter hochgearbeitet. Auch er sieht einen verheerenden Krieg voraus.

"Es werden Schiffe ohne Pferde den Rhein hinaufkommen. Die Ahr wird ihre Mündung dicht ober der Kripp, auf die Pfarrkirche zu Linz zu, erhalten; dann werden Wagen ohne Pferde mit grillenden Tönen laufen und hierauf traurige Ereignisse eintreten. Dann wird es Krieg geben, wenn keiner es glaubt; man wird sich nicht fürchten, und es wird wieder ruhig und jeder sorglos sein. Wenn die Brücke zu Köln fertig sein wird, wird Kriegsvolk gleich drüber gehen. Man wird eine Straße von Linz nach Asbach bauen durch den Erpeler Büsch, aber sie wird nicht fertig werden. Kriegsvolk wird den Rhein besetzen, und alles Mannsvolk muß mit, was nur eine Mistgabel tragen kann. Und es wird ein Krieg sein, wie vordem nicht erlebt worden, aber er wird nicht lang dauern.

Die zuletzt noch aufgefordert werden, kommen, wenn alles vorüber. Es wird hart hergehen, besonders bei Koblenz. Von Leutesdorf bis Unkel wird es noch leidlich sein, wiewo es auch hier hart hergeht. Die Linzer werden viel leiden und viele alles verlassen und im Gebüsche wohnen, müssen aber dabei noch Gott danken. Aber bei Unkel und vom Siebengebirge an wird das Blut in Strömen fließen. Es wird ein gutes Jahr vorhergehen, denen drei Mißjahre voller Elend und Drangsale folgen...

Die Fremdlinge werden nach hartem Widerstand geschlagen, Frankreich zerrissen, ein Fürst wird so zurückgedrängt, daß er von einem dreistempligen Stuhl seine ganze Herrlichkeit überschauen kann...Nach diesen Tagen wird man eine Kuh an eine goldene Kette binden können, und wenn sich Leute treffen, einander fragen: Freund, wo hast du dich erhalten? Nach diesem Krieg soll das früher entzogene Klostergut sämtlich wieder an seine rechtmäßigen Besitzeigentümer, die Klöster, restituiert werden."

Mühlhiasl von Apoig (1753-?)

"...Wird ein großer Krieg kommen. Ein Kleiner fängt ihn an, und ein Großer der übers Wasser kommt macht ihn aus.
Da wird aber zuerst eine Zeit sein, die dem großen Krieg vorausgeht und ihn herbeiführt. ...wenn die Bauern mit den gewichsten Stiefeln in der Miststatt stehen. ...wenn sich die Bauernleut gewanden wie die Städtischen und die Städtischen wie die Narren....wenn die roten Hausdächer kommen, und die Rabenköpf (schwarze Kopftücher) wieder abkommen und die Weiberleut Hüte tragen wie die Mannsbilder....wenn die farbigen Hüt aufkommen und Leut rote Schuhe tragen....wenn die Weiberleut auf der Straß wie Gäns daher kommen und eine Spur hinterlassen wie die Geisböck....wenn der eiserne Hund auf der Donau bellt....wenn die Wägen ohne Roß und Deichsel fahren....wenn d'Leut in der Luft fliegen können....wenn die Leut mit zweiradeligen Karren fahren, so schnell, daß kein Roß und kein Hund mitlaufen kann....wenn der Hochwald ausschaut wie dem Bettelmann sein Rock....wenn man Männer und Weiber nicht mehr auseinander kennt....wenn d'schwarze Straß von Passau heraufkommt....wenn im Vorwald draußen die eiserne Straß fertig ist....Wenn d'Bauern nimmer arbeiten wollen....wenn die Bauernleut lauter Kuchen fressen.

Aber es wird ihnen noch einmal schlecht gehen, wenn alles drunter und drüber geht. Dann werden sie sich Zäun ums Haus machen und auf die Leut schießen. Und dann werden sie Steine zu Brot backen und Brennesseln essen. In den Städten wird alles drunter und drüber gehen. Die feinen Leute werden zu den Bauern aufs Land kommen und werden sagen: Laß mich ackern. Man wird sie aber an den feinen Händen erkennen und sie erschlagen.

Alles nimmt seinen Anfang, wenn ein großer Vogel oder ein Fisch über den Wald fliegt. Dann kommt der Krieg und noch einer, und dann wird der letzte kommen – Wann es kommt? Eure Kinder werden es nicht erleben, aber eure Kindskinder bestimmt. Vom Osten her wird es kommen und im Westen aufhören. Der letzte Krieg wird der Bänkeabräumer sein. Er wird nicht lange dauern. Es wird so schnell gehen, daß kein Mensch es glauben kann, aber es gibt viel Blut und Leichen. Es wird so schnell gehen, daß einer, der beim Rennen zwei Laib Brot unterm Arm hat und einen davon verliert, sich nicht darum zu bücken braucht, weil er mit einem Laib auch langt.

Zuvor werden viele Häuser gebaut wie Paläste, für die Soldaten, aber dann werden einmal die Brennesseln aus dem Fenster wachsen. Das Geld aber wird zu Eisen, wenn die Not kommt, und man wird sich dafür nichts kaufen können. Wenn die Fledermaus auf dem Geld erscheint, dann geht es zum zweiten großen Krieg. Da wird aber ein strenger Herr kommen und ihnen die Haut abziehen und ein strenges Regiment führen. Nachher kommt der große Krieg. Nach dem Krieg meint man, es ist Ruh, ist aber keine. Die hohen Herren sitzen zusammen und machen Steuern aus, die niemand zahlen wird. Aber die Kleinen werden groß und die Großen klein, und da wird sich erweisen, daß der Bettelmann, wenn er aufs Roß kommt, nicht zu derreiten ist.

In dieser Zeit wird das Geld so knapp, daß man sich um einen Goldgulden einen Bauernhof kaufen kann. Das wird aber auch eine Zeit sein, da man um 200 Gulden keinen Laib Brot bekommt. Aber eine Not wird doch nicht sein. Geld wird gemacht, so viel, daß mans nimmer kennen kann. Wenns gleich lauter Papierflankerl sind, kriegen die Leute doch nicht genug daran. Auf einmal gibts keins mehr. Kommt aber auch wieder eine gute Zeit und die Leute werden fressen und saufen vom Überfluß. Nachher stehts Volk auf. Bald's angeht, ist einer übern andern, raufen tut alles, wer etwas hat, dem wirds genommen, in jedem Haus ist Krieg, kein Mensch kann mehr dem anderen helfen. Dann wird es wieder losgehen und es wird schrecklich. Jeder wird einen anderen Kopf aufhaben, und eins wird das andere nicht mehr mögen. Der Bruder wird den Bruder nicht mehr kennen und die Mutter die Kinder nicht. Gesetze werden gemacht, die niemand mehr achtet, und Recht wird nimmer Recht sein. Aber aus Krieg und Not wird keiner etwas sich merken. Wieder wächst der Übermut.

Der Glauben wird so klein werden, daß man ihn unter den Hut hineinbringt. Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren. Kommt aber eine Zeit, da werden sie ihn wieder hervorholen, aber es wird zu spät sein, weil die Sach ihren Lauf nimmt. Denn niemand denkt dran, daß die Geißel Gottes kommt. Und so wird der Jammer groß sein. Wenn man die Leute, die einem begegnen, nicht mehr versteht, ist es nimmer weit zum schrecklichen End. Die Rotjankerl werden auf den neuen Straßen hereinkommen. Aber über die Donau kommen sie nicht. Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen. Alles wird dann durcheinander sein. Wer's übersteht, muß einen eisernen Kopf haben.

Aber es wird nicht lange dauern. Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervorholen. Sie werden krank, und kein Mensch kann ihnen helfen. Im ganzen Wald wird kein Licht mehr brennen, und das wird eine lange Zeit dauern. Die wieder von vorne anfangen, werden eine Kirche bauen und Gott loben. Wenn man herüber der Donau noch eine Kuh findet, der soll man eine goldene Glocke umhängen. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt.

Die es überstanden haben, werden sich grüßen 'Bruder lebst du auch noch?' und werden sich mit 'Gelobt sei Jesus Christus' grüßen. Dann schaut den Wald an. Er wird Löcher haben wie des Bettelmanns Rock. Das wird nicht nur bei uns, sondern auf der ganzen Welt so sein, und Recht wird wieder Recht sein, und der Friede wird tausend Jahre gelten. Aber und das ist weit wird man Sommer und Winter nicht mehr auseinander kennen, und die Sonne wird nicht mehr scheinen. Denn alles hat ein End, auch diese Welt."

Matthias Stormberger (18. Jahrhundert)

Fassung von 1842

"O, ihr lieben Leut, es wird eine Zeit kommen, das werden die Leut alleweil gscheiter und närrischer werden - Wenn ihr wüßtet, was euch, euren Kindern und Kindskindern bevorsteht, ihr würdet in Schrecken vergehen - Das ist die erste Zeit - Wenn sich die Bauern wie die Städtischen kleiden, und wenn sie mit gewichsten Stiefeln in der Miststatt stehen - Wenn man die Weiberleut wie die Geißen spürt - Wenn es nur noch rote Hausdächer gibt - Wenn auf den Straßen die weißen Gäns daherkommen - Wenn die roten Hüt aufkommen, das ist dann die erste Zeit - Eiserne Straßen werden in den Wald gebaut, und grad an Klautzenbach vorbei wird der eiserne Hund bellen - Wagen werden gemacht, die ohne Roß und ohne Deichsel fahren - Und der Übermut wird keine Grenzen mehr haben -

An die Schwarzach wird eine eiserne Straß gebaut, die wird nicht mehr fertig - In Zwiesel wird ein großes Schulhaus gebaut wie ein Palast für die Soldaten - In Zwiesel wird alles voll Häuser, und einmal werden die Brennesseln aus den Fenstern wachsen - Wenn die Rabenköpf aufkommen und dann schön stad wieder abkommen, beginnen diese anderen Zeiten - Wenn das Korn reif ist, wird ein großer Krieg kommen - Die Leute werden aber alleweil mehr statt weniger - Das Geld wird keinen Wert mehr haben - Um 200 Gulden kann man keinen Laib Brot kriegen - Es wird aber keine Hungersnot sein - Das Geld wird zu Eisen - Um ein Goldstück kann man einen Bauernhof kaufen - Von den Leuten wird eins das andere nimmer mögen - Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren - Jeder wird einen anderen Kopf haben -

Die Leut werden in der Luft fliegen wie die Vögel - Ein großer weißer Vogel wird in den Wald kommen - Der Wald wird so licht werden wie des Bettelmannes Rock - Auf jedem Stock wird ein Jäger sitzen - Und vom Hühnerkobel bis zum Rachel wird man durch keinen Wald mehr gehen brauchen - Das Holz wird so teuer wie das Brot, aber es langt - Die Kleinen werden groß und die Großen klein - Dann wird es sich erweisen, daß der Bettelmann auf dem Roß nicht zu derreiten ist - Der Glauben wird so klein werden, daß man ihn unter einen Hut hinein bringt - Der Glaube wird so klein werden, daß man ihn mit dem Geißelschnalzen vertreiben kann - Sieben geistliche Herren werden in Zwiesel eine Messe lesen, und bloß sieben Leut werden's anhören - Die hohen Herren machen Steuern aus, die keiner mehr zahlen wird - Viele neue Gesetze werden gemacht, aber nimmer ausgeführt -

Nachher geht's an - In der Stadt geht alles drunter und drüber - Und der Bruder wird seinen Bruder nicht mehr kennen, die Mutter ihre Kinder nicht - Von der Stadt werden die Leute aufs Land kommen und zum Bauern sagen: Laß mich ackern - Doch der Bauer wird sie mit der Pflugreuten erschlagen - Wer feine Händ hat, wird gehängt werden - Das dauert aber nur eine oder zwei Mondlängen - Die Mannsbilder werden sich tragen wie die Weiberleut und die Weiberleut wie die Mannsbilder, man wird sie nimmer auseinander kennen - Die Bauern werden sich hohe Zäune ums Haus machen und aus dem Fenster auf die Leut schießen - Zuletzt werden sie noch Steine zu Brot backen und betteln gehen - Den Herrgott werden die Leute wieder hervorziehen und ihn recht fromm aufhängen, doch wird es nimmer viel helfen - Die Sach geht ihren Lauf -

Ein Himmelszeichen wird es geben, und ein gar strenger Herr wird kommen und den armen Leuten die Haut abziehen - Es wird aber nicht lange dauern, denn wenn alles das eingetroffen ist, dann kommt das große Abräumen - Das Bayernlandl wird verheert und verzehrt, das Böhmerland mit dem Besen auskehrt - Der Wald wird öd werden ohne Hunger und ohne Sterben - Über den Hühnerkobel, über den Falkenstein und über den Rachel werden sie kommen und rote Jankerl anhaben - Über Nacht wird es geschehen - In einem Wirtshaus in Zwiesel werden viele Leute beisammen sein, und draußen werden die Soldaten über die Brücke reiten - Die Berge werden ganz schwarz werden von Leuten - Die Leute werden aus dem Wald rennen - Wer zwei Laib Brot unterm Arm hat und einen verliert, der soll ihn liegen lassen, denn er wird mit dem einen Laib auch reichen - Die Leut, die sich am Fuchsenriegel verstecken oder am Falkenstein, werden verschont bleiben - Wer`s übersteht, muß einen eisernen Kopf haben -

Die Leut werden krank, und niemand kann ihnen helfen - Wenn man auf den Bergen steht, wird man im ganzen Wald kein Licht mehr sehen - Wenn man herüber der Donau noch eine Kuh findet, der soll man eine goldene Glocke umhängen - Es wird aber wieder weitergehen - Der erste Rauch wird im Ried aufsteigen - Dort wird später ein große Kirche gebaut, und von weither werden die Leute kommen - Wenn die Leute gereitert sind, kommt wieder eine gute Zeit - Wer dann noch lebt, kriegt ein Haus geschenkt und Grund, soviel er mag - Je mehr Hände einer hat, desto mehr wird er gelten - Das 'Gelobt sei Jesus Christus' wird wieder der Gruß sein - Die Gescheitheit wird nichts nutz sein, und sie ist vergessen - Der Hirt wird die Kühe hüten und sagen, da ist einmal ein Dorf gestanden, dort eine Stadt -

Aber es wird weitergehen, und was dann kommt, ist das Ende der Welt. Himmel und Erde brennen, denn es ist die Zeit da, wo alles ein Ende nimmt. Und diese Zeit ist da, wenn die wilde Jagd mit Feuer und Schwefel über alle Länder braust. Bis dahin ist es noch lange, dann wird kein Mensch mehr wissen, wo ist Zwiesel und wo ist Rabenstein gewesen. Von allen Schrecken wird der Bänkeräumer der letzte sein. Wenn die Leut von der Bank fallen wie die Fliegen von der Wand, beginnt die letzte Zeit. Sie wird furchtbar sein."

Hedwig Eleonore Seeler & der Waldprophet

Dieser Frau aus Berlin erschien der Waldprophet Stormberger oder Mühlhiasl im Geist, der sicherlich ein und dieselbe Person war. Die Mitteilung vom 29. 9. 1972: "Mir hat keiner was in den Mund gelegt, hat es auch net gebraucht. Ich bin gefunden worden und dageblieben, bis ich vor Schmerz am Bein tot zusammengebrochen bin. Der Biß vom Bären ist net geheilt. War ein Hirte, bin es geblieben, der Wald war meine Heimat. Die Leut mochten mich, aber als ich um die dreißig war, fürchteten sie mich. Bin nie fromm gewesen, aber zu Feiertagen in die Kirch' gegangen - Mühlen hab i net könnt, aber im Winter hab i geschnitzt. Da ich im Sturm gefunden worden bin, hat man mich genannt den Hiasl vom Sturm übern Berg - Die Bärenleut haben geredet wie die Waldler, ich hab erst so reden gelernt."

Am 30. 6. 1970 sagte er ihr: "Wenn die Bäum verdorren und keine Blume mehr blüht, der Mensch kein Fenster mehr aufmachen kann, weil er die Luft nicht verträgt, die Toten kein Grab finden und die Kinder Krüppelgeborene sind und die Zeit ist, wo die Menschen wie Fetzen durch die Luft fliegen, da soll der Waldler nicht verzagen, wo er das vom Städter erlebt. Beten soll er nicht vergessen, Gott wird sich seiner erbarmen. ..."

28. 5. 1973: "Was jetzt auf euch zukommt, und das in Bälde, bringt eine große Veränderung und nicht zum Guten. Es kommt aber einer von uns, ein Bayer, der bringt es wieder ins Gleis, der Franzl sorgt dafür, daß noch was anderes wird aus dem Geldsack. So eine Entwertung, wie ihr jetzt glaubt, wird es net. Amerika muß viel einstecken. Der Chinese macht die Russen fertig. In ein paar Jahr kann der Russ nicht mehr atmen."

31. 12. 1973: "Es schlängelt sich noch eine Weile so dahin. Für Deutschland besteht noch keine Gefahr, aber ringsherum spürt man es schon. So man es versteht, es sich einzuteilen, ist noch lange an Not nicht zu denken und aller Schrecken noch zu ertragen."

1. 1. 1974: "Die Zeit eilt dem Verfall entgegen und ist nicht mehr aufzuhalten. Wird durch Kälte und Erdbeben vielen Menschen den Tod bringen. Feuer umzüngelt die Welt des Ostens, da dort das rote Roß alles verschlingen will, was ihm aber zum Verhängnis wird, da es die Kraft seines Feindes unterschätzt. Doch es braucht seine Zeit, bis das Ende des Schreckens herankommt. Aber es wird ertragen von denen, die Verstehen füreinander haben. ..."

Sepp Wudy, der Bauernknecht

Das sind die Überlieferungen eines Bauern, bei dem Sepp Wudy, der Knecht arbeitete. Dieser Sepp Wudy hatte das zweite Gesicht und er erzählte dem Bauern einiges über die Zukunft. Und so steht es im Kalender des Bauern:

"Wie der Sepp hat einrücken müssen, hat er gesagt, er kommt nicht wieder, weil er in Eis und Schnee sterben muß. Er fiel im Ersten Weltkrieg in den Dolomiten. Das ist nicht der letzte Krieg hat er gesagt, denn dann wird bald wieder einer sein, und dann erst kommt der letzte. Einer wird schrecklicher als der andere. Wenn du es erleben tätest, könntest deinen Vetter in Wien von deiner Stube aus sprechen, und wenn du ihn schnell brauchtest, könnte er in einer Stunde da sein. Der Böhmerwald wird einmal versengt werden wie ein Strohschübel. Rennt nicht davon, wenn die grauen Vögel fliegen, woanders wird es noch schlechter sein.

Es geht dem Ende zu, und das hat schon angefangen. Es wird dann wieder sein wie vor hundert Jahren. So wird es die Leute zurückwerfen, und so werden sie für ihren Übermut bestraft. Du hast das Essen vor dir und darfst es nicht essen, weil es dein Tod ist, und hast das Wasser im Grandl und darfst es nicht trinken, weil es auch dein Tod ist. Aus dem Osser (Berg an der bayerisch-böhmischen Grenze) kommt noch eine Quelle, da kannst du trinken. Die Luft frißt sich in die Haut wie Gift. Leg alles an, was du an Gewand hast, und laß nicht das Nasenspitzl
herausschauen. Setz dich in ein Loch und wart, bis alles vorbei ist, lang dauert's nicht, oder such die eine Höhle am Berg. Wenn dir die Haare ausfallen, hat es dich erwischt. Nimm ein Kronwittbirl in den Mund, das hilft, und sauf keine Milch, acht Wochen lang.

Es wird schlimm, und die Nachgeborenen müssen erst wieder schreiben und lesen lernen. Der Anlaß wird sein, daß die Leute den Teufel nimmer erkennen, weil er schön gekleidet ist und ihnen alles verspricht. Wenn kein Uhmanndl mehr schreit und die Hasen zum Hause kommen und umfallen, dann geh weg vom Wasser und mähe kein Gras. Dann gibt es keine Grenze mehr gegen Bayern, aber wo du dann bist, kann ich nicht sagen. Aber was sag ich? Dich geht es ja nichts mehr an, aber sag es deinen Kindern und Kindskindern.

Die haben damit zu tun und erleben am End die ganze Geschichte. Ich verstehe auch die Leut nicht, daß sie gar kein Herein (Genügsamkeit) haben, und sie werden alleweil schlimmer und gottloser, so daß es kommen muß, und, wie gesagt, es wird wieder sein wie vor hundert Jahren. Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht. Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt.

Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen. Geh nach Bayern, dort hält die Muttergottes ihren Mantel über die Leut, aber auch dort wird alles drunter und drüber gehen. Es wird alles kommen, wie es der Stormberger gesagt hat, aber er hat nicht alles gesagt, oder sie haben ihn nicht verstanden. Denn es kommt viel schlimmer. Bauer sag es deinen Kindern, sie sollen dem Berg zu rennen, wenn es kracht. Sehen tät ich noch mehr, aber ich kann es nicht begreifen und nicht sagen. Ich bin nur ein Knecht und ich weiß nicht, ob es ein guter oder ein böser Geist ist, der mir diese Sachen vormacht. Aber ich weiß, daß es einmal wahr werden wird."

Alois Simon Maaß, der alte Fließer Pfarrer (1758-1846)

"Wenn die Welt mit Draht und Eisen umsponnen sein wird, dann wird es kleine Leute geben. Wenn die Kinder wie Affen gekleidet sind, wird das Luthertum in Tirol einziehen. Wenn der Luxus so groß geworden ist, daß man Männer und Frauen an der Kleidung nicht mehr unterscheiden kann, und wenn unter jeder Stalltür eine Kellnerin steht (eine Stallmagd, die so schmuck angezogen ist wie eine Kellnerin im Wirtshaus), dann paßt auf, dann kommen die letzten Zeiten. Wenn die Eitelkeit auf den Friedhof kommt, weicht das Christentum aus dem Haus. Wenn man ohne Pferd die ganze Erde umfahren kann, dann geht es dem Ende der Welt zu."

Das Volk überliefert noch andere Aussprüche vom Pfarrer Maaß: "Wenn der Inn durch den Berg hindurch an Landeck vorbeifließt, dann dauerts nicht mehr lang." "Prutz verrinnt, Kauns verbrinnt und Zams wird eine Ochsenalm." "Über den Reschenpaß wird man dreimal versuchen eine Eisenbahn zu bauen und jedesmal wird bei Baubeginn der Krieg ausbrechen und alles vereiteln."
(Anmerkung: Zweimal, vor dem ersten und zweiten Weltkrieg, ist das schon eingetroffen.)

Die Vision des spanischen Schäfers Fernando (19. Jahrhundert)

"Auf einer Wolke, die glänzte wie die Morgensonne auf den höchsten Spitzen unserer Berge, ließ sich eine hehre Frauengestalt herab. Ihr Haupt zierte eine dreifache Krone, deren Strahlen mein Auge nicht ertragen konnte. Ihr Kleid, blendend weiß im Grunde, zeigte lange flammende Streifen in den lieblichsten Farben eines Regenbogens; dasselbe wallte in tausend weiten Falten bis zur Erde, die mehr und mehr zu beben schien, je näher sie derselben kam. Ihr Angesicht voll Milde und Freundlichkeit wurde jedoch traurig, als die glänzende Wolke ihre ganze Gestalt allmählich umfloß.

Da erhob sich plötzlich ein heulender Wind; schlängelnde Blitze durchzuckten die Lüfte; stinkender Rauch entstieg der bebenden Erde, die sich öffnete und es krabbelte scheußliches Getier auf ihre Oberfläche, das an Zahl und Größe immer zu wachsen schien. Meine Seele zitterte beim Anblick dieser Ungeheuer, - kalter Angstschweiß stand auf meiner Stirn.

Welches entsetzliche Schauspiel sah ich jetzt!- Ein Engel, in der Rechten ein feuerflammendes Schwert schwingend, in der Linken eine blutrote Fahne, trat mitten unter die fürcherlichen Gestalten, die sich bei seinem Erscheinen auf dem Boden wälzten, wie Schweine in schmutzigen Pfützen. Der kurze Schall einer Posaune schien sie aber auf einmal leblos zu machen. Die Erdklüfte schlossen sich und der stinkende Rauchqualm verschwand.

Wie ein leises Echo einer sanften Flötenmusik hörte ich nun deutlich eine Stimme aus der Sonnenwolke, die sprach: 'Der Jammer meines verblendeten Volkes ging mir zu Herzen. ich bat daher den, der zur Rechten des Allmächtigen sitzt, - dem gegeben ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden, ich flehte an Jesus Christus, den göttlichen auch meinen Sohn, der aus unaussprechlicher Liebe für das sündige Geschlecht sein Leben auf den Höhen Golgathas hingegeben hat,- Er wolle gnädig abwenden die vielen, aber wohlverdienten Strafen, die hereinbrechen sollten über dasselbe.'

Das Urteil mildernd, war nun die Antwort: 'Vom Throne meiner Gerechtigkeit ergeht das Wort: Zu den selbst herbeigerufenen Strafgeistern des Unglaubens, der Untreue und der Hoffahrt, der Lüge des Betrugs und der Wollust gesellen sich noch die des Ungehorsams, des Mißtrauens und des offenen Aufruhrs; bis Fürsten und Völker zu mir zurückgekehrt - meine Macht und Herrlichkeit wiedererkennend - um Gnade und Vergebung schreien. Das wird geschehen ehe 2190 Tage vergehen. Doch es wandeln noch Millionen im Lichte meines Namens, darum will ich auch Barmherzigkeit und Gnade üben.

Während den jammervollen Tagen der Angst und des Schreckens, trage die Erde tausendfache Früchte. Auf steinigen Grunde wachse Korn im Überfluß wie auf gutem Acker. Die Bäume werden ihre süße Last kaum ertragen, und der Kräuter Menge die Tiere der Erde nicht ganz aufzehren können. Am Anfang der Tage 2200 aber, nachdem die verstockten Bösen im blutigen Kampfe mit den Guten umgekommen sein werden, wird Gottes- und Nächstenliebe das heilige Band treuer Ewigkeit alle christlichen Bewohner des irdischen Tales umschließen; Friede, Jubel, Freude und Seligkeit herrschen, die Tage des Paradieses kehren wieder. Das verkünde meinen Völkern.'

Ich sah noch schreckliche Dinge.- Als die Himmelskönigin nach dieser Verkündigung in der Mitte der Scharen und Legionen der seligen Geister verschwunden war, erhob der Engel mit der blutroten Fahne sein flammendes Schwert, und schlug das scheußliche Getier auseinander, das mit wildem, markerschütterten Geheul und Gebrüll sich in allen vier Weltgegenden verlief.- Ich sah bald darauf Städte und Dörfer brennen. Schaffotte errichten, von welchen Bürgerblut in Strömen herab auf die Erde floß. Ich sah Tausende und abermal Tausende, zerlumpte Männer und halbnackte Weiber mit Spießen, Stangen, Beilen, Schwertern und Flinten bewaffnet die Paläste der Reichen ausrauben, ihre Bewohner grausam zu Tode martern.

Ich sah Herzöge und Fürsten ihr Land und Namen verlieren als arme Flüchtlinge; Wohlhabende ihr Geld austeilend nur für ihr und ihrer Kinder Leben bittend. Ich sah große Schlachten schlagen, und arme Gefangene grausam ermorden; ich sah lange Züge von Auswanderern im elendsten Zustande der Verzweiflung. Ich sah ehrwürdige Greise und Matronen, kleine und große Kinder mit Säbeln und Bajonetten auf offenem Felde niedermachen. Ich sah - ach Gott erbarme dich! - in einigen Ländern die seit drei Jahrhunderten unter der Asche glühende furchtbare Fackel - Religionszwietracht genannt,- blutrot sich schwingen.

Sah zahlreiche Rotten von Gotteslästerern mit wilder Lust Tempel ausrauben, Altäre zerstören, und Priester zum Martertode schleppen; Mann und Weib, Bruder und Schwester verfolgten einander des Glaubens wegen. Vier Männer aber von Ost, West, Süd und Nord werden sich dann mit großer Macht erheben, die, ausgerüstet mit göttlicher Kraft und im Bunde mit der Krone des Friedens, den Völkern die wahre Freiheit, Ordnung und beglückende Ruhe wieder geben werden."

ein unbekannter Mönch (17. Jahrhundert)

"Das zwanzigste Jahrhundert wird eine Epoche des Schreckens und des Elends sein. In diesem Jahrhundert wird alles Böse und alles Unangenehme, das wir uns vorstellen können, Wirklichkeit werden. In vielen Ländern werden sich die Prinzen gegen ihre Väter, die Bürger gegen die Obrigkeit, die Kinder gegen die Eltern, die Heiden gegen Gott und ganze Völker gegen die festgesetzte Ordnung erheben. Ein Bürgerkrieg wird ausbrechen, in dem Bomben vom Himmel fallen werden. Und dann wird ein zweiter Krieg ausbrechen, in dessen Verlauf fast das ganze Universum erschüttert werden wird.

Finanzielle Katastrophen und der Ruin von Besitztümern werden viele Tränen fließen lassen. Die Menschen werden seelenlos sein und kein Mitleid kennen. Vergiftete Wolken und Strahlen, die stärker brennen als die Äquatorsonne, eherne marschierende Mächte, fliegende Schiffe voll schrecklicher Bomben und Pfeile, tödliche Sternschnuppen und Schwefelfeuer werden die großen Städte zerstören. Es wird das verderbendste Jahrhundert von allen sein, denn die Menschen werden einander in den Himmel heben und einander vernichten."

Elena Aiello

Die heilig gesprochene Nonne machte deutliche Aussagen über die Zukunft. Berühmt geworden ist sie eigentlich durch Prophezeihungen, die sie Mussolini bezüglich des zweiten Weltkrieges machte.

Januar 1950: "Eine gottlose Propaganda hat viele Irrtümer in der Welt verbreitet und überall Verfolgung, Zerstörung und Tod verursacht. Wenn am Himmel ein außergewöhnliches Zeichen erscheint, dann mögen die Menschen wissen, daß die Bestrafung der Welt nahe ist."

April 1952: "Ich will, daß man weiß - Die Geißel ist nahe. Nie gesehenes Feuer wird sich über die ganze Erde senken und ein Großteil der Menschheit wird vernichtet werden. Es werden Stunden der Verzweiflung sein für die Gottlosen; mit Geschrei und satanischen Flüchen werden sie darum flehen, die Berge mögen sie bedecken, und sie werden versuchen, sich in Höhlen zu flüchten, aber es wird vergeblich sein... Alle, die ihre Schuld nicht bereuen wollen, werden in einem Flammenmeer zugrunde gehen... Rußland wird fast vollkommen niederbrennen. Auch andere Nationen werden verschwinden..."

April 1954: "Die Welt ist in einen Abgrund maßloser Verderbnis gesunken... Die Regierenden sind zur wahren Inkarnation des Bösen geworden; während sie von Frieden sprechen, rüsten sie und bereiten die tödlichsten Waffen vor, - um Völker und Nationen zu vernichten."

April 1955: "Der Zorn Gottes ist nahe und die Menschheit wird großes Unglück erleiden müssen: blutige Revolutionen, starke Erdbeben, Hungersnöte, Epidemien und schreckliche Orkane, die Flüsse und Meere über die Ufer treten lassen. Die Welt wird durch einen neuen schrecklichen Krieg erschüttert werden. Tödlichste Waffen werden Völker und Nationen vernichten.

Die Diktatoren der Erde, wahre höllische Ungeheuer, werden die Kirchen mitsamt den heiligen Ziborien niederreißen, Völker und Nationen, und die schönsten Dinge vernichten. In diesem gotteslästerlichen Kampf wird durch den wilden Trieb und den hartnäckigen Widerstand viel einstürzen, was Menschenhand errichtet hat. Wolken wie Feuerschein werden schließlich am Himmel erscheinen, und ein Feuersturm wird auf die ganze Erde losschlagen. Diese schreckliche, in der ganzen Menschheit nie vorher gesehene Geißel wird siebzig Stunden dauern. Die Gottlosen werden zu Staub gemacht werden, und viele werden in der Verstocktheit ihrer Sünden verlorengehen. Dann wird man die Macht des Lichtes über die Macht der Finsternis sehen."

1959: "...Der Materialismus schreitet bei allen Völkern voran und setzt seinen durch Blut und Tod gekennzeichneten Marsch fort... Wenn die Menschen nicht zu Gott zurückkehren, wird ein großer Krieg kommen von Ost bis West, ein Krieg des Schreckens und des Todes, und am Ende wird das reinigende Feuer vom Himmel fallen wie Schneeflocken auf alle Völker, ein Großteil der Menschen wird vernichtet werden. Rußland wird in alle Länder Europas einmarschieren, insbesondere Italien, und sein Banner wird auf der Kuppel des Petersdomes wehen...

Die Welt ist wie ein überschwemmtes Tal, voller Abfälle und Schlamm. Sie wird noch härtesten Prüfungen der göttlichen Gerechtigkeit ausgesetzt sein, bevor das höllische Feuer über der ganzen Menschheit lodert... Große Katastrophen werden über die Welt hereinbrechen, sie werden allen Verwirrung, Tränen und Schmerz bringen. Starke Erdbeben werden Städte und Länder versenken. Epidemien und Hungersnöte werden fürchterliche Zerstörung bringen, vor allem da, wo die Söhne der Finsternis weilen. Nie zuvor braucht die Welt Gebet und Sühne so dringend wie in diesen tragischen Stunden...

Die Regierenden verstehen das nicht,... und sie sind auch blind im Geist, weil sie die Wahrheit nicht sehen. Auch in Italien sind sie wie reißende Wölfe im Schafsfell... helfen dazu, daß sich die Unredlichkeit verbreitet, und sie werden Italien ruinieren; aber viele von ihnen werden in Verwirrung geraten... Gott wird seine Vorliebe für Italien zeigen, denn es wird vom Feuer verschont bleiben; aber der Himmel wird sich mit tiefen Dunkel überziehen und die Erde wird von schrecklichen Beben erschüttert werden, die tiefe Abgründe aufreißen werden. Städte und Provinzen werden zerstört werden und alle werden schreien, daß das Ende der Welt da ist."

August 1960: "Die Menschheit hat sich von Gott entfernt, und von den irdischen Gütern geblendet hat sie den Himmel vergessen und ist in einen Abgrund maßloser Verderbnis gesunken, der nicht seinesgleichen findet, nicht einmal in der Zeit der Sintflut... Aber der Augenblick der göttlichen Gerechtigkeit ist nahe, und er wird schrecklich sein! Grauenvolle Geißel drohen der Welt und mehrere Nationen werden von Epidemien, Hungersnöten, starken Erdbeben, gräßlichen Orkanen und Tod heimgesucht werden!

...Und wenn die Menschen in diesen Geißeln den Ruf der göttlichen Barmherzigkeit nicht erkennen und durch ein wahrhaft christliches Leben nicht zu Gott zurückkehren wollen, wird ein weiterer Krieg kommen von Ost nach West, und Rußland wird mit seinen Waffen gegen Amerika kämpfen und Europa überrollen, und vor allem der Rhein wird voll Leichen sein. Auch Italien wird durch eine große Revolution gepeinigt werden, und der Pabst wird viel leiden müssen. Der Feind wird wie ein Löwe gegen Rom vorrücken und seine Galle wird Völker und Nationen vergiften..."

Bernhard Clausi (19. Jahrhundert)

"Dem Triumph der Kirche wird ein großes Strafgericht vorausgehen. dieses wird schrecklich und einzig gegen die Gottlosen gerichtet sein. Es wird ein ganz neues Strafgericht sein, das noch nie stattgefunden hat und auf der ganzen Erde eintreten wird. Es wird so schrecklich sein, daß die, welche es überleben, sich einbilden werden, sie wären die einzigen Verschonten. Es wird plötzlich und von kurzer Dauer, aber schrecklich sein. Dann kommt der große Triumph der Kirche und das Reich der brüderlichen Liebe. Glücklich, wer in diesen gesegneten Tagen dann leben wird. Aber vorher wird das Böse solche Fortschritte gemacht haben, daß es scheinen wird, alle Teufel der Hölle seien losgelassen; so groß wird die Verfolgung der Gerechten durch die Bösen sein, daß jene ein wahres Martyrium zu leiden haben werden.

Die Dinge werden zum Äußersten kommen, wo die menschliche Hand nichts mehr vermag und alles verloren scheint. Dann wird Gott selbst eingreifen und in einem Augenblick wie vom Morgen zum Abend alles in Ordnung bringen. Die Gottlosen selbst werden bekennen, daß dies alles durch die Hand Gottes geschah. Es wird eine große Plage kommen, furchtbar und einzig gegen die Gottlosen, eine ganz neue Plage, wie niemals eine gewesen. Sie wird in der ganzen Welt eintreten und so furchtbar sein, daß die Überlebenden meinen werden, alle Menschen seien umgekommen. Dann werden alle Menschen gut und reuig sein. Darauf folgt eine allgemeine Umkehr, der große Triumph der Kirche und wahre Herrschaft der Bruderliebe."

Der alten Linde Sang von der kommenden Zeit (ca.1850)

Der Text tauchte Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz zweier Familien unabhängig voneinander auf. Angeblich soll diese Prophezeihung im Stamm einer alten Linde am Friedhof von Staffelstein gefunden worden sein. Die sechste Strophe handelt von Karl dem Großen, der in Rom zum Kaiser gekrönt wurde. Das war im Jahre 800 zu Weihnachten der Fall. Multipliziert man 160 und 7, erhält man 1120. Addiert man 800 dazu, kommt man auf 1920. Da war Deutschland wirklich bis ins Mark getroffen.

Alte Linde bei der heiligen Klamm

Ehrfurchtsvoll betast' ich deinen Stamm,

Karl den Großen hast du schon gesehn,

Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Dreißig Ellen mißt dein breiter Saum,

Aller deutschen Lande ält'ster Baum,

Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,

Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,

Roß und Reiter bargest einst du wohl,

Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand

Breiten Reif um deine Stirne wand.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron',

Alle Äste hast verloren schon

Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,

Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt,

Teil uns gütig mit von deinem Geist,

Send ins Werden deinen Seherblick

Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl in Rom geweiht,

Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,

Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,

Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,

Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,

Grausam hat zerrissen Feindeshand

Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,

Bis mit einmal endet deine Kraft,

Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,

Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,

Und der Bruder gegen Bruder ficht,

Mit der Sens' und Schaufel sich bewehrt,

Wenn verloren Flint' und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,

Doch der rasche Reichtum wird zu Asch',

Ärmer alle mit dem größern Schatz.

Minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft,

Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,

Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,

Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer keifert, bis zum Wendetag,

All sein Müh'n ins Wasser nur ein Schlag,

Mahnwort fällt auf Wüstensand,

Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat,

Fühlt als Richter sich und höchster Rat,

Raucht das Blut wird wilder nur das Tier,

Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,

Schonet nicht den Greis im Silberhaar,

Über Leichen muß der Höchste fliehn

Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,

Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,

Leistet auch in Not er nicht Verzicht,

Bringt den Gottesstreit vors nah' Gericht.

Winter kommt, drei Tage Finsternis.

Blitz und Donner und der Erde Riß,

Bet' daheim, verlasse nicht das Haus!

Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,

Wofern sie brennen will, dir Schein.

Gift'ger Odem dringt aus Staubesnacht,

Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor'nen droht,

Doch die Guten sterben sel'gen Tod.

Viel Getreue bleiben wunderbar

Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,

Eine andere mit dem Feuer ringt,

Alle Städte werden totenstill,

Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Zählst du alle Menschen auf der Welt,

Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,

Was noch übrig, schau in jedes Land,

Hat zur Hälft' verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,

Preisgegeben einem jeden Riff,

Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,

Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz'ger Hoffnungsstern

Eines bessern Tags ist endlos fern.

"Heiland, sende den du senden mußt!"

Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,

Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?

"Alles ist verloren!" hier's noch klingt,

"Alles ist gerettet", Wien schon singt.

Ja, von Osten kommt der starke Held,

Ordnung bringend der verwirrten Welt.

Weiße Blumen um das Herz des Herrn,

Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,

Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,

Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,

Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held, ein unzertrennlich Band

Schmiedest du um alles deutsche Land.

Den Verbannten führest du nach Rom,

Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,

Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,

Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,

daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Deutscher Nam', du littest schwer,

Wieder glänzt um dich die alte Ehr',

Wächst um den verschlung'nen Doppelast,

Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut

Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,

Und am Tiber wie am Ebrostrand

Liegt der braune Freund vom Herrmannsland.

Wenn der engelgleiche Völkerhirt'

Wie Antonius zum Wandrer wird,

Den Verirrten barfuß Predigt hält,

Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Alle Kirchen einig und vereint,

Einer Herde einz'ger Hirt' erscheint.

Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,

Schwarzes Land erstrahlt in Glaubensglanz.

Reiche Ernten schau' ich jedes Jahr,

Weiser Männer eine große Schar,

Seuch' und Kriegen ist die Welt entrückt,

Wer die Zeit erlebt, ist hoch beglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind

Leidend mit dem Land die alte Lind',

Daß der Hochmut macht das Maß nicht voll,

Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

Don Bosco (1815-1888)

Vom heiligen Giovanni Bosco wird berichtet, daß er schon in der Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts hatte. Er wurde 1841 zum Priester geweiht und 1934 heilig gesprochen. In einer seiner Aussagen beschreibt er eine tragische Situation in Rom: "Die Pferde der Kosaken werden aus den Brunnen Sankt Peters trinken."

Eine Prophezeihung aus dem Jahre 1874, die sich auf eine Pabstflucht bezieht, sagt folgendes aus: "Es war eine finstere Nacht, die Menschen konnten nicht mehr erkennen, welchen Weg sie einschlagen sollten, um zurückzukehren, als am Himmel plötzlich ein strahlendes Licht erschien, das die Schritte der Wanderer erhellte, als wäre es Mittag. In diesem Augenblick war eine große Menge von Männern, Frauen, Alten, Kindern, Mönchen, Nonnen und Priestern zu sehen, die mit dem Pabst an der Spitze den Vatikan verließen und sich dabei zu einer Prozession aufstellten.

Aber da kam plötzlich ein wütendes Gewitter; das Licht verdunkelte sich zusehens und es schien sich ein Kampf zwischen Licht und Finsternis zu entfachen. Inzwischen waren sie auf einen kleinen Platz angelangt, der mit Toten und Verwundeten bedeckt war, von denen viele mit lauter Stimme um Hilfe flehten. Die Reihen der Prozession lichtete sich immer mehr. Nachdem sie über einen Raum dahingegangen waren, der zwanzig Erhebungen der Sonne entspricht, eilte jeder herbei, der nicht mehr in Rom war. Fassungslosigkeit bemächtigte sich ihrer und alle scharten sich um den Pabst, um seine Person zu schützen und ihm beizustehen.

Von dem Augenblick an waren zwei Engel zu sehen, die eine Standarte trugen und sie dem Pabst mit folgenden Worten überreichten: 'Empfange das Banner derjenigen, die gegen die stärksten Völker der Erde kämpft und sie zerstreut. Deine Feinde sind verschwunden, deine Kinder beschwören mit Tränen und Seufzern deine Rückkehr.' Wenn man den Blick zum Banner erhob, sah man auf der einen Seite geschrieben: 'Regina sine labe concepta' (Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen), und auf der anderen: 'Auxilium christianorum' (Helferin der Christen). Der Pabst ergriff freudig das Banner, aber als er die geringe Zahl derer sah, die bei ihm geblieben waren, wurde er betrübt.

Die beiden Engel fügten hinzu: 'Geh schnell und tröste deine Kinder. Schreibe deinen Brüdern, die in alle Teile der Welt verstreut sind, daß eine Reform in den Sitten der Menschen notwendig ist. Und die kann man nur verwirklichen , wenn man den Völkern das Brot des göttlichen Wortes bricht. Unterrichtet die Kinder im Glauben, predigt Entsagung von den irdischen Dingen. Die Zeit ist gekommen, in der die Völker den Völkern das Evangelium bringen. Die Leviten sind bei Hacke, Spaten und Hammer zu suchen, damit sich die Worte Davids erfüllen: Gott hat das Volk vom Erdboden erhoben, um es auf den Thron der Fürsten seines Volkes zu setzen.'

Nachdem der Pabst das gehört hatte, setzte er sich in Bewegung, und die Reihen der Prozession begannen dichter zu werden. Als er dann die heilige Stadt betrat, weinte er, als er die Verzweiflung der Bürger sah, von denen viele nicht mehr lebten. Als er schließlich den Petersdom betrat, stimmte er das 'Te Deum ' an, dem ein Engelschor antwortete: 'Gloria in Excelsis deo...' (Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind). Nachdem der Gesang verklungen war, verschwand die Dunkelheit, und es zeigte sich eine strahlende Sonne. In den Städten, Dörfern, und auf dem Land gab es nur noch ganz wenig Leute; die Erde war zertreten wie von einem Orkan, einer Wasserflut oder einem Hagelschlag, und die Leute gingen bewegt aufeinander zu und sagten: 'Est Deus in Israel' (es gibt einen Gott...). Vom Anfang des Exils bis zum Gesang des 'Te Deum' war die Sonne 200 mal aufgegangen. Die ganze Zeit, die verging, bis sich all das vollzogen hatte, belief sich auf 400 Sonnenaufgänge."

Pabst Pius X.

1909, während einer feierlichen Audienz, sahen die Anwesenden, wie dem Pabst plötzlich der Kopf auf die Brust sank. Für einige Minuten, während denen sich kaum jemand rührte, war er wie in tiefen Schlaf. Als er seine Augen wieder öffnete, sahen seine Mitarbeiter darin Erschütterung und Schrecken. Pabst Pius X. erhob sich von seinem Sitz und rief mit angstvoller Stimme: "Was ich gesehen habe, ist fürchterlich! Werde ich das sein oder einer meiner Nachfolger? Ich weiß es nicht. Mit Sicherheit kann ich nur sagen: Ich habe den Pabst aus dem Vatikan fliehen sehen und dabei trat er auf die Leichen seiner Priester. Sagt es niemanden, solange ich lebe."

Die Anwesenden waren betroffen von der Wucht, mit der der Pabst diese Worte hinausgeschrieen hatte. Kurz vor seinem Tode soll er noch gesagt haben: "...ich sehe die Russen in Genua."

George Washington's Zukunftsvisionen

Quelle: Ein Neudruck eines Zeitungsartikels betitelt: "General Washington's Engelsbesuch" und "Die Vision der Zukunft der Vereinigten Staaten", - veröffentlicht in der National Tribune 1859:

"Ich weiß nicht, ob es infolge der Angst meiner Sinne war, oder was, aber diesen Nachmittag, als ich an diesem Tisch saß, eine Depesche vorbereitete, schien mich etwas zu unterbrechen. Als ich aufschaute, erblickte ich, mir gegenüber stehend, ein ungewöhnliches wunderschönes weibliches Wesen. So überrascht war ich, weil ich vorher strikte Order gab, mich nicht zu stören, so daß es einige Momente dauerte, bis ich die Sprache wiedergefunden hatte, um sie über den Grund ihrer Anwesenheit zu fragen.

Ein zweites, ein drittes und sogar ein viertes mal wiederholte ich meine Frage, aber erhielt keine Antwort von meinem geheimnisvollen Besucher, außer einem leichten Anheben ihrer Augen. Ich wollte aufstehen, doch der starre Blick des Wesens nagelte mich fest und machte es mir unmöglich, meinen Willen vorher zu äußern. Ich versuchte einmal mehr, sie anzureden, aber ich war unfähig, meine Zunge zu bewegen, ich dachte sogar, sie ist gelähmt. Ein neuer geheimnisvoller, starker, unwiderstehlicher Einfluß ergriff mich. Alles, was ich tun konnte, war starr und leer auf meinen unbekannten Besucher zu blicken.

Allmählich schien sich die umgebende Atmosphäre mit Leuchterscheinungen zu füllen. Alles um mich herum schien sich zu verfeinern, der mysteriöse Besucher selbst wurde luftiger und sogar noch klarer als vorher. Ich begann mich zu fühlen wie ein Sterbender, oder vielmehr erfuhr ich die Gefühle, die einem beim Sterben begleiten, wie ich sie mir manchmal vostellte. Ich dachte nicht, ich bewegte mich nicht, das alles war unmöglich. Ich war mir nur des starren, leeren Blickes auf meinen Begleiter bewußt.

Sogleich hörte ich eine Stimme sagen: 'Sohn der Republik, sieh und lerne', während gleichzeitig mein Besucher seinen Arm ostwärts ausstreckte. Ich erblickte nun einen schweren, weißen Dampf in einiger Entfernung aufsteigen. Dieser vermehrte sich allmählich und ich schaute auf eine seltsame Szene. Vorher breiteten sich auf einer großen Fläche alle Länder der Welt aus. Ich sah die Brandungswellen des Atlantik zwischen Europa und Amerika tosen, und zwischen Amerika und Asien lag der Pazifik. 'Sohn der Republik', sagte die mysteriöse Stimme wie vorher, 'sieh und lerne'.

In diesem Moment erblickte ich ein dunkles, schattenhaftes Etwas, das mitten in der Luft zwischen Europa und Amerika schwebte. Dieses Wesen tauchte mit beiden Händen in den Ozean ein und schöpfte Wasser. Er spritzte mit seiner rechten Hand etwas Wasser über Amerika, während er mit der linken Hand Europa bespritze. Sofort stieg eine dunkle Wolke aus diesen Ländern auf und vereinigte sich mitten auf dem Ozean. Für eine Weile blieb sie stehen und dann bewegte sie sich langsam westwärts, bis sie Amerika einhüllte mit ihrem trüben Schleier. Scharfe Blitze zuckten in ihr in Abständen und ich hörte die Erstickenden stöhnen und Schreie der amerikanischen Menschen.

Ein zweites Mal tauchte der Engel in den Ozean und spritze Wasser aus wie vorher. Die dunkle Wolke war dann verzogen, zurück in den Ozean, in dessen schweren Wellen sie versank. Ein drittes Mal hörte ich die mysteriöse Stimme sagen, 'Sohn der Republik, sieh und lerne'. Ich blickte über Amerika und sah Städte und Ansiedlungen aufsteigen, eine nach der anderen, bis das ganze Land vom Atlantik bis zum Pazifik damit überzogen war. Wieder hörte ich die mysteriöse Stimme sagen: 'Sohn der Republik, das Ende des Jahrhunderts kommt, sieh und lerne.'

Dabei drehte der dunkle, schattenhafte Engel sein Gesicht südwärts und von Afrika sah ich einen üblen Geist sich unserem Land annähern. Er huschte langsam über jede Stadt. Die Einwohner bekämpften sich bald selbst gegeneinander. Als ich weiter schaute, sah ich einen hellen Engel, der auf seinem Haupte eine Krone aus Licht trug, auf der das Wort 'Union' geschrieben stand. Er trug die amerikanische Flagge, die er zwischen die verschiedenen Nationen stellte und sagte 'Erinnert euch, ihr seid Brüder'. Augenblicklich warfen die Bewohner ihre Waffen weg, wurden Freunde und vereinigten sich um die Nationalfahne.

Und wieder hörte ich die geheimnisvolle Stimme sagen: 'Sohn der Republik, sieh und lerne'. Danach setzte der dunkle, schattenhafte Engel eine Trompete an seinen Mund und blies drei verschiedene Stöße; und nahm wieder Wasser aus dem Ozean und spritzte es über Europa, Asien und Afrika. Dann sahen meine Augen eine furchtbare Szene: von jedem dieser Länder entsprangen dicke, schwarze Wolken, die sich zu einer vereinigten. Durch diese Masse glänzte ein dunkles, rotes Licht, in dem ich Horden von bewaffneten Menschen sah, die sich mit der Wolke bewegten, über das Land marschierend und segelnd auf der See nach Amerika, das mit eingeschlossen wurde in die Wolke.

Und dunkel sah ich diese großen Armeen das ganze Land verwüsten und die Dörfer und Städte niederbrennen, die vorher aufgestiegen waren. Als meine Ohren den Donner der Kanonen hörten, das Rasseln der Schwerter und die Schreie von Millionen in tödlichem Kampf, hörte ich die mysteriöse Stimme wieder sagen: 'Sohn der Republik, sieh und lerne.' Als die Stimme das gesagt hatte, erhob der dunkle, schattenhafte Engel seine Trompete noch einmal an seinen Mund und blies einen langen furchtbaren Stoß.

Sogleich schien über mir ein Licht wie von Tausend Sonnen herab und durchdrang und brach Lücken in die dunkle Wolke, die Amerika einschloß. Im selben Moment stieg der Engel, bei dem das Wort 'Union' über dem Kopf geschrieben stand und der unsere Nationalflagge in Händen hielt, vom Himmel herab, begleitet von Legionen weißer Geister. Diese verbanden sofort die Einwohner von Amerika untereinander und ich sah, daß sie sofort ihre Courage wiederbekamen, schlossen ihre zerbrochenen Reihen und nahmen den Kampf wieder auf.

Wieder, inmitten des furchtbaren Lärms hörte ich die mysteriöse Stimme sagen: 'Sohn der Republik, sieh und lerne.' Als die Stimme aufhörte, schöpfte der schattenhafte Engel ein letztes Mal Wasser aus dem Ozean und spritze es über Amerika. Sofort ging die dunkle Wolke zurück, zusammen mit den Armeen, die sie brachten. Und die Bewohner des Landes waren siegreich. Dann sah ich noch einmal die Dörfer und Städte aufsteigen, wie vorher, während der helle Engel die hellblaue Flagge, die er mitbrachte, einpflanzte mitten unter ihnen und mit einer lauten Stimme schrie: 'Solange die Sterne scheinen und die Himmel Tau auf die Erde hinunterschicken, so lange wird die Union bestehen'. Und er nimmt die Krone von seinem Kopfe und setzt sie auf die Flagge, während die Leute niederknien und Amen sagen.

Dieses Geschehen begann sofort nachzulassen und sich aufzulösen und ich sah schließlich nur noch den aufsteigenden Dampf, den ich zuerst sah. Dieser verschwand auch und ich fand mich wieder mit dem starren Blick auf meinen geheimnisvollen Besucher, der, mit derselben Stimme wie vorher, sagte 'Sohn der Republik, was du gesehen hast, bedeutet: drei große Gefahren werden über die Republik kommen. Die größte ist die dritte, die die ganze vereinigte Welt nicht wird bezwingen können. Laß jedes Kind der Republik lernen, seinen Gott zu lieben, sowie sein Land und die Union'. Mit diesen Worten verschwand die Vision und ich stand auf von meinem Sitz und wußte, daß ich eine Vision gesehen hatte, die mir die Geburt, die Entwicklung und das Schicksal der Vereinigten Staaten zeigte."

Weissagung des "Spielbähn" Bernhard Rembold (1689-1783)

Er wurde Spielbähn genannt, weil er sich als Spielmann betätigte. Auf einer Geige soll er viele fromme Lieder gespielt haben. Rembold soll in der Benediktinerabtei Siegburg Klosterbote gewesen sein. Diese Prophezeihungen sind von einem alten katholischen Geistlichen 1756 aus dem Munde Spielbähns aufgezeichnet worden.

"1. Was ich sehe, will ich reden, wie mir's offenbarte der Allwissende und Allmächtige, der mit Erbarmen herabgesehen auf die Niedrigkeit seines Dieners und den Trieb in meine Brust gelegt hat, zu singen und zu sagen ihre Lose und Schicksale künftigen Geschlechtern.
2. Zierde des Landes, liebliche Stätte des heiligen Annonius, wie ich dich beklage! Das Feuer wird dich verzehren bis auf das Gotteshaus, welches verschont bleibt von den Flammen.
3. Du wirst zwar wiedererstehen aus dem Schutte und eine kurze Zeit deines vorigen Glanzes dich erfreuen.
4. Doch blicke hinab auf die Stadt! Wenn viele Hände sich regen, die Berge des Marktes abzutragen;
5. Wenn man den geebneten Markt mit Bäumen bepflanzen wird.

6. Dann wehe dir! Denn eine fremde Kriegsschar wird an diesen Bäumen ihre Pferde anbinden, sobald sie dazu stark genug sind.
7. Alsdann soll die Abtei wohl acht haben auf ein Volk, das sich selbst das Haupt nimmt.
8. Denn dieses hauptlose Volk, welches vor zwei Jahrhunderten seine Hände in Ketzerblut gewaschen, wird sich nun erheben gegen das Reich Christi und gegen Gott;
9. Also, daß es die ganze Erde anstecken wird mit dem Schlamme der Gotteslästerung.
10. Auch wird dasselbe Reich an sich reißen die deutsche Landherrschaft und viel Kriegswesen und Verfolgung treiben.

11. Die Diener der Kirche werden sich vor ihm verkriechen und die Mönche aus ihren Klöstern fliehen, wenn die Stimme der Gotteslästerung vom Rheine her erschallt.
12. O stolzes Siegburg, an dir werden böse Zeiten und schwere Kriegsdrangsale vorübergehen.
13. Du wirst öde und verlassen stehen, und die Raben und Füchse werden sich da aufhalten; und Heisterbach wird wüst durcheinandergeworfen sein in dieser Zeit.
14. Mit solchen Taten wird man einen Mächtigen erscheinen sehen, der nicht König ist, aber ein Kaiser wird genannt.
15. Der wird die Herrschaften niederreißen und aufbauen allerwege und das deutsche Reich in Grund und Boden vernichten.

16. Er wird der Welt sein eine Geißel Gottes und den König der Tiere in seinem Namen führen.
17. Die Könige werden ihm ihre Häupter neigen, und der deutsche Kaiser hört auf seine Macht und Gebote.
18. Und er wird umstürzen den heiligen Stuhl zu Rom, indem er den Statthalter Christi in Gefangenschaft schleppt.
19. Gleichwohl folgt ihm die Rache Gottes auf dem Fuße.
20. Dann er sterben wird als geschlagener Mann, der keinen Freund mehr hat, und ist verbannt und verlassen im weiten Meer.

21. Danach müssen sich die bergischen Länder unter einem neuen Könige versammeln.
22. Die Klerisei wird unter der neuen Weltherrschaft vieles zu leiden haben.
23. Hungersnot und schrechliche Krankheiten werden an der Reihe sein.
24. Der bergische König, der nicht bergischer König ist, wird das verödete Siegburg wieder aufbauen.
25. Und wird ein wundersames Ding daraus schaffen, das ein Kloster ist und doch kein Kloster.

26. Und es läuft mir ganz toll durcheinander, wenn ich daran gedenke also, daß kein vernünftiger Mensch Verstand daraus finden könnte.
27. O du stolzer Sitz Annonius! Du wirst geschändet sein für lange Zeit!
28. Während du so stolz in die Weite blickest, wird man auf der Heide ein Guckhaus bauen, das weiter sieht als du.
29. Und man wird an diesem Haus einen Weinstock pflanzen.
30. Wenn die Reben an diesem Hause die ersten Früchte tragen, dann werden komische Zeiten sein.

31. Auf dem Bischofsstuhle sitzt ein Mann, an dem sich viele spiegeln werden.
32. Also werden auch die Geistlichen stolze Kleider tragen und wollen nicht mehr zu Fuß gehen, wie doch ihr Herr und Meister also ihnen vorgetan.
33. Und weil der Hirte nachlässig, wird die Herde verderben.
34. Man kann zu selbiger Zeit einen Bauern von einem Grafen nicht unterscheiden.
35. Die Hoffahrt und Welteitelkeit werden ihresgleichen nicht kennen.

36. Ja es kommt soweit, daß man Gott nicht mehr danken wird für die Speisen.
37. Doch soll dir das ein Zeichen sein: Wenn die schwersten Schiffe den Rhein hinanlaufen ohne Pferd und Wind,
38. Wenn man auf der Frankfurter Straße den Käsberg ebnen wird,
39. Dann wird man das Oberhaupt der Kirche gefangennehmen.
40. Obwohl dieser Tat die Strafe nachfolgt auf dem Fuße.

41. Und der Menschenwitz wird Wunder schaffen, weshalb sie Gott immer mehr vergessen werden.
42. Sie werden Gottes spotten, weil sie allmächtig zu sein wähnen.
43. Von wegen der Wagen, so da durch alle Welt laufen, ohne von lebendigen Geschöpfen gezogen zu werden.
44. Also wenn man die Wegstrecken nach der Vögel Flug ausrechnet.
45. Das ist der Stolz der Erde, daß sie über die Zeichen lachen, so ihnen der Himmel gibt.

46. An der Luft und an der Erde wird man diese Zeichen sehen und nicht sehen wollen.
47. Es wird ein Mann aufstehen, der die Welt aus ihrem Schlafe weckt.
48. Da er schlägt die Stolzen mit starker Stimme und die Spötter stürzet.
49. Und weil die Hoffahrt, Wollust und Kleiderpracht so groß sind, wird Gott die Welt strafen.
50. Es wird Gift regnen auf das Feld, wodurch ein großer Hunger ins Land kommt.

51. Daß viele Tausende über dem Gewässer eine bessere Heimat suchen.
52. Die Menschen werden Vögel nachahmen und in die Lüfte fliegen wollen.
53. Doch wird Gott ihren stolzen Sinn verwirren gleich wie in Babylon.
54. Und es wird ein großes Klagen sein im bergischen Lande zu dieser Zeit.
55. Ein kleines Volk wird aufstehen und den Krieg ins Land bringen.

56. Wann man aber bei Mondorf eine Brücke über den Rhein bauen wird.
57. Alsdann wird es ratsam sein, mit den Ersten hinüberzugehen ans andere Ufer.
58. Doch soll man nur solange dort verweilen, bis man ein siebenpfündiges Brot aufgezehrt, alsdann wird es Zeit sein zum Umkehren.
59. Und Tausende werden sich in einer Wiese zwischen den sieben Bergen verstecken.
60. Woselbst sie das Würgschwert verschonen wird.

61. Ich sehe Mütter jammern.
62. Ich höre das Gewimmer von Waisenkindern.
63. Ich vernehme das Klagen der Hungrigen.
64. Also sehe ich auch den Hohn der Gottesschänder.
65. Und erkenne den Untergang der Ketzer mit derber Strafe.

66. Die mit frevlen Mut sich an Gott wagten.
67. Und da glaubten, ihr winziger Verstand möchte die Ratschlüsse des höchsten Gottes ergründen.
68. Denn während sie Gott auf ihren Lippen trugen,
69. Bargen sie den Teufel im Herzen.
70. Obwohl die Menschen sie Engel nannten, so kam doch bald der Teufel oben.

71. Sie wollten ein neues Reich Christi gründen.
72. Und stifteten eine Pflanzschule aller Lastertaten.
73. Sie nannten sich Gottesdiener und waren Bauchdiener.
74. Sie dienten der Wollust und machten eine Religion für ihre böse Fleischeslust.
75. Derweil sie freieten und ein Weib nahmen.

76. Und danach zwei Weiber...
77. Sprechend: Unserem Stande gebühren der Weiber drei.
78. Das eine muß das Haus besorgen, das andere die Kinder lehren, das dritte die Kranken pflegen.
79. Aber Petrus wird endlich sich entrüsten.
80. Weil der Langmut des Himmeld ein Ende nimmt.

81. Nicht weiter gehen die Marken ihrer Bosheit.
82. (fehlt)
83. Ihr bergischen Länder merket auf! Euer Regentenhaus, als welches abstammt von einem Markgrafentum -
84. Wird von seiner Höhe plötzlich herabsinken.
85. Und wird kleiner als ein Markgrafentümchen werden.

86. Es bluten die Gläubigen im fremden Lande.
87. Darum untergehen wird ein großes Barbarenreich.
88. Weil es solchen Frevel zugelassen.
89. Und nicht beschützt hat die Kirche Christi.
90. Und nicht geehrt hat ihre Diener.

91. Mit ihm sinken die falschen Propheten.
92. Als deren sich viele mit Weib und Kind selbst verbrennen werden.
93. Und man vierhundert mit den Eingeweiden erwürgen wird.
94. Und die übrig, von einem Felsen am Rhein stürzen.
95. Das ist der Blutzeit Anfang.

96. Die Stadt Köln wird sodann eine furchtbare Schlacht sehen.
97. Viel fremdes Volk wird hier gemordet, und Männer und Weiber kämpfen für ihren Glauben.
98. Und es wird von Köln, das bis dahin noch eine Jungfrau, eine fürchterliche Verheerung nicht abzuwenden sein.
99. Und man wird allda bis ans Fußgelenk im Blute waten.
100. Zuletzt aber wird ein fremder König aufstehen und den Sieg für die gerechte Sache erstreiten.

101. Des Feindes Rest entflieht bis zum Birkenbäumchen.
102. Hier wird die letzte große Schlacht gekämpft für die gute Sache.
103. Die Fremden haben den schwarzen Tod mit ins Land gebracht.
104. Was das Schwert verschont, wird die Pest fressen.
105. Das bergische Land wird menschenleer sein und die Äcker herrenlos.

106. Also, daß man ungestört von der Sieg bis zu den Bergen wird pflügen können.
107. Die in den Bergen verborgen sind, werden die Äcker wieder aufbauen.
108. Um diese Zeit wird Frankreich zerspalten sein.
109. Das Deutsche Reich wird sich einen Bauer zum Kaiser wählen.
110. Der wird ein Jahr und ein Tag Deutschland regieren.

111. Der nun die Kaiserkrone nach ihm trägt , das wird ein Mann sein, auf den die Welt lange gehofft hat.
112. Er wird ein römischer Kaiser heißen und der Menschheit den Frieden geben.
113. Siegberg und Heisterbach wird er wieder aufrichten, wie es weiland gewesen und von Anfang an bestimmt ward.
114. Um diese Zeit werden in Deutschland keine Juden mehr sein , und die Ketzer schlagen an ihre Brust.
115. Und danach wird eine gute und glückliche Zeit sein.

116. Und das Lob Gottes wird auf der Erde wohnen.
117. Und ist kein Krieg mehr dann über dem Gewässer.
118. Darum werden die entflohenen Brüder von dannen zurückkehren mit ihren Kindeskindern.
119. Und sie werden in der Heimat in Frieden wohnen fort und fort.
120. Des sollen die Menschen wohl acht habe, was ich gesagt habe.

121. Denn vieles Ungemach kann gewendet werden durch Gebet zu Gott, dem allerbarmenden Vater der Menschen und Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit.
122. Wenn nun auch die Menschen mich verhöhnen, indem sie sagen, ich sei nur ein simpler Spielmann, so wird dennoch eine Zeit kommen, wo sie meine Worte wahr finden."

Mitar Tarabich (1829-1899), serbischer Prophet

"Nach dem großen Krieg (2. Weltkrieg) wird Frieden regieren überall auf der Welt. Viele neue Staaten werden erscheinen, schwarze, weiße, rote und gelbe. Es gibt einen internationalen Gerichtshof, der den Ländern nicht erlaubt, sich gegenseitig zu bekämpfen. Der Gerichtshof wird über allen Königen sein. Wo ein Krieg beginnt, wird der Gerichtshof entscheiden, wird versuchen Haß und Töten in Liebe und Frieden zu verwandeln. Die Menschen, die zu dieser Zeit leben, werden mehr als glücklich sein.

Nach einer Weile werden alle großen Könige und so gut wie alle kleinen, anfangen ihren Respekt für den Gerichtshof zu verlieren, während sie tun, was immer ihnen gefällt. Viele kleine Kriege werden beginnen, deswegen. Tausende über Tausende werden sterben, doch es wird keine großen Kriege geben.

Es gibt ein paar Kriege rund um das Königshaus Israel, aber früher oder später wird der Frieden sogar dorthin kommen. In diesen Kriegen kämpfen Brüder gegen Brüder; dann machen sie Frieden und küssen einander, aber ihr Haß ist geblieben. Alle diese Kriege sind verursacht wurden durch die großen Königshäuser, wegen ihrer Bosheit. Die, die kämpfen und sich gegenseitig töten, tun das nur wegen ihrer blinden Dummheit.

In unserem Land (Serbien) wird Frieden und Wohlstand eine lange Zeit andauern. Viele Generationen werden in Frieden geboren und sterben in Frieden, kennen Krieg nur aus weisen Büchern, vom Hörensagen und verschiedenen fremden Erscheinungen.

Unser Königshaus wird stark sein und respektiert und geachtet von jedem. Die Leute werden nur weißes Brot essen. Jeder wird herumreiten in Karren ohne Ochsen. Menschen werden in den Himmel reisen, sehen herunter auf unser Land als ob sie die doppelten Taraberge erklettert haben.

Serbien wird, während ein Mann mit blauen Augen auf einem weißem Pferd regiert, florieren. Dieser wird nach Serbien kommen und eine Art neuer Religion bringen. Er wird unseren Thron besteigen und er wird stark und gesund sein. Er lebt ein langes Leben, wird hundert Jahre alt. Er wird sehr gerne zur Jagd gehen und einmal wird er unglücklicherweise von seinem weißen Pferd fallen und so sein Bein verlieren. An dieser Wunde wird er sterben, nicht wegen seines hohen Alters.

Nach ihm wird unser Land regiert durch alle Arten von Kommissionen, doch es wird nie wieder so wie es war. Selbst wenn die Leute in unserem Königreich Elend und Hunger vergessen und in großen Wohlstand leben, wird der Bruder wieder anfangen zu hassen und böses zu denken über seinen Bruder.

An unseren Grenzen wird eine neue Nation erscheinen. Sie wird wachsen wie Gras nach einer Überschwemmung, sie wird gut und ehrlich sein und sie wird auf unseren Haß mit Vernunft antworten. Man wird sich gegenseitig achten wie Brüder. Und wir denken, mit unserem Wahnsinn, wir wissen alles und könnten etwas machen gegen sie. Und wir werden sie mit einem neuen Schicksal von uns taufen, aber all das wird vergebens sein. Großen Ärger wird es geben, weil diese Nation tapfer sein wird.

Viele Sommer wird dieser Ärger anhalten und niemand wird fähig sein, ihn zu stoppen, weil diese Nation wachsen wird wie Gras. Jemand wird viele Sommer nach dir geboren
[Anmerkung: er sprach mit dem Priester Zaharic], wird ehrlich und intelligent sein, er wird mit denen in Frieden handeln. wir werden in Frieden leben -- sie dort, wir hier und dort. [Anmerkung: Wenn Tarabich sagt 'sie dort, wir hier und dort', meint er die aktuelle Situation in der Krajna Region in Kroatien. Als er sagt 'sie', meint er die Kroaten, denn die Kroaten leben nur in Kroatien, während die Serben in Serbien und Kroatien (Krajna) leben.]

Du siehst, Pater, wenn die Welt nach dem zweiten Weltkrieg anfängt in Frieden und Überfluß zu leben, wird das alles nur eine Illusion sein, weil viele Gott vergessen. Und sie werden nur ihre eigene menschliche Intelligenz anbeten. Und wie du weißt, mein Pater, was ist die menschliche Intelligenz verglichen mit Gottes Wille und Wissen? Nicht einmal ein einziger Tropfen im Ozean.

Die Menschen werden einen Kasten bauen und in ihm eine Art technische Vorrichtung mit Bildern, aber sie werden nicht fähig sein, mit mir bereits Toten zu kommunizieren. Mit Hilfe dieses Bilderkastens sind die Menschen fähig, alles, was passiert in der Welt zu sehen.

Menschen werden Brunnen bohren tief im Boden und Gold ausgraben, das ihnen Licht, Geschwindigkeit und Kraft gibt, und die Erde wird Tränen vergießen vor Schmerzen, weil viel mehr Gold an der Oberfläche ist, als im Inneren. Die Erde wird leiden wegen dieser offenen Wunden. Anstatt in diesen Feldern zu arbeiten, werden die Leute überall graben, an richtigen und falschen Plätzen, aber die wahre Kraft wird um sie herum sein, nicht fähig, ihnen zu sagen 'komm, nimm mich, siehst du nicht, daß ich hier bin, um dich drumherum.' Erst nach vielen Sommern werden sich die Leute an diese wahre Kraft erinnern und dann werden sie merken, wie dumm es war, all diese Löcher zu graben. Diese Kraft wird auch in den Menschen sein, aber es wird eine lange Zeit dauern, bis sie es entdecken und nutzen.

So werden die Menschen eine lange, lange Zeit leben, nicht fähig, sich selbst zu kennen. Da wird es viele lernende Menschen geben, die werden lernen von ihren Büchern und denken, sie wissen alles und können alles. Sie werden das große Hindernis sein für diese Verwirklichung, aber einmal bekommen sie dieses Wissen. Dann werden sie sehen, was für eine Art Wahnsinn es war, als sie ihren lernenden Menschen zuhörten. Wenn das passiert ist, werden die Leute traurig sein, weil dieses Wissen nicht eher entdeckt wurde, denn dieses Wissen ist so einfach.

Die Menschen werden viele dumme Dinge tun, denken, daß sie alles wissen und tun können und sie werden nichts wissen. Weise Menschen werden im Orient erscheinen und ihre Weisheit verbreiten über alle Meere und über alle Grenzen, aber die Leute werden ihrer Weisheit lange Zeit nicht vertrauen. Diese wirkliche Wahrheit werden sie für eine Lüge erklären.

Ihre Seelen werden nicht vom Teufel besessen sein, doch von etwas viel schlimmeren. Sie werden glauben, daß ihre Einbildung die wirkliche Wahrheit ist, obgleich sie keine Wahrheit in ihren Köpfen haben. Hier zu Hause wird es dasselbe sein wie überall auf der Welt. Menschen werden anfangen, saubere Luft und diese göttliche Frische und all die göttliche Schönheit zu hassen. Niemand wird sie zwingen das zu tun, es ist ihr eigener freier Wille.

Hier in Kremna werden viele Felder Wiesen werden, und viele Häuser werden verlassen sein. Und die, die sie verlassen haben werden zurückkommen, um sich zu heilen durch Atmen frischer Luft. In Serbien wird es nicht mehr möglich sein, einen Mann von einer Frau zu unterscheiden. Alle werden gleich angezogen sein. Die Katastrophe wird aus dem Ausland zu uns kommen und die längste Zeit bei uns bleiben. Ein Stallknecht wird eine Braut nehmen und keiner wird wissen, wer ist wer. Die Leute werden verloren sein und immer unvernünftiger Tag für Tag. Sie werden geboren und wissen nicht, wer ihr Großvater und ihr Urgroßvater ist. Die Menschen werden denken, daß sie alles wissen, aber sie wissen nichts.

Die Serben werden sich voneinander trennen und sie werden sagen: "Ich bin kein Serbe, ich bin kein Serbe." Der Unheilige wird die Nation unterwandern und sich mit serbischen Schwestern, Müttern und Weibern betten. Er wird die schlechtesten Nachkommen zeugen unter den Serben, seit Beginn der Welt. Nur Schwächlinge werden geboren und niemand wird stark genug sein, einen wahren Helden zu gebären.

Zu einer Zeit werden wir verschwinden aus diesem unseren Land. Wir werden nach Norden gehen und dann merken, wie dumm unsere Tat war und wieder zurückkehren. Wenn wir zurückkommen, werden wir weise sein und den Unheiligen davonjagen, um ihn in Gottes Namen nie mehr wieder zu sehen.

Die ganze Welt wird von einer fremden Krankheit geplagt und niemand wird fähig sein ein Mittel zu finden; jeder wird sagen, 'ich weiß, ich weiß' aber niemand wird igendetwas wissen. Die Menschen werden denken und denken, aber sie finden das richtige Mittel nicht, das mit Gottes Hilfe zu finden ist, überall und in allem.

Die Menschen werden in andere Welten reisen und dort leblose Wüsten finden und, Gott vergib ihnen, sie werden denken, daß sie es besser wissen als Gott selbst. Da werden sie nichts sehen, außer dem ewigen Frieden Gottes, aber sie werden mit ihren Herzen und Seelen Gottes ganze Schönheit und Kraft fühlen. Sie werden mit ihren Schiffen zu Mond und Sternen fahren. Sie werden nach Leben Ausschau halten, aber dem unseren ähnliches Leben werden sie nicht finden. Es wird da sein, aber sie werden nicht fähig sein, es zu verstehen und nicht sehen, daß es Leben ist.

Einer, der dorthin ging, Gott vergib ihm, glaubte nicht an Gott, war aber eine ehrenvolle und anständige Person. Er wird sagen, wenn er zurückkommt: 'Oh ihr Leute, die ihr Gottes Namen mit Zweifel erwähnt, geht dahin, wo ich war, dann werdet ihr Gottes Geist und Kraft sehen.' Die meisten Menschen werden wissen, die wenigsten werden lieben und sich einander achten. Der Haß wird so groß zwischen denen, daß sie mehr achten auf ihre verschiedenen technischen Dinge als auf ihre Verwandten. Der Mensch wird seinem technischen Ding mehr vertrauen als seinem ersten Nachbarn.

Unter den Menschen einer Nation im fernen Norden wird ein kleiner Mann erscheinen, der die Menschen über Liebe und Mitleid unterrichten wird, aber es gibt viele Heuchler um ihn herum und er wird viele Höhen und Tiefen haben. Nicht einer dieser Heuchler wird wissen, was wahre menschliche Anmut ist. Die Bücher dieses Mannes werden übrigbleiben und alle Worte, die er sagte; und dann werden die Leute sehen, wie sie sich selbst täuschten.

Die, die verschiedene Bücher mit Zahlen lesen und schreiben (Terminkalender), werden denken, daß sie fast alles wissen. Diese lernenden Menschen werden ihr Leben nach diesen Berechnungen führen und sie werden genau nach diesen Zahlen handeln, die dort stehen. Die Bösen werden böse Taten tun. Sie hinterlassen giftige Luft und Wasser und verbreiten Pestilenz über Seen, Flüsse und Erde, die Menschen werden plötzlich anfangen zu sterben an verschiedenen Leiden, und anstatt nach Weisheit Ausschau zu halten werden sie anfangen, nach Meditation zu suchen. Die Guten und Weisen werden sehen, daß der ganze Aufwand und diese schwere Arbeit nicht einen Pfennig wert ist und daß das die Zerstörung der Welt voranbringt.

Wenn sie anfangen zu meditieren, werden sie Gottes Weisheit näher sein, aber es wird zu spät sein, weil die Bösen schon die ganze Erde verwüstet haben und die Menschen werden anfangen in größeren Ausmaßen zu sterben. Dann werden die Leute aus den Städten fliehen aufs Land und die Berge mit den drei Kreuzen aufsuchen und dort werden sie fähig sein zu atmen und Wasser zu trinken.

Die, die entkommen, werden sich und ihre Familien retten, aber nicht für lange, weil ein großer Hunger kommen wird. Es gibt einen Überfluß an Nahrung in Städten und Dörfern, aber diese Nahrung wird vergiftet sein. Viele werden essen wegen des Hungers und werden sofort sterben. Die, die fasten bis zum Ende, werden überleben, weil der heilige Geist sie retten wird und sie werden Gott nahe sein.

Die Menschen, die diesen Krieg führen haben ihre Wissenschaftler, die verschiedene fremde Kanonenkugeln erfinden. Wenn sie explodieren, diese Kanonenkugeln werden sie, anstatt zu töten, einen Fluch über alles Leben werfen, über Menschen, Armeen und alles Leben. Dieser Fluch wird sie schlafend machen und sie schlafen anstatt zu kämpfen, und danach finden sie ihren Verstand wieder.

Wir [Serbien] werden nicht mitkämpfen in diesem Krieg, aber andere werden sich bekämpfen über unseren Köpfen. Brennende Menschen werden vom Himmel über Pozega fallen. Nur ein Land am Ende der Welt, umgeben vom großen Wasser, größer als unser Europa, wird in Frieden leben, ohne irgenwelchen Ärger. Auf oder über ihm wird nicht eine einzige Kanonenkugel explodieren!

Die, die fliehen werden und sich in den Bergen mit den drei Kreuzen verstecken, finden Schutz und werden gerettet werden, um in Überfluß, Glück und Liebe zu leben, weil es dann keine Kriege mehr gibt."

Wessel Dietrich Eilert, genannt Bauer Jasper (1764-1833)

Bauer Jasper lebte in Huckarde bei Dortmund. Ihm werden zwei Fassungen von Voraussagen zugeschrieben. Bei den Jahresangaben dürfte er sich allerdings geirrt haben.

1. Fassung

"1. Es entsteht ein Krieg durch ganz Europa, ein kleiner Fürst aus Norden wird Sieger bleiben.
2. Die Soldaten werden die Grenzen beziehen, bald darauf beruhigt wieder heimkehren. Kaum aber sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre.
3. Mit Kirschenblüten an den Tschakos kommen die Soldaten an.
4. Eine bedeutende Schlacht wird zwischen Unna und Hamm geliefert werden.
5. Die Schlacht, der Sieg, die Flucht werden so schnell aufeinanderfolgen, daß der, welcher sich nur auf kurze Zeit verstecken kann, der Gefahr entrinnt.
6. Bei Köln wird die letzte Schlacht stattfinden, wodurch der Türke einige Zeit Herrscher über uns wird.

7. Der Adelstand wird aufgehoben und die Zahl der Geistlichen so vermindert werden, daß nur alle sieben Stunden öffentlicher Gottesdienst stattfinden wird.
8. Das Haus Ickern wird von der Westseite her in Brand geschossen werden.
9. Das preußische Haus geht nimmer zugrunde, sondern wird die Kaiserkrone von Deutschland tragen.
10. Der Männer und Jünglinge werden nach dem Kriege so wenige sein, daß sieben Frauenzimmer sich um eine Mannshose schlagen.
11. Alle Konfessionen, selbst alle Religionen werden nach dem Kriege sich vereinigen, wobei die Juden ihre alte Hartnäckigkeit zeigen werden.
12. Wer 1850 in Europa noch lebt, wird nur Freude und Wonne genießen. Der Krieg, die Lasten werden andere Erdteile drücken und europäische Auswander sich daher mit Geschrei an den Ozean begeben und händeringend zum Himmel flehen: Wären wir doch wieder in unserer Heimat!"

2. Fassung

"Ehe die Eisenbahn ganz vollendet, wird ein heftiger Krieg ausbrechen. Ein kleiner Fürst im Norden wird Sieger bleiben. Hierauf wird ein anderer Krieg ausbrechen. Ein Religionskrieg wird es nicht werden, sondern diejenigen, so an Christus glauben, werden zu Haufen halten wider diejenigen, welche nicht an Christus glauben. Aus Osten wird dieser Krieg losbrechen. Vor Osten habe ich Bange. Dieser Krieg wird sehr schnell ausbrechen. Abends wird man sagen: Friede, Friede, und es ist kein Friede, und morgens stehen die Feinde schon vor der Türe; doch geht's schnell vorüber, und sicher ist, wer nur einige Tage ein gutes Versteck weiß. Auch die Flucht wird sehr schnell sein. Man werfe Karren und Rad ins Wasser, sonst nehmen die fliehenden Feinde alles Fuhrwerk mit. Vor diesem Kriege wird eine allgemeine Untreue eintreten, die Menschen werden Schlechtigkeit für Tugend und Ehre, Betrügerei für Politesse ausgeben.

In dem Jahre, wo der Krieg losbricht, wird ein so schönes Frühjahr sein, daß im April die Kühe schon im vollen Grase gehen. Das Korn wird man noch einscheuern können, aber nicht mehr den Hafer. Die Schlacht wird am Birkenbaume zwischen Unna, Hamm und Werl stattfinden. Die Völker der halben Welt werden dort sich gegenüberstehen. Gott wird mit schrecklichem Sturme die Feinde schrecken. Von den Russen werden da nur wenige nach Hause kommen, um ihre Niederlage zu verkünden. Im Jahre 1850 ist der Krieg beendet und 1852 alles geordnet.

Die Polen kommen anfangs unter. Sie werden aber gegen ihre Bedränger mitstreiten und endlich einen König erhalten. Frankreich wird innerlich in drei Teile zerspalten sein. Spanien wird nicht mitkriegen. Die Spanier werden aber nachkommen und die Kirchen in Besitz nehmen. Österreich wird es gut gehen, wenn es nicht zu lange wartet. Der römische Stuhl wird eine Zeitlang ledig stehen. Der Adel kommt sehr herunter, aber 1852 kommt er wieder etwas in die Höhe ... Es wird eine Religion werden. Am Rhein steht eine Kirche, da bauen alle Völker dran. Von dort wird nach dem Kriege ausgehen, was die Völker glauben sollen. Alle Konfessionen werden sich vereinigen, nur die Juden werden ihre alte Hartnäckigkeit zeigen.

In dieser Gegend werden die Geistlichen so rar werden, daß man nach dem Krieg sieben Stunden weit gehen muß, um einem Gottesdienst beizuwohnen. Das Land wird sehr entvölkert sein, so daß Weiber den Acker bebauen müssen und sieben Mädchen sich um eine Hose schlagen werden.
Die Soldaten werden erst zum Kampf ziehen, dann aber mit Kirschenblüten wiederkommen. Und alsdann wird er erst recht losgehen. Deutschland bekommt einen König, und dann folgen glückliche Zeiten."

Antonius von Aachen (19.Jahrhundert)

Im Jahre 1872 berichtete Curicque, ein Priester, in seinen 'Voix Prophetiques' (prophetische Stimmen), die in Paris erschienen, von einem Einsiedler Antonius, der in der Gegend von Aachen lebte. Dieser Antonius soll die Sehergabe besessen haben. Er teilte dem Priester im Jahre 1871 folgendes mit: "Der Krieg wird einmal im Elsaß von neuem ausbrechen. Ich sah die Franzosen wieder im Besitze des Elsaß; sie hatten Straßburg im Rücken. Ich sah auch Italiener bereit, an ihrer Seite zu kämpfen. Plötzlich kamen von der französischen Seite aus Metz und Nancy große Truppentransporte, worauf eine zweitägige Schlacht begann und mit der Niederlage der Preußen endete. Die Franzosen verfolgten die Preußen über den Rhein nach vielen Richtungen. Bei Frankfurt wurden die Preußen wieder geschlagen. Sie zogen sich bis Siegburg zurück, wo sie zum russischen Heer stießen. Die Russen machten gemeinsame Sache mit den Preußen.

Mir schien es, daß die Österreicher den Franzosen halfen. Die Schlacht bei Siegburg war etwas noch nie Dagewesenes an Schrecklichkeit. Nach einigen Tagen zogen sich die Preußen und Russen zurück, und gingen unterhalb Bonn aufs linke Rheinufer. Stetig vom Feind bedrängt, zogen sie sich nach Köln zurück. Die Stadt wurde beschossen; nur ein Viertel der Stadt blieb unversehrt. Die Reste der preußischen Armee rettete sich nach Westfalen. Dort war die letzte Schlacht, ebenfalls zu ihren Ungunsten. Die Leute freuten sich, endlich die Preußen los zu sein. Sie klatschten in die Hände und ihre Gesichter strahlten vor Freude. Nun wurde ein neuer Kaiser in Deutschland gewählt; er schien ungefähr vierzig Jahre alt zu sein. Der neue Kaiser und der Pabst hatten eine Zusammenkunft.

Inzwischen brach in den vom Krieg heimgesuchten Gegenden eine entsetzliche Krankheit aus. Viele starben ... Nach der Schlacht in Westfalen kehrten die Franzosen in ihr Land zurück. Von da ab war vollständiger Friede zwischen den Deutschen und Franzosen. Handel und Wandel blühte wieder auf; alle Ausgewiesenen kehrten in ihre Heimat zurück. Im darauffolgenden Jahre wird ein russisch-türkischer Krieg sein. Die Russen werden die Türken aus Europa vertreiben und Kostantinopel in Besitz nehmen. Der deutsche Kaiser wird auch kriegsbereit sein; er wird fürchten, die Deutschen könnten in diesen Krieg verwickelt werden. ... Als mir hierauf Frankreich und Deutschland gezeigt wurden, schauderte ich, wie wenig bevölkert beide Länder waren..."

Die Prophezeihungen des Hopi- Volkes

Der folgende Teil ist aus dem Buch der Hopi von Frank Waters. Dieser Teil der Hopiprophezeihungen wurde viele Male reproduziert. Derjenige, der sich damit beschäftigt, bekommt in der Regel den ersten flüchtigen Eindruck von der Hopiprophezeihung.

Erscheinen der fünften Welt

"Das Ende aller Hopizeremonien kommt, wenn Kachina seine Maske während eines Tanzes auf der Plaza vor uneingeweihten Kindern entfernt. Für eine Weile wird es keine Zeremonien und keinen Glauben geben. Dann wird Oraibi in seinen Glauben und seinen Zeremonien verjüngt. Das markiert den Start eines neuen Zyklus des Hopilebens.

Der dritte Weltkrieg wird dort angefangen, wo die Menschen zuerst das Licht (göttliche Weisheit oder Intelligenz) in den anderen alten Ländern verkündeten (Indien, China, islamische Staaten, Afrika). Die Vereinigten Staaten, Land und Leute, werden zerstört durch Atombomben und Radioaktivität. Nur die Hopis und ihr Heimatland werden bewahrt wie eine Oase, in die Flüchtlinge fliehen werden. Bombenschutz ist ein Trugschluß. Es sind nur materalistisch eingestellte Menschen, die Schutzräume machen. Die, die Frieden in ihren Herzen haben, haben bereits den großen Schutz des Lebens. Das ist kein Schutz für Böses. Die, die keinen Anteil an der Spaltung der Welt durch Ideologien haben, sind bereit, ein Leben in einer anderen Welt aufzunehmen, egal ob Schwarzer, Weißer, Roter oder Gelber. Sie sind alle eins, Brüder.

Der Krieg wird ein geistiger Konflikt sein mit materiellen Dingen. Materielle Dinge werden zerstört durch geistige Wesen, die übrigbleiben, um eine Welt und eine Nation unter einer Kraft zu schaffen, die des Schöpfers.

Es ist nicht mehr lange bis dahin. Es wird geschehen, wenn der Saquasohuh- Kachina auf der Plaza tanzt. Er stellt einen blauen Stern dar, der weit entfernt und jetzt noch unsichtbar ist, der aber bald in Erscheinung treten wird. Die Zeit wird auch von einem Lied angezeigt, das man während der Wuwuchim- Zeremonie singt. Es wurde 1914, kurz vor dem Ersten, und wieder 1940, Kurz vor Amerikas Eintritt in den Zweiten Weltkrieg gesungen und es beschreibt die Uneinigkeit, die Verdorbenheit und den Haß, die das Ritual der Hopi entstellten, und sich dann auf der ganzen Welt ausgebreitet haben. Dieses Lied wurde auch vor nicht allzulanger Zeit während der Wuwuchim- Zeremonie gesungen.

Der Aufstieg in die fünfte Welt hat bereits begonnen. Er wird durch die demütigen Menschen der kleinen Nationen, Stämme und rassischen Minderheiten gemacht. Man kann dies an der Erde selbst ablesen. Pflanzenformen vergangener Welten tauchen plötzlich als Samen auf. Das könnte der Anlaß sein zu einem neuartigen Studium der Botanik, wenn nur die Menschen weise genug wären, diese Zeichen zu lesen. Dieselbe Art von Samen wird auch in Gestalt von Sternen in den Himmel gesät. Die gleichen Samen werden auch in unsere Herzen gesät. Sie sind alle ein und dasselbe, es kommt nur darauf an, wie man es betrachtet. Das ist es, woraus sich der Aufstieg in die nächste, die fünfte Welt ergibt.

Das sind die neun wichtigsten Prophezeihungen der Hopi, die mit der Erschaffung der neun Welten verbunden sind: die drei vergangenen Welten, auf denen wir gelebt haben, die gegenwärtige vierte Welt, die zukünftigen drei Welten, die wir noch erleben werden und die Welt Taiowas, des Schöpfers und die seines Neffen Sotuknang."

Weiße Feder, Bear Clan

"Die vierte Welt wird bald enden, und die fünfte Welt wird beginnen. Das wissen die Ältesten überall. Die Zeichen haben sich über viele Jahre erfüllt und nur wenige sind geblieben.

Das ist das erste Zeichen: Uns wurde berichtet vom Kommen weißhäutiger Menschen, Menschen, die das Land, was nicht ihres war, nahmen, die ihre Tiere mit Donner erschlugen. (Gewehre)

Das ist das zweite Zeichen: Unsere Länder werden das Kommen drehender Räder, gefüllt mit Stimmen, sehen.

Das ist das dritte Zeichen: Ein starkes Vieh wie ein Büffel mit großen, langen Hörnern wird das Land in großer Zahl überrennen. (Longhornrind)

Das ist das vierte Zeichen: Das Land wird durchzogen von Schlangen aus Eisen. (Eisenbahnen)

Das ist das fünfte Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen von einem gigantischen Spinnennetz. (Elektrizitäts- und Telefonleitungen)

Das ist das sechste Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen mit Flüssen aus Stein, die Bilder in der Sonne machen. (Asphaltstraßen mit Luftspiegelungseffekten)

Das ist das siebte Zeichen: Ihr werdet hören, daß die See sich schwarz färbt und viele lebende Wesen sterben deswegen. (Ölverschmutzung)

Das ist das achte Zeichen: Ihr werdet viele Junge sehen, die ihr Haar lang tragen wie unsere Leute, die kommen und sich mit den Eingeborenen treffen, um unsere Weisheit und unsere Lebensweise zu lernen. (Hippies)

Und das ist das neunte und letzte Zeichen: Ihr werdet von einem Haus im Himmel hören, über der Erde, das mit einem großen Knall zur Erde fällt. Es wird als ein blauer Stern erscheinen. Sehr bald danach werden die Zeremonien der Hopi verschwinden. (eine Raumstation)

Das sind die Zeichen, daß die große Zerstörung nahe ist: Die Welt wird hin und hergeschüttelt werden. Der weiße Mann wird Menschen in anderen Ländern töten, in den Ländern, die zuerst das Licht der Weisheit besaßen. Es wird viele Säulen des Rauchs und des Feuers geben, die der weiße Mann in Wüsten gemacht hat, nicht weit von hier. Die, die bei den Hopi bleiben und hier weiterleben, werden sicher sein. Da werden viele sein zum Wiederaufbau. Und bald, sehr bald danach wird Pahana wiederkehren. Und mit ihm kommt die Morgendämmerung der fünften Welt. Er wird die Saat seiner Weisheit in unsere Herzen einpflanzen. Gerade jetzt werden die Saaten eingepflanzt. Sie werden den Weg ebnen zum Eintreten in die fünfte Welt

Lee Brown, Cherokee

(Auszüge aus einem Gespräch 1986 vom Continental Indigenous Council, Fairbanks, Alaska)
"Es gab einen Kreis der Minerale, der Steine. Es gab einen Kreis der Pflanzen. Und jetzt sind wir am Ende des Kreises der Tiere und kommen zum Anfang des Kreises des Menschen. Wenn wir in den Kreis des Menschen eintreten, werden uns die höchsten und größten Kräfte, die wir haben, befreien.

Am Anfang dieses Zeitkreises, vor langer Zeit, erschien der große Geist und versammelte die Menschen der Erde und sagte zu ihnen : 'Ich schicke euch in vier Richtungen und über die Zeit werde ich euch in vier Farben verändern lassen, aber ich gebe euch einige Lehren und ihr werdet diese die Originalen Lehren nennen. Wenn ihr wieder zusammenkommt, werdet ihr daran teilhaben, so daß ihr leben könnt und Frieden habt auf Erden und eine große Zivilisation wird dann kommen.
Während dieses Zeitkreises gebe ich jeden von euch zwei Steintafeln. Werft sie nicht weg. Wenn irgendwelche der Schwestern und Brüder ihre Steintafeln wegwerfen wird nicht nur die Menschheit eine harte Zeit haben, fast die ganze Erde wird sterben."

Und so gab er jeden von uns Verantwortung und wir nennen das die Obhut. Den Indianern, den rothäutigen Menschen gab er die Obhut der Erde. Wir lernten während des Zeitkreises die Lehren der Erde, die Pflanzen die aus der Erde wachsen, die Nahrung, die ihr essen könnt und die Kräuter, die heilen. Wenn wir wieder zusammenkommen mit den anderen Schwestern und Brüdern können wir diese Kenntnisse gemeinsam benutzen.
Im Süden gab er der gelben Rasse der Menschen die Obhut des Windes. Sie wurden belehrt über den Himmel und das Atmen und wie wir uns daraus spirituell weiterentwickeln können. Sie lassen uns dann daran teilhaben.
Im Westen gab er der schwarzen Rasse der Menschen die Obhut des Wassers. Sie lernten alles über das Wasser, das der Chef der Elemente ist, das am kraftvollsten und auch am geringsten ist. Die Alten sagten mir, daß die schwarzen Menschen die Lehren des Wassers bringen würden.

Im Norden gab er der weißen Rasse der Menschen die Obhut des Feuers. Wenn ihr in das Zentrum vieler Dinge schaut, werdet ihr das Feuer finden. Sie sagen, eine Glühbirne ist des weißen Mannes Feuer. Wenn ihr in ein Auto seht, werdet ihr die Zündung finden. Wenn ihr in ein Flugzeug oder eine Eisenbahn schaut, findet ihr Feuer. Die Feuer verbrauchen und bewegen auch. Darum fingen die weißen Schwestern und Brüder an, sich über das Gesicht der Erde zu verteilen und uns als eine menschliche Familie wieder zu vereinigen.

Und so ging eine lange Zeit dahin und der große Geist gab jeder der vier Rassen zwei Steintafeln. Unsere wurde in der Hopi Reservation in Arizona im Gebiet der Vier Ecken am dritten Hochplateau aufbewahrt. Ich sprach mit Leuten der schwarzen Rasse, und ihre Steintafeln sind am Fuße des Mount Kenia. Sie wurden vom Kukuyu Stamm aufbewahrt. Ich war bei einer indianischen spirituellen Versammlung vor etwa 15 Jahren. Ein Medizinmann aus Süddakota legte ein geschmücktes Medizinrad mitten in die Versammlung. Es hatte die vier Farben der vier Richtungen. Der Medizinmann fragte die Leute : 'woher ist das?' Sie sagten : 'wahrscheinlich Montana oder Süddakota, vielleicht Sasketchewan.' Er sagte : 'Das ist aus Kenia. 'Es war geschmückt genau wie unseres, mit den selben Farben. Die Steintafeln der gelben Rasse der Menschen wurden von den Tibetanern aufbewahrt. Wenn ihr durch das Hopi Reservat direkt zur anderen Seite der Welt gehen würdet, kämt ihr in Tibet heraus. Das tibetanische Wort für Sonne ist das Hopi-Wort für Mond und das Hopi-Wort für Sonne ist das tibetanische Wort für Mond."

[Anmerkung:
"Wenn die Eisenadler fliegen und Pferde auf Rädern laufen, werden die Tibetaner über die Erde verstreut und der Dharma wird in das Land des roten Mannes gehen". -- Tibetanische Prophezeihung
"Wenn die Eisenvögel fliegen, werden die rotgeschmückten Leute des Ostens, die ihr Land verloren haben, erscheinen und die zwei Brüder auf beiden Seiten des großen Ozeans werden wiedervereinigt". -- Hopi Prophezeihung]

"Die Hüter der Traditionen der Leute von Europa sind die Schweizer. In der Schweiz gibt es heute noch einen Tag, an dem die Familien ihre Masken herausholen. Sie kennen noch die Farben ihrer Familien und sie kennen noch die Symbole, manche von ihnen. Jedes dieser vier Völker lebt in den Bergen.

Jede der vier Rassen ging in ihre Richtung und lernte ihre Lektion. Unsere Aufgabe war es, die Lektion der Erde zu lernen und die Dinge, die aus der Erde wachsen. Wenn wir wieder mit unseren anderen Schwestern und Brüdern zusammenkommen, geben wir ihnen einen heiligen Handschlag, um zu zeigen, daß wir uns der Lehren erinnern.

In der heutigen Zeit seht ihr, daß sich die Dinge immer mehr beschleunigen werden, daß sich die Menschen auf der Erde immer schneller und schneller bewegen. Enkelkinder haben keine Zeit für Großeltern. Eltern haben keine Zeit für Kinder. Es scheint, als ob die Zeit immer schneller und schneller läuft. Die Alten raten uns, daß, wenn die Dinge sich beschleunigen, sollten wir uns selbst verlangsamen. Sonst kommt eine Zeit, wo die Erde ein drittes Mal geschüttelt wird. Der große Geist hat die Erde zweimal geschüttelt: der erste und der zweite Weltkrieg zur Erinnerung, daß wir eine menschliche Familie sind, zur Erinnerung, daß wir einander grüßen sollten als Schwestern und Brüder. Wir hatten eine Chance nach jedem Schütteln zusammenzukommen in einer Runde, die uns Frieden bringen sollte, aber wir nutzten sie nicht.

Heute Nacht sprachen sie in den Nachrichten über die Zeichen für das dritte Schütteln der Erde. Sie sagten, sie werden etwas bauen, was die Alten 'das Haus im Himmel' nennen. In den 1950ern sprachen sie schon darüber: sie wollten ein Haus bauen und es in den Himmel werfen. Wenn ihr seht, daß Menschen ständig im Himmel leben, werdet ihr wissen, daß der große Geist kommt, die Erde zu ergreifen, diesmal nicht mit einer Hand, sondern mit beiden. Wenn dieses Haus im Himmel ist, kommt der große Geist, um die Erde ein drittes Mal zu schütteln. Und wer immer den Kürbis der Asche (Atombombe) fallen ließ, auf den wird er geworfen.

Sie sagen, daß in dieser Zeit die Ansiedlungen so groß werden, daß wenn du in ihnen stehst, nicht fähig bist, herauszusehen aus diesen Städten. Und in den Prophezeihungen werden sie Dörfer der Steine genannt, oder Prärie der Steine. Und sie sagten, daß die Steine heranwachsen werden vom Boden. Im Zentum jeder dieser Städte werden Eingeborene sein, wie hohle Muscheln in einer Prärie aus Stein. Sie sagten hohle Muscheln und meinten, daß diese Leute ihr ursprüngliches Verständnis verloren haben; sie werden innerlich leer sein. Sie sagten, daß, nachdem der Adler auf dem Mond gelandet ist (erster Mensch auf dem Mond 1969), einige dieser Leute anfangen werden, ihre Steinprärien zu verlassen und heimkommen zu ihren alten Wegen und neu geboren werden, weil es ein neuer Tag ist. Aber viele werden nicht.

Und sie sagten, es würde eine Zeit kommen, wenn am Morgen die Sonne aufgeht und diese Stadt aus Stein da sein wird und am Abend dort würde Dunst am Boden sein. Diese Menschen werden im Dunst sein. Und in der Mitte vieler dieser Städte aus Stein werden diese Eingeborenen sich im Dunst bewegen, weil sie niemals aufwachten und ihre Städte verlassen.

Sie sagten, daß es zum dritten Schütteln der Erde geht. Es ist nicht schön anzusehen, aber wir überleben es. Wir werden es überleben. Und wenn wir es überlebt haben, werden die eingeborenen Menschen auf der Erde eingeladen, in den Kreis des Menschen einzutreten, weil der Standpunkt uns gegenüber anders sein wird. Und die Menschen werden uns in den Kreis lassen und alle vier Farben der vier Richtungen werden ihre Weisheit gemeinsam benutzen und es wird Friede sein auf Erden

Hindu: Das Ende des Kali- Zeitalters

[Apokalypse ist für die Hindu ein natürliches Ende der Welt im vierten Zeitalter, Kali. Es ist eines von einer Reihe von Apokalypsen, jede von ihnen markiert das Ende eines Zyklus und den Anfang einer anderen Schöpfung. Die zentrale Figur in der Geschichte ist Vishnu, der Retter Gott, in dem selbst die Welt aufgenommen wird, bevor sie wiedergeboren wird. Es wird gesagt, daß er bald erscheinen wird, wie Kalki, ein weißes Pferd, bestimmt, um die jetzige Welt zu zerstören und die Menschheit auf eine andere höhere Ebene zu führen.]

"Alle Könige, die im Kali- Zeitalter die Erde besetzten, fehlt es an Gelassenheit, an Ruhe, sie werden stark sein im Zorn, finden jederzeit Freude an Lügen und Unehrlichkeit, töten Frauen, Kinder und Kühe, neigen dazu, den kleinen Besitz anderer zu nehmen. Sie werden an Macht gewinnen und bald fallen. Sie werden kurzlebig sein, ehrgeizig, wenig tugendhaft und habgierig. Die Menschen werden den Sitten anderer folgen; eigenartige, undisziplinierte Barbaren werden tatkräftig unterstützt von Herrschern. Weil sie mit Perversion an das Leben gehen, werden sie zerstört.

Und Dharma wird sehr schwach im Kali- Zeitalter, und Menschen begehen Sünde in Verstand, Sprache und Handlungen...Streitigkeiten, Plagen, schlimme Krankheiten, Hungersnöte, Dürre und Katastrophen erscheinen. Zeugnisse und Prüfungen haben keine Sicherheit. Es gibt kein Kriterium mehr, wenn das Kali- Zeitalter sich niedersenkt. Menschen werden ärmer an Lebenskraft und Glanz. Sie sind böse, voll von Zorn, sündhaft, falsch und habgierig. Schlechter Ehrgeiz, schlechte Erziehung, schlechter Umgang und schlechtes Einkommen erzeugen Angst. Der ganze Haufen wird habgierig und treulos. Viele Sudras werden Könige, und viele Ketzer werden gesehen.

Es werden verschiedene Sekten aufkommen, die rotfarbige Kleidung tragen. Viele erklären, sie hätten das höchste Wissen, dabei werden sie ihren Lebensunterhalt leicht verdienen. Im Kali- Zeitalter wird es viele falsche Religionisten geben. Indien wird verwüstet durch wiederholte Katastrophen, kurze Leben und verschiedene Krankheiten. Die Menschen werden freie Abtreibung begehen.

Die Erde wird nur nach ihren mineralischen Schätzen bewertet. Geld allein wird Würde verleihen. Macht wird die einzige Definition der Tugend sein. Vergnügung wird der einzige Grund zum Heiraten sein. Lust wird der einzige Grund sein für Weiblichkeit. Falschheit wird Debatten beherrschen. Trockengelegtes Land wird die einzige Definition von Land sein. Lobende Worte werden an angehäuften Reichtum gemessen. Untauglichkeit wird als gute Führung betrachtet, und nur Schwäche wird der Grund sein für Arbeitslosigkeit. Verwegenheit und Arroganz werden gleich sein mit Gelehrsamkeit. Nur die ohne Reichtum werden Ehrlichkeit zeigen.

Nur eine Waschung wird als Reinigung zählen. Entführung wird Heirat sein. Nur gut gekleidet zu sein gilt als schicklich. Die Vortäuschung von Größe wird der Beweis sein, und machtvolle Menschen mit großen Fehlern werden über alle Klassen der Erde herrschen. Unterdrückt von ihren habgierigen Herrschern, werden sich die Menschen in Tälern zwischen Bergen verstecken, wo sie Honig sammeln, Wurzeln und Früchte, Vögel und Blüten, Pflanzen und so weiter. Hitze, Kälte, Wind und Regen lassen sie leiden, sie werden Kleider machen aus Baumrinde. Und keiner wird älter als dreiundzwanzig Jahre. So wird im Kali- Zeitalter die Menschheit völlig zerstört."

Die älteste Prophezeihung über die heutige Zeit

Paramshansa Yogananda erklärt in einer Darlegung der hinduistischen Schriften, daß das Zeitalter von Kali, der düsteren Göttin, das schlimmste ist. Die letzte Phase des vierten Zeitalters, in der wir heute leben, ist gekennzeichnet von einer ständig wachsenden Materialisierung. Aus welchen Elementen sie besteht, ist jedem klar, der das Leben beobachtet.

Die Prophezeihung, die vom Kali-yuga handelt, steht im Visnu Purana geschrieben, einem der ältesten heiligen Texte Indiens.

"Die Herrscher, die auf der Erde regieren werden, werden gewalttätig sein; sie werden sich der Güter ihrer Untertanen bemächtigen. Die Kaste der Sklaven und der Kastenlosen wird die Oberhand gewinnen und allen befehlen. Ihr Leben wird kurz sein, unersättlich ihre Gier; Mitleid werden sie kaum kennen. Die Besitzenden werden Ackerbau und Handel aufgeben, sie werden selbst zu Sklaven werden oder andere Berufe ausüben.
Die Herrscher werden unter dem Vorwand von Steuern und Abgaben ihre Untertanen plündern und ausrauben und das private Eigentum werden sie vernichten.

Die sittliche Gesundheit und das Gesetz werden Tag für Tag abnehmen, bis die Welt ganz verdorben sein wird und Gottlosigkeit unter den Menschen herrschen wird. Einziger Beweggrund für die Frömmigkeit wird die physische Gesundheit sein; einziges Band zwischen den Geschlechtern die Leidenschaft; einziger Weg zum Erfolg die Falschheit. Die Erde wird nur wegen ihrer materiellen Schätze verehrt werden. Die Priestergewänder werden die Priestereigenschaften ersetzen. Eine einfache Waschung wird die Reinigung bedeuten, die Rasse wird unfähig
sein, göttliche Geburten hervorzubringen. Die Menschen werden fragen: Was sollen wir uns noch an die überlieferten Schriften halten?

Die Hochzeiten werden kein Ritual mehr sein. Akte der Frömmigkeit, auch wenn sie noch geübt werden, werden wirkungslos bleiben. Jede Lebensordnung wird unterschiedslos für alle gleich sein. Der Besitzende, der das meiste Geld unter die Leute verteilen wird, wird über die Menschen herrschen, denn das Ziel ihrer Wünsche ist Reichtum, gleichviel, ob rechtmäßig erworben oder nicht. Jedermann wird sich für einen Brahmanen halten. Die Leute werden Angst haben vor Tod und Hungersnot; und nur deshalb werden sie eine rein äußerliche Religiosität bewahren.
Die Frauen werden die Wünsche ihrer Männer und ihrer Eltern nicht mehr befolgen. Egoistisch, verworfen, lügnerisch und haltlos werden sie sein und liederlichen Männern anhangen. Sie werden herabsinken zum Gegenstand sexueller Befriedigung."

Nicholas K. Roerich, Gelehrter (1930er)

Auf einer fünfjährigen Expedition in den Osten zeichnete Roerich die folgenden Voraussagen Tibetanischer Lamas auf.

"Als erstes wird ein nie dagewesener Krieg zwischen allen Nationen beginnen. Später wird der Bruder gegen den Bruder aufstehen. Ozeane von Blut werden fließen. Sie werden die Bedeutung des Wortes Lehrer vergessen. Aber dann werden die Lehrer erscheinen und in allen Ecken der Welt werden die wahren Lehren gehört. Von diesem Wort der Wahrheit werden die Menschen angezogen, doch die, die mit Dunkelheit und Unwissenheit erfüllt sind, werden Hindernisse setzen. Wie ein Diamant leuchtet das Licht auf dem Turm des Herrn von Shambala. (interpretiert als ein großes geistliches Reich, gemäß der Lamas)

Ein Stein in seinem Ring ist mehr wert als alle Schätze der Welt. Sogar die, die zufälligerweise den Lehren von Shambala helfen, werden als Gegenleistung hundertfach empfangen. Schon viele Kämpfer der Lehren der Wahrheit sind reinkarniert (wiedergeboren). Nur noch wenige Jahre werden vergehen, bevor jeder die mächtigen Schritte des Herrn der Neuen Ära hört. Und einer kann schon ungewöhnliche Manifestationen wahrnehmen und begegnet ungewöhnlichen Menschen. Sie öffnen schon die Tore des Wissens und der reifen Früchte, die von den Bäumen fallen.

Das Banner von Shambala umfaßt die zentralen Länder des Gesegneten. Die, die ihn akzeptieren, werden sich freuen. Und die, die ihn verleugnen, werdem zittern. Die Verweigerer werden dem Gericht übergeben und werden vergessen. Und die Kämpfer werden unter dem Banner von Maitreya (der kommende geistige Führer der Welt) marschieren."

Guboo Ted Thomas, Stammesführer australischer Aboriginee

"Vor ein paar Monaten sah ich diese große Welle. Und ich erzählte ihnen über diese Welle. Es war keine Flutwelle; das war eine geistige Welle. Darum glaube ich, daß die Traumzeit kommt. Ich glaube, das Wiedererwachen beginnt in Australien wenn wir träumen. Es ist die Biene, der ich darüber erzählte. Und Liebe. Wir haben die Fähigkeit bekommen, einander lieben zu lernen. Seht ihr, deshalb ist es das, was wirklich auf der Erde passiert. Wir bekommen Flutwellen. Wir bekommen Erdbeben. Das kommt, weil wir keine Rücksicht nehmen auf dieses Land und unsere Mutter.

Wir haben das Gleichgewicht weggenommen, und wir stellen es nicht wieder her. Ich schaue auf den Busch, und auf diese Bäume, sie sind lebendig. Sie sind nicht tot, sie sind lebendig. Und sie wollen, daß ihr sie umarmt."

Prophezeihungen des Königs von Agharti

Für viele Jahrhunderte existierte in Tibet und der Mongolei die geheimnisvolle und mystische Tradition von Agharti und seinem Herrscher, dem König der Welt. Agharti, so glaubten viele, ist eine richtige Welt, die existiert unter dem Hochplateau in den Bergen von Zentralasien. Es gäbe eine Reihe von sehr großen Höhlen mit geheimen Eingängen überall auf der Erde. Alte Volksstämme sind manchmal hineingegeangen und haben eine verborgene Zivilisation aurechterhalten bis zum heutigen Tag. Diese Untergrundversion von Shangri-la existiert noch immer und wann immer der König der Welt Prophezeihungen macht, werden die Tiere und Vögel auf der Oberfläche plötzlich ruhig, gemäß dem Glauben. Vor Hunderten von Jahren äußerte der König der Welt eine Weissagung, die wie viele andere Voraussagen für das späte 20. Jahrhundert auch, einen Absturz voraussagen.

"Die Menschen werden ihre Seelen immer mehr vernachlässigen. Die größte Verderbtheit wird regieren auf Erden. Die Menschen werden wie blutrünstige Tiere, dürstend nach dem Blut ihrer Brüder. Der Halbmond wird verdunkelt, und seine Anhänger werden herunterkommen in Lügen und andauernder Kriegsführung. Die Kronen der Könige werden fallen.

Es wird einen schrecklichen Krieg geben zwischen allen Erdvölkern; ganze Nationen werden sterben -- Hunger, Verbrechen, früher undenkbar in der Welt. Die Verfolgten werden die Achtung der ganzen Welt in Anspruch nehmen. Die alten Straßen werden gefüllt sein mit Massen, die von einem Ort zum nächsten gehen. Die größten und schönsten Städte werden durch Feuer verbrannt. Familien werden zerstreut, Glaube und Liebe werden verschwinden. Die Welt wird leer sein.

Innerhalb von 50 Jahren wird es nur drei große Nationen geben. Dann, in den 50 Jahren, gibt es 18 Jahre Krieg und Katastrophen. Dann werden die Leute von Agharti ihre unterirdischen Höhlen verlassen und auf der Erdoberfläche erscheinen."

Shambhala

Die Prophezeihung von Shambala sagt aus, daß jeder seiner Könige herrschen wird für 100 Jahre. Es werden 32 im Ganzen sein, und während ihrer Regierung werden sich die Bedingungen in der Äußeren Welt verschlechtern. Die Menschen werden mehr Kriegsmacht bekommen und werden sich gegenseitig verfolgen und eine Ideologie des Materialismus wird sich über der Erde ausbreiten. Wenn die "Barbaren", die dieser Ideologie folgen, vereinigt sind unter einem üblen König, und denken es gibt nichts, was nicht erobert werden muß, werden die eisigen Berge von Shambala vom Nebel enthüllt.

Die Barbaren werden Shambala mit einer riesigen Armee attackieren, die mit schrecklichen Waffen ausgerüstet ist. Dann wird der 32ste König von Shambala, Rudra Cakrin, einen großen Schwarm gegen die Eindringlinge führen. In einer letzten großen Schlacht werden der üble König und seine Anhänger vernichtet.


Edgar Cayce (1877-1945)

Edgar Cayce (1877-1945) war ein Amerikaner, der der ganzen Welt als schlafender Prophet bekannt war und Readings (Vorlesungen) aus einem Trance-Zustand gab. Während des Schlafs wanderte seine Seele zu einem Individuum mit großen Gesundheitsproblemen, machte eine Diagnose und dann diktierte er einem Assistenten ein Heilmittel, der den Befund ordnungsgemäß aufzeichneten sollte, welcher dann sogleich dem Doktor des Patienten übertragen wurde.

Während der Trance begann Cayce's Geist mehr über esoterische Subjekte zu erläutern, wie Reinkarnation, Atlantis, Altes Ägypten und Prophezeihungen über Erdveränderungen sowie allgemeine Umbildungen, die in der letzten Dekade des Zwanzigsten Jahrhunderts stattfinden.

"Was ist die Bedeutung des Lebens?" fragte ihn ein Client. "Was ist die wahre Natur des Menschen? Welche Bedeutung haben Geburt und Tod? Warum sind wir hier?" Für Cayce, dessen Antworten aufgeschrieben wurden, während er schlief, kam der Anfang einer Periode der Selbstzweifel.
Bei seinem Tod am 3.1.1945 in Virginia Beach hinterließ Edgar Cayce weit mehr als 14000 dokumentierte stenographische Aufzeichnungen der telepathisch-hellseherischen Aussagen, die er im Laufe von 43 Jahren an über 6000 verschiedene Menschen weitergegeben hatte.

Edgar Cayce prophezeihte, daß die großen Seen sich in der Zukunft in den Golf von Mexiko ergießen würden und daß uraltes Wissen entdeckt werden würde, wenn die Völker eine angemessene Stufe des Bewußtsein erreicht hätten. Die drei Lagerplätze, wo dieses Wissen liegt, sind Ägypten, der Bimini-Bereich und Yucatan.

"Die Erde wird aufbrechen im westlichen Teil von Amerika. Der größte Teil Japans verschwindet im Meer. Der obere Teil von Europa ändert sich in einem kurzen Augenblick. Land wird erscheinen vor der Ostküste von Amerika. Wenn das erste Aufbrechen in der Südsee erscheint, oder im Mittelmeerraum und der Ätna-Region, als Sinken und Aufsteigen von meist gegenüberliegendem Gleichen, wissen wir, es hat begonnen."

"Es gibt größere Aktivitäten beim Vesuv oder Pelee (Karibik), dann an der Südküste von Kalifornien und in den Gebieten zwischen Salzsee (Utah) und Südteil von Nevada, wir können erwarten, daß innerhalb von drei Monaten gleichzeitig Überschwemmungen und Erdbeben erfolgen. Aber das wird mehr in der südlichen als in der nordlichen Hemisphäre passieren."

"Es wird Umwälzungen in der Arktis und in der Antarktis geben aufgrund von Vulkanausbrüchen in Tropengebieten, und es wird zu Polverschiebungen kommen - so daß dort, wo es jetzt kalt oder gemäßigt ist, es dann tropisch wird und Moose und Farne wachsen werden."

"Aufgrund der Beschaffenheit der Geographie der Welt, des Landes - kommen die Verschiebungen allmählich. Kein Wunder, denn das Wesen fühlt das Bedürfnis der Notwendigkeit für Verschiebungen im Innern. Deshalb werden viele Teile sowohl der Ostküste, sowie der Westküste, als auch der zentralen Teile der USA zerstört. In den nächsten Jahren wird Land sowohl im Atlantik, als auch im Pazifik erscheinen. Und was jetzt die Küstenlinien vieler Länder sind, werden dann Betten der Ozeane sein. Sogar viele Schlachtfelder der Gegenwart werden Ozeane sein, werden Meere sein, Buchten; Länder, auf die die Neue Weltordnung übertragen werden, werden ihren Handel miteinander führen."

"Teile der jetzigen Ostküste von New York, oder New York City selbst, werden größtenteils verschwinden. Das wird aber erst in einer anderen Generation sein. Auch die südlichen Teile von Carolina und Georgia werden verschwinden. Das wird viel eher geschehen. Die Wasser der Seen werden sich in den Golf ergießen, nicht über den St. Lawrence Seaway. Es wäre gut, wenn dieser Wasserweg vorbereitet werden würde, aber nicht zu dem Zweck, den man gegenwärtig verfolgt. Sicheres Land wird Ohio, Indiana und Illinois sein, aber auch große Teile Südkanadas und Ostkanadas; während das westliche Land größtenteils zerstört wird, natürlich auch viel in anderen Ländern."

"Unfrieden wird aufkommen in dieser Zeit. Achtet auf die Umgebung der Davis-Straße (zwischen Grönland und Nordkanada). Achtet auf Lybien und Ägypten, auf Ankara und Syrien, durch die Straßen (Meeresstraßen) dieser Gebiete über Australien, im Indischen Ozean und im Persischen Golf."

"Es versteht sich auch, daß wenn die neue Ordnung aufkommt, eine Reinigung an höreren und niederen Stellen stattfinden muß; und daß dann größere Rücksicht auf das Individuum genommen werden muß, so daß jede Seele auf seinen Bruder Obacht geben muß. Dann werden bestimmte Umstände in den politischen, wirtschaftlichen und den anderen Verhältnissen kommen, die eine Gleichheit erscheinen lassen oder ein größeres Verständnis für die Bedürfnisse untereinander."

"...mit den Änderungen, die kommen, das ist sicher - gibt es eine Evolution oder Revolution der Ideen religiösen Denkens. Die Basis dafür für die Welt wird eventuell aus Rußland kommen. Kein Kommunismus, nein! Doch eher ist es die Basis von dem selben, was der Christ lehrte - seine Art von Kommunismus."

"1998 haben wir sehr viele Aktivitäten, die von den allmählichen Veränderungen kommen. Das ist die Periode, wenn der Kreis der Sonnenaktivität auf seinen höchsten Punkt kommt oder Catamount (?), der Wechsel zwischen Fische- und Wassermann-Zeitalter. Das ist eine allmähliche, keine katastrophale Aktivität in dieser Periode."

"Es gibt einige, die diese Passage auswählen oder einige Readings, und meinen ironisch, daß das menschliche Leben weitergeht wie bisher, nach den Erdveränderungen. Auch häufig mißgedeutet ist der Gedanke, daß es keine plötzlichen Änderungen geben wird. Die Affekte wurden über Jahre und Ewigkeiten aufgebaut, doch das Ereignis des Polsprungs und die Verschiebungen von Nordeuropa werden in einem "Augenblick" geschehen! Es passiert so schnell wie bei den Mammuts, die keine Zeit hatten, zu Ende zu fressen und sich niederlegten und starben, doch die, die schnell im Stehen einfroren, deren Fleisch war nach 12000 Jahren immer noch genießbar. Die Skeptiker können mehr Beweise von Gott 1998 bekommen, als sogar sie verlangen! Geht mit Gott jetzt, denn die Zeit wird knapp."

"Das ist sicher, ihr solltet alarmiert sein, aber hofft und fürchtet euch nicht. Ein Polsprung kann überlebt werden, die meisten werden überleben, aber bestimmte Ecken werden zu gefährlichen Gebieten, hauptsächlich im Inland und höheren Gebieten. Meine Studien und Meditationen und Träume bestätigen, was viele Male vorher geschah, und relativ bald wieder passiert. Wir alle lernen von dem plötzlichen Plattenfall!..."

"Jeder muß sich jetzt Zeit nehmen für irgendeine Seele... Um diesen Test zu bestehen, müssen wir von beiden Hemisphären des Gehirns geführt werden, kein schlechtes Karma zu schaffen, nur das Positive, das Gute, das Konstruktive zu denken. Warum meint ihr, daß ihr selbst leidet bei einer zufälligen Bemerkung der Verurteilung oder Verdammung? Wunder erwarten können die, die die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen stellen. Eliah kam und ging viele Male, vermute ich, doch er ging unerkannt."


hier noch einige Kurzaussagen Cayce's:

"Es gibt nichts auf der Erde, was nicht eine Manifestation Gottes wäre."

"In dem Maße, in dem wir geben, fließen uns Frieden und Harmonie und Verständnis, die Früchte des Geistes, zu."

"Wenn wir die Fähigkeiten gebrauchen, die uns gegeben sind, werden wir morgen noch mehr bekommen. Auch der nächste Schritt, den wir zu gehen haben, wird uns gezeigt werden."

"Sie entwickeln sich zu dem, was Sie im Sinn und Geist behalten..."

"Es spielt keine Rolle, was wir zu glauben behaupten. Worauf es wirklich ankommt, ist der Unterschied, den das, was wir glauben, in unserem Leben ausmacht."

"Wenn durch Worte Schaden angerichtet wurde, liegt das größere negative Resultat beim Sprechenden."

"Geistige Gesundheit ist am besten und leichtesten zu definieren als die Fähigkeit, Dinge zu sehen, wie sie sind. Die meisten von uns sind nicht so vollkommen gesund, wie sie gern sein möchten, oder wie sie zu sein glauben."

"Wir neigen beispielsweise dazu, uns selbst ein größeres, liebevolles Herz zuzuschreiben, wenn wir nur großzügig sind; halten uns für weise, wenn wir nur belesen sind; für liebevoll, wenn wir nur besitzen wollen..."

"Was der Mensch ständig denkt, das wird er."

"Suchen Sie nicht nach Unnatürlichem oder Übernatürlichem."

"Sich selbst begegnen, bedeutet nach der Information der Readings tatsächlich, den Resultaten unserer eigenen Taten oder Einstellungen zu begegnen."

"Wenn Sie Gnade erfahren wollen, dann seien Sie selbst gnädiger."

"Denn (es) ist Geduld die Lektion, die jede Seele auf ihrer Reise durch die Ebene der Materie lernen muß."

"Wie Sie ihren Nächsten behandeln, so behandeln Sie Ihr Problem, wie Sie Ihre Liebe behandeln, wie Sie ihren Feind behandeln, so verhalten Sie sich gegenüber Ihrem Schöpfer."

Prophezeihungen der Q'ero Inka Shamanen

Das Licht des Idealismus glänzte in seinen Augen, als Dr. Alberto Villoldo beschrieb, wie ein Erdbeben 1949 unter einem Kloster nahe Cuzco, Peru, den Boden auseinanderriß und einen alten Inkatempel aus Gold freigab. Dieses war ein Zeichen, daß sich die Prophezeihung von Mosoq erfüllt, wenn die moderne Welt besteht. Dr. Villoldo, ein Psychologe und medizinischer Anthropologe, lebte und lernte unter den Q'ero Schamanen und spielte eine Schlüsselrolle im Überbringen ihrer Rituale und Prophezeihungen in das Bewußtsein der modernen Welt.

Die Q'ero sind die letzten der Inka -- ein Stamm von 600, die einen Schutzort suchten in einer Höhenlage über 14000 Fuß (4200m), um den Eroberungen der Konquistadoren zu entgehen. Über 500 Jahre haben die Häuptlinge eine heilige Prophezeihung der großen Veränderung bewahrt (pachacuti), in der die Welt total verändert wird, Harmonie und Ordnung würden wiederhergestellt und Chaos und Unordnung verschwinden.

Die Q'ero lebten in ihren Dörfern hoch in den Anden in scheinbarer Abgeschiedenheit von der Welt bis zu ihrer 'Entdeckung' 1949. In diesem Jahr war Oscar Nunez del Prado, ein Anthropologe auf einem Festtag in Paucartambo, Südperu, als er zwei Indianer traf, die fließend Quecha, die Sprache der Inkas, sprachen. Die erste westliche Expedition zu den Q'ero erfolgte 1955.

Vier Jahre später, zum jährlichen Fest der Wiederkehr der Plejaden in den Anden, versammelten sich 70000 Pilgerer aus Südamerika. Die Menge hieß die Q'ero willkommen, die unangemeldet kamen, und die ihr Inkaemblem, die Sonne, auf ihren Kleidern trugen. Die Q'ero verkündeten, daß die Zeit der Prophezeihungen nun gekommen sei und die Versammelten sagten ihnen 'wir haben 500 Jahre auf euch gewartet.'

Vor ein paar Jahren reisten Q'ero Häuptlinge nach Nordamerika in Erfüllung ihrer Prophezeihungen. Im November 1996 besuchte eine kleine Gruppe Q'ero, einschließlich Stammeshäuptlinge und Shamanenführer mehrere Städte der USA, darunter New York, wo sie an der St. John Kadedrale eine private Zeremonie vorführten. Das Schamanenritual wurde in den letzten 500 Jahren nicht mehr durchgeführt. Doch in diesem Haus, das die früheren Eroberer der Inkavorfahren symbolisiert, teilten sie ihr Ritual und ihr Wissen nicht nur interessierten Angehörigen der westlichem Welt mit, sondern auch dem Dekan der großen Kathedrale. Sie verknüpften dabei symbolisch und spirituell die beiden Kontinente von Nord- und Südamerika.

Gemäß der alten Prophezeihung ist das die Zeit der großen Sammlung, genannt 'Mastay' und die Wiedereingliederung der Menschen aus den vier Richtungen. Die Q'ero verbreiteten ihre Lehren im Westen, um den Tag vorzubereiten, wo der Adler des Nordens und der Kondor des Südens (die Amerikas) wieder zusammen fliegen. Sie glauben, daß 'Munay', Liebe und Mitgefühl die führende Kraft in dieser großen Sammlung der Völker sein wird.

"Die neuen Verwalter der Erde werden aus dem Westen kommen. Sie haben den größten Einfluß auf der Erde. Sie haben die moralische Verantwortung, um ihre Verwandschaft mit ihr zu erneuern, nachdem sie sich selbst erneuert haben", sagte Don Antonio Morales, ein Hauptschamane der Q'ero. Die Prophezeihung meint, daß Nordamerika die physische Stärke oder den Körper darstellt, Europa wird den mentalen Aspekt oder den Kopf liefern und das Herz wird durch Südamerika dargestellt.

Als die Spanier die Inkas vor 500 Jahren eroberten, war das die letzte Pachacuti, oder die große Veränderung. Die Q'ero warteten seit dem auf die nächste Pachacuti, bis die Ordnung in Chaos umschlägt. In den vergangenen fünf Jahrhunderten bewahrten sie ihr heiliges Wissen und dann, in den letzten Jahren werden die Zeichen erfüllt, daß die große Zeit der Veränderung da ist: die hohen Berglagunen sind ausgetrocknet, der Kondor ist fast ausgestorben und die Entdeckung des Goldenen Tempels hat sich ereignet und schließlich das Erdbeben 1949, das die Wut der Sonne repräsentiert.

Die Prophezeihungen sind optimistisch. Sie verweisen auf das Ende der Zeit wie wir es kennen -- der Tod eines Weges des Denkens und eines Weges des Seins, das Ende eines Weges in Bezug zur Natur und zur Erde. In den kommenden Jahren erwarten die Inkas, daß wir in ein goldenes Zeitalter eintreten, ein goldenes Millennium des Friedens. Die Prophezeihungen sprechen auch von stürmischen Veränderungen, die sich auf der Erde ereignen, von Veränderungen in unserer Psyche, unserer ganzen Verhältnisse und unserer Spiritualität.

Die nächste Pachucuti oder große Veränderung, hat schon begonnen, und verspricht das Erscheinen eines neuen Menschen nach dieser Periode der Unruhe. Das Chaos und die Umwälzungen dieser Periode werden vier Jahre dauern, sagen die Q'ero. Das Beispiel der europäischen Zivilisation wird allmählich zusammenbrechen und die Erdvölker werden umkehren. Was noch wichtiger ist:die Schamanenältesten sprechen von einem Riß im Gefüge der Zeit. Das ist eine Gelegenheit für uns, uns selbst zu beschreiben, und zwar nicht wie wir in der Vergangenheit waren sondern wie wir sein werden.

Auch auf Pachacuti verweist ein großer Indianerhäuptling, der in den späten 1300er Jahren lebte. Er war der Erbauer eines Reiches von der Größe der USA. Für die Inkas ist Pachacuti ein spirituelles Muster, ein Meister, ein leuchtendes Etwas, das außerhalb der Zeit läuft. Er war ein Messiah, aber nicht im christlichen Sinne als einziger Sohn Gottes. Eher wurde er als ein Symbol und Versprechen angesehen, welche Macht wir alle bekommen werden. Er verkörpert den Geist der Prophezeihungen der Pachacuti. Pacha meint 'Erde' oder 'Zeit', und cuti meint 'die Dinge gerade rücken'. Sein Name meint auch 'Umwandler der Erde'.

Die Prophezeihungen der Pachacuti sind nun in den ganzen Anden bekannt. Es gibt Leute, die glauben, daß die Prophezeihungen ihnen mitteilen, daß die Wiederkehr der Pachacuti diejenigen besiegen, die den Inkas das Land wegnahmen. Doch laut Dr. Villoldo ist die Wiederkehr der Pachacuti auf einer kollektiven Stufe angesiedelt. "Es ist nicht die Wiederkehr eines einzelnen Individuums, daß das verkörpert, was wir werden, sondern ein Prozeß der Erscheinung, der von allen Menschen genutzt wird."

Die Q'ero haben als die Verwalter der Riten und Prophezeihungen ihrer Inkavorfahren gedient. Es ist niemanden möglich, die Prophezeihungen anzuwenden, außer einem, der die Schlüssel hat, welcher die Riten der Passage darstellt. Die Sternriten, oder 'Mosoq Karpay' (Die Riten der Zeit, die kommt) sind entscheident für die praktische Ausführung, wie in den Prophezeihungen beschrieben ist. Es folgen die 'Despachos' (rituelle Opfer des Hochlandes, oder Medizinbündel). Bei der neuen Zeremonie in New York City übertrugen die Schamanen die Energien, die mit den Vorfahren ihrer Abstammung entstanden.

Die Übertragung des Mosoq Karpay ist die Zeremonie, die das Ende eines Verhältnisses der Zeit repräsentiert. Es ist ein Prozeß des Herzens. Dieser Prozeß des Werdens wird wichtiger erachtet als die Prophezeihungen selbst. Die Karpay (Riten) säen die Saat des Wissens, die Saat der Pachacuti in den Lichtkörper des Empfängers. Sie bewässern jede Person und pflegen die Saat, so daß sie wachsen und gedeihen kann. Die Riten sind eine Umwandlung von Potential; man muß sie für sein Schicksal nutzen.

Die Karpays verbinden die Person mit einer alten Abstammung des Wissens und der Kraft, auf die vom Einzelnen nicht zugegriffen werden kann -- das kann nur durch einen Stamm aufgefordert werden. Und schließlich kann diese Kraft den Anstoß geben, in einen Körper eines Inka, einem Leuchtkörper zu springen. Diese Person ist direkt mit den Sternen verbunden.

Die Q'ero glauben, daß die Türwege zwischen den Welten, Löcher in der Zeit, wieder geöffnet werden, daß wir durch- und darüber hinausgehen können, wo wir unsere menschlichen Fähigkeiten erforschen können.

Die Andenschamanen sagen, "Folge deinen eigenen Schritten. Lerne von den Flüssen, den Bäumen und den Felsen. Ehre den Christen, den Buddhisten, deinen Brüdern und Schwestern. Ehre Mutter Erde und dem großen Geist. Ehre dich selbst und alle Schöpfung."

Toltekischer Mythos

Das Jahr der Ratte 4694

"Vier große Zeitalter sind schon vorbeigegangen. Die Brüchstücke von diesen alten Zeiten: die kostbaren Knochen, befinden sich in der Region des Todes. Zum Anfang eines fünften Zeitalters müßte Quetzalcoatl (die gefiederte Schlange) die kostbaren Knochen wegschaffen. Nur von seinem Nagual (?) begleitet, trat Quetzalcoatl in die Welt des Todes ein.

Mictlantecuhtli, Herr der Region des Todes hatte anderes vor und wollte die Beseitigung und Wiedereinsetzung der kostbaren Knochen verhindern. Quetzalcoatl setzte sein Nagual ein, um Mictlantecuhtli's Aufmerksamkeit zu zerstreuen, und versuchte mit den kostbaren Knochen zu entfliehen. Schnell war ein Loch gegraben, um den Diebstahl zu verhindern, und Quetzalcoatl fiel, und verstreute unbeabsichtigt die kostbaren Knochen. Etwas später erwachte er voll Kummer und fragte sein Nagual: 'Was soll ich jetzt tun?' Sein Nagual antwortete: 'Obgleich die Sache schlecht begann, laß uns das beste daraus machen.'"

"Der Mythos beschreibt, wie 'Q' mit Hilfe einer Göttin die Knochen einsammelt, seine Genitalien über den pulverisierten Knochen ausbluten läßt. Dabei beginnt das sich fünfte Zeitalter der Gefühle auf der Erde zu manifestieren. Das Blutopfer, ist bemerkt, schafft ein Gefühl, einen Sinn für Buße und Verpflichtung fortan - bis zum Mayajahr 5124, Islamisches Jahr 1391, Illuminaterjahr 6012 oder Gregorianisches Jahr 2012 - wenn alle Hölle einmal wiederkommt, unerwartet, bricht es los..."

(Anmerkung: Die Maya teilten die Zeit in verschiedene Abschnitte ein. So entsprach zum Beispiel ein Zeitraum von 144000 Tagen gleich einem Baktum, wie sie es nannten. Sie glaubten, daß die Welt nach 13 Baktums zu einem Ende kommen würde. Anhand astronomischer, ethnographischer, archäologischer und ikonographischer Erkenntnisse weiß man, daß der Anfang ihres Kalenders auf den 11. August des Jahres 3114 vor Christus, umgerechnet auf gregorianische Zeit, festgelegt ist. Der letzte Tag ihrer Zeitrechnung, nach 13 mal 144000 oder 1872000 Tagen, ist der 21. Dezember 2012, genau zur Wintersonnenwende jenes Jahres.)

Mathew King, Lakota

"Ich prophezeihe Dinge, die kommen werden. Gott wird die Welt richten. Er ist wütend. Es tut mir leid, was passiert. Er wird nicht die ganze Welt zerstören. Aber jedes Lebewesen stirbt und es wird vielleicht eine Million Jahre dauern, bis wieder neues Leben beginnt. Großmutter Erde wird alleine sein. Alles wegen des weißen Mannes Bosheit. Ihr werdet fallen und hart fallen. Ihr werdet schreien und weinen. Ihr werdet einsehen, das ihr nicht davonkommt mit Gottes zerstörter Welt. Denkt nicht, daß ihr damit durchkommt. Gott wird die Bosheit von der Erde wegwischen. Ihr könnt seine Zeichen sehen.

Draußen in Westen, Mount St. Helens Vulkan - das ist ein Zeichen. Und da kommen Erdbeben; vielleicht die Hälfte Kaliforniens und die Hälfte Washingtons und Oregons versinken im Wasser. Dasselbe im Osten und im Süden. Ihr werdet Vulkanausbrüche, Erdbeben und Hurrikane haben."

Leon Shenandoah, Onondaga

"Es ist prophezeit in unserer Anweisung, daß die Welt dem Ende nahe sein wird, wenn die Bäume überall anfangen zu sterben. Unsere Anweisungen sagen, die Zeit wird kommen, wenn keine Samenkörner mehr da sein werden, wenn nichts mehr wächst im Garten, wenn Wasser schmutzig und ungenießbar ist. Und dann wird ein großes Monster aus dem Wasser aufsteigen und die Menschheit zerstören. Einer der Namen dieses Monsters ist: die Krankheit, die euch in euch auffrißt. Wie Diabetes oder Krebs oder AIDS.

Unser Prophet 'Schöner See' erzählte uns darüber in den 1700ern. Er sah vier Gestalten, wie vier Engel, die aus den vier Richtungen kamen. Sie sagten ihm, was passieren könnte. Ihr werdet viele Tränen in diesem Land sehen. Dann wird ein großer Wind kommen, ein Wind gegen den ein Hurrican wie ein Geflüster ist. Er wird die Erde säubern und zurückversetzen in ihren Originalzustand. Das ist die Strafe dafür, was wir der Schöpfung angetan haben."

Wovoka, Paiute Prophet (1858-1932)

"Als ich mit dem alten Mann in der anderen Welt war, sah ich all die Leute, die gestorben waren. Aber sie waren nicht betrübt. Sie waren glücklich, während sie sich ihren alten Beschäftigungen hingaben, wie Tanzen, Glücksspiel und Ballspiele. Es war ein schönes Land, flach, ohne Felsen und Berge, immer grün und reich an Wild und Fisch. Jeder dort war für immer jung.

Nachdem mir der ganze Himmel gezeigt wurde, sagte Gott zu mir, ich solle zurückgehen zur Erde und seinen Leuten sagen, daß sie gut sein und einander lieben sollen, keinen Streit haben, und in Frieden mit den Weißen leben sollen; daß sie arbeiten sollen und nicht lügen oder stehlen und daß sie mit den Führen von Krieg ein Ende machen sollen.

Wenn ihr eure Anweisungen treu ergeben ausführt, werdet ihr schließlich in einer erneuerten Welt wiedervereinigt sein mit euren Freunden, wo es keinen Tod, Krankheit oder altes Alter mehr gibt. Zuerst allerdings, muß die Erde sterben. Die Indianer sollten nicht besorgt sein, wie auch immer. Weil sie wieder lebendig wird, genau wie die Sonne stirbt und wieder lebendig wird. In der Stunde der Drangsale wird ein furchtbares Erdbeben die Erde erschüttern. Die Indianer sollen sich an höheren Erhebungen versammeln. Eine mächtige Flut wird folgen. Wasser und Schlamm wird die weiße Rasse und alle Skeptiker unter den Indianern sterben lassen. Dann werden die toten Vorfahren der Indianer zurückkehren, sowie die verschwundenen Büffel und anderes Wild. Und alles auf der Erde wird einmal wieder ein Indianerparadies werden."

Hermes Trismegistus (ca. 1. Jh.)

"Du weinst, o Asklepios! Doch es gibt noch traurigere Dinge. Die Apostasie ist das schlimmste aller Übel... Man wird die Finsternis dem Licht vorziehen, man wird befinden, daß der Tod besser als das Leben ist, und niemand wird mehr zum Himmel schauen. Der Mensch, der an Gott glaubt, wird für verrückt gehalten werden, der Gottlose für weise, die Rasenden für kühn, die Niederträchtigsten für die Besten. Die Seele, mit allem, was sie betrifft - ist sie sterblich? Kann sie darauf hoffen, sich die Unsterblichkeit zu erringen? Alles, was ich dir gesagt habe und sage, wird nur zum Lachen reizen, wird bloß für Unsinn gehalten werden. Es wird sogar, glaube mir, Todesgefahr bestehen für den, der an der Pflege der Intelligenz festhalten wird.

Man wird neue Rechtsordnungen, neue Gesetze erlassen, nicht ein Wort, nicht eine heilige, religiöse Überzeugung, die des Himmels würdig wäre. Bedauernswerte Scheidung zwischen Gott und den Menschen! Es bleiben nur die verdorbenen Engel, die sich unter die erbärmliche Menschheit mischen; sie legen Hand an sie, sie drängen sie zu Verbrechen, Krieg, Raub, Lüge und Verrat, zu all dem, was der Natur der Seele zuwiderläuft.

Die Erde wird kein Gleichgewicht noch Jahreszeitenrhytmus mehr haben, das Meer wird nicht mehr von Fischen bevölkert noch schiffbar sein, der regelmäßige Lauf der Gestirne wird gestört sein. Jede von Gott beseelte Stimme wird zum Schweigen verurteilt werden, die Früchte der Erde werden verderben, und die Erde wird aufhören, fruchtbar zu sein; auch die Luft wird in düsterer Erschlaffung schwer werden. So wird das Greisenalter der Welt sein: Atheismus und Fehlen jeglicher Ordnung, Verwirrung aller Regeln und Werte.

Wenn all dies eingetroffen sein wird, o Asklepios, dann wird der Herr und Vater, der erhabene Gott, der die Gesamtheit der Welt regiert, diese Übel mit einem Akt seines Willens und seiner göttlichen Güte bereinigen: Um dem Vergehen und der allgemeinen Verderbtheit ein Ende zu setzen, wird er die Welt ertränken, oder mit Feuer verzehren, oder mit Kriegen und Seuchen zerstören; er wird ihr ihre urtümliche Schönheit zurückgeben..."

Arthur Conan Doyle

"Eine Periode natürlicher Erschütterungen wird es geben, in der ein großer Teil der menschlichen Rasse umkommen wird. Erdbeben großen Ausmaßes, enorme Flutwellen scheinen ihre Mittel zu sein. Krieg erscheint nur im frühen Stadium und erscheint als ein Signal für die Krise, die folgt. Die Krise wird sofort kommen. Die Zerstörung und Verwirrung des zivilisierten Lebens wird unglaublich sein.

Es wird eine kurze Periode des Chaos geben, gefolgt von einigem Wiederaufbau. Die ganze Periode der Umwälzung wird ungefähr drei Jahre dauern. Das Hauptzentrum der Zerstörung wird das östliche Mittelmeerbecken sein, wo nicht weniger als fünf Länder völlig verschwinden. Im Atlantik wird Land aufsteigen. Das passiert auf Grund dieser Wellen, die über die Amerikaner große Katastrophen bringen; außerdem über die irischen und westeuropäischen Küsten, einschließlich der niedrigliegenden britischen Küsten. Es deuten sich weiterhin große Umwälzungen im Südpazifik und der japanischen Region an. Die Menschheit kann gerettet werden durch die Rückkehr zu ihren geistigen Werten."

Leo Tolstoi (1828-1910)

"Der große Reformator steigt auf. Er wird die Welt reinigen von den Reliquien des Monotheismus (Glaube an einen einzigen Gott) und legt den Grundstein für den Tempel des Pantheismus (Lehre von Einssein Gottes mit der Welt). Ich sehe den friedlichen Anfang einer ethischen Ära. Der Mensch, der bestimmt ist für diese Mission ist ein mongolischer Slawe. Er duchläuft schon die Erde. Und ich sehe die Nationen klüger werden. Sie begreifen, daß die verlockende Frau ihres Schicksals schließlich nichts ist, als eine Illusion. Das wird eine Zeit sein, wenn die Welt Armeen, sowie heuchlerische Religionen und degenerierte Kunst nicht mehr gebrauchen kann."

Helena P. Blavatsky (1831-1891)

"Wir sind am Ende eines Zyklus von 5000 Jahren angelangt. Diesem dunklen Zeitalter Aryan Kali Yuga wird ein Zeitalter des Lichtes folgen. Gerade jetzt, unter unseren eigenen Augen wird die neue Rasse oder Rassen vorbereitet und das ist in Amerika, wo die Umbildung stattfindet und schon still begonnen hat. Diese Rasse wird anders in ihrer Mentalität sein und wird sich auf ein perfektes geistiges Dasein zubewegen.

Daß das periodische Sinken und Wiedererscheinen von mächtigen Kontinenten, heute Atlantis und Lemurien genannt, keine Fiktion ist, wird demonstriert werden.

Einen Weltuntergang, wie er sich vor 11000 Jahren in Atlantis ereignete wird es geben, aber anstatt von Atlantis werden ganz England und Teile der nordwesteuropäischen Küsten im Meer versinken, dafür wird die versunkene Azorenregion, die Insel von Poseidonis wieder aus dem Meer aufsteigen

Merlin's Prophezeihungen

"In England werden merkwürdige Dinge passieren, wie starker Regen und Wind, großer Hunger unter den einfachen Leuten, Predigten von Verrätern, Verhaftungen von vielen Menschen und großer Kampf; auch daß wenige einen Ruheplatz finden, wo sie bleiben können; der Prinz wird die Menschen der Kirche verlassen, genau wie Herren die Rechtschaffenheit. Die Ratschläge der Älteren werden nicht mehr beachtet, religiöse Männer und Frauen werden aus ihren Häusern vertrieben werden; die einfachen Leute werden aus Angst nicht wissen , wohin sie gehen sollen. Eltern werden gehaßt werden von ihren Kindern; Geistlichen wird keine Reverenz mehr erwiesen werden, Ehebruch wird überall begangen werden, und Böses gibt es mehr, als ich euch erzählen kann."
(Aus Sunday Prophecies of Merlin, Becket, and Others, Autor unbekannt, veröffentlicht 1652 in London)

"Luxus wird das Land überziehen, und die Menschheit wird nicht aufhören, in Unzucht zu schwelgen. Hunger wird dann wiederkehren, und die Bewohner werden betrübt sein über die Zerstörung ihrer Städte. In diesen Tagen werden die Eichen der Wälder brennen, und Eicheln wachsen auf Lindenbäumen! Die sieben Meere werden ausströmen aus sieben Mündern, und der Fluß Usk brennt für sieben Monate! Fische werden wegen der Hitze sterben, und von ihnen werden Schlangen geboren."

"Die Quellen von Badon (heiße Quellen) werden kalt werden, und ihre gesunden Wasser erzeugen Tod! London wird trauern wegen dem Tod von 20000, und der Fluß Themse wird sich in Blut verwandeln! Die Mönche in den Kutten werden heiraten, und ihr Geschrei wird auf den Bergen der Alpen zu hören sein."
"Die Meere werden in einem Augenblick aufsteigen, und der Staub der Alten wird wieder zurückgegeben werden."
(Aus The History of the Kings of Britain, The Prophecies of Merlin von Geoffrey of Monmouth)

Qiyamah - Die Zeichen des letzten Tages

"Qiyamah wird kommen -
wenn vertrauenswürdige Menschen als nicht vertrauenswürdig gelten und nicht vertrauenswürdige als vertrauenswürdig;
wenn es heiß wird im Winter;
wenn die Länge der Tage gestreckt ist, das heißt, eine Reise von wenigen Tagen ist eine Sache von Stunden;
wenn Redner und Lektoren öffentlich lügen;
wenn Leute über unbedeutende Fragen diskutieren.

Wenn Frauen mit Kindern keinen Nutzen mehr sehen, sich um die Kinder zu kümmern;
wenn unfruchtbare Frauen froh sind, keine Verantwortung für Nachkommenschaft haben zu müssen;
wenn Unterdrückung, Eifersucht und Habgier die Tagesaufgaben werden;
wenn Lügen über die Wahrheit überwiegen;
wenn Gewalt, Blutvergießen und Anarchie alltäglich werden;
wenn die Nachkommen Anlaß für Kummer und Ärger sind (für ihre Eltern)."

"Musik und Musikinstrumente werden in jedem Haus gefunden werden;
Menschen werden der Homosexualität frönen;
Es gibt viele außereheliche Kinder;
In der Gesellschaft gibt es Spötter, Schwätzer und viel Kritik;
Die Menschen werden Verbindungen mit Fremden eingehen und die Verbindungen mit ihren Nächsten und ihren Partnern abbrechen;
Heuchler werden die Kontrolle bekommen über Angelegenheiten des Gemeinwesens, und böse, verdorbene Menschen werden die Geschäftseinrichtungen leiten;
Gangster und böse Menschen werden überwiegen;
verschiedene Weine werden übermäßig konsumiert (Anmerkung: In arabischen Ländern ist es heute noch verboten, Alkohol zu trinken)."

Der Alpenschäfer Hanns Tobias Velten (19. Jahrhundert)

"Auf den Alpen geboren und erzogen, im Gebirge bei meinen Schafen erwachsen, sitze ich jetzt, ein blinder Greis, in meiner stillen einsamen Hütte und über hundert Jahre sind an meinem Auge vorübergegangen mit viel Freud und Leid - achtmal die Zahl 13 füllt mein Leben aus, dessen Ende ich jeden Tag erwarte." Er erzählt noch mehr aus seinem Leben und von der damaligen Gegenwart und nahen Zukunft. Über die weitere Zukunft sagte er: "So zeigt sich mir ein neues Gesicht. Der Himmel liegt trüb und schwer auf der Erde, als wolle er auf sie hereinfallen. Alles, was grün war, ist vergelbt und abgestorben, die Quellen und Bäche, ja selbst die Ströme sind fast ausgetrocknet - bleich und abgezehrt schleichen die Menschen über die Straßen und Felder und ringen die abgezehrten Arme über dem Kopfe.

Andere liegen matt und bleich vor den Häusern, halbe lebendige Gerippe, außer Standes, sich nach Hilfe umzusehen. Das spärliche Vieh brüllt nach Futter und erfüllt die Luft mit seinem Jammergeschrei. Die großen Fabriken stehen leer und still, denn ihre Bewohner sind ohne Arbeit und haben in der Verzweiflung die Werkstätten und Maschinen zertrümmert. Nicht besser ist es in den Städten, wo der Hunger und die Not die Spitäler gefüllt und der Reiche heimlich seine Nahrung verzehrt und sich mit bewaffneter Hand vor der Verzweiflung der Not schützt, welche mit ihm teilen will.

In den Kirchen, vor den Altären liegen sie und flehen zum Himmel um Rettung und Erlösung, die sonst nie dort sich eingefunden, sonden bloß den Götzen der Welt geopfert hatten. Das ist der Engel des Hungers und zweier Fehlernten, welcher das Land aus einem Freudenhaus zu einem Trauerhaus verwandelt hat. Alle Zucht und Ordnung ist aufgelöst, denn die Not hat die meisten Menschen verwildert und jeder sucht mit Gewalt dem andern den Bissen aus dem Mund zu nehmen. Zu Tausenden lagen sie in Hunger und Kummer und ohne zureichende Geldmittel auf den Straßen und schauten sehnsüchtig denen nach, die glücklicher waren.

Aber die übrig geblieben erholten sich allmählich wieder, denn mit der zweiten nachfolgenden Ernte hatte der Mangel sein Ende erreicht. Als hätten sie alles vergessen und sei das harte Strafgericht nur ein böser Traum gewesen, welchen man nach dem Erwachen nicht mehr achte, begann bald das alte Leben und Treiben wieder. In Weltlust und Freude stürzte sich wieder alles, Reiche, wie solche, die von der Hand zum Munde leben. Völlerei und Unzucht, in Städten und auf dem Lande rissen wieder ein und mit dem Segen des Himmels wurde nach wie vor Mißbrauch getrieben, während die Kirchen leer standen, oder nur besucht wurden, um dort in Kleiderpracht Hoffahrt zu treiben.

Schon zog sich wieder langsam am Himmel ein Wölkchen herauf, das immer größer und größer wurde, aber noch reifte eine dritte Ernte heran, ehe es sich ganz ausbreitete und zu einem grauen Schleier wurde, der wieder aschgrau sich über das Land ausbreitete. Die Menschen gewahrten es nicht und lebten in ihrem Treiben fort. Endlich rötet sich der graue Himmel an einer Stelle, ein feuriger Kern wird sichtbar dunkelrot glühend und wächst, bis er wie eine feurige Rute sich vom einem Ende bis zu dem anderen zieht. Die Ängstlichen beginnen nachdenklich zu werden und ein unheimliches Grauen ergreift sie - der Leichtsinn spottet der drohenden Erscheinung - die frommen Gelehrten schlagen in ihren Büchern und alten Chroniken nach und wissen nicht, wie sie es anders zu deuten haben, als auf einen Vorboten von besonders unglücklichen Ereignissen, welche die nächste Zukunft bringen werden nach dem Vorgange früherer Jahrhunderte.

Die sich aber weise und klug dünken, sprechen: was geht dieser Komet unsere Erde an, der gehört nicht zu unserer Welt und kann uns keinen Schaden bringen. Da auf einmal wehen heiße Winde, die Luft wird dick und ein Schwefelgeruch haucht aus ihr. Viele Quellen versiegen und an vielen Stellen sprudelt heißes Wasser hervor. Plötzlich tönt es wie ferner, dumpfer Donner, der Himmel steht ganz in Flammen und blutrote Wolken fliegen über das Land. Jetzt erdröhnt der Erdboden, er beginnt an vielen Stellen sich zu regen und zu winden - dann folgen einige furchtbare Stöße und Hunderte von Städten, Dörfern und Schlössern stürzen ganz oder halb zusammen oder versinken in weit geöffnete Schluchten.

Ein Erdbeben hat sein Gericht: Hunderttausende von Menschen, Alt und Jung, Männer, Weiber, Kinder liegen unter den eingestürzten Mauern und Dächern und überall schlägt des Feuers Lohe in riesigen Säulen zum Himmel auf. Wer sich retten konnte, hat nur das nackte Leben gerettet und sucht Schutz in den Wäldern und verschonten kleinen Hütten. Jammernd schleichen die Menschen umher und bangen jede neue Stunde, daß das Erdbeben sich wiederhole und sie von der Erde vertilge.

Da klärt sich der Himmel wieder auf, die Luft wird rein und frisch - allüberall beginnt es in neuer Hoffnung sich wieder zu regen. Ich sehe vor meinen Blicken die Menschen wie Ameisen hin und her rennen, denen man ihren Bau zerstört, um diesen wieder herzustellen. Bald glänzen wieder von weißschimmernden Palästen die Städte, die Dörfer erheben sich neu an der Stätte der verfallenen Trümmer, die Spuren der Verwüstung werden hinweggeräumt und über den Gräbern der Umgekommenen wuchert üppig das Gras.

Zwei reiche Ernten sehe ich hintereinander und in den Weinländern können die Leute nicht genug Fässer auftreiben, um den Segen des Himmels aufzubewahren, der als Honigseim von der Kelter trieft. Gleichfalls sind die Scheunen gefüllt mit Futter in Hülle und Fülle für das Vieh. In allen Werkstätten rührt es sich munter und fröhlich, denn alles hat sich wieder erholt und immer mehr verschwinden die letzten Spuren der Trümmer aus der Zeit des schrecklichen Erdbebens, in dem stattliche Häuser sich über ihnen erheben. Ebenso rauchen wieder die hohen Kamine der zahlreichen großartigen Fabriken in allen Ecken und Enden, worin Tausende und Abertausende von Arbeitern beiderlei Geschlechts ihr hinreichendes Brot finden.

Aber wie an einem solchen Sommermorgen alles in Pracht und Herrlichkeit sprießt und treibt, so folgt doch oft ein entsetzlicher Abend. Ein einziges furchtbares Gewitter mit Hagel hat alles zerschlagen, vernichtet und jammernd blickt der Mensch auf die verwüstete Natur und in die bange Zukunft. Ein schreckliches Bild sehe ich entfalten. Blitz und Donner des Krieges erschreckt das Land und zahllose Wogen fremden Kriegsvolkes strömen über die Grenzen vom Aufgang und Niedergang der Sonne. Über alle Gauen wälzt sich das Verderben und macht sie zu blutigen Schlachtfeldern, wo Tausende hingewürgt werden.

Wo sonst der Pflug den Boden aufriß, ihm das Saatkorn anzuvertrauen, reißt die schwere Kugel nun lange Furchen, darinnen die frischen Leichen sich betten, wo die Sense und Sichel den Halm niedermähten, arbeitet die Schärfe des Schwerts und legt Garben von erschlagenen Menschen zusammen, wo sonst still und friedlich aus den Hütten der Rauch der Kamine aufstieg, vermischten sich jetzt schwarze Rauchwolken mit dem Feuer, das Tausende von Dörfern in Asche legt. Vom schweren Tritt der Bewaffneten und unter dem eisernen Huf der Rosse wird die Ernte zertreten und vom Hunger und Mutwillen roher Kriegshaufen alle Lebensmittel aufgezehrt und verdorben.

Unschuld und Ehen werden geschändet - obdachlos und halbnackt irren die Bewohner umher. Aus den verwesenden Leichnamen aber, die nicht alle begraben werden können, steigen giftige Dünste auf, verpesten die Luft und schreckliche Krankheiten raffen noch mehr Menschenleben hinweg, als das Schwert, das Feuer und der Hunger. Erst nach drei Jahren ziehen die letzten Krieghaufen aus dem verödeten Lande, die Blüte, die Jugend des Volkes hat das Schwert hinweggerafft, die anderen siechen an Krankheiten dahin und suchen als Krüppel ihre Heimat, die sie oft nicht mehr kennen, so sehr hat der Krieg alles umgestaltet.

Und dennoch ist der Friede nicht gesichert, noch immer stehen zahlreiche Kriegshaufen an den Grenzen, um sie zu hüten, noch immer erscheinen vor den Handelsplätzen und Seehäfen feindliche Schiffe und werfen ihr verderbliches Feuer in die Waren-Magazine und hemmen den Handel und Verkehr zur See, so daß viele Tausende Not leiden

Feldpostbriefe des Andreas Rill (1914)

In seinen Feldpostbriefen schilderte der bayerische Soldat Andreas Rill 1914 seiner Familie die
Vorhersagen eines prophetisch veranlagten Franzosen:

Erster Brief

Geschrieben am 24. August 1914

"Meine Lieben!
Habe Deine Karte erhalten und bin noch gesund, was ich auch von euch allen hoffe. Sonst geht der Krieg weiter und vorwärts. Wir sind heute in Ruhe, und das will ich euch von dem Komplizen schreiben, den ich im letzten Brief erwähnt habe. Ein sonderbarer Heiliger, denn es ist nicht zum Glauben, was der alles gesagt hat. Wenn wir wüßten, was alles bevorsteht, würden wir heute noch die Gewehre wegwerfen, und wir dürfen ja nicht glauben, daß wir von der Welt was wüßten. Der Krieg, sagte er, ist für Deutschland verloren und geht ins fünfte Jahr, dann kommt Revolution, aber sie kommt nicht recht zum Ausbruch; der eine geht und der andere kommt; und reich wird man; alles wird Millionär, und soviel Geld gibts, daß mans beim Fenster rauswirft und klaubts niemand mehr auf.

Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter und es geht den Leuten nicht schlecht, aber sie sind nicht zufrieden. Unter dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, und er tritt erst in den fünfziger Jahren auf. Dann, sagte er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt. Wann das sein soll, weiß ich nicht."(Anmerkung: Markustag ist der 25. April) Er schreibt nun über die Nazizeit, und die Zeit danach. Diese Passage wurde weggelassen. Über den 3. Weltkrieg schreibt er in diesem Brief folgendes: "Am Schluß kommt noch Rußland und fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift, und da wird in Süddeutschland ein Platz sein, wo das Ereignis sein sollte, wo die Leute von der ganzen Welt hinreisen, zu schauen.

Dann sagt er, daß der regierende Pabst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt...." (Anmerkung: Er kommt nochmal auf den zweiten Weltkrieg zurück und macht dann Schluß.)

Zweiter Brief

"Frankreich, den 30. August 1914

Liebe Anna und Kinder!
Habe endlich Euren Brief vom 17. mit Dank erhalten, und nun wirds schnell Zeit, einige Zeilen zu schreiben. Hoffentlich habt ihr meinen Brief schon in Händen. Sonst gibt es nicht Neues bei uns. Man sagt, der Krieg ist bis Weihnachten zu Ende. Hoffentlich geht es Euch gut... Den Brief vom prophetischen Franzosen werdet ihr auch schon haben. Da werde ich nicht fertig, was der alles gesagt hat. Denke immer an ihn. Es scheint fast unglaublich, und ich will noch einiges Euch mitteilen. Denn ob das wirklich kommen soll, ist wie ein Hirngespinst.

Da hat er immer wieder betont von den dunklen Männern, die dieses Unheil bringen sollen; und die sind in der ganzen Welt verteilt, an der Zahl sieben. Und die Zahl sieben hat eine große Bedeutung, und der Stuhl 12, den dieser Mann zur Zeit bekleidet, ist voll Schrecken und Morden. Er spricht und mahnt die Völker zur Rückkehr, aber alles umsonst. Die Menschen werden immer wieder ins Unglück getrieben und schlechter, und alles will nur Ware und Besitz haben...." (Anm.: Jetzt geht er noch einmal auf den zweiten Weltkrieg ein.)

Über die Zeit danach schreibt er dann: "Der Mann und das Zeichen verschwinden, und es wieß niemand wohin; (Anmerkung: Hitler und das Hakenkreuz) aber der Fluch im Innern bleibt bestehen, und die Leute sinken immer tiefer in der Moral und werden immer schlechter. Die Not wird noch viel größer und fordert viele Opfer. Die Leute bedienen sich sogar aller möglichen Ausflüchte und Religionen, um die Schuld an dem teuflischen Verbrechen abzuwälzen. Aber es ist den Leuten alles gleich, denn der gute Mensch kann fast nicht mehr bestehen während dieser Zeit und wird verdrängt und verachtet. Dann erheben sich die Leute selbst gegeneinander, denn der Haß und Neid wachsen wie das Gras und die Leute kommen noch immer weiter in den Abgrund.

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben. dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken wird unter ihnen weilen. Denn jetzt haben sie dann Zeit, nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben..."

"...Beim dritten Geschehn soll Rußland in Deutschland einfallen und zwar im Süden bis Chiemgau, und die Berge sollen da Feuer speien, und der Russe soll alles zurücklassen an Kriegsgerät. Bis zu Donau und Inn wird alles dem Erdboden gleich gemacht und vernichtet. Die Flüsse sind alle so seicht, daß man keine Brücke mehr braucht zum Hinübergehen. Vor der Isar an wird den Leuten kein Leid mehr geschehen, und es wird nur Not und Elend hausen. Die schlechten Menschen werden zugrunde gehen, als wie wenns im Winter schneit; und auch die Religion wird ausgeputzt und gereinigt. Aber die Kirche hält den Siegestriumph, sagt er. In Rußland werden alle Machthaber vernichtet. Die Leichen werden dort nicht begraben und bleiben liegen. Hunger und Vernichtung ist in diesem Lande zur Strafe für ihr Verbrechen. Da muß man doch lachen über diese Reden; und wir lachten. Aber er sagte, von uns erlebts nur einer, und der wird an mich denken. Nun, was soll das werden? Es ist fast nicht glaubhaft..."

Der Schreiber der beiden Feldpostbriefe, Andreas Rill von Untermühlhausen, wurde später über den Kriegsgefangenen befragt und hatte noch einiges dazu zu sagen. Bei einer Unterhaltung mit dem aus seinem Heimatdorf stammenden Pater Balthasar Gehr, erzählte Rill über die Zukunftsaussagen des französischen Kriegsgefangenen: "Die kriegführenden Staaten seien Rußland, Türkei, Deutschland, Polen und Frankreich. England und Amerika seien mit sich selber beschäftigt. Der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern. Ich habe es nicht mehr in Erinnerung."

 

No-Eyes, Medizinfrau der Chippewa Nation

No-Eyes starb in den 1980ern

Wirtschaftsaspekte

Verschieben von Schlüsselindustrien nach Übersee
Ausweitung von Import-Export Embargos/Besteuerungen
weitverbreitete Betriebsstillegungen
Übermäßige Besteuerungen
Insolvenzen von vielen Banken
Aktienmarktzusammenbrüche
drastische Bauzusammenbrüche
Abwertung von Grundbesitz
vermehrte Wirtschaftsverbrechen
fallen des Wertes von Industriewaren
vermehrte Firmenübernahmen/Monopolstellungen
vermehrte persönliche Konkurse
weitverbreitete Entlassungen
Bargeld als einzig akzeptiertes Zahlungsmittel

Naturkatastrophen

große Verwüstung in Kalifornien
Erdbeben in neuen Regionen
ruhige Krater werden unruhig
Berge werden labil
Rückkehr der Staubkugel
Rekordfluten
vermehrte stärkere Tornados
verstärkte Verwüstung durch Hurrikane
launenhafte Windstöße/Unfälle
Bodenerosion
erhöhte Radonlevel
Insektenplagen
Sinklöcher
schnelle Temperaturumkehrungen
ungewöhnlich kalte Winter/ tötliche Schneestürme
sickerndes Erdgas
weitverbreitete Oberflächenbrände
großes Erdbeben in der New Madrid Falte
grünliche Färbung der Atmosphäre
höhere Umweltverschmutzung

Verkehrsunfälle

vermehrte Flugzeugabstürze
mehr Schiffskatastrophen
mehr Zugentgleisungen/-unfälle

plötzliches Sterben und Unfälle

Freizeitparkkatastrophen
mehr Morde/ Selbstmorde
verbreitete Haushaltsunfälle
Krankheitsausbrüche
verschiedene katastrophale Propangasexplosionen

Uneinigkeit unter Nationen

ernste wirtschaftliche Differenzen
militärische Eskalationen
vermehrter Terrorismus
unerklärte Kriege
heimlicher Handel zwischen Ländern
höchste Geheimhaltung

geistige Unruhe und Erwachen

fragende Massen
politische Kirchenaktionen
Regierungsinterventionen
Unterdrückung durch bestimmte religiöse Sekten
vermehrte UFO Sichtungen
Wechselwirkung mit anderen Intelligenzen
Annahme des Paranormalen und dem Leben danach
religiöse Sekten gewinnen Macht und fordern Einschränkungen von allen

nukleare Vorfälle

mehrere Schmelzen/Lecks
durchsickernde radioaktive Lagerplätze
zwei katastrophale Schmelzen
radioaktiver Ausstoß auf Land/ Flüssen
große Unfälle von Truck-Transportern mit nuklearen Missiles/ radioaktive Verwüstung
radioaktiver Austritt durch geologische Instabilität

zivile Unruhe

Widerstandsbewegungen
Umgehen von Armeerekrutierungen
Nuklearbörse

massive Revolten und Regierungswechsel

Steuerverweigerungen
Kriegswiderstände
politische Unstimmigkeiten in Regierungen
große Umwälzungen in Regierungen

Aufsteigen des Zeitalters des Friedens

totale Gleichheit unter den Menschen
Einstellung der fleischlichen Nahrungsaufnahme
Baureformen
Aufhören der größten Naturkatastrophen
abgasfreie neue Energien nutzen das Erdmagnetfeld
Aufsteigen der Indianischen Nation durch weitverbreitete Anpassung an ihr Naturleben

Mutter Shipton (Ursula Southiel)

Mutter Shipton wurde geboren 1488 in einer Höhle in Knaresborough in Yorkshire, England. Sie bekam ihre Gabe, die Zukunft vorherzusagen, im Alter von 24. Ihre Weissagungen, typisch für diese Zeit, wurden in Rätseln gemacht, oft in Versen. Sie starb 1561.

Originaltext . deutsche Übersetzung

And now a word, in uncouth rhyme Of what shall be in future time. Und nun ein Wort in ungehobelten Reim, davon was in der Zukunft sein wird.

Then upside down the world shall be And gold found at the root of tree All England's sons that plough the land Shall oft be seen with Book in hand. Dann wird die Welt verkehrt herum sein und Gold gefunden an der Baumwurzel. Alle Söhne Englands, die das Land pflügen, werden gesehen mit Buch in der Hand.

The poor shall now great wisdom know Great houses stand in far-flung vale All covered o'er with snow and hail. A carriage without horse will go Disaster fill the world with woe. Der Arme wird große Weisheit haben. Große Häuser stehen in fernen Tälern. Alles bedeckt mit Schnee und Hagel. Ein Fuhrwerk ohne Pferd wird gehen. Unheil füllt die Welt mit wehe.

In London, Primrose Hill shall be In centre hold a Bishop's See Around the world men's thoughts will fly Quick as the twinkling of an eye. ...Rund um die Welt werden der Menschen Gedanken fliegen, schnell wie ein Augenblick.

And water shall great wonders do How strange. And yet it shall come true. Through towering hills proud men shall ride No horse or ass move by his side. Und Wasser wird große Wunder tun. Wie seltsam. Und doch wird es wahr werden. Durch turmhohe Hügel werden die stolzen Menschen reiten. Kein Pferd oder Esel geht an ihrer Seite.

Beneath the water, men shall walk Shall ride, shall sleep, shall even talk. And in the air men shall be seen In white and black and even green. Unter Wasser werden Menschen gehn. Werden reiten, werden schlafen, werden erzählen. Und in der Luft werden Menschen gesehn in weiß und schwarz und sogar grün.

A great man then, shall come and go For prophecy declares it so. In water, iron, then shall float As easy as a wooden boat Gold shall be seen in stream and stone In land that is yet unknown. Ein großer Mann dann wird kommen und gehn...In Wasser Eisen dann schwimmen wird, leichter, als ein Holzboot. Gold wird gesehn in Bach und Stein, in einem noch unbekannten Land.

And England shall admit a Jew You think this strange, but it is true The Jew that once was held in scorn Shall of a Christian then be born. Und England wird einen Juden zulassen. Der Jude, der einmal verachtet war, wird dann von einem Christen geboren. Du glaubst es nicht, aber es ist wahr.

A house of glass shall come to pass In England. But Alas, alas A war will follow with the work Where dwells the Pagan and the Turk. Ein Haus aus Glas wird kommen. In England. Aber leider, leider. Ein Krieg wird folgen mit dem Werk, wo der Heide und der Türke sich aufhalten.

These states will lock in fiercest strife And seek to take each other's life. When North shall thus divide the south And Eagle build in Lion's mouth Then tax and blood and cruel war Shall come to every humble door. Diese Staaten werden in wildesten Streit sein und versuchen, sich gegenseitig das Leben zu nehmen. Wenn Norden so teilen wird den Süden und Adler baut in Löwenmaul, dann Steuer und Blut und grausamer Krieg wird kommen zu jeder kleinen Tür.

Three times shall lovely sunny France Be led to play a bloody dance Before the people shall be free Three tyrant rulers shall she see. Drei mal wird liebliches, sonniges Frankreich einen blutigen Tanz führen. Bevor die Leute frei sein werden, werden sie drei Tyrannenherrscher sehen.

Three rulers in succession be Each springs from different dynasty. Then when the fiercest strife is done England and France shall be as one. Drei Herrscher in Folge sind alle entsprungen von verschiedenen Dynastien. Dann wenn der wildeste Streit vorbei ist werden England und Frankreich wie eins sein.

The British olive shall next then twine In marriage with a German vine. Men walk beneath and over streams Fulfilled shall be their wondrous dreams. Die britische Olive wird als nächstes sich dann umranken in Heirat mit einer deutschen Rebe. Menschen gehn unter und über Wasser, werden sich ihre wunderbaren Träume erfüllen.

For in those wondrous far off days The women shall adopt a craze To dress like men, and trousers wear And to cut off their locks of hair. They'll ride astride with brazen brow As witches do on broomstick now. In diesen wunderbaren, fernen Tagen, die Frau wird eine Verrücktheit annehmen. Angezogen wie Männer, und langen Hosen und abgeschnitten ihre Haarlocken. Sie reiten breitbeinig mit frecher Miene wie Hexen, jetzt, auf dem Besenstiel.

And roaring monsters with man atop Does seem to eat the verdant crop And men shall fly as birds do now And give away the horse and plough. Und brüllende Monster mit Menschen darauf. Sie scheinen zu essen das grüne Getreide. Und Menschen werden fliegen, wie Vögel es jetzt tun und geben auf das Pferd und Pflug.

There'll be a sign for all to see Be sure that it will certain be. Then love shall die and marriage cease And nations wane as babes decrease. And wives shall fondle cats and dogs And men live much the same as hogs. Da wird ein Zeichen sein, für alle zu sehn, sei sicher, daß es kommen wird. Dann wird Liebe sterben und Hochzeit hört auf und Nationen vermindern sich wie Babys auch. Und Weiber werden Hunde und Katzen hätscheln und viele Menschen leben wie Schweine.


die letzte Prophezeihung

Originaltext . deutsche Übersetzung

In nineteen hundred and twenty six Build houses light of straw and sticks. For then shall mighty wars be planned And fire and sword shall sweep the land. 1926 leichte Häuser gebaut aus Stroh und Stöcken. Dann wird mächtiger Krieg geplant und Feuer und Schwert werden das Land ausfegen.

When pictures seem alive with movements free When boats like fishes swim beneath the sea, When men like birds shall scour the sky Then half the world, deep drenched in blood shall die. Wenn Bilder zu leben scheinen in freier Bewegung, wenn Boote wie Fische schwimmen unter der See, wenn Menschen wie Vögel den Himmel durchjagen, dann wird die halbe Welt, tief in Blut getränkt, sterben.

For those who live the century through In fear and trembling this shall do. Flee to the mountains and the dens To bog and forest and wild fens.Die, die das Jahrhundert durchleben, werden das in Furcht und Zittern tun. Flieh in die Berge und in Nebel, in Sumpf und Wald und wilden Moor.

For storms will rage and oceans roar When Gabriel stands on sea and hore And as he blows his wondrous horn Old worlds die and new be born. Stürme toben und Ozeane brüllen, wenn Gabriel an See und Küste steht. Und als er in sein Horn bläst, stirbt die alte Welt und die neue ist geboren.

A fiery Dragon will cross the sky Six times before this earth shall die Mankind will tremble and frightened be For the sixth heralds in this prophecy. Ein feueriger Drachen wird den Himmel kreuzen. Sechs mal bevor diese Erde sterben wird. Menschheit wird zittern und sich fürchten, wegen des sechsten Herold in dieser Prophezeihung.

For seven days and seven nights Man will watch this awesome sight. The tides will rise beyond their ken To bite away the shores and then The mountains will begin to roar And earthquakes split the plain to shore. In sieben Tagen und sieben Nächten wird der Mensch diesen furchtbaren Anblick sehn. Die Gezeiten werden übersteigen über ihre Küsten und dann werden die Berge anfangen zu dröhnen und Erdbeben spalten die Ebene zur Küste.

And flooding waters, rushing in Will flood the lands with such a din That mankind cowers in muddy fen And snarls about his fellow men. Und einstürzende Wasserfluten werden das Land überfluten mit solch einem Getöse, daß Menschen kauern in schlammigen Moor und knurren wegen ihrer Gefährten.

He bares his teeth and fights and kills And secrets food in secret hills And ugly in his fear, he lies To kill marauders, thieves and spies.Sie fletschen die Zähne und kämpfen und töten und verstecken heimlich Essen in geheimen Bergen, und böse in ihrer Angst, lügen sie, töten Plünderer und stehlen.

Man flees in terror from the floods And kills, and rapes and lies in blood And spilling blood by mankind's hands Will stain and bitter many lands. Menschen fliehen vor den Fluten vor Entsetzen und töten und schänden und liegen in Blut. Und Blutvergießen durch Menschenhand wird viele Länder beflecken.

And when the Dragon's tail is gone, Man forgets, and smiles, and carries on To apply himself -- too late, too late For mankind has earned deserved fate. Und als der Drachenschweif vorbei ist, vergißt der Mensch und lacht und macht weiter wie bisher-- zu spät, zu spät, weil die Menschheit sich ihr Verderben verdient hat.

His masked smile -- his false grandeur Will serve the Gods their anger stir. And they will send the Dragon back To light the sky -- his tail will crack Upon the earth and rend the earth And man shall flee, King, Lord, and serf. Sein aufgesetztes Lächeln -- seine falsche Größe wird den Ärger der Götter anstacheln. Und sie werden den Drachen zurückschicken, den Himmel zu erleuchten -- sein Schweif wird krachen auf die Erde und reißt die Erde auf. Und der Mensch wird fliehen, König, Herr und Sklave.

But slowly they are routed out To seek diminishing water spout And men will die of thirst before The oceans rise to mount the shore. And lands will crack and rend anew You think it strange. It will come true. Aber langsam suchen sie die wenigen Wasserstellen. Und Menschen werden vorher verdursten. Die Ozeane steigen über die Ufer. Und Land wird aufs Neue brechen und aufreißen. Du glaubst es nicht. Es wird wahr werden.

And in some far off distant land Some men -- oh such a tiny band Will have to leave their solid mount And span the earth, those few to count, Who survives this (unreadable) and then Begin the human race again. Und in einem fernen Land, einige Menschen -- oh solch ein kleiner Trupp, werden ihren festen Berg verlassen. Und umspannen die Erde, diese wenigen an der Zahl, die das überleben (unwissend) und dann beginnt die Menschenrasse noch einmal.

But not on land already there But on ocean beds, stark, dry and bare Not every soul on Earth will die As the Dragon's tail goes sweeping by. Doch nicht auf Land, das schon da ist, aber auf Ozeangründen, starr, trocken und nackt. Nicht jede Seele auf Erden wird sterben, wenn der Drachenschweif vorbeifegt.

Not every land on earth will sink But these will wallow in stench and stink Of rotting bodies of beast and man Of vegetation crisped on land. Nicht jedes Land auf der Erde wird versinken, doch dieses wird sich wälzen in Gestank von verwesenden Leichen von Tier und Mensch, von trockener Vegetation an Land.

But the land that rises from the sea Will be dry and clean and soft and free Of mankind's dirt and therefore be The source of man's new dynasty. Aber das Land, das aufsteigt aus der See wird trocken sein und sauber und mild und frei vom Schmutz der Menschen und darum die Quelle der neuen Menschendynastie.

And those that live will ever fear The Dragons tail for many year But time erases memory You think it strange. But it will be. Und die, die leben, werden immer fürchten den Drachenschweif für viele Jahre. Doch Zeit löscht die Erinnerung aus. Du glaubst es nicht. Doch es wird sein.

And before the race is built anew A silver serpent comes to view And spew out men of like unknown To mingle with the earth now grown Cold from its heat and these men can Enlighten the minds of future man. Und bevor die Rasse neu erbaut ist, kommt eine Silberschlange zu Besuch und speit Menschen aus, die unbekannt sind, um zu mischen, was auf der Erde jetzt wächst. Diese Menschen sind kalt im Herzen und können erleuchten die Sinne der zukunftigen Menschen.

To intermingle and show them how To live and love and thus endow The children with the second sight. A natural thing so that they might Grow graceful, humble and when they do The Golden Age will start anew. Zu vermischen und ihnen zu zeigen, wie sie leben und lieben und diese ausstatten mit der zweitem Sicht. Ein natürliches Ding, so daß sie mächtig sind, sich graziös entwickeln, demütig sind und wenn das getan ist, wird das goldene Zeitalter anfangen.

The dragon's tail is but a sign for mankind's fall and man's decline. and before this prophecy is done I shall be burned at the stake, at l My body cinged and my soul set free You think I utter blasphemy you're wrong. These things have come to me this prophecy will come to be. Doch der Drachenschweif ist ein Zeichen für Menschheit's Fall und Menschen's Absinken. Und bevor diese Prophezeihung erfüllt ist werde ich auf dem Scheiterhaufen brennen, meine Seele wird freigelassen du denkst, ich äußere Blasphemie du irrst. Diese Dinge kamen zu mir diese Prophezeihung wird sich erfüllen.


folgender Teil war in einem gesonderten Krug enthalten

Originaltext . deutsche Übersetzung

The signs will be there for all to read When man shall do most heinous deed Man will ruin kinder lives By taking them as to their wives. And murder foul and brutal deed When man will only think of greed. Die Zeichen dort werden für alle zu lesen sein, wenn Menschen meist nur abscheuliche Dinge tun. Der Mensch wird das gute Leben ruinieren. Und Mord und schlechte, brutale Taten werden begangen, wenn die Menschen nur noch gierig sind.

And man shall walk as if asleep He does not look -- he many not peep And iron men the tail shall do And iron cart and carriage too. Und der Mensch wird gehen, als ob er schläft. Er sieht nicht auf, sieht andere nicht an. Und Eisenmänner 'den Schweif machen' (schießen) und Eisenkarren und Fuhrwerk auch.

The kings shall false promise make And talk just for talking's sake And nations plan horrific war The like as never seen before. And taxes rise and lively down And nations wear perpetual frown. Die Könige werden falsche Versprechungen machen und reden nur um des Redens willen. Und Nationen planen entsetzlichen Krieg, der noch nie zuvor gesehen wurde. Und Steuern steigen und das Leben sinkt und Nationen tragen ständiges Stirnrunzeln.

Yet greater sign there be to see As man nears latter century. Three sleeping mountains gather breath And spew out mud, and ice and death. And earthquakes swallow town and town, In lands as yet to me unknown. Noch größeres Zeichen ist dort zu sehn, wenn den Menschen das späte Jahrhundert naht. Drei schlafende Berge holen Luft und speien Schlamm und Eis und Tod aus. Und Erdbeben schlucken Stadt und Stadt, in Ländern, die mir noch unbekannt sind.

And Christian one fights Christian two And nations sigh, yet nothing do And yellow men great power gain From mighty bear with whom they've lain. Und Christ eins bekämpft Christ zwei. Und Nationen seufzen, tun noch nichts. Und gelber Mann große Macht gewinnt vom mächtigen Bär...

These mighty tyrants will fail to do They fail to split the world in two. But from their acts a danger bred An ague -- leaving many dead. Diese mächtigen Tyrannen werden sich im Stich lassen und spalten die Welt in zwei Teile. Doch von ihren gefährlichen, ausgeheckten Taten kommt ein Fieber --viele sterben.

And physics find no remedy For this is worse than leprosy. Oh many signs for all to see The truth of this true prophecy. Und Wissenschaftler finden keine Arznei. deswegen ist es noch schlimmer als Aussatz.

Mutter Shipton machte eine Prophezeihung über das Ende der Welt: "Die Welt wird enden, wenn die hohe Brücke das dritte Mal gefallen ist." Die hohe Brücke in Knaresborough, rechts des Haupteinganges von Mutter Shipton's Höhle, fiel bis jetzt zweimal.

Deganawidah: Die zwei Schlangen

"Als Deganawidah die Indianer aus der Bucht von Quinte in Ontario verließ, sagte er den Indianern, daß sie eine Zeit der großen Leiden erleben würden. Sie würden ihren Häuptlingen sowie den Grundsätzen des Friedens mißtrauen, und eine große, weiße Schlange würde über die Iroquois kommen, die sich für eine Weile vermischen würde mit der Indianerschlange als ein Freund. Diese Schlange würde mit der Zeit so mächtig werden, daß sie versuchen würde, die Indianer zu zerstören, und über die Schlange ist beschrieben, daß sie das Lebensblut der Indianervölker aussaugt.

Deganawidah sagte den Indianern, daß sie zu dieser Zeit in einem so schrecklichen Zustand sein würden, daß es scheint, daß alle Hoffnung verloren sein würde. Er sagte ihnen, daß, wenn die Dinge am aussichtslosesten wären, eine rote Schlange von Norden kommen würde und sich der weißen Schlange nähern würde, die erschrocken ist. In Anbetracht der roten Schlange würde er die Indianer befreien, die zu Boden gefallen sind wie ein hilfloses Kind. Die weiße Schlange würde ihre ganze Aufmerksamkeit der roten Schlange widmen. Die Verwirrung würde die weiße Schlange dazu veranlassen, die rote momentan zu akzeptieren.

Die weiße Schlange würde betäubt sein und Teil der roten Schlange. Dann gibt es da einen Kampf. Die Indianer überleben und schleichen in das hügelige Land, und dann würde Deganawidah sein Volk versammeln und würde ihren Glauben und ihre Friedensprinzipien erneuern, die er gründete. Dann würde sich zu dieser Zeit unter den Indianern eine große Liebe zeigen und Vergeben für seinen Nächsten. In diese Versammlung würden von überall her Menschen strömen, nicht nur die Iroquois; und sie würden sich in diesem Hügelland versammeln und sie würden ihre Freundschaft erneuern. Und Deganawidah sagte, er würde neutral bleiben in dem Kampf zwischen der weißen und roten Schlange.

Zu der Zeit, wo sich die zwei Schlangen in dem Kampf prügeln, würden sie eine große Botschaft erhalten, welche sie demütig machen würde. Und dann werden sie auf einen jungen Führer warten, einen Indianerjungen, vielleicht ein Teenager, der ein auserwählter Seher sein würde. Niemand weiß, wer er ist und woher er kommt, doch ihm wird große Macht gegeben sein und er wird gehört werden von Tausenden. Er würde sie zurückführen zu ihrem Land und er würde ihr anerkannter Anführer sein.

Und Deganawidah sagte, daß sie sich im hügeligen Land versammeln werden, unter den Zweigen einer Ulme, und sie sollten Tabak anzünden und Deganawidah beim Namen rufen, wenn sich die dunkelsten Stunden zeigten, und er wird zurückkehren. Deganawidah sagte, daß, wenn der auserwählte Seher zu den Indianern spricht, würde er von allen gleichzeitig gehört werden, und wenn die Indianer den Kampf beobachten, würden sie von Süden eine schwarze Schlange über das Wasser kommen sehen und sie ist beschrieben als Schlange, die mit Salzwasser betropft ist. Diese Schlange ruht sich kurz aus, um Luft zu holen, die ganze Zeit sieht sie gen Norden, in das Land, wo die weiße und die rote Schlange kämpfen.

Deganawidah sagte, daß der Kampf zwischen der weißen und roten Schlange sehr langsam beginnt, aber dann so heftig werden würde, daß die Berge bersten würden und die Flüsse kochen würden und die toten Fische auftauchen würden. Er sagte, daß kein Baum übrigbleiben würde in diesem Gebiet. Es gäbe kein Gras mehr und es würden fremde Insekten und Käfer aus dem Boden krabbeln und beide Schlangen attackieren. Und Deganawidah sagte, daß eine große Hitze den Gestank des Todes verursachen würde und beide Schlangen erkranken. Und dann, während der junge Seher diesen Kampf beobachtet, erreicht die rote Schlange das Schwanzende der weißen Schlange und zieht ein Haar aus ihr, das von einem starken Wind zu der schwarzen Schlange getragen wird, die mit offenen Händen darauf wartet. Und als die schwarze Schlange dieses Haar untersucht, verwandelt es sich plötzlich in eine Frau, eine weiße Frau, die ihr wahre Dinge sagt, die die Schlange kennt, doch sie will sie wiederhören.

Als diese weiße Frau diese Dinge gesagt hatte, nahm die schwarze Schlange sie und setzte sie sanft auf einen Felsen. Dann wurde sie wütend über das, was sie hörte und ging schnurstracks nach Norden, und sie trat ein in den Kampf zwischen der roten und weißen Schlange mit solch einem Zorn und solch einer Wut, daß sie die zwei Schlangen besiegt, die des Kämpfens schon müde waren.

Als sie fertig ist, steht sie auf dem Brustkasten der weißen Schlange. Sie triumphiert und verrenkt ihn wie ein Sieger, und sieht sich nach der anderen Schlange um, um sie zu besiegen. Sie sieht das hügelige Land der Indianer und sieht die Indianer mit gefalteten Händen stehen und meint, daß die Indianer nicht bekämpft zu werden brauchten. Die nächste Richtung, die sie einschlagen wird, wird ostwärts sein und dann wird sie augenblicklich geblendet werden von einem Licht, das viele Male stärker ist als die Sonne. Das Licht wird vom Osten zum Westen über das Wasser kommen, und als die schwarze Schlange ihr Augenlicht wieder hat, erschreckt sie sich und geht schnurstracks in die See. Sie schwimmt in südliche Richtung und wird niemals wieder gesehen werden von den Indianern. Die weiße Schlange lebt wieder und sieht das Licht auch, und macht einen schwachen Versuch, sich zu sammeln und zu diesem Licht zu gehen.

Ein Teil der weißen Schlange geht in das hügelige Land und wird sich dort mit den Indianervölkern versammeln in großer Liebe wie bei einem verlorenen Bruder. Der Rest der weißen Schlange würde an die See gehen und eintauchen in die See und würde für eine Weile außer Sichtweite sein. Dann plötzlich würde die weiße Schlange wieder an der Wasseroberfläche erscheinen und sie würde langsam auf das Licht zuschwimmen. Deganawidah sagte, daß die weiße Schlange den Indianervölkern niemals wieder lästig sein werde. Die rote Schlange würde auch wieder leben und sie würde zittern mit großer Furcht, als sie dieses Licht sieht. Sie würde nordwärts kriechen, und eine blutige Spur hinterlassen, und sie würde niemals mehr gesehen werden von den Indianern.

Deganawidah sagte, als sich dieses Licht näherte, daß ER das Licht sein werde, und er würde wiederkehren zu seinen Indianervölkern, und wenn er wiederkehrt, würden die Indianer eine größere Nation sein als jemals zuvor."

Prophetenstein

Die obige Zeichnung ist eine Interpretation einer Bildhauerei auf einem Prophetenstein. Die Zeichnung und die Erklärung unten kommen von Thomas Banyacya, Hopi Ältester.

"Unsere Hopigeschichte sagt uns, daß wir zu der Zeit des Erscheinens den Geist treffen, dem diese Welt gehört. Wir treffen uns und wir bitten ihn, unser Führer zu sein. Er lehnte ab, sagte, daß wir unsere eigene Mission zu erfüllen haben, bevor er unser Führer werden würde. Er weist dieses Leben uns zu. Er gab uns Instruktionen. Das ist symbolisiert durch seine Figur links.

Der kleine Kreis unten auf der Zeichnung symbolisiert die physische Welt und die Schöpfung. Wir gingen voran auf unseren Reisen. Wir erreichten einen bestimmten Punkt in der Zeit, vielleicht Tausend Jahre. Hier trafen wir uns mit Massau'u wieder. Hier gab er uns mehr Instruktionen. Den Hopi riet er dem Lebensweg zu folgen. Das wird durch die durchgehende gerade Linie dargestellt. Dem weißen Bruder gab er andere Instruktionen. Der weiße Bruder ging nach oben und die Hopis gingen eine andere Richtung.

Jetzt, beim zweiten Treffen mit Massau'u, sagte er uns, daß es in diesem Leben der aktuellen Welt drei Phasen gibt, wo die ganze Welt geschüttelt werden würde. Drei Nationen würden aufkommen und die Welt schütteln. Dieses interpretieren wir als Weltkriege. Auf der linken Seite sehen wir ein Symbol. Das ist das, was auf Zeremonierasseln der Hopi aufgemalt ist, die man den Kindern gibt.

Die Rassel symbolisiert die Welt. Die Bemalung darauf zeigt das Symbol der Länder, die die Welt dreimal schütteln. Ich meine, daß das Hakenkreuz in der Mitte die Deutschen symbolisiert, die dieses Symbol hatten. Sie brachten die Vereinigten Staaten in den ersten und den zweiten Weltkrieg. Das Sonnensymbol meint die Japaner, die die Vereinigten Staaten in den zweiten Weltkrieg brachten. Pasivaya, ein alter religiöser Führer von Shipaulovi sagte mir, daß die dritte Nation aufkommen würde mit ihren Nationalsymbolen in rot. Die Menschen würden rote Mützen oder rote Kleidung tragen. Die Welt wurde schon zweimal geschüttelt. Es bleibt noch ein Krieg übrig.

So ging nach dem zweiten Treffen mit Massau'u der weiße Bruder seinen Weg und wir gingen unseren, gemäß den Anweisungen. Doch es ist gesagt, daß wir uns eines Tages wieder treffen würden, daß dieser weiße Bruder zurückkommen würde, um uns zu reinigen, so daß wir wieder ein Volk werden würden. Das stellt die obere Linie auf der Zeichnung dar; sie zeigt die Reise des weißen Bruders. Die weißen Menschen würden sich selbst clever und begabt zeigen. Sie würden viele wissenschaftliche Dinge erfinden.

So symbolisieren die ersten drei Figuren auf der oberen Linie die Abschnitte der weißen Menschen, ihre wissenschaftlichen Fortschritte, von der Kutsche zum Automobil zum Flugzeug. Die Kreise direkt unter den Figuren prophezeihen die drei Kürbisse der Asche, die auf die Erde fallen würden (Atombomben). Der erste und der zweite Kreis meinen die Bomben, die auf Japan im 2. Weltkrieg fielen. Die vierte Figur auf der oberen Linie zeigt unsere Hopis, die wie die weißen Menschen leben. Das sind Hopis, die ihren Lebensweg verlassen haben und wie die Weißen leben.

Sie haben den leichten Weg gewählt, mit modernen Annehmlichkeiten und machen sich keine Mühe mehr, wie Hopis zu leben. Diese Hopis werden zu anderen Hopis sagen, sie sollen ihnen folgen auf ihren Wegen. Jetzt, wenn alle Hopis auf diesen Trick hereinfallen, wird die Welt wie die gezackte Linie sein, die aufwärts geht, in Richtung rechte obere Ecke. Es wird auf und nieder gehn, Tumulte, Erdbeben, Fluten, Dürre. Die Alten sagen, wir sind jetzt in diesem Stadium des Lebens.

Aber es ist prophezeit, daß eine Lebensphase kommen wird wenn die Hopis, die wie die Weißen leben, ihre Vergehen erkennen werden. Sie werden versuchen, wieder wie die Hopis zu leben die ihre ursprüngliche Lebensweise beibehielten. Das ist durch die Linie symbolisiert, die nach unten geht, zurück zum Lebensplan der Hopis. Wenn das passiert wird die Zeit der Einigung sein. Wir würden dann zurückkommen zu dem Lebensplan, den der große Geist für uns geschaffen hat. Das ist symbolisiert durch den Kreis und die Getreidepflanzen.

Es ist vorhergesagt, daß wir uns mit Massau'u noch einmal treffen, was durch die Figur auf der rechten Seite symbolisiert wird. Er wird über uns richten und wenn wir es verdient haben, mit ihm zu gehen, wird er die Führerschaft der Hopis annehmen. Und danach werden wir ein glückliches Leben haben."

Count Louis Hamon (Cheiro, 1927 Voraussage)

"Deutschland und Italien werden Krieg führen gegen Frankreich und England. In den kommenden 50 Jahren wird sich eine Erdbebenzone entwickeln im Nordostpazifik von der Küste von Peru bis hinauf zu den Arktikregionen. Die östlichen Städte der U.S. werden betroffen sein und Teile von New York werden zerstört in 50 -100 Jahren. Eine Serie von Erdbeben wird der Grund sein, daß die Azoren wieder aufsteigen. Atlantis wird wieder aufsteigen."

Tim Sikyea, Yellowknife Stamm

"Viele der Träume oder Visionen meinen nicht notwendigerweise das Ende, sie können auch einen Wechsel zeigen. Unsere Leute sagen, daß die Menschen, die nicht geistig eingestellt sind, sich nicht an diese Veränderung anpassen können. Sie werden nicht die notwendigen physischen, mentalen und spirituellen Kräfte für ihre eigene Veränderung haben. Sie sagten, daß die Menschheit verrückt wird.

Es wird eine Energie oder etwas ähnliches geben, das die Atmosphäre beeinflußt. Als eine Folge wird der Druck auf unsere Gehirne um 35 Prozent zunehmen. Aber Menschen, die geistig rein sind und diese sich nähernden Energien des Kosmos akzeptieren, werden fähig sein, sich vor diesem menschlichen Reinigungsprozeß zu schützen.

70 bis 80 Prozent der Menschheit sind nicht geistig, sondern materialistisch orientiert. Deswegen werden sie nicht diese Veränderung ertragen; sie werden verrückt werden. Sie werden sich gegenseitig umbringen und alles um sie herum zerstören. Es wird wie in einem Irrenhaus sein. Wahrscheinlich wird dann jemand den berühmten Knopf drücken, deswegen."

Brave Buffalo, Brule Sioux Nation

"Gemäß dem heiligen Ring und der Prophezeihungen ist es Zeit diese alten Weisheiten mitzuteilen. Es ist Zeit für die große Reinigung. Wir sind an einem Punkt ohne Umkehr. Die Zweibeinigen gehen um und bringen Zerstörung dem Leben auf der Erde. Es passierte schon einmal und es wird wieder geschehen. Der heilige Ring zeigt, wie sich alle Dinge in einem Kreis ereignen.

Das Alte wird neu, das Neue wird alt. Alles wiederholt sich. Weiße Menschen haben keine Kultur. Kultur ist Wurzeln haben in der Erde. Menschen ohne Kultur existieren nicht sehr lange, weil die Natur Gott ist. Ohne eine Verbindung zur Natur weichen die Menschen ab, entwickeln sich negativ, zerstören sich selbst. Am Anfang hatten wir einen Geist und er war gut."

Sun Bear, Chippewa Medizinmann (1929-1992)

"Diese Änderungen mögen nicht bequem sein für die Menschen, aber die Erde wird sie irgendwie machen. Wie ein Hund sich schüttelt, um seine Flöhe loszuwerden, wird die Erde Erdbeben, Vulkane und Kulminationsveränderungen verursachen, um ihren Überschuß und ihre lästigen Menschen loszuwerden. Es ist notwendig, daß eine Menge Leute sterben während der großen Veränderungen und daß die Leute, die überleben, bewußte Menschen sind und die sich verantwortlich fühlen für die Erde und in Harmonie, Liebe und Respekt leben.

Die Leute, die überleben werden, werden Liebe leben und Leben in jeder Form bejahen. Das sind die Leute, die bereit sind für eine bewußte Veränderung in ihrem Leben. Das sind nicht die, die mit ihren Gewehren über einer Dose Bohnen sitzen. Die Überlebenden werden Menschen sein, die erreichbar sind für eine andere Stufe des Bewußtseins und die Kommunikation suchen mit dem Schöpfer und der Erde. Das werden Leute sein, die vertraut mit der Erde leben, fern von großen Städten, die fähig sind, Pflanzen anzubauen und zu ernten oder ihr eigenes Essen in der Wildnis zu sammeln.

Ich versuche eine große Gruppe von Leuten zu erreichen und zu schaffen, daß sie in Harmonie mit der Erde leben. Diese Menschen werden nicht weggewischt im Prozeß der Erdveränderungen. Wenn ihr wißt, wohin man gehen kann und wie man es vorbereitet, kann es eine interessante, angenehme und spannende Zeit sein."

Die Erdbeben 1989 in San Francisco und 1993 in Northridge waren nur Warnungen von viel größeren Erdbeben, die Kalifornien betreffen. Sun Bear, der bei den Chippewa Indianern ein Medizinmann -Chef des Bear Stammes und ein Lehrer und Visionär war, sagte 1987:
"Die Erde ist ein intelligentes lebendes Wesen! Bevor irgendwelche großen Veränderungen mit Mutter Erde passieren, hat sie die Menschen gewarnt...Ihr seht große Veränderungen hier. Als ich den Geist fragte über die Erdbeben und ob diese Dinge sich verändern würden und was passieren werde, sagte der Geist: 'es ist schon besiegelt. Es passiert schon...'"

Ein Vulkan, der die Seattle Region verwüsten wird, ist in einer alten Prophezeihung vom Puyallup Stamm aus dem Staat Washington vorhergesagt wurden. Sie besagt daß die Zeit kommen wird, wenn die kleine Schwester spricht und Großvater antworten wird. Und das Land wird ausgefegt bis zum Ozean.

Sun Bear erklärte, daß Donald Matheson, ein Häuptling des Puyallup Stammes, 1979 seine Leute nach Idaho führte, weil er glaubte, daß es Zeit für die Erfüllung der Prophezeihung ist. Im März 1980 begann der Berg, den wir kleine Schwester nennen, zu flüstern. Am 18. Mai 1980 sprach die kleine Schwester mit einer Kubikmeile Berg, der über die Nordwestregion und viele andere Teile der Welt verteilt wurde. Die kleine Schwester ist Mount St. Helens. Bald wird der Großvater viel größer antworten. Er wird Mt. Rainier genannt. Indianische Prophezeihungen haben auch weltweite Umweltkatastrophen vorhergesagt, wie den Treibhauseffekt, Änderungen der Jahreszeiten und des Wetters, Verschwinden von Natur; Hungersnöte und das Ozonloch, das so erklärt wurde wie ein Loch in unserer Wohnung

Dan Katchongva (1865-1972), Hopi

Auszüge aus : Die Hopi Story, Geschichte, Lehren und Prophezeihungen der Hopi, erzählt von Dan Katchongva, Sun Clan
Dieses Gespräch wurde am 29. 1. 1970 aufgezeichnet.

Vorhersage der Ankunft einer anderen Rasse

"Zeit geht dahin, Menschen gehen dahin, und die Prophezeihung der Dinge, die kommen, gehen von Mund zu Mund. Die Steintafeln und die Felszeichnungen vom Lebensplan wurden von den Ältesten oft überprüft. Ehrfürchtig erzählten sie die Prophezeihungen immer wieder, daß eines Tages eine andere Rasse von Menschen in ihrer Mitte erscheinen wird und unser Land für sich fordert. Sie würden versuchen unser Lebensmuster zu ändern. Sie würden eine süße Zunge haben und eine gespaltene Zunge und viele gute Dinge würden uns verlocken. Sie würden ihre Macht benutzen um uns zu fangen mit ihren Waffen, aber wir müssen nicht auf diesen Trick hereinfallen. Wir nennen diese Leute Bahanna."

Die Mächte der Reinigung

"Wir haben Lehren und Prophezeihungen, die uns sagen, daß wir achten müssen auf die Zeichen und Omen, die kommen und die uns Stärke und Mut geben, um zu unseren Glauben zu stehen. Blut wird fließen. Unser Haar und unsere Kleidung wird über der Erde verstreut. Die Natur wird zu uns sprechen mit dem mächtigen Atemzug des Windes. Es wird Erdbeben und Überflutungen geben, die große Katastrophen verursachen. Es gibt Änderungen in den Jahreszeiten und beim Wetter. Wilde Tiere und Pflanzen verschwinden und Hungersnöte verschiedenster Arten treten auf. Kriege werden aufkommen wie mächtige Stürme. All das war geplant seit Beginn der Schöpfung.

Wir werden drei Völker haben, die da stehen, bereit um unsere Prophezeihungen zu erfüllen wenn wir hoffnungslose Schwierigkeiten bekommen: das Moha Symbol (eine Pflanze, die nachwächst, wenn sie abgeschnitten wird, mit einer langen Wurzel, milchigem Saft, eine Blüte wie ein Hakenkreuz, das die vier großen Kräfte der Natur in Bewegung symbolisiert), das zweite Symbol ist das Sonnensymbol und das dritte ist das rote Symbol. Bahanna's Eindringen in den Lebensweg der Hopi wird durch das Moha Symbol in Bewegung gesetzt, so daß die vier großen Naturkräfte die Welt in Krieg stürzen werden. Wenn das passiert, werden wir wissen, daß unsere Prophezeihungen wahr werden. Wir werden unsere Kräfte sammeln und standhaft bleiben.

Die große Bewegung wird fallen, doch weil ihr Lebensunterhalt Milch ist und weil sie kontrolliert wird von den vier großen Naturkräften, wird sie wieder aufsteigen und die Welt wieder in Bewegung setzen. Sie wird einen anderen Krieg schaffen, in dem das Moha und das Sonnensymbol am Werke sind. Dann wird Ruhe sein und dann wird sie ein drittes Mal aufsteigen. Unsere Prophezeihungen sagen aus, daß das dritte Ereignis das entscheidente ist.

Das dritte Ereignis wird abhängen vom roten Symbol, welches das Kommando übernehmen wird und die vier Kräfte der Natur in Bewegung setzen wird. Wenn diese Kräfte in Bewegung sind, wird die ganze Welt erschüttert und rot werden. Zu all diesen Menschen wird der Tag der Reinigung kommen. Demütige Menschen werden fliehen vor diesem dritten Ereignis, auf der Suche nach einer neuen Welt. Dieser Krieg kommt unbarmherzig. Seine Leute werden die Erde wie rote Ameisen bedecken. Wir brauchen nicht draußen zu wachen. Wir müssen in unseren Häusern bleiben. Er wird kommen und die bösen Menschen versammeln.

Er wird jeden erkennen an seiner Lebensweise, oder an seinem Kopf oder an der Form seines Dorfes und seiner Behausung. Er ist der einzige, der uns reinigen wird. Der Reiniger, beherrscht vom roten Symbol, wird mit der Hilfe der Sonne und des Moha die Bösen ausmerzen, welche die Lebensweise der Hopi zerstört haben. Die Bösen werden enthauptet und nie mehr sprechen. Das wird die Reinigung für alle rechtschaffenen Menschen, die Erde und alle Lebewesen auf ihr sein. Das Kranke auf der Erde wird geheilt. Mutter Erde wird wieder blühen und alle Menschen werden vereint sein in Frieden und Harmonie für eine lange Zeit.

Doch wenn das nicht verwirklicht wird, wird die traditionelle Hopiidentität während der Bedrängnis von Bahanna verschwinden. Durch den Einfluß des weißen Mannes, seiner Religionen und dem Verschwinden von heiligem Land werden die Hopi verloren sein. Das ist der universelle Plan, gesprochen durch den großen Geist seit dem Anfang der Zeit.

Die Hopi haben sich niedergelassen an dieser Stelle der Erde, um mit ihren zeremoniellen Pflichten auf das Land zu achten, so wie andere Völker sich irgendwo auf der Erde niederließen, um auf sie zu achten mit ihrer eigenen Art und Weise. Zusammen halten sie die Welt in Balance. Wenn die Hopination verschwindet, wird die Erdbewegung exzentrisch, die Meere werden das Land verschlucken und die Menschen werden umkommen. Nur ein Bruder und eine Schwester werden vielleicht übrigbleiben und ein neues Leben anfangen...

Wir kennen gewisse Leute, die bestimmt sind, die Reinigung voranzubringen. Es ist der universelle Plan von Beginn der Schöpfung an. Er ist in den Felszeichnungen überall auf der Welt, an verschiedenen Kontinenten. Wir werden zusammenkommen, wenn Menschen überall auf der Welt davon wissen. So bitten wir euch, diese Worte überall zu verbreiten, damit Menschen darüber Bescheid wissen. Und diese bestimmten Leute werden sich beeilen in ihrer Aufgabe, die Hopi zu reinigen und die loszuwerden, die unserem Lebensweg hinderlich sind.

Ich habe gesprochen. Ich wünsche, daß diese Botschaft in alle Ecken dieses Landes und über die großen Wasser verbreitet wird, wo verständnisvolle Menschen diese Worte der Weisheit überdenken können. Das will ich. Menschen können verschiedene Meinungen über manche Dinge haben. Doch wegen der Natur des Glaubens, auf dem dieses Hopileben basiert, erwarte ich, daß wenigstens einer zustimmen wird, vielleicht sogar zwei. Wenn drei zustimmen, ist es viel wert.

Ich sehe immer nach Osten und bete die aufsteigende Sonne an, für meinen weißen Bruder, der kommt und die Hopi reinigt. Mein Vater Yukiuma sagte mir, daß ich der einzige sein werde, der die Führung zu dieser Zeit übernimmt, weil ich zum Sun Clan gehöre. Mir wurde gesagt, daß ich nicht einzuwilligen brauche, weil ich der Erste bin. Die Sonne ist der Vater aller Lebewesen seit Beginn der Schöpfung. Und falls ich, der Sun Clan, falle, wird dort kein lebendes Wesen mehr übrigbleiben auf der Erde. So stand mein Entschluß fest. Ich hoffe, daß ihr verstehen werdet, was ich versuche euch zu sagen.

'Ich bin die Sonne, der Vater. Mit meiner Wärme habe ich alle Dinge auf der Erde geschaffen. Ihr seid meine Kinder und ich bin betroffen über euch. Ich schütze euch vor Schaden, doch mein Herz ist betrübt darüber, daß ihr meine schützenden Arme verlaßt und euch selbst zerstört. Von der Brust eurer Mutter Erde erhaltet ihr eure Nahrung, doch sie ist zu krank, um euch gesundes Essen zu geben. Was soll das werden? Wollt ihr eures Vaters Herz erfreuen? Wollt ihr die Krankheiten eurer Mutter heilen? Oder wollt ihr uns mit Traurigkeit verlassen? Ich will diese Welt nicht zerstören. Falls diese Welt gerettet wird, werdet ihr alle gerettet. Wer standhaft bleibt, wird mit uns sein, so daß wir glücklich sein werden in einer friedlichen Welt.'

Die Menschen werden die guten Dinge des Lebens verderben, werden dasselbe Leben leben, vor dem wir in die Unterwelt flohen. Der heilige Körper der Frau wird nicht länger verborgen bleiben, einem Akt der Verführung in Richtung sexueller Erlaubnis wird man sich erfreuen. Die meisten von uns werden in Verwirrung verloren sein. Als Beweis, daß etwas außergewöhnliches passiert mit den meisten Menschen, werden sogar ihre Führer verwirrt sein. Es wird schwierig zu entscheiden sein, wem zu folgen ist. Die, die mit der Kenntnis der heiligen Vorschriften beschenkt sind, werden dann sehr vorsichtig leben. Doch sie werden sich erinnern und sie werden den Glauben an diese Anweisungen haben und es wird das Schicksal der Welt auf ihren Schultern ruhen.

Wenn die Hopi scheitern, wird das der Auslöser für die Zerstörung der Welt und der Menschheit sein. Ich habe gesprochen durch den Mund des Schöpfers. Möge der große Geist euch auf den richtigen Weg führen

Der Eismeerfischer Anton Johansson (1858-1929)

Er wurde in Schweden geboren. Seine Familie wanderte 1874 nach Norwegen aus. Dort lebte Anton Johansson in Lebesby, Provinz Finnmarken, als Ackerbauer und Fischer. Er half aber auch in der Gemeinde als Hilfspolizist mit und war auch einige Jahre lang Assistent der norwegischen Landvermessungskommission. Schon seit früher Jugend hatte er Visionen und eine innere Stimme hatte ihm gesagt, er sei berufen, die Menschen vor Unheil zu warnen.

Er sah verschiedene Katastrophen gleichzeitig voraus, auch einen verheerenden Sturm:
"Ungefähr gleichzeitig mit dem Erdbeben erlebte ich im Geiste einen furchtbaren Orkan, der über zwei Weltmeere dahinraste. Da ich den Vulkanausbruch gleichzeitig sah, bin ich nicht sicher, welche dieser Katastrophen zuerst hereinbrach. Es fiel mir schwer, eins vom anderen zu unterscheiden; ich glaube aber, daß der Orkan vorausging. Inwieweit zwischen den beiden Katastrophen ein Zusammenhang bestand, kann ich nicht sagen. Jedenfalls muß sich auch diese Katastrophe im Herbst oder Frühjahr ereignen, da nirgens Schnee lag. Ich wurde auch zum Stillen Ozean, und zwar in die Gegend des Panamakanals geführt, von wo der Orkan seinen Ausgang nahm. Die Namen dieser Gegenden wurden mir mit aller Deutlichkeit genannt, und von der Stelle aus, wo ich mich im Weltenraum befand, konnte ich ziemlich genau Charakter und Gestalt des Landes unterscheiden: gewaltige Gebirgsketten, steinige Wüsten und Inseln lösten einander ab.

Von diesen Gegenden zog der Orkan in nördlicher und nordöstlicher Richtung über den nordamerikanischen Kontinent. In den Staaten an der Küste mit ihren Millionenstädten, Plantagen, Häfen und sonstigen großen Anlagen raste der Orkan mit solch fürchterlicher Gewalt, daß weite Gebiete völlig verwüstet und dem Erdboden gleichgemacht wurden. Gebäude wurden in Mengen regelrecht umgeweht, und die Trümmer wirbelten durch die Luft. Auf den großen Plantagen wurde alles verwüstet, unübersehbare Gebiete lagen überschwemmt, und immer höhere Wogen ergossen sich über das Land.

Überall an der Küste sanken zahllose Schiffe oder wurden auf das Land geschleudert. Hafenanlagen und große Schiffswerften wurden derartig zerstört, daß - erklärte mir die Stimme - es fraglich sei, ob sie jemals wieder aufgebaut werden könnten. Ich erfuhr ferner, daß die Amerikaner außerstande sein würden, überall wieder aufzubauen, und daß demzufolge Handel und Schiffahrt in diesen Gebieten auf lange Zeit lahm liegen würden.

Unter den Plantagenstaaten wurde besonders Virginia erwähnt, aber ich sah, daß auch andere Staaten sehr mitgenommen waren. Kaum besser erging es den am Mexikanischen Golf und weiter im Inneren gelegenen Staaten, darunter auch Florida. Der Orkan raste über einen breiten Landgürtel von der atlantischen Küste bis zum Mississippital. In den Staaten des Mississippitals wütete der Orkan mit der gleichen Gewalt wie an der atlantischen Küste; zwischen beiden Gebieten sah ich eine unfruchtbare, steinige Gegend, die zum Teil verschont blieb.

Unter den nordamerikanischen Städten wurden folgende als besonders betroffen bezeichnet: Chicago, Minneapolis, Washington und New York; letztere war am schwersten betroffen. Davon zeugten Ruinen und eingestürzte Gebäude; der Orkan fuhr heulend durch die Straßen der Weltstadt und riesige Wolkenkratzer schwankten. Die Stimme erläuterte, daß diese Gebäude von Zerstörung bedroht seien. Alles war in Rauchwolken gehüllt, große und kleine Gegenstande wurden vom Sturm mitgerissen und wirbelten in Mengen durch die Luft. Zugleich brachen in vielen Stadtteilen gewaltige Feuersbrünste aus.

Am Hafen ergossen sich haushoche Brecher weit ins Land hinein. Große Speicher und Lagerhäuser stürzten zusammen und wurden eine Beute des Meeres. Viele Schiffe wurden aufs Land geschleudert, andere versanken im Hafen. Nicht nur in der Stadt New York, sondern auch in ihrer weiteren Umgebung loderten große Brände, der Himmel glich einem einzigen Flammenmeer. Auch in den Waldgebieten Kanadas sah ich riesige Brände.

Ich erfuhr, daß Kanada mehrfach das Opfer großer Brandkatastrophen werde; ich sah es wiederholte Male dort brennen. Aber auch die Verwüstungen durch den Orkan waren in diesem Lande gewaltig, ich sah, wie die stattlichen Wälder umgeknickt wurden. Die Gegenden um die großen Seen schien besonders schwer heimgesucht. Unter den dort gelegenen schwer beschädigten Städten wurde besonders Quebec erwähnt, und zwar mehrmals. Von Nordamerika und Kanada setzte der Orkan seinen Weg nach Osten über den Atlantik nach Europa fort, dessen westliche und südwestliche Staaten zuerst in den Bereich des rasenden Unwetters gerieten.

Alle Nordseestaaten waren fühlbar in Mitleidenschaft gezogen, doch kein Land schien mir so schwer betroffen wie Großbritannien und dort besonders die Ostküste. Die Stimme sagte, daß dieses Unglück die Strafe für Englands Hochmut sei. Über allen Nordseestaaten lag Dämmerung. Kein Stern war zu sehen und vom Meer her wehte ein starker Wind. In den norwegischen Gebirgen war noch kein Schnee gefallen. Im Geiste wurde ich in die Nähe von Trondheim geführt. Ich stand am Strand und schaute über das Meer. Plötzlich begann der Boden zu erbeben.

Die Häuser der Stadt zitterten wie Espenlaub, und einige hohe Holzbauten an der Küste stürzten zusammen. Gleich darauf erscholl vom Meer her ein furchtbares Getöse, und eine gewaltige Sturzwelle näherte sich mit rasender Geschwindigkeit der Küste und zerschellte an den Felswänden. In den flachen Gebieten rollte die Flut weit ins Land hinein, überschwemmte große Teile vom Trondheim und richtete erhebliche Schäden an. Große Speicher und Lagerhäuser barsten auseinander und wurden ins Meer gespült. Die Überschwemmung erstreckte sich über die ganze norwegische Küste, von Südnorwegen bis hinauf in die Gegend von Bodö. Ich vernahm die Namen mehrerer dort liegender Städte.

Weiter wurde ich im Geiste zu den großen Städten an der englischen Ostküste geführt, wo die Naturgewalten den allergrößten Schaden anrichteten. Die ganze englische Ostküste stand bis weit ins Land hinein unter Wasser. Besonders gelitten hat die Stadt Hull und ihre nähere Umgebung. Schottland mußte einen besonders heftigen Anprall ausgesetzt gewesen sein, denn es schien, als seien große Teile des Landes ins Meer abgesunken. Dann gewahrte ich London. Hier schien die Katastrophe ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Hafen und Kaianlagen waren völlig zerstört, unzählige Häuser eingestürzt, das Wasser von schwimmenden Wrackteilen bedeckt. Im Hafen waren viele Schiffe gesunken, andere waren sogar weit aufs Land zwischen die Häuser geschleudert wurden. Auf dem Meer sanken die Schiffe, und zahllose Matrosen ertranken.

Danach zwängten sich die Sturzwellen durch den Kanal und zerstörten dort auf beiden Seiten Häfen und Städte. Besonders schwer betroffen wurde Rouen, aber auch andere Städte an der französischen Nordküste litten stark. Der Namen dieser Städte entsinne ich mich nicht mehr. Auch große Teile Hollands, Belgiens und der deutschen Nordseeküste wurden schrecklich heimgesucht. Zu den Städten, die besonders große Schäden aufwiesen, gehörten Antwerpen und Hamburg. Letztere bekam ich zu sehen, und es schien, sie habe nach London am schwersten gelitten. Es wurde mir auch gesagt, daß dort riesige Warenvorräte verlorengingen. Auch die dänische West- und Nordküste und die dort liegenden Städte und die ganze schwedische Westküste - insbesondere Göteborg, Hälsingborg und Malmö bekamen die Folgen der Katastrophe zu spüren.

Von den übrigen Ländern des Kontinents waren es auch diesmal besonders Belgien, Holland und die deutsche Nordseeküste, die besonders großen Verheerungen ausgesetzt waren. Wieder standen weite Strecken Landes unter Wasser. Auch in Westdeutschland herrschten Überschwemmung und Verwüstung durch den Orkan... Auch Italien wurde schwer heimgesucht, und dort ganz besonders Sizilien. Übrigens wurde Italien noch von einem anderen Unglück betroffen; welcher Art dies war, wurde mir jedoch nicht klar. Ich hörte, daß auch Österreich und besonders die Umgebung von Wien unter dem Orkan schwer leiden müßten. Nicht besser erging es Frankreich, wo der Süden, die Westküste, sowie die Küstenstriche am Kanal am schlimmsten verwüstet wurden. Als schwer betroffene Städte wurden besonders Marseille und Rouen erwähnt.

Spanien wurde ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gezogen. England war dem wütenden Orkan ebenso ausgesetzt wie der nordamerikanische Kontinent. In den Häfen und längs der Küste sanken unzählige Schiffe. Besonders Southampton an der englischen Südküste, wie überhaupt die Städte zu beiden Seiten des Kanals wurden als schwer beschädigt bezeichnet. Über Frankreich, Spanien und Marokko drang der Orkan ins Mittelmeer vor. Beinahe alle Länder litten unter den Verwüstungen. Dieser Orkan raste dann über das Schwarze Meer, die Krim und Südrußland hinweg. Von dort zog der Orkan weiter nach Nordrußland, der Murmanküste und Sibirien zu. Auf dem Wege dorthin wurden der Ladoga- und der Onegasee aufs Übelste zugerichtet."

Johansson sah auch eine Menge über den dritten Weltkrieg voraus. In dem Buch 'Hellseher schauen in die Zukunft' von Dr. Norbert Backmund heißt es, daß Persien und die Türkei von vermutlich russischen Truppen erobert werden, und ihre Ölquellen und Reichtum verlieren. Indien wird durch die Chinesen erobert. Die Engländer verlieren ihre Machtstellung in Indien für alle Zeiten. (Hier konnte sich Anton nicht mehr genau erinnern)

"Ein 'Bakterienkrieg' verursacht den Tod von etwa 25 Millionen Menschen. Der Balkan wird von den Russen erobert. Es wird ihm sehr schlecht gehen. In Italien sind große Zerstörungen, dadurch viele Obdachlose. Durch Ungarn, Österreich, Norditalien und die Schweiz wird die rote Sturmflut gegen Frankreich anrollen. Dieses wird von innen und außen erobert. Die dortigen amerikanischen Waffenlager fallen in die Hände des Ostens. Der Bolschewismus wird eine Zeitlang der Herr Frankreichs sein, und von dort aus Krieg gegen England, Spanien und Skandinavien führen.

Der Krieg wird furchtbar für die Welt und vor allem für Frankreich sein. Bisher unbekannte Krankheiten werden bei Massen von Menschen, vor allem bei der Jugend Frankreichs, Blindheit, Wahnsinn und völlige Zerstörung des menschlichen Körpers hervorrufen. Deutschland wird von Osten her angegriffen. Es entsteht dort Bürgerkrieg, Deutsche werden gegen Deutsche kämpfen. Es wird jedoch wie Polen und andere Länder im Osten wieder frei. Finnland wird überfallen und unterdrückt. Die Russen und auf ihr Geheiß die Franzosen, fallen in Schweden und Norwegen ein. Göteborg wird von den Franzosen erobert.

Die beiden Königreiche verlieren den Krieg und müssen ihre Nordprovinzen an die Russen abtreten. England und alle Länder um die Ostsee werden von einer entsetzlichen Sturmflut zerstört, ein Teil von Schottland wird ins Meer versinken, Städte werden untergehen. Englands Währung wird sinken, es wird den größten Teil seiner Kolonien verlieren, der Ostblock wird in England eine Explosion verursachen (Revolution), deren Blutigkeit bei weitem den deutschen Bürgerkrieg übertreffen wird. Es kommt zu blutigem Krieg in Irland, zu Aufständen und Blutvergießen in Südwales. Englands Großmachtstellung wird für alle Zeiten vernichtet sein.

Den Vereinigten Staaten drohen nach 1907 fünf Kriege. Einer dieser Kriege soll durch Verwicklungen mit Kanada entstehen. Rußland wird einen Massenangriff gegen dieses Land richten, wodurch ein Großteil der amerikanischen Truppen gehindert wird, dem bedrängten Europa zu Hilfe zu eilen. Infolge neuer Waffen kommt es in USA zu fürchterlichen Orkanen und Brandkatastrophen, die größten Städte werden zerstört. Ein solcher Orkan, der alles verwüstet, zieht in nördlicher, dann nordöstlicher Richtung über die Vereinigten Staaten nach Europa, wo er vor allem die Mittelmeerstaaten verheert und sich dann im Osten verliert. Ein Viertel der gesamten Menschheit fällt diesem Krieg zum Opfer. Zuletzt brechen in den USA zwei Bürgerkriege aus, die zur Zersprengung des Landes in vier oder fünf Teile führen."

Voraussetzungen für das Ausbrechen eines 3. Weltkrieges sind nach Johansson folgende Umstände:
Es ist Sommer in Nordschweden, es gibt neue furchtbare Waffen;
Bei Kriegsausbruch eine sozialistische Regierung in Schweden;
Englischer Krieg in Irland;
In norwegischen Gebirgen noch kein Schnee;
Orkan im Frühjahr oder Herbst.

 

Anna Katharina Emmerick (1774-1824)

Sie wurde in Flamske bei Coesfeld geboren. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie zahlreiche Visionen. Im Jahr 1802 trat sie in das Augustinerinnenkloster Agnetenberg in Dülmen ein. Die Stigma, deren Echtheit eine kirchliche Untersuchung bestätigte, erhielt sie 1812. In der Folgezeit bis zu ihrem Tod blieb sie ans Bett gefesselt. Anna Katharina Emmerick gab sich ganz dem Gebet und der Wohltätigkeit der Armen, für die sie nähte, hin.

"Ich sah die Erde, die in Finsternis gefallen war. Alles ringsum war dürr und welk und im Absterben. Bäume, Sträucher, Blumen und Felder, alles hatte das traurige Gepräge des Siechtums. Es schien, als seien selbst die Wasser der Quellen, der Bäche, Flüsse und Meere erschöpft. Ich gewahrte Länder und Völker, die sich in äußerster Not befanden. Ich sah, wie sich die Werke der Finsternis unter den Menschen vermehrten. Ich sah große Menschenmassen sich gegenseitig aufs äußerste bekämpfen. In der Mitte des Schlachtfelds gewahrte ich einen schwindelnden Abgrund, in den die Kämpfenden hineinzufallen schienen, weil sich ihre Reihen immer mehr lichteten.

Unter den Volksmassen sah ich zwölf neue, apostolisch tätige Männer, die ohne gegenseitige Verbindung durch Schriften wirkten und von anderen bekämpft wurden. Sie verschwanden manchmal im Kampfgewühl, um aber bald wieder mit größerem Ansehen hervorzutreten. Während sich die Reihen der Kämpfenden immer mehr lichteten und eine ganze Stadt während des Ringens verschwand, vergrößerte sich die Partei der zwölf Männer immer mehr. Dann sah ich aus der Stadt Gottes einen Blitzstrahl über den finsteren Abgrund hinüberfahren, und über der verminderten und gedemütigten Kirche eine Frauengestalt schweben mit ausgebreiteten Mantel und einer Sternenkrone auf dem Haupte. Von ihr strahlte Licht aus und verbreitete sich stufenweise in der dichten Finsternis.

Wohin diese Strahlen drangen, erneuerte sich die Erde und ward wieder blühend. Die neuen Apostel versammelten sich unter diesen Strahlen, und bald darauf war alles wieder blühend geworden. Nun begann sich der finstere Abgrund allmählich zu schließen, und endlich wurde seine Öffnung so eng, daß ein Wassereimer sie bedecken konnte. Schließlich gewahrte ich drei Völkerschaften, die ihre Gemeinschaft mit dem Licht vollzogen. Die Volksmassen waren von Personen geraden und erleuchteten Sinnes begleitet und traten in die Kirche ein. Es war nunmehr alles erneuert. Die Wasserläufe hatten die Fülle ihrer Fluten wiedererlangt, und überall prangte das Grün der Blumen."

Schwester Nativitas (17. Jahrhundert)

Nativitas hieß eigentlich Jeanne Royer; sie hatte als Clarissin im französischen Fougeres den Namen Nativitas angenommen. Sie hatte als Kind bereits Visionen und erfuhr den Schrecken der französischen Revolution am eigenen Leibe. Sie mußte aus Fougeres flüchten. In einem Brief an ihren Vater stellt sie einige ihrer Visionen dar.

"... Ohne nur auf das einzugehen, was uns die Schrift von den Zeichen, die dem letzten Gerichte vorangehen, berichtet, sondern bloß nach dem Lichte, das mich erhellt, sprechend, sehe ich in Gott, daß die Welt lange vor des Antichrist Ankunft von blutigen Kriegen wird heimgesucht werden; Volk wird sich gegen Volk erheben, Nation gegen Nation, bald werden sie sich vereinen, dann sich wieder bekriegen, bald vereint gegen eine dritte Macht ankämpfen. Schrecklich werden sich die Armeen bekämpfen, und allenthalben wird auf der Erde Mord und Gemetzel sein. Ungeheure Gottesräubereien, Entweihungen, Gräuelszenen, unendliches Leid wird Folge dieser inneren und äußeren Kriege sein. Man wird über die heilige Kirche herfallen und ihr ihre Rechte entreißen.

Abgesehen davon werden an verschiedenen Orten furchtbare Erdstöße erfolgen. Ich sehe im Geiste Berge, welche sich spalten und mit furchbaren Getöse bersten, und sich auf das benachbarte Land stürzen. O, man hat vom Glücke zu sagen, wenn man mit der bloßen Furcht, dem alleinigen Schrecken davonkommt. Doch dem ist nicht so. Wenn sich diese Gebirge gespalten haben, so sehe ich aus ihrem Innern Feuerflammen, Rauch, Schwefeldämpfe hervorbrechen, welche ganze Städte in Schutt und Asche verwandeln. Alles dieses und noch viel schrecklichere Ereignisse werden der Ankunft des Menschensohnes vorangehen."

Josephine du Bourg (1788-1862)

Ihre Vision mit dem endzeitlichen Inhalt stammt aus dem Jahre 1857.

"Die Strafgerichte Gottes werden auf verschiedene Weise über uns kommen: Plagen, Aufruhr, vergossenes Blut. In unserem Frankreich wird ein schrecklicher Umsturz stattfinden. Jedoch werden diese Tage wegen der Gerechten abgekürzt werden. Gott wird auf den Thron einen musterhaften christlichen König erheben. Der Sohn des heiligen Ludwig wird die Religion, die Güte, die Gerechtigkeit lieben. Der Herr wird ihm Licht, Weisheit und Macht geben. Er selbst hat ihn seit langem vorbereitet und durch den Schmelztiegel der Prüfungen hindurchgehen lassen.

Er wird ihn aus dem Exil zurückrufen, ihn bei der Hand nehmen und ihn am festgesetzten Tag auf den Thron setzen. Seine Bestimmung ist, zu verbessern und wiederherzustellen; alsdann wird die getröstete Religion wieder aufblühen und alle Völker werden das Reich 'Dieu-Donnè' segnen. Aber in der Folge wird das Böse wieder die Oberhand bekommen und mehr oder weniger bis zum Ende der Zeiten dauern. Das Licht von oben ist mir nicht gegeben worden für die letzten Ereignisse der Welt, von denen die Apokalypse redet."

Madame Sylvia (1934)

"Lehnt ab, was ihr gelernt von euren Vätern. Es ist vorbei! Rußland, der Osten triumphiert!"
"Mit goldenen und roten Fahnen wird der Osten gegen den Westen aufbrechen und ihn überschwemmen."
"Und die Erde bebt und kracht in allen Fugen, und die Zeit wird kommen, wo die Menschen stöhnen in Drangsal, Qual und Pein. Die Tiere fliehen und wollen sich verbergen, und die Berge wanken und die Wälder stürzen. Die Fluten, sie ergießen sich und die Ewigkeit bricht an."

Folgender zusammengefaßter Auszug stammt aus dem Buch: 'Sylvia, Trance und Gesichte' von Dr. F. Liesche: "Nichts wie Tod und Zerstörung. Unsere lichten Käfte reichen nicht aus im Kampf mit den dunklen Mächten. Das werdende Erhabene liegt im Staub, denn die Menschen, taub und blind in ihren Betten, wollen nicht hören, ehe nicht ein Schrei zum Himmel dröhnt. Raserei, Wahn! Ich sehe den Vatikan brennen. Er lodert, ein Flammenmeer. Oh diese Trümmer! Nur zwei Gesetzestafeln sehe ich noch aufrecht und wolkenumhüllt.

Zwei Tote sehe ich am Wege - Zwei Kolosse am Boden, furchbares Ringen, Klagen und Trümmer und Rauch. Wo ist die Sonne? Wo ist der Tag? Wo ist Gott und die Hilfe? Es ist so finster auf Erden. Die Hölle ist aufgetan, die Hölle der Gedanken. Die Welt ist ohne Stützen. Das Herz der Welt, es bricht entzwei, und doch ersteht es neu - ich kanns nicht fassen! - Die Erde atmet, wälzt sich um, und es werden Erdteile und Inseln vergrößert wieder erscheinen , unter furchtbaren Katastrophen andere Teile in sich zusammenfallen oder weggeschwemmt werden. "

"In Europa wird viel geschrieben, bürokratischer Wust, Berge von Akten. Kleine Schreiber sitzen darauf. Alles rast schneller und schneller, als wenn man durch Geschwindigkeit dem Bazillus der Dummheit Herr werden könnte. Das Jahr des Bebens ist gekommen, alles zittert in der Welt. Ihr armen Massen, ihr könnt nicht lieben, könnt nur hassen in euren elend kleinen Seelen. In ganz Europa wird die Verständigung eintreten und sogar England an die Seite Deutschlands treten, sobald man allgemein erkennen wird, daß der Deutsche als Siegfried gegen den Drachen mit dem Schwert in der Hand, gegen den Bolschewismus zu Felde ziehen soll."

"Europa wird der Einheitsstaat genannt, ein Volk nicht Völker mehr, es sind Menschen, Seelen, keine Nationen. Ich sehe eine Flagge - weiß. In der Mitte Europas - Ein Turm. Die Landkarte ist weiß, die ich einst blutüberzogen sah."

"Nur einer steht ganz groß und herrlich: Er kommt aus den Bergen, von einem Volk, das einst verschwand, vor langen, langen Zeiten. O, heilige Berge Asiens, auf euren Spitzen lodert schon die Fackel, die einst den Weltbrand wird entfachen!"

"Der Süden schlägt unheimlich um sich, weit über Europa hinaus. Der Osten, der sich selbst verkehrt, wetzt nach drei Richtungen hin das Schwert, Rußland in der Agonie im Wiederaufstieg in sich selbst. Im Norden vereint zwei Staaten in Treue. England wird ein Bannerträger jenes Glaubens, den wir Christentum nennen. Ein neues England wird geschaffen. Eine Weltsprache wird geschaffen, die mit einem Zauberschlag jeden die Sprache des anderen verstehen läßt. Eine Brücke ist sie nach der plötzlichen Erkenntnis, daß auf magischer Grundlage eine Ähnlichkeitswurzel in sämtlichen Sprachen der Erde liegt.

O, wunderbares Geheimnis, das gelöst wird vom großen und einsamen Denker im Süden jener Berge. Inzwischen ist ein phänomenales Lexikon erfunden worden, das sich statt der Buchstaben der Ziffern bedient und internationale Verständigungsmöglichkeiten auf simpelster Grundlage verschaffen kann. Die Sprache wird euch einst durch Eingebung klar werden. Das neue Zeitalter wird euch vom Sprechen eurer Zunge befreien, denn ihr werdet erfühlen, was die Gedanken anderer wollen."

"Das Land, in dem die Svastika mit dem Hakenkreuz in einem Zeichen vereinigt ist, ist bestimmt, einst die Führung in Europa zu übernehmen. Ein Name mit N erscheint am Horizont."
"Ihr müßt begreifen: in den fernen Bergen des Ostens steht die geheimnisvolle Macht. Sie erstreckt sich unerbittlich um die ganze Erde, hoch zum Himmel ragend. Alles wird zusammenbrechen, was an die früheren Zeiten erinnert. Wie bald werdet ihr einer neuen Welt in die Augen blicken, einer neuen Weltauffassung, neuen Organisationen und neuen Gesetzen."

Die Pabstweissagung des heiligen Malachias

Dem heiligen Malachias, dem irischen Erzbischof und päbstlichen Legaten, der im Hochmittelalter (12. Jahrhundert) gelebt hat, schreibt der belgische Benediktienerpater Arnold Wion einen Text zu, den er nachfolgend veröffentlicht. Es sind 111 lateinische Halbsätze und ein weiterer ausführlicher Absatz. Jeweils ein Spruch ist einem Pabst zugeordnet. Der Autor Wion, der diesen Band 1595 in Venedig veröffentlichte, nimmt an, daß die Namenszuordnungen, die von einem erläuternden Kommentar begleitet werden, von dem Dominikanerpater Alfons Ciaconius (gest. 1599) stammen.

Aus dieser Zeit dürfte wohl auch die Prophezeihung stammen, denn die ersten 71 Sprüche wurden wahrscheinlich nach rückwärts erweitert. Auffällig ist ein deutlicher Einschnitt nach dem 71. Spruch. Während zuvor die Devisen exakt Einzelheiten aus der Biographie des jeweiligen Pabstes aufgreifen, wie Name, Geburtsort, Wappen oder Titelkirche, ändert sich das bei den letzten 40 Sprüchen. Statt dieser einzelnen Details bedienen sich nun die Vatizinien einer Symbolik, die das jeweilige Pontifikat allgemein charakterisiert. Den Autor ist es wohl darauf angekommen, Interesse für die Prophetie zu erwecken, denn eine Weissagung, die sich nicht schon durch teilweise Erfüllung bestätigt hat, findet erfahrungsgemäß bei den Zeitgenossen wenig Beachtung.

Die Pabstweissagung des heiligen Malachias
(von dem mutmaßlichen Entstehungsjahr an)

75. Ex antiquitate urbis / Aus der alten Stadt
Gregor XIV. (1590)
76. Pia civitas in bello / Die fromme Stadt im Kriege
Innocenz IX. (1591)
77. Crux Romulea / Kreuz des Romulus
Klemens VIII. (1592-1605)
78. Undosus vir / Wellenmann
Leo XI. (1605)
79. Gens perversa / Verkehrtes Geschlecht
Paulus V. (1605-1621)

80. In tribulatione pacis / In der Bedrängnis des Friedens
Gregor XV. (1621-1623)
81. Lilium et rosa / Lilie und Rose
Urban VIII. (1623-1644)
82. Jucunditas crusis / Erfreulichkeit des Kreuzes
Innocenz X. (1644-1655)
83. Montium custos / Wächter der Berge
Alexander VII. (1655-1667)
84. Sidum olorum / Gestirn der Schwäne
Klemens IX. (1667-1669)

85. De flumine magno / Vom großen Strome
Klemens X. (1670-1676)
86. Belua insatiabilis / Das unersättliche Tier
Innocenz XI. (1676-1689)
87. Poenitentia gloriosa / Glorreiche Buße
Alexander VIII. (1689-1691)
88. Rastrum in porta / Fallgatter am Tore
Innocenz XII. (1691-1700)
89. Flores circumdati / Umwundene Blumen
Klemens XI. (1700-1721)

90. De bona religione / Von echter Religion
Innocenz XIII. (1721-1724)
91. Miles in bello / Krieger im Kampfe
Benedikt XIII. (1724-1730)
92. Columna excelsa / Die erhabene Säule
Klemens XII. (1730-1740)
93. Animal rurale / Tier vom Lande
Benedikt XIV. (1740-1758)
94. Rosa Umbriae / Rose von Umbrien
Klemens XIII. (1758-1769)

95. Ursus velox / Der rasche Bär
Klemens XIV. (1769-1774)
96. Peregrinus apostolicus / Der apostolische Pilger
Pius VI. (1775-1799)
97. Aquila rapax / Der Raubadler
Pius VII. (1800-1823)
98. Canis et coluber / Hund und Schlange
Leo XII. (1823 -1829)
99. Vir relihiosus / Religiöser Mann
Pius VIII. (1829-1830)

100. De balneis Hetruriae / Von den Bädern Etruriens
Gregor XVI. (1831-1846)
101. Crux de cruxe / Kreuz vom Kreuze
Pius IX. (1846-1848)
102. Lumen in coelo / Licht am Himmel
Leo XIII. (1878-1903)
103. Ignis ardiens / Brennendes Feuer
Pius X. (1903-1914)
104. Religio depopulata / Entvölkerte Religion
Benedikt XV. (1914-1922)

105. Fides intrepida / Unerschrockener Glaube
Pius XI. (1922-1939)
106. Pastor angelicus / Der engelgleiche Hirt
Pius XII. (1939-1958)
107. Pastor et nauta / Hirte und Schiffer
Johannes XXIII. (1958-1963)
108. Flos florum / Blume der Blumen
Paul VI. (1963-1978)
109. De medietate lunae / Von der Hälfte des Mondes
Johannes Paul I. (1978)

110. De labore solis / Von der Bedrängnis der Sonne
Johannes Paul II. (1978- )
(Anmerkung: Am 18. Mai 1920, dem Geburtstag von Pabst Johannes
Paul II., fand eine Sonnenfinsternis
statt. Allerding dürfte mit der Sonne auch die katholische Kirche
gemeint sein, die in der heutigen Zeit
wirklich in Bedrängnis ist.)
111. Gloria Olivae / Ruhm des Ölbaums
112. In persecutione extrema S. R. Ecclesiae sedebit Petrus II. Romanus, qui
pascet oves in multis tribulationibus, quibus transactis civitas
septicollis diruetur et judex tremendus judicabit populum suum /
Während der letzten Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche wird
Petrus II. aus Rom regieren. Er wird die
Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die
Siebenhügelstadt zerstört werden und der furchtbare Richter wird
sein Volk richten.

Veronika Lüken

Von 1972 bis in die 90er Jahre erhielt in Bayside, USA, Veronika Lüken, Mutter von fünf Kindern zahlreiche Botschaften von Jesus und Maria.

Die Warnung

15. Juni 1974 - Ich kann Euch versichern, meine Kinder, daß die große Warnung zu einer Zeit kommen wird, wo Ihr es nicht erwartet. Und dann werdet Ihr ein großes Licht am Himmel sehen - ein großes Wunder vom barmherzigen Vater. Viele werden dieses Wunder zurückweisen, weil die Mächte des Bösen sie beherrschen, mein Kind. Jede übernatürliche Tat, von Gott gesendet, bringt die Menschheit zurück auf Gottes Weg. Und danach, wenn die Menschheit nicht bereut und ihre Wege ändert, wird über sie die große Vernichtung kommen in zwei Teilen; der große Krieg, der ein Drittel der Menschheit von Eurer Welt nehmen wird; und dann die Kugel der Sühne, das zweite Drittel! Und was bleibt, mein Kind? O Schmerzen, große Schmerzen! Es werden wenige übrigbleiben, aber sie werden meinen Sohn anbeten und das Heilige Reich wieder errichten auf Erden.

21. April 1973 - Es ist, als wenn etwas in der Luft explodiert, der Blitz! Und es ist sehr heiß! Es ist sehr warm! Als ob es brennt! Jetzt ist der Himmel sehr weiß! Farben, blaue, violette! Es ist eine sehr schreckliche Explosion. Jetzt diese Stimme, die Stimme! Und die Stimme, sagt Maria, ist eine Stimme in Euch: Eure Warnung vor der Züchtigung! Blitze, Feuer und die Stimme in Euch! Die letzte Warnung vor der Züchtigung.

28. Juni 1974 - Jacinta: 'Es ist wahr, daß ich Euch eine letzte Botschaft gab, aber ich konnte Euch nicht das Datum geben. Ich konnte Euch nur sagen, daß über die Menschheit eine große Warnung kommen wird. Es wird eine große Unwälzung sein und dann wird ein großes Wunder geschehen. Und danach, falls sich nichts ändert und die Menschen immer noch sündigen gegen den Herrn, wird er sein großes Gericht beginnen. Das wird ein großer Krieg und eine große, furchtbare Züchtigung sein.'

24. Dezember 1973 - Die Warnung, die über die Menschheit geschickt wird, muß eindrucksvoll sein. In der Gnade des Herrn wird ein großes Spektakel am Himmel zu sehen sein, das jeder sieht. Wie auch immer, die Kräfte der Hölle werden versuchen, Gottes Wunder zu beweisen/ widerlegen. Glaubt, was Ihr in Garabandal saht und kehrt um von Euren Wegen, die Satan gemacht hat. Kommt zurück zum Herrn, tut Buße, weil Eure Züchtigung bald nach dem großen Spektakel folgt.

Eine Weltregierung

24. Dezember 1976 - Da ist ein mächtiges Netz des Bösen, ausgehend von einem Machtzentrum. Es gibt jetzt einen Plan, welcher vorsieht, Eure Welt in ein vereinigtes Machtzentrum zu bringen, mit einem Mann an der Spitze. Dieser Mann vereinigt alle Nationen in einer gemeinsamen Diktatur; er versucht mein Haus niederzureißen um sein eigenes zu errichten. Ich gestatte Euch, fortzufahren, aber nur für eine kurze Zeit.

Meine Kinder, Ihr kennt einen Arm der Krake als Kommunismus. Ich versichere Euch, meine Kinder, das ist nur ein kleiner Arm der Krake, die in alle Richtungen über die Erde ihre Arme ausstreckt, um die Menschen zu versklaven. Diese Arme strecken sich aus, um eine Weltregierung und eine Weltreligion zu gründen, eine Weltreligion, die nicht mein Sohn (Jesus) anführt.

1. Oktober 1977 - Ich kann Euch diesmal nicht die ganze Bedeutung der Existenz dieses Netzes des Bösen, das über der ganzen Welt ist, geben. Es ist ein großer Plan Satans, die ganze Welt in eine Weltregierung und eine Weltreligion zu stürzen. Und es wird nicht die Religion meines Sohnes sein. Es wird eine Kirche der Menschen sein, basierend auf Humanismus, Modernismus und Satanismus.

Revolution

13. September 1975 - Meine Kinder, Ihr denkt viel über die kommende Warnung nach. Ich habe Euch viel Male gebeten, nicht über ein Datum zu spekulieren, aber ich gebe Euch einen Hinweis, wann die Zeit reif ist. Wenn Ihr seht, wenn Ihr hört, wenn Ihr fühlt, daß die Revolution in Rom ist, wenn Ihr seht, daß der Heilige Vater flieht, Zuflucht suchend in anderen Ländern, wißt Ihr, daß die Zeit reif ist. Aber betet und bittet, daß Euer guter Pabst nicht Rom verlassen muß, um den dunklen Männern nicht zu erlauben, ihn vom Thron zu stürzen.

14. August 1975 - Körper werden brennen und durch die Luft gewirbelt und werden nichr begraben. Es gibt Revolutionen in den Ländern der Welt; Bruder gegen Bruder, Schwester gegen Schwester. Leichen werden auf den Marktplätzen liegen, nicht aufgebahrt und nicht begraben; so groß wird der Tod sein! Meine Kinder, ist das was Ihr wollt?

5. Juni 1976 - Mein Kind, die Welt nähert sich einer großen Krise, Revolution gegen Revolution, weil die Menschheit meine Warnungen nicht beachtet hat. Der rote Bär wird voranstürmen und seine feigen Werke der Täuschung tun.

7. September 1976 - Die Mächte, die roten Mächte sind in der ewigen Stadt Rom und in ganz Europa versammelt, mein Kind. Wenn die Menschen nicht schnell zurückweichen, fließt Blut in den Straßen. Revolution wird kommen und viele werden sterben. Die Welt ist in einer Zeit eines großen Gerichtes. Betet immer, meine Kinder.

22. November 1976 - Michael: Zwietracht und Streit, und Blut wird in den Straßen der Revolution fließen. Die ewige Stadt Rom wird gereinigt. Kommunismus.

18. Mai 1977 - In der ewigen Stadt Rom haben sich die Mächte des Bösen versammelt. Heimlich in Geheimgesellschaften und öffentlich durch rücksichtslose Menschen wird die Revolution ausbrechen.

7. Dezember 1977 - Ein sehr schweres Kreuz wird über den Vereinigten Staaten schweben. Da kommt eine Armee auf, eine satanische Armee. Die Jungen im Alter von zwanzig bis dreißig, es sind Tausende. Revolution und Mord sind ihr Plan. Der Plan ist Angst zu schüren durch Massenmord.
Das Blutbad, das Du siehst, wird sich nicht nur auf die Städte im Land erstrecken, sondern von Küste zu Küste in ganz Nordamerika und der Welt.

18. März 1983 - Wenn Ihr nicht betet für Euren Pabst Johannes Paul II., wird er abgesetzt. Und wenn das passiert, dann wird Kirchenraub begangen in der Stadt Rom und in Gemeinden in der Welt.
Das, mein Kind ist das Symbol dessen. Wenn Pabst Johannes Paul II. abgesetzt ist, wird die Kirche in sich selbst geteilt sein. Vereinigt halten wir stand, geteilt werden wir fallen.

3. Weltkrieg

20. Mai 1978 - Bald wird ein Krieg über die Menschheit kommen, der größer ist als irgend ein anderer Krieg seit Beginn der Schöpfung. Flammen werden viele Nationen verschlingen, werden die Haut von den Knochen brennen...Augen werden es sehen und werden immer noch nicht glauben, daß das die Früchte ihrer bösen verdorbenen Wege und der Abfall vom Glauben auf den Schöpfer sind.

7. Dezember 1973 - Der Himmel ist sehr rot geworden. Und ich sehe mich um, sehe jetzt einen anderen Teil der Welt. Ja, ich sehe viele Leute sterben. Ich sehe furchtbare Kämpfe, die Leute marschieren von links in das Land. Sie haben gelbe Haut; sie sind von der gelben Rasse. Und jetzt sehe ich von Süden dunkelhäutige Leute, und ich sehe das Wort AFRIKA. China und Russland von Norden.

18. Juni 1983 - Ich bin gekommen, meine Kinder und mein Kind, um Euch zu warnen vor der unendlichen Gefahr, die der USA und Kanada naht. Die Feinde sind jetzt im Inneren versammelt. Ich sage auch, meine Kinder, daß diejenigen aufpassen müssen, die in der Nähe der großen Seen leben. Dort besteht die Gefahr der Invasion.

14. April 1984 - Nehmt die Berichte von Schiffen draußen auf See und von U-Booten nicht zu leicht. Sie sind nicht zu einem Vergnügungsausflug hier, meine Kinder. Das ist alles Teil des Plans zur Eroberung der Vereinigten Staaten und Kanada.

7. September 1985 - Wir geben Dir heute abend eine schreckliche Botschaft der Warnung für alle Menschen. Zu dieser Stunde, an diesem Tag wurde ein Plan entworfen in Russland zum Angriff auf die Vereinigten Staaten und Kanada. Mein Kind, wie kannst Du ihn stoppen? Willst Du dich zurücklehnen und denen gestatten Dein Land zu verwüsten, die draußen auf dem Meere sind, segelnd und tauchend, wachend, Dein Land besetzend, Kontakt haltend mit einer Organisation, die sich KGB nennt?

Meine Kinder, ich muß Euch auch warnen vor dem, was meine Mutter Euch über den KGB sagte. Nehmt es nicht auf die leichte Schulter. Sie haben jetzt die höchsten Stellen in Eurer Regierung besetzt. Sie kommen als Engel des Lichts zu Eurem Führer und obwohl er (der Führer) guten Herzens ist, kann er nicht verstehn, sieht auch nicht das Böse um ihn herum, das dieses Land zur direkten Konfrontation mit Russland führen kann.

2. Oktober 1987 - Mein Kind und meine Kinder, betet immer, überall auf der ganzen Welt. Ihr wißt nicht wie nahe ihr der Vernichtung durch eine Nation seid. Ich sage das für die Vereinigten Staaten von Amerika, weil sie getäuscht werden von Rußland. Rußlands Rüstung hat das sechsfache an Missiles was wir haben. Als sie sagten, sie hätten es zerstört und es existiere nicht mehr, ist das nicht wahr. Sie haben es vermehrt und vermehrt; und sie haben nur eins im Sinn, nämlich die ganze Welt zu erobern.

25. Juli 1977 - Meine Kinder, viele Leiden kommen deshalb über die Menschheit, weil sie sie selbst gemacht hat. Das große Sterben, meine Kinder, wird mit einem Nuklearkrieg über die Menschheit kommen. Die Kugel der Sühne wird folgen und niemand bleibt unversehrt.

28. Mai 1983 - Mein Kind, meine Kinder, die Spötter sagen, es wird keinen Dritten Weltkrieg geben. Sie können den großen Plan des ewigen Vaters nicht erfassen. Wißt, daß der Herr ein großes Herz hat für alle seine Kinder, aber wenn die Sünden zu groß werden, wird der Herr handeln. Er wird Euch erlauben, Eure schlechten Wege zu verlassen. Nur wenige Seelen auf der Erde werden gerettet, die anderen werden sterben im Krieg, sowie durch die Hände einer verdorbenen Generation der Jungen.

30. Juni 1984 - Für euer Land, die Vereinigten Staaten von Amerika, besteht die große Gefahr der Invasion. Der Plan ist schon im Gange. Ich warne Euch nochmal: Für die USA besteht Invasionsgefahr. Ihr seid jetzt umgeben von Feinden.

Kugel der Sühne

25. Juni 1973 - Veronika sieht eine Vision: Ich sehe einen großen Globus im All schweben. Es ist die Erde. Ich sehe diesen großen Ball. Er kommt sehr schnell, mit langem Schweif dahinter, welcher diese Gase ausstößt. Er ist sehr groß und er ist sehr lang. Ich kann sehen, was das für eine Kugel ist. Es ist eine Sonne. Sie ist rot und brennt stark. Jetzt scheint der Schweif die Sonne wegzublasen. Er scheint um die Sonne zu gehen und von ihr eingezogen zu werden. Aber nein, jetzt beginnt sich der Ball zu drehen, er springt.

Und jetzt taucht der Ball in die Erdumlaufbahn ein. Nun beginnt er sich um die Erde zu drehen, und dreht sich und dreht sich immer wieder um die Erde herum. Und der Schweif zeigt weg von der Sonne. Und der Ball kreist um die Erde und der Schweif fängt jetzt an die Erde zu streifen. Ich sehe jetzt den Ozean, die Gewässer. Ich sehe das Wasser aufschäumen und das Land untergehn im Wasser.

14. August 1973 - Jetzt wird der Globus dunkler und dunkler und roter. Er weicht zurück und er kommt wieder. Es ist keine Weltkugel, es ist wie ein Ball. Es sieht aus wie ein riesiges Stück Eis. Und er fängt an sich sehr schnell zu drehen. Und ich sehe ihn über den Himmel ziehn und es entwickeln sich verschiedene Arten von Farben drumherum. Es wird gelb und orange und es ist furchtbar! Er sieht aus wie eine ungeheure Sonne. Es ist furchtbar!

...Es ist eine Sonne. Ich weiß es ist eine Sonne, eine große Sonne! Und plötzlich zieht sie vorüber und die Hitze ist schrecklich! Oh, es ist so heiß.

Jetzt sehe ich diese furchtbare Kugel sich drehen. Jetzt sind es zwei Bälle am Himmel. Da ist der ungeheure rote, die Sonne; und dann in der Mitte, der Ball, er ist größer als der andere Ball, dieser weiße Ball auf der linken Seite. Aber der eine in der Mitte ist groß; und er ist fürcherlich.

Nun beginnt er mit großer Geschwindigkeit vorüberzuziehen. Und ich sehe jetzt, wie einen anderer Ball sich hinter den Umrissen der Berge formt. Es ist eine sehr große Weltkugel und sie ist schrecklich. Oh! es ist der Ball, er kommt heran. Er kommt über uns. Er ist gekommen, um alles zu verändern. Jetzt kommt er oben über den Globus. Er steigt schnell nach oben jetzt und ich kann es sehen. Es ist eine sehr, sehr kurze Entfernung, aber erst all diese Staubteilchen! Es fallen Steine jetzt herunter, manche von ihnen sind sehr groß. Und sie überfluten das Land und die Häuser.

14. April 1984 - Veronika:..........Und der Globus ist eine Weltkugel, aber da sind Flammen auf einer Seite. Ich sehe beinahe in diesen Bereich hinein. Da sind Flammen und da ist ein großes Loch; oh, es bedeckt den halben Globus, das Loch. Es ist, als ob er ausbrennt, es wurde verursacht von dem furchtbaren Feuerball. Es ist schrecklich. Ich kann die Hitze fühlen.

Jetzt sehe ich einen ungeheuren Ball untergehen am Himmel nahe der Sonne. Es sieht aus wie zwei große Sonnen am Himmel. Aber der rechte Ball hat einen Schweif, und er fängt an, sich jetzt um die Sonne zu drehen. Und wie er wie verrückt springt, der Ball. Und nun kommt er wieder über die Erde. Er rammt sie einmal, wie durch Zufall. Und jetzt stößt er mit einem anderen Teil vom Globus zusammen. Er dreht sich ganz um die Erde und schlägt ein. Ich kann nun die ganze Unterseite des Globus in Flammen sehen.

18. Juni 1988 - mein Kind; Du mußt das sehen, weil es wichtig ist. Innerhalb dieses Jahrhunderts wird dieser Ball über die Menschheit geschickt.

3 Tage Dunkelheit

18. März 1973 - Es wird eine starke Dunkelheit über die Erde kommen. Der Luft fehlt Sauerstoff. Da wird kein Licht sein, außer wenigem Kerzenlicht. Die Hitze wird groß sein.

14. April 1973 - ...da fällt Staub aus der Luft, es wird sehr dunkel. Der Staub und der Dunst bedecken das Licht. .. Der Himmel ist sehr dunkel. Es ist Tageslicht, aber es sieht aus wie Nacht. Es ist sehr dunkel, so dunkel jetzt, daß Ihr nicht mehr Eure Hände vor Augen sehen könnt.

12. Juni 1976 - Segnet die Kerzen, das Wasser, das Essen, Eure Sachen und allen Hausrat in Euren Häusern. Diese gesegneten Kerzen werden nicht ausgelöscht, aber die Kerzen in den Häusern, wo Satan regiert, werden nicht brennen! Amen. Ich sage Euch: Auf Nacht folgt Tag, eine große Dunkelheit wird auf die Menschheit niedergehen.

Der Benediktinermönch aus Maria Laach (16. Jahrhundert)

"Das zwanzigste Jahrhundert wird Tod und Zerstörung bringen, Abfall von der Kirche, Uneinigkeit und Zwietracht in Familien, Städten und Regierungen; es wird das Jahrhundert dreier großer Kriege in Abständen von wenigen Dekaden sein. Sie werden immer verheerender und blutiger werden, und nicht nur Deutschland in Schutt und Asche legen, sondern zum Schluß alle Länder in Ost und West.

Nach einer schrecklichen Niederlage Deutschlands wird der nächste große Krieg folgen. Da gibt es kein Brot mehr für die Menschen und kein Futter für die Tiere. Giftige Wolken, von Menschenhand gemacht, werden herabsinken und alles vertilgen. Der menschliche Verstand wird ergriffen sein vom Wahnsinn. Nach diesen Tagen wird man eine Kuh an eine goldene Kette binden können, und wenn sich Leute treffen, werden sie einander fragen: Freund, wo hast du dich erhalten?"

Die Ekstatischen von Tours (19. Jahrhundert)

"Bevor der Krieg wieder ausbricht, wird Nahrung knapp und teuer. Es gibt wenig Arbeit für die Arbeiter, und Väter werden ihre Kinder schreien hören, weil diese hungrig sind. Es gibt Erdbeben und Zeichen in der Sonne. Am Ende wird Dunkelheit die Erde bedecken. Wenn jeder glaubt, der Frieden ist gesichert, wenn alle es am wenigsten erwarten, dann wird das große Ereignis passieren. Revolution wird in Italien ausbrechen, fast zur selben Zeit wie in Frankreich. Für einige Zeit wird die Kirche ohne Pabst sein."

Schwester Maria vom Kloster 'Gekreuzigter Jesus'

"Alle Staaten werden erschüttert durch Krieg und Zivilkonflikte. Während einer Dunkelheit, die drei Tage dauert, werden die bösen Menschen umkommen, so daß nur ein Viertel der Menschheit überleben wird. Auch die Geistlichen werden dezimiert, die meisten von ihnen werden sterben, im Abfall vom Glauben an ihr Land. Die Erde wird über und über mit Leichen bedeckt sein."

Pabst Pius IX (1878)

"Weil die ganze Welt gegen Gott und seine Kirche ist, ist es offensichtlich, daß er sich den Sieg über seine Feinde vorbehält. Das wird offensichtlicher, wenn berücksichtigt wird, daß die Wurzel allen Übels begründet ist in der Tatsache, daß mit Tatkraft weltlichen Vergnügungen nachgegangen wird, und nicht nur Gott verlassen wird, sondern Gott auch überhaupt abgelehnt wird. So es erscheint, kann es nicht mehr zurückgebracht werden auf andere Wege, außer durch einen Akt, der nicht einer zweitrangigen Sache zugeschrieben werden kann, und so wird alles erzwungen durch das Übernatürliche...

Es wird ein großes Wunder kommen, welches die Welt in Erstaunen versetzt. Dieses Wunder wird dem Triumph der Revolution vorausgehen. Die Kirche wird außerordentlich leiden. Ihre Diener und ihre Oberen werden verspottet, geschlagen und zu Märtyrern gemacht."

Marie Mesmin

Diese Frau aus Bordeaux wurde 1905 in Lourdes von einer schweren Krankheit geheilt. Ihre Frömmigkeit wurde ebenso gerühmt wie die heitere Sicherheit ihres Geistes, mit der sie sich zu ihrer Sendung bekannte. Schon 1902 hatte sie verkündet:

"Wenn ihr wüßtet, was geschehen wird, wäret ihr in Angst und Schrecken. Es kommt ein Krieg, wie man einen solchen noch nie erlebt hat. Bis zu fünfzig Jahren werden alle Männer in den Krieg ziehen müssen... Ich sehe, wie große Vögel Feuer auf die Städte fallen lassen... Es wird außer Krieg auch Pest und andere, gänzlich unbekannte Krankheiten geben, von denen die Ärzte nichts wissen... es kommen große Erdbeben, und Berge werden sich bewegen... Es kommt Hungersnot und Revolution; man wird sich verstecken müssen... Es kommt der Tag, wo die Reichen ebenso leiden wie die Armen, wo das Geld zu nichts sein wird..."

Aus den Jahren unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg sind noch folgende Äußerungen dieser Seherin bekannt geworden: "Es kommt noch eine Prüfungszeit, die schrecklich sein wird. Gott wird die Menschen sieben, und jene, die nichts hören und nichts verstehen wollen, werden inmitten dieser Plagen zugrunde gehen... Es gibt Leute, die auf einen von Gott gesandten König hoffen, der die Ordnung wieder herstellen soll. Ist das möglich bei der schlechten Gesinnung, die überall herrscht? Bevor ein König kommen kann, muß die Welt vollständig anders geworden sein, und nur große Strafen werden diese vollständige Umwandlung zustande bringen.

Trotz der großen Heimsuchungen wird Frankreich nicht verloren gehen. Frankreich wird Frankreich bleiben, aber nur durch Gottes Vorsehung. Es wird durch Mittel, die Gott allein bekannt sind, in dem Augenblick gerettet werden, wo alles verloren scheint!"

Die Erscheinung von San Damiano

In der Ortschaft San Damiano, in der Nähe von Piacenza, zeigten sich seit mehreren Jahren außerordentliche Phänomene, wie die vielen ausländischen und italienischen Pilger bezeugen können. Mama Rosa, eine einfache ungebildete Frau, aus San Damiano war die erste Zeugin.
"Jesus hat dich zu seinem Instrument auserwählt, weil du am unwissendsten bist", sagte die Jungfrau Maria am 15. Dezember 1967 zu ihr. Sie ist heute noch das Mittel, durch das Ermahnungen und Aufforderungen weitergegeben werden. Hier nun eine kleine Auswahl von Botschaften, die Mama Rosa jeden Freitag empfängt und den Pilgern weitergibt, die aus allen Teilen der Welt zu ihr kommen.

9. Juni 1967- "Wenn die Stunde der Angst, der Finsternis und des Weinens kommen wird, dann erhebt die Augen zum Himmel: Ruft mich mit dem süßen Namen 'Mutter', und ich werde euch umarmen und in euer himmlisches Vaterland bringen; dort werdet ihr mit den Engeln singen; dort wird euch vergeben werden, und ihr werdet alle gerettet sein und in Freude leben, wo große Freude herrschen wird."

13. August 1968- "Alles, was ihr im Namen Jesu erleiden werdet, wird in das goldene Buch eingetragen werden."
10. Dezember 1968- "Mehr als hundert Jahre bin ich auf dieser Welt, um die Herzen meiner Kinder zu erwecken, um sie zu retten, um ihnen zu helfen und ihnen viel Glauben und viel Liebe zu geben. Verliert nicht den Mut, denn bald werde ich mit dem Licht kommen! Viele Zeichen werden am Himmel und auf der Erde erscheinen... genug, um zu glauben! Ich werde alles tun, um sie zu retten, alle Mittel und jegliche Hilfe werde ich geben."

5. Mai 1967- "Die Welt steckt im Schmutz: Sie versteht die Wahrheit Gottes nicht mehr... Sie wollen die Wahrheit nicht wissen, sie wollen alles allein machen!"
25. Mai 1967- "Mit der Welt geht es abwärts, von Stunde zu Stunde tiefer... sie nehmen meine Einladung nicht an..."
15. August 1967- "Vermehrt ständig euren Glauben, denn es werden schreckliche Augenblicke kommen. Ihr werdet in vielen Teilen der Welt Erdstöße, viele Katastrophen und Erdbeben sehen. Betet, betet gläubig, damit der Ewige Vater Erbarmen habe!"

9. Januar 1967- "Bittet den Ewigen Vater um Vergebung, damit er Mitleid und Erbarmen habe, denn die Geißeln sind wahrlich fürchterlich, so schlimm, daß ihr sie euch gar nicht vorstellen könnt."
15. August 1965- "Die Himmelsmutter sagt jetzt: 'Bald'. Sie geht weg und geht zu den anderen Sehern überall auf der Welt; ja, auch nach Rußland."
9. Juni 1967- "Der Ewige Vater hat den Nationen überall nach dem Krieg diesen Wohlstand gegeben... und diesen Wohlstand haben sie nur im Schmutz gebraucht, und nicht um Jesus und Maria zu danken. Sie haben nur hochmütige und eitle Taten vollbracht."

10. Dezember 1966- "Von einem Augenblick zum anderen könnt ihr euch mitten in furchtbaren Heimsuchungen befinden."
22. Mai 1967- "Wenn ihr große Stöße hören und eine große Finsternis sehen werdet, dann erhebt die Augen zum Himmel, breitet eure Arme aus, bittet um Mitleid und Erbarmen und sagt das Salve Regina und das Credo."

22. November 1967- "Wenn jener Tag kommen wird, an dem sich Himmel und Erde auftun werden, wird es einen schrecklichen Kampf geben, voll Angst und Weinen... Aber fürchtet euch nicht, sagt immer wieder das Credo. Bittet den Erzengel Michael mit dem Rosenkranz in den Händen, er möge euch Kraft und Mut in der großen Schlacht geben, und ihr werdet auf Erden gerettet werden und die ewige Glückseligkeit im Himmel genießen!... Ich, euer Schutzengel, und der heilige Erzengel Michael... wir werden Minute für Minute an eurer Seite stehen, seid unbesorgt... Betet, betet, betet immer mit lächelndem Mund. Diejenigen, welche von der Erde werden scheiden müssen, werden mit einer großen Engelsschar in den Himmel kommen und über der Welt schweben, um all ihre Brüder zu trösten, zu bitten und zu beruhigen."

9. Juni 1967- "Ihr müßt alles tun, um die Seelen zu trösten, denn die Stunde der schrecklichen Strafe hat geschlagen... die Mahnung hat begonnen; ihr müßt verstehen, daß es der Anfang der schrecklichen Prüfungen voll Angst und Weinen ist... Seit La Salette sind schon 130 Jahre vergangen, seit Fatima 50, drei Jahre erscheine ich schon hier. Wartet nicht ab, daß die Stunde schlägt. Liebet einander, tragt Liebe in eure Herzen! Nicht Stolz, nicht Hochmut, nicht Eitelkeit, sondern Liebe, nur Liebe und Frieden in euren Herzen! Wenn dann die fürchterlichen Augenblicke kommen werden, und ihr habt Jesus Christus im Herzen, dann werdet ihr stark sein... Er wartet bis zur letzten Stunde, hört auf mich!"

9. Juni 1967- "Was wird aus euch werden, wenn ihr nicht hierher kommt, um Mut, Kraft und Glauben zu schöpfen, um dann Kämpfe, Geißeln, Kreuze, Verfolgungen, Krieg, Erdbeben, Pest und Hunger auszuhalten, wenn ihr keine Kraft habt, was soll dann aus euch werden?"
12. September 1967- "Wer den Glauben hat, dem ist alles möglich, es gibt das Versprechen der Hilfe, der Unterstützung, die in ihnen innere Sicherheit der größten Kraft wird. Ich komme mitten unter euch... Fürchtet euch nicht. Geht vorwärts, wartet nicht, bis der hartnäckige, schreckliche Krieg in die Welt kommt und sich niemand mehr retten kann."

6. Oktober 1966- "Ich werde mit großer Macht kommen und allen das Licht bringen."
23. Dezember 1966- "... ich werde allen die Augen öffnen, mit einem ganz starken Licht auf der Welt."
30. Oktober 1966- "Es werden zahlreiche Zeichen am Himmel erscheinen, Tag und Nacht, bevor die Heimsuchungen kommen werden."
21. Juli 1967- "...es sind keine Zeichen der Erde, sondern Zeichen des Himmels... Zeichen der Vorbereitung von oben, die Jesus gegeben hat, um die Seelen auf meine Ankunft vorzubereiten."
4. März 1966- "Die gläubig kommen werden, werden alle ein Zeichen empfangen."

13. Januar 1967- "Wenn ihr ein großes Zeichen am Himmel sehen werdet, wird der schreckliche Augenblick... voll Angst und Weinen da sein."
7. April 1967- "Ein Stern wird am Himmel erscheinen... ich werde mit diesem Stern zu euch kommen... und werde der ganzen Welt Licht geben... ich werde viele Zeichen geben bei meiner Ankunft, am Himmel, im Mond, in der Sonne, in den Sternen und an vielen anderen Orten."

1961- "Schaut zum Himmel, schaut oft hinauf: Dort ist ein hell leuchtender Stern mit einer langen Spur... Wenn ihr ihn sehen werdet, am Abend oder am Morgen... plötzlich - und man wird ihn in vielen Gebieten sehen können -, dann nehmt ihn als Unglückszeichen."
"Schaut zum Himmel, schaut oft hinauf: Ihr werdet Zeichen dort finden, und wenn ihr ein großes Zeichen (das Kreuz am Himmel) sehen werdet, dann wird ein schwerer, angsterfüllter Augenblick da sein."

13. Mai 1967- "Betet... denn ich werde mit einem großen Licht kommen und auf der ganzen Welt triumphieren, und mein Sohn Jesus wird mit einem neuen Reich kommen und den Herzen Friede und Liebe, Freude und Ruhe bringen."

25. März 1970- "...die Wolke rückt von allen Teilen der Welt vor, und die Seelen, die kein Licht haben, werden zugrunde gehen, und es wird der Schrecken der Völker sein, die in einem tiefen Schlaf leben."
"Die Sichel wird kommen und auf der ganzen Welt wird ein unerbittliches Gemetzel sein. Ich habe alle meine treuen Kinder diesem schmerzlichen Herzen geweiht. Wenn ihr die Wolken der Göttlichen Rache seht, betet und ruft meinen Namen an, der Gewalt hat über die Seelen guten Willens. Tragt jederzeit meinen Namen in euren Herzen, und er wird euch verteidigen gegen den höllischen Sturm, der euch erwartet: So steht es im Himmel geschrieben... Die Auflösung der Völker wird herzzerreißend sein, unbegreiflich für menschliche Augen.
Der Vatikan wird mit Schimpf und Schande bedeckt werden. Aber ihr wißt schon, liebe Kinder, was faul ist, wird fallen, und ein neues Zeitalter wird anbrechen. Mein großer Mantel wird alle meine Kinder bedecken, die soviel gelitten haben... Der Feind flieht vom Kreuz und ruht sich bei seinen Untertanen aus, wo er Tod säen wird; aber ihr, o Kinder des Kreuzes, werdet die Morgenröte des neuen Zeitalters genießen: So steht es im Himmel geschrieben."

5. Januar 1968- "Der Erzengel Michael sagt: ...Geht! Geht! Geht!... ich mit meinem Schwert und ihr mit dem Rosenkranz in der Hand... Warten wir nicht bis zu dem schrecklichen Augenblick! Die Stunde hat geschlagen!... Die Himmelsmutter hat es schon angekündigt. Jetzt schickt sie mich in ihrem Namen, um es noch einmal anzukündigen! Die Stunde des Erwachens ist da. Und ich werde euch erleuchten, beschützen und mit meinem Schwert verteidigen, im Namen aller Engel und Heiligen. Ihr seid von uns umgeben, und niemand kann euch etwas antun. Vorwärts! Vorwärts! Triumphiert mit Jesus und Maria!"

Die Erscheinungen von Heede

Das Dörfchen Heede liegt an den Ufern der Ems unweit der holländischen Grenze. In den Jahren 1937 bis 1945 hatten vier Mädchen dort mehrere hundert Erscheinungen. Das Antlitz der Jungfrau Maria lächelte bei den ersten Erscheinungen und war von einem leuchtenden Stern umgeben. Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Ermahnungen, die Jesus der Welt bei seinen Erscheinungen gegeben hat:

"Alle, die in letzter Zeit gelitten haben, sind meine Märtyrer - sie bereiten die neue Messe vor und haben an meinem Kreuzweg teilgenommen. Ich möchte heilen und retten. Die Wunden, die jetzt bluten, besiegt die Barmherzigkeit, und sie wird in Gerechtigkeit triumphieren. Aber meine Getreuen sollen nicht schlafen wie die Jünger am Ölberg, sie sollen ständig aus dem schöpfen, was ich getan habe.

Selig diejenigen, die alles ertragen als Sühne für diejenigen, die mich beleidigen. Ich komme, und mit mir wird der Frieden kommen. Mit einer kleinen Zahl Auserwählter werde ich mein Reich errichten. Dieses Reich wird mit einem Schlag da sein, eher als man denkt. Ich werde mein Licht leuchten lassen, das den einen Segen, den anderen Finsternis bringen wird. Die Menschheit wird meine Liebe und meine Macht erkennen. Ich werde ihr meine Barmherzigkeit und meine Gerechtigkeit zeigen."

"Meine Tochter, ich werde bald kommen, sehr bald. Was in Kürze geschehen wird, wird das Vergangene weit übertreffen. Die göttliche Mutter und die Engel werden daran teilnehmen. Ich muß es noch einmal zulassen, daß die Welt von Katastrophen heimgesucht wird, denn dadurch werden viele das Heil erlangen. Ich bin ganz nahe; die Erde wird beben und erschüttert werden. Es wird furchtbar sein: Ein Jüngstes Gericht im Kleinen. Aber ihr braucht euch nicht zu fürchten, denn ich bin bei euch. Ihr werdet euch freuen und ihr werdet mir danken.

Wer auf mich wartet, dem gehört meine Hilfe, meine Gnade und meine Liebe. Für die, die sich nicht im Stand der Gnade befinden, wird es schrecklich sein. Die Engel der Gerechtigkeit sind schon auf der Erde. Ich werde mich den Menschen zu erkennen geben. Jede Seele wird ihren Gott erkennen und mich als ihren Gott wiedererkennen. Die Menschen hören nicht auf meine Rufe; sie verschließen die Ohren, widerstehen der Gnade und verschmähen meine Barmherzigkeit und meine Liebe.

Die Welt ist schlechter als zur Zeit der Sintflut; sie liegt in Agonie im Pfuhl ihrer Schuld; Haß und Neid erfüllen die Herzen der Menschen. Die Welt liegt in tiefster Finsternis. Ich will mich barmherzig erweisen. Die Stunde ist nahe. Betet ohne Unterlaß und ihr werdet nicht irre gemacht werden. Ich werde meine Auserwählten um mich versammeln: Sie werden aus allen Teilen der Welt zu mir kommen. Selig diejenigen, die bereit sind und mich erwarten."

Leonie van den Dyck

August 1933 erschien Maria der 53jährigen Mutter von dreizehn Kindern Leonie van den Dyck in Onkerzele, Belgien. Im Dezember 1933 sahen auch dort viel Menschen mehr als eine Stunde lang das Sonnenwunder, wie 1917 in Fatima. 1940 bakam Leonie die Wundmale des gekreuzigten Heilands und machte verschiedene Prophezeihungen über Kriege und Kirchenverfolgungen:

"Die erste Katastrophe kommt von den Menschen selber... Dann kommen die Roten... Wo die Horden hinkommen, verliert das Leben seinen Wert. Nur noch Barbarei, Terror und Elend - Chaos. Das Geld wird so wertlos werden wie Papier, das auf den Straßen umherfliegt. Die Schutterhaufen der vom Krieg zerstörten Weltstädte werden bestehen bleiben als Zeichen von Gottes Gerechtigkeit. Flutmassen werden weite Landstriche überschwemmen und viele Menschen töten. Eine tödlich ansteckende Krankheit wird immer wieder ausbrechen. Erst nachdem ganze Völker vernichtet sind, kommt die Ruhe zurück."

Prinzessin Bilcante von Savoyen

"Es kommen große Drangsale. Gott wird die Professoren der Theologie wegen ihres unnahbaren Stolzes beschämen... Ich sehe ein Land mit verbogenen Kreuzen und deren stolze Staatsmänner, die Christus vom Throne stürzen wollen. Sie werden die Schöpferkraft im Mutterschoße angreifen. Viele Leute werden in diesem Land das verbogene Kreuz auf Stirn und Brust tragen, selbst viele Christen, nichtahnend, daß es das Zeichen Satans ist.

Viele Priester schmachten als Verbrecher in den Gefängnissen... Wehe Italien! Es wird Krieg mit Ungläubigen beginnen, wenn England mit großer Flotte ins Mittelmeer läuft. Ich sehe dann später: gelbe und rote Krieger gegen Europa aufbrechen und dieses wird in einem gelben Dunst liegen, in dem das Vieh auf der Weide stirbt. Nationen werden in Flammen aufgehen, Hungersnot die Übriggebliebenen vernichten, so daß Europa zu groß sein wird

Hilarion (17. Jahrhundert)

Er lebte als Mönch gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Czenstochau, Polen.

"... Später wird im Norden ein großer Komet aufsteigen, eben der, welcher sich schon im Jahre 1680 gezeigt hat, und dieser Komet wird großes Unglück mit sich bringen. Im Nordosten werden die Völker in großen Haufen ausziehen und bis an das mittägliche Meer viele Reiche überschwemmen. Sie werden aufwärts des Stromes wandern, welcher sich mit sechs Armen in den Pontus Euxinus ergießt (Donau), sowie niederwärts des Stromes von Rom, der sich in das mittägliche Meer wendet. Unweit des Ausflusses in einer weiten Ebene wird unter Anführung des Nachkommen des großen Adlers von der Felseninsel eine gewaltige Schlacht geliefert. Die wilden Horden werden besiegt und ziehen den Weg, den sie gekommen, zurück, aber nur wenige werden die Wüsten ihrer Heimat erreichen.

Ehe der Komet erscheinen wird, werden noch viele Völker, das erleuchtete Volk ausgenommen, von Not und Elend heimgesucht werden. Das große Reich im Meer, welches von einem Volke verschiedenen Stammes und Ursprunges bewohnt ist, wird durch Erdbeben, Sturm und Wasserflut verwüstet werden. Es wird in zwei Inseln geteilt werden und dabei zum großen Teile untergehen. Eben dieses Reich wird auch viel Unglück auf dem Meer erleiden und die weiten Besitzungen im Osten durch einen Tiger und einen Löwen verlieren.

Die Völker auf der Halbinsel Europas werden durch immerwährende Kriege zu leiden haben, bis der erwähnte heilige Mann kommt. Das Volk in Pannonien und Slawien wird einen großen Krieg erwecken, ein Nachbarvolk überwinden und ein selbständiges Reich begründen. Aber dann wird die Geißel Gottes kommen und das Volk schlagen: ein Löwe, der lange über das Reich herrscht. Dann werden die Völker des halben Mondes aus dem Stamme Agar viele Reiche überfallen, gegen Mitternacht ziehen und viele Greuel verüben. Drei Jahre werden sie zerstörend herrschen. Doch im dritten Jahre wird einer von den beiden unüberwindlichen Adlern, welche über das erleuchtete Volk zwischen dem Rheine und dem nordischen Meere herrschen, mit großer Heeresmacht dem Feinde entgegenziehen, in der Gegend des Meeres bei dem Ausflusse des Rheines ihn treffen und in einer furchtbaren Schlacht fast ganz vernichten...."

Katharina Leistnerin, die 'Geißenkäthe' (19. Jahrhundert)

Dieses umherziehende Bettelweib lebte im Schwarzwald und starb 1831 in Gutach. Sie war mit dem zweiten Gesicht begabt. Wie bei vielen anderen Prophezeihungen auch, ist bei der Zeitangabe, die hier gemacht wird, Vorsicht geboten.

"Dereinst wird ein eiserner Weg den Schwarzwald hinaufführen, auf dem feurige Wagen ohne Roß hin und her fahren. Es wird Wagen ohne Rösser geben, und ein großer silberner Vogel wird über die Berge fliegen, in dem ungefährdet Leute sitzen. Ein Krieg wird kommen, der die ganze Welt in Flammen setzt und der nicht eher endet, bis zu Köln Menschen im Blute waten. Dann wird das Geld wie Fetzen auf der Straße herumliegen und die Kinder werden sich um die Apfelbutzen raufen. Die allerschlimmste Zeit kommt, wenn die Frauen Schuhe tragen, unter denen man hindurchsehen kann.

Im Jahr 1940 wird ein neuer Krieg kommen, der Brand und Mord auch ins Gutachtal tragen wird. Dann wird der Bauer vom Pflug weglaufen, und die Herren, von denen Gott den Verstand genommen, erschlagen. Man soll auf die Berge flüchten, einen Laib Brot, eine Speckseite und einen Krug Kirschwasser mitnehmen, und wenn das alles aufgezehrt ist, ist auch der Krieg zu Ende. Deutschland wird aber dann größer denn je, - unter einem Bauernkaiser."

ein Seher aus Westfalen (19. Jahrhundert)

"Wenn die Zeit nahe sein wird, dann wissen die Menschen vor Hoffahrt nicht, wie sie sich kleiden sollen... Abends wird man sagen: Friede! Friede! und morgens steht der Feind schon vor der Tür. Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur Lappen, - hoher Schnee fällt. Die Schlüsselblumen blühen in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an die Knie... Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren, der Hafer aber nicht... Wenn die Brüdericher auf Krautweih (Mariä Himmelfahrt am 15. 8.) aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles voll Soldaten."

Die Prophezeihung des Elsischen Jungen

Ein einäugiger Bauer mit dem Namen Anton soll der Elsische Junge gewesen sein. Er lebte im 18. Jahrhundert im Dorf Elsen in der Nähe von Paderborn und hatte sich durch seine seherischen Fähigkeiten einen Namen gemacht.

"Wenn im Kloster Abdingshof Soldaten liegen, die lange Stangen tragen mit Fähnlein dran und diese aus dem Kloster abziehen; dann ist die Zeit nahe. Auf dem Bocke wird man Häuser von Neuhaus aus sehen können, und ein Dorf wird zwischen Paderborn und Elsen angelegt; dann ist die Zeit nahe. Wenn man im römischen Felde Häuser mit großen Fenstern sieht, wenn man einen breiten Weg durch das Feld bauen wird, der nicht fertig werden wird, bis die guten Zeiten kommen; dann wird es schwere Zeiten geben.

Wenn man am Bocke Gerste säet, dann ist's die höchste Zeit. Dann wird der Feind im Lande sein und alles umbringen und verwüsten. Sieben Stunden Weges wird man gehen müssen, um einen Bekannten zu finden. Die Stadt wird acht schwere Tage haben, wo der Feind drin liegen wird. Am letzten Tage wird er die Stadt plündern wollen, aber dann trage jeder sein Bestes von unten nach oben, denn der Feind wird nicht die Zeit haben, seine Schuhriemen loszubinden, so nahe wird der Helfer sein.

Vom Libori-Berg aus wird man die Stadt beschießen wollen; doch nur eine Kugel wird treffen und ein Haus auf dem Kampe in Brand stecken, das Feuer wird jedoch bald getilgt werden. Die Franzosen werden als Freunde kommen. Solche mit blanker Brust reiten zum Westertore herein und binden ihre Pferde an die Bäume des Domhofs. Zum Gierstore hinein werden Soldaten kommen in grauen Röcken mit hellblauen Aufschlägen. Sie werden aber nur hineinblicken und dann sogleich wieder zurückziehen. Am Bocke steht ein großes Heer mit doppelten Zeichen, das die Gewehre zu Haufen gestellt hat.

Der Feind wird fliehen nach Salzkotten zu und nach der Heide hin. An beiden Stellen wird eine große Schlacht geschlagen, daß man bis an die Knöchel im Blute waten wird. Die ihn aus der Stadt verfolgen, mögen sich hüten, über die Alme-Brücke zu gehen, denn keiner, der hinübergeht, wird lebend zurückkommen. Der siegreiche Fürst wird in dem Schlosse zu Neuhaus, das wieder instand gesetzt werden wird, seinen Einzug halten, begleitet von vielen Volk mit grünen Zweigen auf den Hüten. Auf der Johannis-Brücke vor Neuhaus wird ein solches Gedränge sein, daß ein Kind erdrückt wird.

Während dem wird in dem Rathause und vor demselben eine große Versammlung gehalten werden; man wird einen Mann vom Rathause herabgeschleppt bringen, und ihn vor demselben an einem Laternenpfahle aufhängen. Wenn das alles wird geschehen sein, dann wird eine gute Zeit sein im Lande. Das Kloster wird wiederhergestellt, und es wird besser sein, hier im Lande Schweinehirt zu sein, als dahinten im Preußenlande Edelmann."

Die Mainzer Prophetie (um 1670)

"Die Gestirne künden, es wird in Frankreich ein großer Herrscher kommen, der sein Land erst groß und dann klein machen wird... Das wird die Welt täuschen und Deutschlands Adel zum Nachäffer machen... Es wird ein großer Mann kommen, Deutschlands Fürsten gewinnen und sich geneigt machen, für ihn die alte Welt zu erobern. Adel und Geistlichkeit wird geknechtet werden. Um Polen und die Moskowiterey wird schwer gekämpft werden, aber der Nordstern der Freiheit aufgehen. Ruhe und Erschöpfung der Völker wird kommen...

Das kommende Saeculum wird einen neuen Krieg bringen. Die englische Armada wird am Streit teilnehmen. Zur Zeit der Kornblüte werden Deutschlands Feinde über dasselbe herfallen, aber in schweren Ringen wird Deutschland sich der Gegner erwehren... Und Mongoley und Polackenland wird großes Blutvergießen sehen. Der Türk wird Deutschlands Helfer sein und seine Pferde im Rhein bei Cöln tränken... Wunderbares wird kommen. Man wird wie die Vögel des Himmels in Lüften fliegen, mit Wagen ohne Pferde fahren...

Die Artillerie wird Kugeln schleudern, die wieder weiter schießen. Und das unlöschbare Feuer wird Städte und Orte zerstören... Auch Frauen werden im Streiten teilnehmen. Der Witwen und Waisen wird eine große Menge sein und wehe, wehe wird die Welt schreien. Denn groß wird Hunger und Elend sein... Und Jahre wird das Elend dauern. Und werden sterben nach der kabbalistischen Rechnung der Kreuzung des Sterns Ismael mit Joseph dreimal 5 555 555 Menschen, jung und alt..."

H. G. Wells

Er sagte das 20. Jahrhundert so klar und genau voraus, daß er bekannt wurde als "Der Mann der das Morgen erfand". Er sah Autobahnen, überfüllte Städte, Computer, Videokasettengeräte, mit denen Romane zum Leben erweckt wurden, Fernsehgeräte, die über Nachrichten berichteten, Panzer, die in Kriegen benutzt wurden, Militär, das Flugzeuge einsetzte und Bombardierung von Städten. 1911 prophezeihte er einen neuen Typ Waffen, eine Atomwaffe, die Atombombe. Er sah diese außer Kontrolle. Er sah die Bomben, gemacht aus Uran, wie sie Städte zerstören würden.

"Wenn sich die Menschheit nicht ändert, wird sie sich selbst zerstören. Ein apokalyptischer Krieg wird das Ende der Menschheit in allen Städten sein. Ein neues Bewußtsein wird aufkommen und eingeführt werden von einer visionären Elite, die die Kontrolle über die Kriegswaffen übernimmt und einen Weltstaat schafft. Sie kann die Völker besänftigen und in eine neue Welt führen. In der Mitte des 21. Jahrhunderts wird es eine friedliche Welt geben, die befreit ist von altem Haß und die geschmückt ist mit wissenschaftlichen Wundern."

"Schau was i hab' traamt!"

Ich schlaf und schlaf net aa

schau was i hab traamt jetzt na:

Weiber mit Köpf - schwarz wia a Raab

bis sie ziehn das schwarze Kopftuch ab.

Bauernburschen sehn wie Städtische aus,

stehn mit g'wichste Stiefel im Mist vorm Haus.

Und der Bürger narrisch aussehn tut,

mit buntem, rot oder weißem Hut.

Kleider tragen's scheckig affig und bunt

wenn auf eiserner Straß' da bellt der Hund.

Oben Silberfisch und Vögel flitzen

und drinnen lauter Leute sitzen.

Die schwarze Straß' sieht man von weitem,

wird aber nimmer fertig beizeiten.

Dann geht's schon los mit Krach und Graus,

mancher Soldat kommt dann nimmer nach Haus.

Das Geld so viel, nur noch Druckpapierflanken,

kein Wert mehr - in den deutschen Banken.

Dort im Dunkel des Waldes stiller Ruh'

hör ich dem Wind und dem Regen zu.

Vögel singen zwischen Tann' und Ficht',

seh fremde Bilder und der Herrgott spricht.

Häuser seh' ich viele wie Paläst',

zerstörte Wälder - ohne Laub mehr im Geäst.

Fremde Krieger - rauben, morden,

von Osten kommen rote Horden.

Winter und Sommer nicht mehr stimmt,

ein Zeichen, daß es bald so kimmt.

Der Glaube wird so wenig sein,

mit 'ner Geißel könnt' man ihn vertrei'm.

All das was heilig - wird verspott'

selbst Christen glauben nimmermehr an Gott.

Die Ober'n machen immer mehr Recht,

hilft nix, wird nur noch mehr schlecht.

Wenn d' Leut nix mehr tun wie fressen und saufen,

Bauern mit g'wichste Stiefel im Mist rum laufen,

Wagen fahren - ohne Deichsel und Roß,

auf schwarzere Straß' - bis hierher bloß.

Zweiradig' schneller wie Rösser und Hund,

das alles tun mir die Traumbilder kund.

In der Stadt - Häuser wie Bienenstöck hoch,

wie für Fürsten und Herr'n - d' Soldaten noch.

'Laß mich ackern', bitten städtische Leut',

der Bauer erschlagt ihn mit der Pflugreut'.

Versteck dich schnell mit drei Laib Brot,

wenn nachher kommt die Zeit der Not.

Wenn einer fällt, ein Brot verliert,

renn weiter, s' kommt, was kommen wird.

Bayern wird verheert und verzerrt,

Böhmen mit dem Besen auskehrt.

Padre Pio

1949: "Mein Sohn, mein Sohn, ich habe mich gesehnt nach dieser Stunde, in der ich dir wieder die große Liebe meines Herzens offenbare...Bete zu mir. Ermahne andere dasselbe zutun, denn die Zeit ist nahe, wo ich meine ungläubigen Menschen besuche, die die Zeit der Gnade verachteten. Verharre im Gebet, so daß deine Widersacher keine Gewalt über dich bekommen. Sag meinen Leuten, sie sollen vorbereitet sein alle Zeit, weil mein Gericht plötzlich über sie kommen wird, wenn sie es nicht erwarten -- und niemand wird mir entrinnen, ich werde sie alle finden! Ich werde die Gerechten schützen. Achte auf die Sonne und den Mond und die Sterne am Himmel. Wenn sie unruhig und ruhelos erscheinen und sich seltsam bewegen, weißt du, daß der Tag nicht mehr fern ist. Bleibt stark im Gebet und wachet bis der Engel der Zerstörung eure Türen passiert hat. Betet, daß diese Tage abgekürzt werden."

23. 1. 1950: "Bete! Kehre um! Große Dinge stehen auf dem Spiele! Bete! Menschen rennen in den Abgrund der Hölle mit großer Lust und Vergnügtheit, als wenn sie zu einem Maskenball gehen oder zu einem Hochzeitsfest des Teufels selbst! Unterstütze mich bei der Rettung der Seelen. Das Maß der Sünden ist voll! Der Tag der Rache, mit seinen erschreckenden Ereignissen ist nahe -- näher, als du dir vorstellst! Und die Welt wiegt sich in falscher Sicherheit! Das göttliche Gericht wird einschlagen wie ein Blitzschlag! Diese gottlosen und bösen Menschen werden zerstört werden ohne Gnade, gegen das die Bestrafung der Leute von Sodom und Gomorra nichts sein wird. Ja, ich sage dir, ihre Bosheit war beim Menschengeschlecht nie so groß wie heute!"

28. 1. 1950:
"Haltet eure Fenster geschlossen. Seht nicht hinaus. Brennt eine gesegnete Kerze an, sie wird für viele Tage reichen. Betet den Rosenkranz. Lest geistige Bücher. Macht geistige Kommunion und Taten der Liebe, welche uns erfreuen. Betet mit ausgestreckten Armen oder werft euch zu Boden, damit vielleicht viele Seelen gerettet werden. Geht nicht aus dem Haus. Versorgt euch mit ausreichend Essen. Die Kräfte der Natur werden im Gange sein und ein Feuerregen wird die Leute zittern lassen vor Angst. Habt Mut! Ich bin mitten unter euch."

7. 2. 1950:
"Gebt acht auf die Tiere in diesen Tagen. Ich bin der Schöpfer und Beschützer der Tiere als auch der Menschen. Ich werde euch vorher einige Zeichen geben, zu welcher Zeit ihr mehr Futter für sie unterbringen sollt. Ich werde das Eigentum der Auserwählten beschützen, inklusive die Tiere. Laß niemanden auf den Hof, wer rausgeht und die Tiere füttert, wird sterben! Bedeckt eure Fenster sorgfältig. Meine Auserwählten sollen meinen Zorn nicht sehen. Habt Vertrauen zu mir und ich werde euer Schutz sein.

Hurrikane des Feuers werden ausströmen aus den Wolken und sich über die ganze Erde verbreiten! Stürme, Unwetter, Blitze und Erdbeben werden die Erde bedecken für zwei Tage. Ein ununterbrochener Feuerregen wird niedergehen! Es wird beginnen während einer sehr kalten Nacht. All das ist der Beweis, daß Gott der Herr der Schöpfung ist. Die, die auf mich hoffen und meinen Worten glauben, haben nichts zu befürchten, weil ich sie nicht im Stich lassen werde, auch die nicht, die meine Botschaft verbreiten.

Damit ihr vorbereitet seid auf diese Heimsuchungen, werde ich euch die folgenden Zeichen und Anweisungen geben: Die Nacht wird sehr kalt sein. Der Wind wird heulen. Nach einiger Zeit wird man Blitze hören. Schließt alle Türen und Fenster. Sprecht mit niemandem außerhalb des Hauses. Kniet nieder vor einem Kreuz, bereut eure Sünden und bittet meine Mutter um Schutz. Seht nicht heraus während des Erdbebens, weil der Ärger Gottes heilig ist!

Diejenigen, die diesen Rat nicht beachten, werden augenblicklich getötet. Der Wind wird die Giftgase über die ganze Erde verteilen. Die, die leiden und unschuldig sterben, werden Märtyrer sein und sie werden mit mir in mein Himmelreich einziehen. Satan wird triumphieren! Aber in drei Nächten wird das Erdbeben und das Feuer aufhören. Am folgenden Tag wird die Sonne wieder scheinen, Engel werden vom Himmel herabsteigen und den Geist des Friedens über die Erde verbreiten. Ein Gefühl von unermeßlicher Dankbarkeit wird die ergreifen, die diese schreckliche Prüfung überlebten.

Ich habe auch Seelen aus anderen Ländern gewählt, die diese Offenbarung erhalten haben, wie Belgien, Schweiz, Spanien, so daß diese Länder auch vorbereitet sind. Betet den Rosenkranz, aber betet ihn gut, so daß eure Gebete den Himmel erreichen. Bald wird eine schreckliche Katastrophe über die ganze Erde kommen, wie sie niemals zuvor bezeugt worden ist, eine furchtbare Züchtigung wie nie zuvor!

Wie sorglos die Menschen sind wegen dieser Dinge! Diese werden so bald über sie kommen, gegen alle Erwartungen. Wie gleichgültig sie sind in Vorbereitung auf diese Ereignisse, durch die sie bald hindurch müssen! Das Gewicht von Gottes Waage hat die Erde erreicht! Der Zorn meines Vaters wird über der ganzen Welt ausgeschüttet werden. Ich warne die Welt wieder durch eure Mitwirkung, wie ich es bis jetzt schon so oft getan habe.

Diese Katastrophe wird über die Erde kommen wie ein Blitz! In diesem Moment wird das Licht der Morgensonne ersetzt werden durch schwarze Dunkelheit! Niemand soll das Haus verlassen oder aus dem Fenster sehen von diesem Moment an. Ich selbst werde kommen mitten in Blitz und Donner. Die Bösen sollen mein göttliches Herz erblicken. Es wird eine große Verwirrung sein, wegen dieser totalen Dunkelheit, die die ganze Erde umzieht und viele, viele werden sterben aus Furcht und Verzweiflung.

An diesem Tagen der Finsternis soll niemand das Haus verlassen oder aus dem Fenster sehen. Die Dunkelheit wird einen Tag dauern und eine Nacht, gefolgt von einem weiteren Tag und einer Nacht und noch einem Tag; aber in der folgenden Nacht werden die Sterne wieder scheinen und am nächsten Morgen wird die Sonne wieder aufgehen und es wird FRÜHLING sein!! An den Tagen der Dunkelheit sollen meine Auserwählten nicht schlafen. Sie sollen unaufhörlich beten und sollen nicht von mir enttäuscht sein. Ich werde meine Auserwählten sammeln. Die Hölle wird glauben, die ganze Erde zu besitzen, aber ich werde sie bändigen.

Wieder und wieder habe ich die Menschen gewarnt und oft gab ich ihnen günstige Gelegenheiten, zum richtigen Weg zurückzukehren; aber jetzt hat die Bosheit ihren Höhepunkt erreicht und die Strafe kann nicht länger zurückgehalten werden. Sagt allen, daß die Zeit gekommen ist, in der sich diese Dinge erfüllen werden."

Die Botschaft von Fatima

Während des 1. Weltkrieges am 13. Mai 1917, geschah in dem portugiesischen Dorf Aljustrel bei Fatima ein außergewöhnliches Ereignis, das bald weltberühmt wurde. Drei Kindern, Lucia Santos (10), Jacinta (7) und Francisco Marrto (9), erschien bei einem Baum eine strahlend helle und wunderschöne Frau. Nach kurzer Unterhaltung bat sie die Kinder am 13. jeden Monats wiederzukommen, bis zum Oktober.

Am 13. Juni kamen 50 Menschen mit zu dem Treffpunkt und hörten, daß Lucia mit jemanden zu sprechen schien, aber sie selbst sahen und hörten die Erscheinung nicht. Die Kinder erhielten an dem Tag folgende Mitteilung von der Gottesmutter, die Lucia später schriftlich niederlegte: "Ja, ich werde bald kommen, um Francisco und Jacinta zu holen; du jedoch mußt länger hier unten bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit die Menschen mich kennen und lieben lernen. Er will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen; wer sie übt, dem verspreche ich das Heil; diese Seelen werden von Gott bevorzugt werden wie Blumen, die ich vor seinen Thron bringe."

Am 13. Juli kamen mehrere Tausend Menschen zu dem Erscheinungsort an der Steineiche. Wieder konnte die Menge nichts wahrnehmen, als die Fragen von Lucia und deren Reaktionen. Die Muttergottes teilte den Kindern an diesem Tag das zweite Geheimnis mit, das aus drei Teilen bestand:

Das erste Geheimnis - die Höllenvision

"Als die Muttergottes die letzten Worte aussprach, von denen ich berichtet habe, öffnete sie die Hände, wie sie es schon in den beiden vergangenen Monaten getan hatte. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen, und wir sahen etwas wie ein großes Feuermeer, und in ihm versunken schwarze, verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige, glühende Kohlen aussahen.

Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geschleudert und fielen von allen Seiten herab wie Funken bei einer großen Feuersbrunst, gewichtlos und doch nicht schwebend; dabei stießen sie so entsetzliche Klagelaute, Schmerzens- und Verzweiflungsschreie aus, daß wir vor Grauen und Schmerzen zitterten. Die Teufel hatten die schreckliche und widerliche Gestalt unbekannter Tiere, waren jedoch durchsichtig wie glühende Kohle. Dieses Gesicht dauerte einen Augenblick; und wir müssen unserer gütigen himmlischen Mutter danken, daß sie uns vorher den Himmel versprochen hatte; ich glaube, sonst wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben."

Das zweite Geheimnis - Verehrung des Unbefleckten Herzens

"Gleichsam um ihre Hilfe zu erbitten, blickten wir zur Madonna auf; da sagte sie voll Güte und Traurigkeit: 'Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen. Wenn man das tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet und der Friede wird kommen. Der Krieg geht seinem Ende entgegen; aber wenn man nicht aufhört, den Herrn zu beleidigen, wird nicht lange Zeit vergehen, bis ein neuer, noch schlimmerer beginnt.

Wenn ihr eines Nachts ein unbekanntes Licht sehen werdet, so wisset, es ist das Zeichen von Gott, daß die Bestrafung der Welt für ihre vielen Verbrechen nahe ist: Krieg, Hungersnot. Um das zu verhindern will ich bitten, Rußland meinem Unbefleckten Herzen zu weihen und die Sühnekommunion am ersten Samstag des Monats einzuführen. Wenn man meine Bitten erfüllt, wird Rußland sich bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, so wird es seine Irrtümer in der Welt verbreiten, Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden... Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland, das sich bekehren wird, weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden. Portugal wird der wahre Glaube für immer erhalten bleiben.'"

Anfang der vierziger Jahre hat Lucia die Botschaft vom 13. Juli 1917 endgültig schriftlich festgehalten. Sie übergab aber das dritte Geheimnis in einem eigens versiegelten Briefumschlag an den Regionalbischof, mit der Weisung, es nicht vor 1960 zu veröffentlichen, getreu dem Willen der Muttergottes. "Dann versteht man es besser", sagte Lucia, "wenn die Obrigkeit es aber will, kann es schon jetzt gelesen werden." Das Dokument gelangte ungeöffnet in den Vatikan, wo es unter der Verantwortung des Pabstes und in der Obhut des Heiligen Officiums blieb.

Pabst Johannes XXIII. (1958-1963) und Pabst Paul VI. (1963-1978) kannten das Geheimnis, hielten es aber für besser, es nicht zu veröffentlichen. Bis heute ist das dritte Geheimnis von Fatima nicht veröffentlicht worden. Auch Pabst Johannes Paul II. hat dies bisher nicht getan. Als er 1980 in Fulda war, wurden ihm in einer Runde von Pilgergruppen auf dem Domplatz verschiedene Fragen gestellt. Auf die Frage: "Was ist mit dem dritten Geheimnis vin Fatima?" antwortete der Heilige Vater:

"Wegen des schweren Inhaltes, um die kommunistische Weltmacht nicht zu gewissen Handlungen zu animieren, zogen meine Vorgänger im Petrusamt eine diplomatische Auffassung vor. Außerdem sollte es ja jedem Christen genügen, wenn er folgendes weiß: Wenn zu lesen steht, daß Ozeane ganze Erdteile überschwemmen, daß Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Veröffentlichung dieses Geheimnisses sehnen. Viele wollen es nur aus Neugierde und Sensationslust wissen, vergessen aber, daß Wissen auch Verantwortung bedeutet. So bemühen sie sich nur, ihre Neugierde zu befriedigen. Das ist gefährlich, wenn man gleichzeitig nichts tun will gegen das Übel."
Dann griff der Pabst zum Rosenkranz und sagte: "Das ist die Arznei gegen dieses Übel. Betet, betet und fragt nicht weiter! Alles andere vertraut der Gottesmutter an!"

Die Enthüllung dieses Geheimnisses scheint auf eine diplomatische Indiskretion zurückzugehen, da nur ein enger katholischer Kreis davon in Kenntnis gesetzt worden war. Auf Wunsch von Pabst Johannes XXIII. sollte das Dokument den Großmächten in Washington, Moskau und London zugegangen sein, um sie zur Beendigung der Atomwaffenversuche zu bewegen. Bekanntlich bemühte sich dieser Pabst immer wieder sehr nachdrücklich um den Frieden, als Folge der schweren Mahnung im dritten Geheimnis von Fatima.

Am 15. Oktober 1963 veröffentlichte die Stuttgarter Zeitung 'Neues Europa' unter dem Titel 'Die Zukunft der Menschheit' den Text der geheimen Botschaft von Fatima. Die Echtheit dieses Dokuments wurde nie dementiert:

Das dritte Geheimnis

"Sorge dich nicht, liebes Kind, ich bin die Muttergottes, die zu dir spricht und dich bittet, die folgende Botschaft in meinen Namen der ganzen Welt zu verkünden. Du wirst dabei stark angefeindet werden. Doch sei stark im Glauben und du wirst alle Anfeindungen überstehen. Höre und merke es dir, was ich dir sage: Die Menschen müssen sich bessern. Sie müssen um die Vergebung der Sünden flehen, die sie begangen haben und weiterhin noch begehen werden. Du verlangst ein Wunderzeichen von mir, damit alle Welt meine Worte, die ich durch dich zur Menschheit spreche, versteht. Das Wunder hast du soeben gesehen. Es war das große Sonnenwunder! Alle haben es gesehen, Gläubige und Ungläubige, Bauern und Städter, Wissenschaftler und Zeitungsleute und Laien und Priester. Und nun verkünde in meinem Namen:

Über die ganze Menschheit wird eine große Züchtigung kommen, noch nicht heute und noch nicht morgen, aber in der Zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Was ich in La Salette bereits durch die Kinder Melanie und Maximin zum Ausdruck brachte, wiederhole ich heute dir gegenüber. Die Menschheit hat sich nicht so entwickelt, wie es Gott erwartete. Die Menschheit hat gefrevelt und das Geschenk, das ihr gegeben wurde, mit Füßen getreten.

Nirgends herrscht mehr Ordnung. Selbst in den höchsten Stellen regiert Satan und bestimmt den Gang der Dinge. Er wird es verstehen, sogar in die höchsten Spitzen der Kirche einzudringen. Es wird ihm gelingen, die Köpfe der Wissenschaftler zu verwirren, die Waffen zu erfinden, mit denen man die Hälfte der gesamten Menschheit in wenigen Minuten vernichten kann. Er wird die Mächtigen der Völker in seinen Bann schlagen und sie veranlassen, daß diese Waffen in Massen erzeugt werden. Wenn sich die Menschheit dagegen nicht wehrt, werde ich gezwungen sein, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen. Wenn die hohen Spitzen der Welt und der Kirche diesem Geschehen nicht in den Arm fallen, werde ich es tun und Gott, meinen Vater, bitten, das große Strafgericht über die Menschen kommen zu lassen.

Und siehe, Gott wird dann die Menschen strafen, noch härter und schwerer als er sie durch die Sintflut gestraft hat. Und die Großen und Mächtigen werden dabei ebenso zugrunde gehen wie die Kleinen und Schwachen. Aber auch für die Kirche kommt eine Zeit allerschwerster Prüfungen. Kardinäle werden gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe sein. Satan tritt mitten in ihre Reihen. Und auch in Rom wird es große Veränderungen geben. Was faul ist, fällt und was fällt, soll nicht gehalten werden. Die Kirche wird verdunkelt und die Welt gerät in Bestürzung.

Der große, große Krieg fällt in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Feuer und Rauch werden dann vom Himmel fallen und die Wasser der Ozeane werden verdampfen, und die Gischt wird gen Himmel zischen, und alles wird umstürzen, was aufrecht steht. Und Millionen und aber Millionen von Menschen werden von einer zur anderen Stunde ums Leben kommen, und die, welche dann noch leben, werden diejenigen beneiden, die tot sind. Und Drangsal wird sein, wohin man schaut und Elend auf der ganzen Erde und Untergang in allen Ländern.

Siehe, die Zeit kommt immer näher, und der Abgrund wird immer größer, und es gibt keine Rettung, und die Guten werden mit den Schlechten sterben und die Großen mit den Kleinen und die Kirchenfürsten mit ihren Gläubigen und die Herrscher der Welt mit ihren Völkern und überall wird der Tod regieren, Von irrenden Menschen zu seinem Triumph erhoben und von Knechten Satans, der dann der einzige Herrscher auf Erden ist. Es wird eine Zeit sein, die kein König und Kaiser und kein Kardinal und Bischof erwartet, und sie wird dennoch kommen nach dem Sinne meines Vaters, um zu strafen und zu rächen.

Später aber, wenn die, die alles überstehen, noch am Leben sind, wird man erneut wieder nach Gott und seiner Herrlichkeit rufen und Gott wieder dienen wie einst, als die Welt noch nicht so verdorben war. Ich rufe auf alle wahren Nachfolger meines Sohnes Jesus Christus, alle wahren Christen und die Apostel der letzten Zeiten! Die Zeit der Zeiten kommt und das Ende aller Enden, wenn die Menschheit sich nicht bekehrt und diese Bekehrung nicht von oben kommt, von den Regierenden der Welt und den Regierenden der Kirche. Doch wehe, wehe, wenn diese Bekehrung nicht kommt, und alles bleibt, wie es ist, ja alles noch viel schlimmer wird. Geh hin mein Kind, und verkünde das! Ich werde dir dabei helfend zur Seite stehen."

Die Botschaft von La Salette

In dem südfranzösischen Alpenort La Salette erschien am 19. September 1846 Maria, die Mutter Jesu, zwei Hirtenkindern: An den elfjährigen Maximin Giraud und die fünfzehnjährige Melanie Mathieu gab die Erscheinung eine Botschaft. Maria wandte sich an jedes Kind einzeln. Während sie zu Maximin sprach, konnte Melanie die Gottesmutter zwar sehen, aber nicht reden hören. Maximin ging es danach umgekehrt, während Melanie ihr Geheimnis erfuhr. Beide Geheimnisse wurden später von den Kindern niedergeschrieben und Pabst Pius IX. übergeben. Nur das Geheimnis von Melanie wurde später veröffentlicht.

In dem Geheimnis von Melanie beklagt Maria zuerst das liederliche Leben der Geistlichen, die Geldgier, den Ehrgeiz und die Respektlosigkeit gegenüber den göttlichen Geheimnissen, dann heißt es weiter:
..."Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird. Für eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs gedenken, weil das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich töten, man wird sich morden bis in die Häuser hinein.

Auf den ersten Hieb seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnung der Menschen und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird niedergebrannt und Marseille verschlungen werden. Mehrere große Städte werden niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben, alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, ihre Bußübungen und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen.

Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten, seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zu Grunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. dann wird Friede, die Versöhnung Gottes mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark, demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes leben werden.

Dieser Friede unter den Menschen wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden sie vergessen lassen, daß die Sünden der Menschen die Ursachen aller Strafen sind, die über die Erde kommen. Ein Vorläufer des Antichrist wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und die Verehrung Gottes vernichten wollen, damit man ihn wie einen Gott ansehe.

Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden. Es wird Kriege geben bis zum letzten Kriege, der dann von den 10 Königen des Antichrist geführt wird, welche Könige von einem gleichen Vorhaben beseelt sind und die einzigen sind, welche die Welt regieren werden. Bevor dieses eintritt, wird es eine Art falschen Friedens auf der Welt geben. Man denkt an nichts anderes, als an Belustigungen. Die Bösen geben sich allen Arten von Sünden hin. Aber die Kinder der heiligen Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachahmer, werden in der Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des heiligen Geistes wachsen. Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Fülle des Alters gelangen.

Die Natur lechzt nach Rache wegen der Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die durch Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll. Zittert, du Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind. Zahlreich Klöster sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus (Teufel der Unkeuschheit) und der Seinen.

So wird es um die Zeit sein, wenn der Antichrist geboren wird von einer jüdischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau, die mit der Schlange, dem Meister der Unzucht im Bunde stehen wird. Sein Vater ist Bischof. Bei seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne haben; mit einem Worte, dieser ist ein fleischgewordener Teufel. Er wird in ein schreckliches Geschrei ausbrechen, er wird Wunder wirken, er wird sich nur von der Unzucht nähren. Er wird Brüder haben, die zwar nicht so wie er fleischgewordene Teufel, wohl aber Kinder des Bösen sind. Mit zwölf Jahren werden sie sich schon durch glänzende Siege, die sie davontragen, auszeichnen. Bald wird ein jeder von ihnen an der Spitze einer Armee sein, unterstützt von Legionen der Hölle.

Die Jahreszeiten werden sich verändern. Die Erde wird nur schlechte Früchte hervorbringen, die Sterne werden ihre regelmäßigen Bahnen verlassen. Der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben. Das Wasser und das Feuer werden der Erde furchtbare Erdbeben und krampfhafte Bewegungen mitteilen, welche Berge und Städte versinken lassen. Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichrist werden.

Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge auf der Erde und in den Lüften wirken und die Menschen werden immer schlechter werden. Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen von gutem Willen sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, alle Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben. ..."

Die Erscheinungen von Garabandal

Von 1961 bis 1965 erschien unsere gesegnete Jungfrau Maria zahlreiche Male den vier Mädchen Maria Loly Mazon (12), Conchita Gonzalez (12), Jacinta Gonzalez (12), und Maria Cruz Gonzalez (11) in dem kleinen Dorf Garabandal in Spanien. Manchmal hielt sie das Kleinkind Jesus, manchmal wurde sie von Engeln begleitet, einschließlich St. Michael.

Als die Mädchen in Extase waren, wurden ihre Körper weder durch Schwerkraft noch durch materielle Dinge bewegt. Sie hatten auch keine Ahnung, was mit ihnen passierte. Zum Beispiel konnten sie sich einander mit der größten Leichtigkeit hochheben. Andererseits war es zwei erwachsenen Männern gerade so möglich, ein einzelnes Kind zu bewegen, wenn es in Extase war. Während dieser Extase waren die Visionäre unempfindlich gegen Schmerz, Nadelstiche und Feuer. Tests wurden gemacht, wie hartes Zustechen, brachten aber keine Reaktion.

Als sie auf ihre Knien mit ungeheurer Wucht zu Boden krachten, zeigten sie nicht das kleinste Zeichen von Schmerz. Ein absolut verläßlicher Augenzeuge war tief beeindruckt von einem Ereignis, als Maria Loly fiel und ihr Kopf auf die Ecke einer Treppenstufe knallte. Die Treppe war aus Beton. Der Augenzeuge sagte, daß die Umstehenden furchtbar schrien, aber das Kind blieb ruhig auf dem Boden sitzen, lächelte und plauderte fröhlich mit der Jungfrau. Als die Extase vorbei war, wurde sie gefragt, ob sie den Schlag gefühlt hat. Doch sie wußte von nichts.

Die gesegnete Jungfrau gab den vier Kindern viele Geheimnisse über die entscheidenten zukünftigen Ereignisse in der Welt mit ihren Zeitangaben. Doch den Kindern war es nicht erlaubt, Zeitangaben zu nennen. Folgende Bemerkungen hat Conchita gemacht.

Die Warnung: "Die Jungfrau sagte mir etwas darüber am 1. Januar 1965 oben im Pinienhain. Ich kann nicht sagen, was es ist, weil sie mir sagte, daß ich es nicht sagen soll. Was ich sagen kann, ist, daß es für jeden sichtbar ist, es wird ein direktes Werk Gottes sein und wird vor dem Wunder erscheinen. Ich weiß nicht, ob Menschen sterben werden, deswegen. Sie könnten nur sterben durch den Schock, den sie bekommen, wenn sie es sehen."
Die Mutter von Conchita soll ausgesagt haben, daß die Warnung mit dem Ausbrechen einer Revolution in Spanien zusammenfallen werde, wie ihr ihre Tochter gesagt habe.

Das Wunder: "Die heilige Jungfrau sagte mir etwas über das Wunder. Sie verbot mir, bis vor acht Tagen, bevor das Ereignis eintritt, das Datum zu verraten. Was mir erlaubt wurde zu sagen ist, daß wenn ein Ereignis der Kirche mit einem Fest eines Heiligen übereinstimmt, dann wird dieses Wunder sein. Dieser Heilige ist ein Märtyrer des heiligen Abendmahl."

Es wird an einem Donnerstagabend um halb neun Uhr (Ortszeit) sein und für jeden zu sehen sein im Dorf und den umliegenden Bergen. Anwesende Kranke werden geheilt und Ungläubige werden glauben. Es wird das größte Wunder sein, das Jesus jemals in der Welt bewirkt hat. Es wird nicht den geringsten Zweifel geben, daß es von Gott kommt. Im Pinienhain wird ein Zeichen dieses Wunders für immer bleiben. Es ist möglich, dieses Wunder im Fernsehen zu sehen. Man kann es fotografieren, aber nicht anzufassen. "Ein anderes Mal sagte sie über das große Wunder: "Es wird 15 Minuten dauern." Am 10. August 1971 sagte sie während eines Gespräches mit einer Gruppe Amerikaner folgendes: "Es wird am 8. oder zwischen dem 8. und 16. März, April oder Mai passieren. Es wird nicht im Februar oder Juni sein. Acht Tage vor dem Wunder wird Conchita es bekanntgeben.

Die Strafe: "Die Strafe hängt davon ab, ob die Menschheit die Botschaft und das Wunder der heiligen Jungfrau beachtet oder nicht. Ich habe die Strafe gesehen. Was ich euch versichern kann, ist, daß es schlimmer ist, als wenn wir in Feuer eingeschlossen sind, schlimmer wie Feuer über uns und Feuer unter uns. Ich weiß nicht wieviel Zeit nach dem Wunder vergeht, bevor es Gott sendet."

Im Januar 1965 erhielt Conchita auch folgende Mahnung: " ...für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes gegründet werden, und die Menschheit wird ihm wieder dienen wie in den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen... Welches Unglück, wenn sich die Menschen nicht bekehren werden, alles bleiben sollte, wie es heute ist oder wenn die Menschheit noch mehr Schuld auf sich laden würde

Die Erscheinungen von Medjugorje

Die Botschaft einer bevorstehenden Katastrophe, die in Garabandal (Spanien) verkündet wurde, wiederholte sich eine Dekade später in Jugoslawien. Im Juni 1981 erschien sechs jungen Leuten aus dem Bergdorf Medjugorje, Maria. Das geschah nahe des Gipfels von Mount Podbrdo, einem kleinen Berg in Mitteljugoslawien. In einer Reihe von Erscheinungen, die immer noch andauern, überbrachte Maria Botschaften von Glauben, Gebet, Fasten, Bekehrung und Frieden. In diesen Erscheinungen sagte Maria, daß sie kommt, um die Menschheit zu ihrem Sohn zurückzubringen und warnte, daß Satan besonders aktiv sei in diesen Zeiten. Es sei nötig, oft zu beten, um seine Aktivitäten abzuwehren.

In ihren Erscheinungen sagte Maria, sie bittet jeden von uns, die aktive und zerstörerische Rolle zu sehen, die Satan in der modernen Welt spielt. Um die Dringlichkeit ihrer Bitte zu betonen, wird sie jedem der jungen Leute mit den zehn Geheimnissen, die Ereignisse, die passieren werden, genau beschreiben. Diese Ereignisse passieren, falls sich die Menschheit nicht ändert. Zu dieser Zeit 1997, haben zwei der Visionäre ihre zehn Geheimnisse erhalten. Die verbleibenden Visionäre haben neun Geheimnisse erhalten. Sie hat auch gesagt, daß wenn die Erscheinungen in Medjugorje aufhören, werden alle anderen Marienerscheinungen aufhören. Wenn das passiert, werden sich die Ereignisse, die in den Geheimnissen beschrieben sind, erfüllen.

Die zehn Geheimnisse von Medjugorje zeigen sich als eine Fortsetzung der Geheimnisse von Fatima und haben ähnlichen Charakter wie die aus Garabandal. Ein Bericht, den der Bischof von Mostar dem Pabst sendete, sagt folgendes aus: "Laut Mirjana, vertraute ihr die Madonna das zehnte und letzte Geheimnis während der Erscheinung vom 25. Dezember 1982 an und sie machte Datumsangaben, an denen sich die verschiedenen Geheimnisse ereignen. Die gesegnete Jungfrau erzählte Mirjana viele Aspekte der Zukunft, viel mehr als sie anderen sagte. Aus diesem Grund berichte ich nun, was Mirjana mir bei einem Gespräch am 5. November 1983 sagte. Ich werde die wesentlichen Dinge zusammenfassen, ohne irgendwelche wörtlichen Zitate.

Bevor die sichtbaren Zeichen der Menschheit gegeben werden, gibt es drei Warnungen für die Welt. Die Warnungen werden Warnungen auf der Erde sein. Mirjana wird Zeuge sein. Drei Tage vor einer dieser Warnungen wird sie einen Pfarrer ihrer Wahl zu rate ziehen. Mirjanas Bezeugung wird eine Bestätigung für die Erscheinungen und einen Anstoß für die Umwandlung der Welt sein. Nach diesen Warnungen wird das für alle sichtbare Zeichen an der Stelle der Erscheinungen in Medjugorje für die ganze Menschheit gegeben. Das Zeichen wird als eine Bezeugung für die Erscheinungen gegeben und für eine Umkehr zum Glauben."

Der Bischofsbrief sagt weiter aus: "Das neunte und zehnte Geheimnis sind ernste Sachen. Es gibt eine Bestrafung für die Sünden der Welt. Die Strafe ist unvermeidlich, weil wir nicht die Umwandlung der ganzen Welt erwarten können. Die Strafe kann gelindert werden durch Gebet und Buße. Nach der ersten Warnung werden die anderen folgen in kurzem Zeitabstand, daher haben die Menschen Zeit zur Bekehrung.

Diese Zeit ist eine Periode der Gnade und Bekehrung. Nach dem sichtbaren Zeichen werden die, die so weiterleben wie bisher, wenig Zeit zur Umkehr haben. Aus diesem Grund ruft die gesegnete Jungfrau auf zu dringender Bekehrung und Versöhnung. Die Einladung zu Gebet und Buße ist dazu bestimmt, das Böse und den Krieg abzuwehren und alle Seelen zu retten. Die Ereignisse, die die gesegnete Jungfrau prophezeit hat, sind uns vertraut. Bekehrt euch so schnell als möglich. Öffnet eure Herzen Gott. Das ist eine Botschaft für die ganze Menschheit."

Als Zugabe zu diesen Bemerkungen, sagte ein Pater Tomislaw folgendes: "Sie (die Mädchen) sagten : bei der Verwirklichung der Geheimnisse, wird das Leben in der Welt sich verändern. Danach werden die Menschen glauben wie in alten Zeiten. "

Eine frühere Klärung über den Inhalt der ersten Geheimnisse kam von einer Reihe von Interviews von Janice Connell mehrere Jahre nach Pater Tomislavs Bericht. In ihrem Interview mit Marijana fragte sie sie nach irgendwelchen Informationen über die Geheimnisse und Marijana teilte ihr folgendes mit: "Die ersten zwei Geheimnisse werden Warnungen an die Welt sein; Ereignisse, die vor dem sichtbaren Zeichen, das der Welt gegeben ist, passieren. Das wird in meiner Lebenszeit geschehen.

Zehn Tage bevor das erste Geheimnis und das zweite Geheimnis passieren, werde ich Pater Petar Ljubicic Bescheid sagen. Er wird beten und fasten für sieben Tage und dann wird er es der Welt verkünden."

Donoso Cortès (19. Jahrhundert)

Seine Zeitgenossen um 1850 kannten ihn als Politiker und Diplomaten. Erst in unserem Jahrhundert wurde man aufmerksam auf den Staatsphilosophen, dessen Betrachtungen sich mitunter bis zur eindeutigen Vorhersage verdichteten. Inzwischen ist er längst zu einem Seher gestemnpelt worden.

"Das neue Evangelium der Welt wird vielleicht in einem Zuchthaus geschrieben... Wenn die Welt von diesen künftigen 'Aposteln' ihr Evangelium erhalten wird, dann wird sie bekommen, was sie verdient. Diejenigen, die den Völkern den Glauben beibrachten, daß die Welt ein Paradies sein könne, machten es ihnen noch leichter glaublich, daß die Erde ein Paradies sein müsse, wo niemals Blut fließen wird..."

"Ich halte eine Revolution in Petersburg viel leichter möglich als in London..."
"Wenn die Revolution in Europa die stehenden Heere zerstört hat,
Wenn die sozialistischen Revolutionen den Patriotismus in Europa ausgetilgt haben,
Wenn im Osten die große Föderation der slawischen Völker sich vollzogen hat,
Wenn es im Westen nur noch zwei Armeen gibt, die der Geplünderten, und die der Plünderer - dann wird die Stunde Rußlands schlagen.

Dann wird Rußland, das Gewehr unterm Arm, ruhig in Europa auf- und abgehen können.
Dann wird die Welt dem größten Strafgericht anwohnen, das die Geschichte je zu verzeichnen hatte.
Dieses Strafgericht wird über England ergehen.
Seine Schiffe werden ihm gegen den Koloß, der mit der einen Hand Europa, und mit der anderen Hand Indien in seiner Gewalt hat, gar nicht helfen. Und dieses unermeßliche Reich der Briten wird in Stücke zersplittern und das Krachen seines Sturzes wird bis an die Pole widerhallen..."

"Die Welt geht mit großen Schritten der Errichtung eines Despotismus entgegen, wie ihn die Menschen gewaltiger und zerstörender noch nie erlebt haben... Die Wege sind bereitet für einen riesenhaften, kolossalen und universalen Tyrannen. Es gibt keine Widerstände mehr, weder auf moralischem, noch auf materiellem Gebiet. Auf materiellem Gebiet nicht, weil Dampfschiffe und Eisenbahnen die Grenzen, Elektrizität und Telegraphie die Entfernungen aufgehoben haben; und es gibt keine moralischen Widerstände mehr, weil die Welt uneins und alle Patriotismen erstorben sind..."

Mahngedicht

Ahnen - ahnen, warnen - mahnen,

sehen - flehen, schauen - Grauen!

Du wirst's erleben - sterbend eben.

Was mich trieb - zu diesem Schrieb,

soll sein von Nutz - der Kinder Schutz.

Wenn Frieden herrscht, 'Frieden wird g'schrien,

dann ist es erst- nimmer weit hin.

Sorg dich schon heut - tu's net vergessen,

für junge Leut' - um's Wasser und Essen.

Kerzen und Lichter - die ohne Strom,

Buch guter Dichter - und das von Rom.

Tief drunten im Keller - in felsiger Gruft,

geschützt gegen Blitze und giftige Luft.

Bleib' aweil, sieben Tag' oder mehr,

draußen geht der Tod umher.

Regen der Sterne - wie Laub von der Birk',

Tod aus der Ferne - auch Russe und Türk'.

Die Erde bebt, - hoch steigt das Meer,

wer dann noch lebt, der leidet sehr.

Auf Knien flehend, bittend und betend sind

vieltausend Männer - mitsamt Frau und Kind.

Gelber Staub tötet Mensch und Tier,

welkes Laub - gibt's kei' Rettung hier?

Die Erde reißt - der Wind bläßt auf,

die Wolke reist - nach Nord' hinauf.

Lang noch sterben - ach die Besten,

was übrig noch - der Länder Resten.

Schlechte Führer, von nah und von weiten,

Verführer, bringen mehr schlechte Zeiten.

Doch dann naht der Retter aus dem Osten,

verjagt Unart, - Heil dem verlor'nen Posten.

Scheucht fort die Lug und seine Brut,

er endet Betrug, - die Krone sein Hut.

Gott ist wieder Herr in unsren Breiten,

alsdann kommen wieder bess're Zeiten.

Tu nur, was du willst dir getan,

das sei's Gebot für jedermann.

Plane heute stets für morgen,

dann erlebst du's ohne Sorgen.

Somit endet auch dieses Gedicht,

doch nicht dem Menschen seine Geschicht.

ein Meister der Weisheit (1882)

aus dem Buch 'Der esoterische Buddhismus' von A. P. Sinnet

"Der Fortschritt im absolut Bösen, den nur ein Kataklysmus aufhalten kann, beginnt sich in jeder Kultur zu zeigen, wenn sie ihren Gipfel erreicht hat, wenn die Menschen der jeweiligen Rasse durch rein intellektuelle Untersuchungen und gewöhnliche wissenschaftliche Experimente die Herrschaft über besondere Kräfte der Natur erlangt haben. Diese Kräfte besitzt der Adept; aber bei ihm sind sie nicht unheilvoll, weil sie durch die Entwicklung höchster geistiger Qualitäten erworben wurden; aber in den Händen von Egoisten und Verdorbenen werden sie zum Instrument für die abscheulichsten Verbrechen.

Wenn eure Rasse, die fünfte Rasse auf Erden, den Höhepunkt ihrer physischen Intelligenz erreicht hat und ihre Zivilisation bis zum äußersten hochgezüchtet ist, dann wird sie - unfähig im Guten fortzuschreiten - bemerken, wie sie plötzlich stehenbleibt und überhaupt keine Fortschritte mehr macht. Auf die gleiche Weise sind Lemuren und Atlantiden in ihrem Fortschritt und in ihrer Kultur steckengeblieben. Das hängt von dem zyklischen Gesetz ab, das die Ereignisse lenkt; nicht hindernd wirkt dieses Gesetz auf den individuellen Willen, der Ursachen zeugen kann, die dann ihre eigenen Wirkungen hervorbringen.

Daher steht geschrieben, daß manchmal 'ein Weiser' genüge, um eine Stadt zu retten, und daß, wie ein Fluß an der Quelle durch ein Steinchen seinen Lauf ändern kann, so der gute Wille weniger das schreckliche Geschick, das sich über der Menschheit zusammenbraut, ein wenig mildern kann."

Visionen des Hepidamus

Hepidamus lebte um 1081 im Benediktinerkloster von St. Gallen. Bartolomäus schilderte in den Aufzeichnungen, die sich in der Stiftsbibliothek befinden, wie er Mitte des Jahres 1081 mit Hepidamus zusammentraf. Hepidamus entwickelte endzeitliche Kriegsvisionen bei diesen Gesprächen, die Bartolomäus überlieferte.

5. Sonntag nach Ostern 1081.
Frater Bartolomäus schreibt: "Ich war gestern nach den Vigilen mit dem Bruder Hepidamus zuammen und sprach mit ihm über die Ereignisse, welche in jüngster Zeit die ganze Christenheit in Schrecken und Aufruhr gebracht haben. Da sprach Hepidamus zu mir: 'Folge mir hinaus in den Klostergarten. Ich will dir merkwürdige Dinge mitteilen von dem, was ich gesehen und gehört habe!' Als wir die große eiserne Pforte geöffnet hatten und in den Garten hinausgetreten waren, der sich gegen die Höhen zum schwarzen Kreuz von Mitternacht gegen Mittag ausdehnt, sah ich vor mir im Zwielichte die Berge Welschlands sich erheben.

'Siehe!' sprach er zu mir, 'von Mitternacht gegen Mittag ist heute die Erde getrennt und die Menschen haben sich in zwei Heerlager gespalten gegen Süd und gegen Nord. Und der Norden zieht gegen den Süden als Feind, der
Sohn gegen den Vater, und das Unglück folgt ihm über die Berge wie die Nacht dem Tage. Aber es wird bald ein Tag anbrechen, da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht im Norden und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens.

Und der Schein der Sonne wird verbleichen vor jenem Lichte. Alsbald aber wird sich eine dunkle Wolke lagern zwischen jenem Licht und der Menschheit, die danach hinblickt. Ein furchtbares Gewitter wird sich aus dieser Wolke bilden. Es wird den dritten Teil der Menschen verzehren, die dann leben werden. Und der dritte Teil aller Saatfelder und Ernten wird zerstört werden. Auch der dritte Teil der Städte und Dörfer, und überall wird große Not und Jammer sein.'...

An anderer Stelle berichtet Bartolomäus: "'Ich sah', erzählte er mir,'in Germanien, wo jetzt die Wälder sich längs der Ufer der Ströme hinziehen, ein ungeheuer großes, fruchtbares, von unzähligen Menschen bewohntes Land. Als ich mit Bewunderung dorthin schaute, hörte ich plötzlich eine starke Stimme gleich dem Brausen des Sturmwindes an den Gipfeln der Berge, die zu mir sprach: 'Ich bin der Geist, der ausgeht von den sieben Leuchtern vor dem Throne dessen, der da ist, sein wird und war und der waltet über dem Menschengeschlechte seit Anfang der Dinge.

Öffne deine Augen und schaue! Höre auf das, was ich dir sagen werde! Siehe! Ich will meine Ferse auf den Erdboden setzen und ein Volk soll emporsprießen, wo jetzt der Wald die Fläche bedeckt und der Eber dem Speer des Unfreien erliegt und der Ur der Falle des jungen Jägers. Ich werde es groß machen unter allen Völkern der Erde. Die Sonne, die von Süden die Welt erleuchtet und erwärmt, will ich nach Norden versetzen, und aus den Gegenden des Schreckens und der Nacht soll ein Licht ausgehen, dergleichen man bisher nie gesehen. Aus Germaniens Gründen wird ein Strom hervorquellen, der die ganze Welt überflutet.

Wehe jenen, die sich erkühnen, dem Lauf dessen zu widerstehen, der seine Pflugschar über die Berge zieht und den Staub seiner Füße gegen Abend am Meere abschüttelt. Es wird unter den Stämmen Germaniens ein Volk
auferstehen und ein Haupt werden über alle seine Brüder. Langer Zwiespalt wird dem Glanze seiner Macht vorangehen. Der Herr wird gegen den Knecht und der Untergebene wider seinen Vorgesetzten sein Recht behaupten und verfechten.

Dann wird ein Mann auferstehen mitten aus dem Strudel der Parteiungen. Er wird, ohne dem Unrecht Stützpunkt zu sein, doch mit dem Rechte Recht sprechen wider das Recht, und vom Aufgange zum
Niedergange wird sein Name in aller Mund sein. Verdammt und gehaßt von den einen, wird er bewundert von den anderen werden. Zwar wird unsägliches Elend an seine Schritte geknüpft sein und sein Name leben in der Geschichte inmitten von Leichenhügeln und Tod.

Auch wird das nicht geschehen, was die Mehrzahl der Menschen glauben wird, was er erstrebe. Er wird vielmehr das Werkzeug des Geschickes sein, dazu bestimmt, die alte Welt in Trümmer zu schlagen und, wollend oder nicht wollend, das Volk, aus dem er hervorgegangen, zur Freiheit zu bringen. Wehe dem, der in jener furchtbaren, aber großen Zeit lebend, seinen Standpunkt versetzt und, geblendet durch das Gaukelspiel trügerischer Dämone, sich auf Abwege begibt, die ihm selbst, seinem Volke und Geschlechte verderbenbringend werden. Denn es werden in jenen Tagen des Zweifels und des Unglaubens falsche Propheten aufstehen und mit gleißender Stimme ihr Gift feilbieten und jene elendig zugrunde richten, die, leichtgläubig und von einseitigen Vorurteilen befangen, ihnen
Glauben schenken.

Wer Ohren hat, zu hören, der höre; wer Augen hat, zu sehen, der säume nicht, sie dem Lichte zu öffnen. Ein mächtiges Reich wird in jenen Tagen zugrunde gehen und ein mächtigeres an seine Stelle treten. Von Osten her
weht ein Sturm, und aus Westen heult der Wind: Wehe allem, das in den Bereich dieses furchtbaren Wirbels geraten wird. Tausendjährige Herrschersitze werden herabsinken aus ihrer Höhe, gleichwie der Wirbelwind das Strohdach der Hütte fortführt.

Zwischen dem Rhein und der Elbe und dem morgenwärts fließenden Strome Donau wird ein weites Leichenfeld sich ausdehnen, eine Landschaft der Raben und Geier. Und wenn dereinst wieder der Landmann seinen Samen ausstreuen wird und dieser emporkeimt, Ähren tragend und Früchte, dann wird jeder Halm in einem Menschenherzen stehen und jede Ähre in eines Menschen Brust ihre Wurzel haben.'

Als Hepidamus diese Schauung hatte, wagte er es, seinen Schutzgeist zu fragen, wann denn solche schrecklichen Tage hereinbrechen würden. 'Ich war bei all dem Schrecklichen, das ich vernahm, doch begierig zu wissen, wann es sich ereignen würde und ob die Menschheit bald oder vielleicht erst nach vielen Jahrhunderten für jene Tage reif sei. Als ich diese meine Ansicht meinem Schutzgeist äußerte, erwiderte er: Keinem Sterblichen wird es gegeben, das Jahr und den Tag zu erfahren, wann das in Erfüllung gehen soll, dessen Verlauf ihm offenbart wurden. Aber ich will dich die Zeichen lehren, die jenen Tagen voraufgehen werden und sie ankündigen wie die herüberkommende Schwalbe die Wiederkehr des Frühlings.'

Als der Genius dies sagte, verschwand plötzlich die weite Fernsicht, welche Bruder Hepidamus gehabt, und als er die Augen erhob gegen die Decke seiner Zelle, erblickte er diese nicht mehr, sondern sah den blauen,
sternbedeckten Himmel über sich. Der Geist sagte: 'Schau empor! Erkenne das Sternbild der himmlischen Krone dort mittagwärts von deinem Scheitelpunkte. In dieser Sternenkrone wird ein neues Juwel eingesetzt werden und ein Stern hellglänzend da erscheinen, wo du jetzt nur die unerforschte Bläue des Weltenraumes erblickst.

Wenn dieser Stern als weithin leuchtendes Feuerzeichen erscheinen wird, dann ist die Zeit nahe, wo jene Tage über die Menschheit kommen werden, von denen ich zu dir gesprochen habe. Dann sind die Tage vieler gezählt wie die Tage der Ernte, wenn der Schnitter die Sichel wetzt. Aber die Zeit, wann jenes Zeichen am Himmel erscheinen wird, vorher zu wissen, ist keinem Sterblichen gegeben...'"

"...Ein andermal sah Hepidamus sich im Geiste versetzt und erblickte einen unzähligen Schwarm von Gewappneten, welche über den Donaufluß setzten und unter tobendem Geschrei nach Norden zogen. Von der Elbe nahte sich ein anderer Gewalthaufen, wohl ausgerüstet und bewehrt. Inmitten eines großen Gebirgskessels trafen sich beide Heere. Ein furchtbarer Kampf entstand, und ein ungeheure Menge von Toten und Verwundeten fiel auf beiden Seiten. Die Elbe floß gleich einem Blutstrom durch die Gefilde, und ein unaufhörlich rollender Donner lag über der ganzen Gegend.

'Mein Blick verdunkelte sich, meine Sinne schwanden allmählich, und eine Stimme sprach zu mir, dem fast Ohnmächtigen: Du siehst jetzt nichts als Kämpfe, Blut, Schlachten und Tod, aber das Geschlecht der Menschen wird nach diesen Kämpfen herrlicher aufblühen als je zuvor. Allerdings werden sehr viele unter den zu jenen Zeiten Lebenden diese glücklichen Zeiten nicht mehr sehen. Sie werden untergehen unter der Brandfackel des Krieges, und Unkraut wird über ihren Gräbern wuchern. Aber alles dieses wird den Lauf der Welt nicht aufhalten. Mögen sich aber jene, die alsdann leben werden, wohl vorsehen.'"

prophetisch inspirierte Mitteilungen aus verschiedenen esoterischen Zentren

Aus P. P. Caval, Rom 27. 9. 1970

"Alle Menschen werden zittern, als befänden sie sich der Ewigkeit gegenüber, sie werden ihre Sünde bereuen und ein feierliches Glaubensbekenntnis ablegen. Ein großes Wunder wird sein die allgemeine Erschütterung zur Reinigung der Welt von aller Sündhaftigkeit... Gott wird in einer kalten, dunklen Winternacht mit dem grauenhaften Getöse eines wütenden Sturmes auf die sündige Erde kommen. Hagel von nie gesehenem Ausmaß und Feuerblitze werden, wo die Sünde, der Hochmut, die Unehrlichkeit und die wahnwitzige Frechheit der Menschen herrschen, alles verwüsten, in Brand stecken und in Asche legen.

Auch die Erde und die Bäume werden zittern, und alle werden glauben, das Ende der Welt sei da, aber es wird nicht das Ende sein, sondern der Anfang der göttlichen Gerechtigkeit... Beim gräßlichen Rollen des Donners müßt ihr Türen und Fenster so fest verschließen, daß von außen kein Licht eindringen kann, denn ihr dürft mit eurer Neugier den heiligen Zorn nicht entweihen, der die Erde reinigen wird für die Gerechten und die kleine Herde, die ihm treu geblieben ist... Wenn ihr dann die Stimmen lieber Personen hört, öffnet nicht, denn es sind nicht sie, sondern trügerische Dämonen, die in eure Häuser eindringen wollen. Habt Gott im Herzen und versammelt euch um das Kruzifix und stellt euch durch das Gebet unter den Schutzmantel der Muttergottes, seid gläubig und habt keine Angst!

Wenn ihr mutig kämpft, werdet ihr nicht zugrunde gehen. Meine mütterliche Liebe wird euch für alle Leiden jener schrecklichen Nacht belohnen, und der neue Morgen wird erstrahlen und die Schrecken der kurzen, furchtbaren Nacht besänftigen... Der Schrecken des großen, unerhörten Kataklysmus, so groß wie keiner je auf Erden gekommen ist, wird ein Zeichen für das Herannahen von Gottes Reich auf Erden sein. ...wachet und betet und erwartet mit Vertauen und im Zustand der Gnade das große Ereignis. Selig diejenigen, welche meinen Worten geglaubt und im Namen Gottes gelitten haben, ohne anderer Offenbarungen zu bedürfen."

Aus Piacenza, 1971

"Vor allem bitte ich euch, seid auf der Hut, gebt keine eiligen flüchtigen Urteile ab, begebt euch nicht mitten unter die Massen oder die Geschöpfe und vor allem nehmt nicht teil an den Verrücktheiten eurer Zeit. Darum bitte ich euch zu eurem Wohl , aber vor allem bitte ich alle die darum, die nicht stark genug sind und die sich in der Menge, in der wahren Menge verirren könnten. Enthaltet euch jeder Äußerung, nehmt teil, aber versucht, nicht zu urteilen und nicht zu verschlimmern, weder durch Worte noch durch Taten, was ringsum schon zittert und wankt.

Ich sage euch, ihr steht an diesem Rand, an diesem Abgrund, aber ihr seid noch nicht hineingestürzt. Aber ihr könnt auch nicht zurückkehren. Daher versucht, schnell einen festen Damm an diesen Rand zu bauen, der eure Erde rettet und retten wird, versucht den Damm mit allen Mitteln zu errichten, wie ich gesagt habe, mit eurer Hilfe, mit der Hilfe von allem und von allen, mit etwas, das ihr seht, das euch unnütz oder zu leicht erscheint, aber vielleicht gerade das kleine Körnchen sein kann, das die ganze Menge vor dem Sturz bewahrt.

Ich habe gesagt, daß ihr nicht zurückkehren könnt, denn zurückkehren hieße, auf Lagen zurückkommen, die die Geschöpfe schon längst vergessen und vor allem schon zerstört haben. Ihr könnt nicht rückwärts gehen, weil alles um euch vorwärts geht, wenn auch oft in negativer Weise oder in der Gestalt des Fortschritts, wenn nicht in der Gestalt des Lichtes."

Aus: Flügel des Denkens, April 1933

"Während sich die Geschichte dem dritten Jahrtausend nähert, sage ich euch: Umarmt euch wieder angesichts der Drohung des bevorstehenden geschichtlichen Augenblicks, auf daß euer Bund eine Schranke gegen das Böse bilde, das zu einem fürchterlichen Angriff ansetzt...
Liebt euch im Namen Christi, und eure Ordnungen werden vollkommen sein. Vor dem Beginn des neuen Jahrtausends werden alle menschlichen Werte einer großen Revision unterzogen werden, und der Glaube wird eine Bereicherung erfahren durch den Beitrag der Vernunft und der Wissenschaft... Die Menschheit strebt auf große politische und geistige Einheiten zu. Es wird keine neuen Religionen geben, sondern die jetzigen werden sich in weltweitem Glauben vereinen. Der Fortschritt besteht nicht in den Rivalitäten, die trennen, sondern in der verbindenden Liebe."

Circolo Petrignani, Rom 1952

"Denkt daran, daß das Weltgericht begonnen hat! Wißt, daß die Zukunft den Guten gehört. Eine unendliche Schar von Seelen wartet im Jenseits auf den Aufbruch der neuen Ära, um ihren Weg in die Ewigkeit fortzusetzen. An euch ist die Wahl, an der Zukunft teilzunehmen oder nicht. Die Materie ist verurteilt. Sagt euch die Kernspaltung, die ihr erfunden habt, nichts? Nur kleinlicher Utilitarismus? Die Kernspaltung wird das Gericht sein, mit dem ihr euch selbst richten werdet. Seht, daß nicht Gott es ist, der euch straft, sondern nur ihr euch selber.

Und ich sage euch, daß nicht einer von denen, die sich heute noch nicht besonnen haben, sich bei dem ungeheuren Kataklysmus retten wird, wie auch keiner von denen zugrunde gehen wird, die das Ewige Wort Jesu: Liebe, aus ihren Herzen haben entweichen lassen und es in die Tat umgesetzt haben. Euer Schicksal, das aus Verzweiflung, Haß und Verleugnung besteht, erfüllt sich heute in seinen letzten Konsequenzen. Ihr seid Atome im Universum, und die Atomkernspaltung ist die symbolische Vorwarnung. Ihr lauft Gefahr, euch in der Gewalt, die die Materie mit sich bringt, aufzulösen. Was wird von euch übrigbleiben, wenn ihr in der Materie verharrt?

Die Materie hat ihren Zyklus vollendet und wird euch keine weitere Möglichkeit zur Verwirklichung, sondern nur Zerstörung und Tod bringen. Seid ihr blind? Blickt euch um und traut nicht der scheinbaren Ruhe: Seht ihr nicht, daß alles zusammenbricht? Könnt ihr die Zeichen der Zeit nicht erkennen? Ihr seid erwachsen geworden, und Gott kann euch nicht dazu zwingen. So wird er euch nicht retten können, wenn ihr selbst es nicht wollt und zu ihm zurückkehrt. Seid daher wie verlorene Söhne.

Alles habt ihr, die ihr an die Materie glaubt, vergeudet, und jetzt haltet ihr nur Leere in eurer Hand. Ihr habt euch an Materie gehalten und sie ist zerfallen; ihr habt euch auf Materie gestützt, und sie stürzt unter euren Füßen zusammen, in den Abgrund selbst, der für euch Materialisten, die ihr nicht glaubt, das Nichts, das Unverstandene, das Kruzifix war und ist. Glaubt jetzt daran. Kehrt zum Vater zurück: Christus zeigt euch den Weg. Glaubt ihm jetzt im Namen eures eigenen Verstandes und verleugnet euch nicht mit eurem eigenen Verstand. Ein höheres Geschick erwartet euch: ein bewußtes, leuchtendes, das aus Liebe und Weisheit, aus Freude und Arbeit im Schoße Gottes besteht."

Cosenza, 28. 9. 1958

"Der Tag wird kommen, an dem sich die Menschen als Brüder fühlen werden; doch zuvor wird die Große Prüfung sein. Wenn das Wesen zutiefst verstanden haben wird, daß ihm nichts gehört und daß das, was es innehat, nur eine Leihgabe in der Zeit ist, dann wird es das Leben mit den Augen der Seele sehen, wird es mit den Sinnen der Seele lieben, wird es mit dem Bewußtsein der Seele handeln. Und wenn die Völker die Harmonie erreicht haben werden, wird auch die ganze Natur in ihrem irdischen Komplex dem Lauf des Gleichgewichtes des unermeßlichen Universums folgen. Doch zuerst wird die Große Prüfung sein. Glücklich diejenigen, die im Glauben die Waffe schmieden, um den Schmerz zu bekämpfen."

Aus: Flügel des Denkens, 1935

"Die Menschheit bewegt sich auf eine Erneuerung zu; so sagt die Welt. Sie läuft auf Punkte zu, die schon einmal waren, und ihre mehr oder weniger leuchtende Spur bleibt. Die Menschheit sieht nur einen begrenzten Horizont und vergißt, daß sie gegen Kräfte anrennt, die ihre Urteilskraft übersteigen, wenn sich diese nicht in Harmonie mit dem höchsten Gesetz befindet. Die Schatten, die in der Unermeßlichkeit immer dichter werden, haben sich verhundertfacht, weil die Welt mit Blindheit geschlagen ist.

Wie weit wird diese Masse noch kommen, die doch trotz allem aus einer harmonisch ewigen Bewegung entstanden ist? Das ist eine unentschiedene Frage. Sie wird auf verschiedene Arten beantwortet. Menschlich antwortet man: Sie geht einer höheren Entwicklung entgegen, auf eine strahlende Bestätigung zu... Denen, die Glauben haben, sage ich: Verliert euren Lebensfunken nicht, nehmt ihn mit in die drückenden Städte, damit er euch stets an die Wahrheit erinnere, daß das Menschliche in jeder Handlung lebt. Den Glauben haben, heißt nicht die Dogmen vermehren oder ein neues Credo aussprechen, sondern es bedeutet, der Handlung jedes einzelnen Gliedes und damit der ganzen Menschheit Leben einzuflößen...

...O Menschheit, wenn du willst, kannst du dich vom Schmerz loslösen und verhindern, daß neuer Schmerz auf dich zukommt. Versuche aufs neue den zu hören, der seit ewigen Zeiten in der Welt ist. Kein Kreuz mit Nägeln, sondern ein Sonnenkreuz wird in dir leuchten und deine Wege erhellen; ein Sonnenkreuz, das der Welt bevorstehende Ereignisse ankündigen wird. Der Ewige kommt zu Hilfe. Ihr braucht nur seinen Ruf, sein Mahnwort und seine Liebe zu verstehen."

Circolo Petrignani, Rom

"Diese tragischen Ereignisse sind keine Strafen, sondern Folgen eurer Fehler. Ihr sprecht von einer göttlichen Gerechtigkeit, die nicht mehr aufzuhalten ist! Und so vergleicht ihr die Gerechtigkeit des Vaters mit einer Kraft, die voranschreitet und hereinbricht wie eine Überschwemmung, wie eine Feuersbrunst! Eure Denkweise ist wirklich kurzsichtig und erbärmlich! Und doch seht ihr auch auf der Erde Beispiele für Vaterliebe und Mutterliebe, die über der Ruchlosigkeit eines ungearteten Kindes weinen und sich verzehren, um es zu retten. Diese Väter und Mütter schreien nicht: 'Das ist mir jetzt zuviel! Jetzt fallen wir über dieses entartete Kind her und zermalmen es.' Vielmehr weinen sie und sagen: 'Wegen seiner Ungezogenheit ist es in einen solchen Zustand geraten, so daß es, wenn wir ihm nicht zu Hilfe eilen, sich umbringen, verrückt werden wird.'

So reden die Eltern in ihrer nie versiegten Liebe zu ihrem Kind! Weshalb also wagt ihr es, gewisse Ausdrucksformen unerbittlicher Rache, die ihr Eltern auf der Erde nicht zutraut, Gott zuzutrauen? Seid achtsam! Seid achtsam! Was geschieht oder geschehen wird an tragischen Ereignissen, ist immer unmittelbare Folge der menschlichen Fehler. Ja, der Schmerz ist manchmal quälend, doch nennt ihn nicht Strafe, nennt ihn Ergebnis von Fehlern über Fehler, Wirkung - wenn auch immer von der göttliche Gnade gemilderte - einer Ursache oder vieler Ursachen, die von menschlicher Verantwortungslosigkeit und von törichtem Stolz in die Tat umgesetzt worden sind.

So wie wenn ein dummer Bauherr Stein auf Stein häuft, ohne Form oder Handwerkskunst, um sich ein Haus zu erbauen, das beim ersten Stoß über ihm zusammenbricht, und der dann, verwundet und zugrunde gerichtet, demjenigen Beleidigungen ins Gesicht schleudert, der ihm zugeschaut und weise Ratschläge gegeben hatte, die er nicht anhören wollte. Ach gerade das geschieht jetzt der armen Menschheit! 'Aber diese Erdbeben und Überschwemmungen, die auch viele Unschuldige treffen', sagt ihr, 'Herr und allmächtiger Gott! Die sind nicht von unseren Fehlern hervorgerufen?' Ich antworte euch: 'Dies ist ein anderes Geheimnis! Auch die Erde hat ihre Umwälzungen und sucht sich gleichsam eine Harmonie, geschlagen, wie sie ist, und entstellt durch eure Kriege und schrecklichen Atomwaffenangriffe gegen den Gürtel ihrer Atmosphäre; der Pegel ihrer Ozeane, das geheimnisvolle Zurechtrücken ihrer mütterlichen Eingeweide.'"

Warnung von Wissenschaftlern an die Menschheit

Etwa 1700 der führenden Wissenschaftler der Welt, einschließlich die meisten Nobelpreisträger der Wissenschaften gaben diesen Appell im November 1992 heraus. Die Warnung wurde geschrieben und eingeführt vom Vorsitzenden der Union of Concerned Scientists (UCS) - Henry Kendall.

Die Menschheit und die Natur sind auf Kollisionskurs. Die menschlichen Aktivitäten fügen der Umwelt üble und meist nicht wieder gutzumachende Schäden zu. Wenn das nicht gebremst wird, werden viele unserer gegenwärtigen Praktiken zur schwerwiegenden Gefahr für die Zukunft werden. Der Lebensraum könnte so verändert werden, daß es unmöglich sein wird, das Leben so wie wir es kennen, aufrechtzuerhalten. Fundamentale Veränderungen sind dringend, wenn wir die Kollision unseres gegenwärtigen Kurses vermeiden wollen.

Die Umwelt

Die Umwelt erleidet kritische Belastungen:

Die Athmosphäre
Ozonverminderung in der Stratosphäre bedroht uns mit erhöhter ultravioletter Strahlung auf der Erdoberfläche. Diese Strahlung kann viele Lebensformen schädigen oder vernichten. Luftverschmutzung am Boden sowie Säureniederschläge verursachen Krankheiten an Menschen und weitverbreitete Schäden an Wäldern und Feldfrüchten.

Wasserresourcen
Achtlose Ausbeutung von Grundwasservorräten gefährden die Nahrungsmittelproduktion und andere wichtige Systeme. Großer Bedarf nach den Oberflächengewässern der Erde hat schwerwiegende Wasserknappheit in etwa 80 Ländern verursacht, in denen 40% der Weltbevölkerung lebt. Verschmutzung von Flüssen, Seen und Grundwasser begrenzen die Vorräte weiter.

Ozeane
Der totale Seefischfang ist jetzt auf oder über der voraussichtlich höchstmöglichen Ausbeute angelangt. Manche Fischereien zeigen schon die Zeichen des Kollapses. Flüsse tragen große Mengen abgetragener Erde in die Seen, sowie städtische und landwirtschaftliche Abfälle und Industrieabfälle; einige davon sind giftig.

Erdboden
Verluste der Bodenfruchtbarkeit, welche ausgedehnte Landaufgabe verursacht, sind ein weitreichendes Nebenprodukt der gegenwärtigen Praktiken im landwirtschaftlichen Ackerbau. Seit 1945 sind 11% der Anbaufläche der Erde (eine Fläche größer als Indien und China zusammen) verschwunden und die Nahrungsmittelproduktion in vielen Tielen der Welt ist vermindert.

Wälder
Sowohl tropische Regenwälder als auch andere Wälder in tropischen und gemäßigten Klimazonen werden schnell zerstört. Manche Waldtypen werden in wenigen Jahren verschwinden und die meisten der tropischen Regenwälder werden vor dem Ende des nächsten Jahrhunderts verschwinden. Mit ihnen werden eine große Zahl von Pflanzen- und Tierspezies verschwinden.

Lebende Spezies
Der unwiderrufliche Verlust von Arten, der um 2100 ein Drittel aller heute lebenden Arten erreichen könnte ist besonders schwerwiegend. Wir verlieren das Potential, das uns medizinischen und anderen Nutzen liefert. Wir verlieren die genetische Vielfalt der Lebensformen, die die Robustheit der biologischen Systeme in der Welt ausmachen. Wir verlieren die wunderbare Schönheit der Erde selbst.

Viele dieser Schäden sind bleibende Schäden oder für Jahrhunderte nicht wieder gut zu machen. Andere Prozesse erscheinen als zusätzliche Bedrohung. Zunehmender Gasausstoß in die Athmosphäre, von Menschenhand gemacht, einschließlich Kohlendioxid (CO2), das aus fossilen Brennstoffen freigesetzt wurde, könnte das globale Klima ändern. Voraussagen über die globale Erwärmung sind immer noch unsicher -- mit Wirkungen, die von erträglich bis sehr schwer eingestuft werden -- doch die potentiellen Risiken sind sehr groß.

Unsere massive Einmischung in die von einander abhängigen Lebenssysteme der Erde -- gekoppelt mit umweltbedingten Schäden durch Abholzung, Artenverlust und Klimaveränderung -- könnte der Auslöser weitverbreiteter negativer Effekte sein, einschließlich unberechenbarer Zusammenbrüche biologischer Systeme, deren Wechselwirkungen wir nur unvollständig verstehen.

Die Ungewißheit über das Ausmaß dieser Auswirkungen kann nicht unsere Selbstgefälligkeit oder unser Zögern entschuldigen im Angesicht der Bedrohungen.

Bevölkerung

Die Erde ist begrenzt. Ihre Fähigkeit Verschmutzungen und schädliche Abflüsse aufzusaugen ist begrenzt. Ihre Fähigkeit Nahrung und Energie zu liefern ist begrenzt. Ihre Fähigkeit eine wachsende Zahl von Menschen zu versorgen ist begrenzt. Und wir nähern uns schnell dieser Grenze. Die gegenwärtigen Wirtschaftspraktiken, die der Umwelt schaden, sowohl in entwickelten als auch in unterentwickelten Nationen, können nicht fortgesetzt werden ohne das Risiko, daß globale Lebenssysteme dauerhaft zerstört werden.

Die Not ,die aus ungezügeltem Bevölkerungswachstum resultiert, richtet Schaden an der Natur an, so daß jegliche Bemühungen, eine sichere Zukunft zu erreichen, sinnlos werden können. Wenn wir die Zerstörung unserer Umwelt aufhalten wollen, müssen wir die Grenzen dieses Wachstums akzeptieren. Eine Schätzung der Weltbank besagt, daß sich die Weltbevölkerung nicht unter 12,4 Milliarden Menschen stabilisieren wird, während die Vereinten Nationen schlußfolgern, daß die Zahl von 14 Milliarden erreicht werden könnte, fast eine Verdreifachung der heutigen 5,4 Milliarden. Doch gerade jetzt in diesem Moment lebt einer von fünf Menschen in absoluter Armut, ohne genug zu essen, und einer von zehn leidet an großer Unterernährung.

Nicht mehr als eine oder nur ein paar Dekaden verbleiben, um die Bedrohungen abzuwenden, mit denen wir jetzt konfrontiert werden und die die Aussichten für die Menschheit stark vermindern.

Warnung


Wir die Unterzeichner, Mitglieder der World's Scientific Community, warnen hiermit die ganze Menschheit vor dem, was vor uns liegt. Eine große Verantwortung für die Erde und das Leben auf ihr ist erforderlich, wenn großes menschliches Elend vermieden werden soll und unser globales Haus auf diesem Planeten nicht unwiederbringlich zerstört wird.

Was wir tun müssen

Fünf miteinander verbundene Bereiche müssen gleichzeitig erfüllt werden:

1. Wir müssen die Aktivitäten, die der Umwelt Schaden verursachen, unter Kontrolle bringen und die Unversehrtheit der Lebenssysteme auf der Erde, von denen wir abhängig sind, wiederherstellen und schützen. Wir müssen zum Beispiel weg von fossilen Brennstoffen und hin zu unerschöpflichen günstigeren Energiequellen. Wir müssen die Treibhausemmisionen einstellen, sowie die Verschmutzung von Luft und Wasser. Vorrang muß der Entwicklung von Energiequellen gegeben werden, die sich mit den Bedürfnissen der dritten Welt deckt -- die sich in kleinen Maßstäben relativ leicht realisieren lassen. Wir müssen die Abholzung stoppen, sowie die Schädigung und den Verlust von Ackerland. Wir müssen den Verlust von Pflanzen- und Tierarten stoppen.

2. Wir müssen die Recourcen, die für das menschliche Wohlergehen wichtig sind, effektiver managen. Wir müssen der effizienten Nutzung von Energie, Wasser und anderen Resourcen, einschließlich Erhaltung und Wiederverwertung, höchste Priorität einräumen.

3. Wir müssen die Bevölkerungszahl stabilisieren. Das wird nur möglich sein, wenn alle Nationen erkennen, daß verbesserte soziale und ökonomische Bedingungen nötig sind, und die Annahme von effektiver, freiwilliger Familienplanung.

4. Wir müssen die Armut reduzieren und schließlich beseitigen.

5. Wir müssen sexuelle Gleichheit garantieren und sicherstellen, daß die eigenen Fruchtbarkeitsentscheidungen von Frauen kontrolliert werden.

Die entwickelten Länder sind die größten Verschmutzer in der Welt heute. Sie müssen ihren Überverbrauch stark reduzieren, wenn wir die Not der Recourcen und der globalen Umweltverschmutzung einschränken wollen. Die entwickelten Länder haben die Verpflichtung, den Entwicklungsländern zu helfen und diese zu unterstützen, weil nur sie die finanziellen Mittel und die technischen Möglichkeiten für diese Aufgaben haben.

Stellvertretend für diese Erkenntnis ist nicht Uneigennützigkeit, sondern Selbstinteresse: ob industrialisiert oder nicht, wir alle haben nur ein Rettungsboot. Keine Nation kann entfliehen, wenn globale biologische Systeme zerstört sind. Keine Nation kann sich retten vor den Konflikten, die wegen den immer knapper werdenden Recourcen entstehen. Wirtschaftliche und umweltbedingte Instabilitäten werden der Grund sein für massenhafte Völkerwanderungen mit unkalkulierbaren Konsequenzen für entwickelte Länder wie für Entwicklungsländer.

Die Entwicklungsländer müssen erkennen, daß Umweltzerstörung eine der ernstesten Bedrohungen sind. Die größte Gefahr ist, in eine Spirale zu gelangen, die aus Armut, Unruhen, wirtschaftlichem und umweltbedingtem Zusammenbruch besteht.

Erfolgreich wird für dieses globale Bestreben eine starke Verminderung von Gewalt und Krieg sein. Große Recourcen werden heute verschwendet für die Vorbereitung und Führung von Krieg -- ein Betrag von über einer Trillion Dollar jährlich -- der dringend gebraucht werden würde für die neuen Aufgaben und verteilt werden sollte für die neuen Herausforderungen.

Eine neue Moral ist erforderlich -- ein neuer Standpunkt für unsere Verantwortung für die Sorge für uns selbst und für die Erde. Wir müssen erkennen, daß die Erde eine begrenzte Kapazität hat, um uns zu versorgen. Wir müssen ihre Zerbrechlichkeit erkennen. Wir dürfen nicht länger erlauben, daß sie verwüstet wird. Diese Moral muß uns zu einer großen Bewegung antreiben, um uneinsichtige und widerwillige Staatsführer, Regierungen und selbst Menschen zu den nötigen Änderungen zu bewegen.

Die Wissenschaftler, die diese Warnung ausgeben, hoffen daß diese Botschaft die Menschen überall erreichen. Wir brauchen Hilfe von vielen.

Wir brauchen die Hilfe der Weltgemeinschaft der Wissenschaftler;

Wir brauchen die Hilfe der Geschäftsleute und Industrieführer in der Welt;

Wir brauchen die Hilfe der Religionsführer in der Welt; und

Wir brauchen die Hilfe der Menschen auf der Welt.

Über 1500 Mitglieder nationaler, regionaler und internationaler Wissenschaftsakademien haben diese Warnung unterzeichnet. 69 Nationen aus allen Teilen der Erde sind vertreten, einschließlich zwölf der bevölkerungsreichsten Länder und der neunzehn größten Wirtschaftsmächte. Die ganze Liste beinhaltet einen Großteil der Nobelpreisträger der Wissenschaften. Auszeichnungen und institutionelle Aufnahmen sind nur zum Zweck der Identifizierung aufgelistet. Der Nobelpreis für Medizin ist für Physiologie oder Medizin.

Dannion Brinkley

Dannion Brinkley wurde 1975 während eines Gewitters beim Telefonieren von einem Blitz getroffen, welcher in die Telefonleitung einschlug. Mehrere Tausend Volt gingen dabei durch seinen Kopf und Körper. Er sah seinen Körper, wie er später berichtete, leblos am Boden liegen, als seine damalige Freundin ihn fand und der Notdienst eintraf. Er sah Auras um jeden der dort Anwesenden, außer seinem eigenen Körper; für ihn ein Hinweis, daß er wirklich tot war. Als die Ärzte seinen Tod verkündeten, wie er berichtete, fand er sich selbst, oder besser, seinen Geist, durch einen dunklen Tunnel schweben, in Richtung eines Engels. Dieser Engel führte ihn in eine Kristallstadt. Er trat in eine 'Kathedrale des Wissens' ein, wo ihm 13 Visionen gezeigt wurden, die in Boxen enthalten waren, wie er sie nannte. Brinkley erlangte etwa eine halbe Stunde nach seinem Tod im Leichenhaus das Bewußtsein wieder. Die Boxen eins, zwei und drei zeigen die Stimmung in Amerika nach dem Krieg in Vietnam und Südostasien. Darauf soll nicht weiter eingegangen werden. Einige der angegebenen Jahreszahlen sind wohl falsch, wie das oft bei Prophezeihungen ist.

Box 4 und 5 - Streit und Haß im Heiligen Land

"Die Boxen vier und fünf zeigten Szenen aus dem mittleren Osten. Sie zeigten, daß dieses Gebiet des ewigen Streits einen springenden Punkt erreichten. Religion sollte eine große Rolle bei diesen Problemen spielen, wie die Wirtschaft. Ein ständiger Bedarf an Auslandsgeld nährte viel von dem Haß und dem Ärger, die ich sah in diesen Boxen. In der ersten dieser Boxen sah ich zwei Vereinbarungen, die geschlossen wurden. In der ersten dieser Vereinbarungen pflichteten Israelis und Araber irgend etwas bei, doch was das war, konnte ich nicht erkennen. Bei der zweiten Vereinbarung sah ich mehr Details. Menschen schüttelten die Hände und es wurde viel geredet über ein neues Land.

Dann sah ich Bilder: der Jordan-Fluß, eine israelische Siedlung, die sich bis Jordanien ausbreitete und eine Karte, auf der das Land Jordanien die Farbe wechselte. Als ich sah, wie dieses Puzzle-Bild sich entfaltete, hörte ich ein Wesen telepatisch zu mir sprechen. Es sagte mir, daß das Land Jordanien nicht mehr existieren würde. Ich hörte nicht den Namen des neuen Landes.

Diese Übereinkunft war nicht mehr als eine Frechheit der Israelis, um eine Polizeitruppe zu schaffen, die sich aus Israelis und Arabern zusammensetzt. Das war eine rauhe Polizeitruppe, grausam und unnachgiebig. Ich sah sie blau-silberne Uniformen tragen. Sie hatten die Menschen in dieser Region fest im Griff. So hart war ihr Vorgehen, daß große Führer anderer Länder Israel sehr kritisierten, deswegen. Viele Mitarbeiter auf beiden Seiten hatten ein Auge auf ihre eigenen Leute und berichteten über die Aktivitäten dieser Polizeitruppe. Sie hielten jeden für verdächtig, weswgen das Vertrauen in diesen Gesellschaften verschwand.

Ich sah, wie Israel vom Rest der Welt isoliert wurde. Als die Dinge sich verschlimmerten, waren da Bilder, die zeigten, wie Israel sich vorbereitete auf Krieg gegen andere Länder, einschließlich Rußland und einem Chinesisch-Arabischen Konsortium. Jerusalem war so etwas wie das Auge dieses Konfliktes, doch ich weiß nicht genau wie. Diese Visionen zeigten, daß Israel eine geistige Höhle war. Ich hatte den Eindruck, daß das Land eine starke Regierung hatte, aber eine schwache Moral. Bild für Bild zeigte Israelis, die mit Haß gegen Palästinenser und andere Araber reagierten, und ich hatte das Gefühl, das dieses Volk als Nation Gott vergessen hat und jetzt getrieben wurde von Rassenhaß.

Die fünfte Box zeigte, wie Öl als Waffe benutzt wurde, um die internationale Wirtschaft zu kontrollieren. Ich sah Bilder von Mekka und von den Bewohnern Saudi-Arabiens. Während diese Bilder auf mich einströmten, sagte mir eine telepatische Stimme, daß die Ölproduktion abgeschnitten wird, um Amerika's Wirtschaft zu zerstören und die Weltwirtschaft auszubeuten. Der Ölpreis steigt und steigt, sagte die Stimme, und Saudi-Arabien schloß eine Allianz mit Syrien und China. Ich konnte Araber und Menschen aus dem Osten sehen, wie sie Hände schüttelten und Geschäfte machten. Als diese Bilder kamen, konnte ich fühlen, daß die Saudi's den asiatischen Ländern wie Nordkorea, Geld gaben, in der Hoffnung, die Wirtschaft der asiatischen Region zu destabilisieren.

Ich war verwundert darüber, wo diese Allianz begann, und ich konnte ein großes Bild sehen, das Syrer und Chinesen zeigte, wie sie Papiere unterzeichneten und sich die Hände schüttelten. Das fand in einem Gebäude statt, das in Syrien war. Das Datum, das zu mir kam, war 1992. Ein anderes Datum kam - 1993 - und mit ihm Bilder von syrischen und chinesischen Wissenschaftlern, die in Laboren Geschosse entwickelten, die chemische und biologische Waffen freigaben. Nuklearwaffen wurden zu Dingen der Vergangenheit. Diese Länder versuchten neue Waffen der Zerstörung zu entwickeln."

Box 6 - Vision nuklearer Zerstörung

"Box Nummer sechs war schrecklich. Ich wurde in die Box gezogen und fand mich in einer kalten Waldgegend an einem Fluß. In der Nähe des Flusses war ein massiver quadratischer Zementbau. Ich hatte Angst und wußte nicht warum. Plötzlich zitterte die Erde und die Spitze dieses Baues explodierte. Ich wußte, daß es eine nukleare Explosion war und fühlte, daß Hunderte Menschen um mich herum starben, als es stattfand. Das Jahr 1986 wurde mir telepatisch gegeben, sowie das Wort 'Wermut'.

Es dauerte keine Dekade später, bis ich fähig war, diese Bilder mit einem Ereignis zu verbinden, welches die Nuklearexplosion in Tschernobyl bei Kiew in der Sowjetunion war. Es gab noch eine andere Verbindung zwischen der Vision in der Box und dem Nukleardisaster in der UDSSR. Das Wort Tschernobyl bedeutet im Russischen 'Wermut'.

Ein zweiter Nuklearunfall erschien in der Box, und zwar wurde eine nördlichen See so schwer verunreinigt, daß keine Schiffe mehr darauf fahren konnten. Das Wasser war blaß rot und war bedeckt mit toten oder sterbenden Fischen. Rund um das Wasser waren Bergspitzen und Täler, so daß ich annahm, es seien Fjorde wie in Norwegen. Ich kann nicht sagen wo es war, doch ich wußte, daß die Welt erschrak über das, was dort passierte, weil sich Strahlung von diesem Unfall überall ausbreitete und die ganze Menschheit beeinflußte. Das Datum dieses Bildes war 1995. Die Vision hörte noch nicht auf.

Menschen starben und wurden entstellt von dieser Nuklearkatastrophe. In einer Serie, die wie Fernsehbilder aussahen, sah ich Krebsopfer und mutierte Babys in Rußland, Norwegen, Schweden und Finnland, nicht Hunderte oder Tausende, sondern Zehntausende riesiger Kolonnen Mißgebildeter, die sich durch Generationen zogen. Die freigegebenen Gifte dieses Unfalls, wurden durch Wasser, das für immer verdorben war, in die ganze Welt getragen. Das Wesen erklärte, daß Menschen eine schreckliche Macht geschaffen hatten, die sie nicht unter Kontrolle halten können. Durch Zulassen dieser Macht außerhalb ihrer Kontrolle hätten die Sowjets ihr eigenes Land zerstört und möglicherweise die ganze Welt.

Die Box zeigte mir die Angst in den Herzen der Menschen. Diese Angst resultierte von diesen Nuklearunfällen. Als sich die Bilder dieser Angst entfalteten, verstand ich irgendwie, daß Umweltschutz als neue Weltreligion auftauchte. Die Menschen würden mehr als jemals zuvor Rücksicht nehmen auf eine saubere Umwelt als Schlüssel zum Seelenheil. Politische Parteien würden gegründet werden als Vertreter für einen sauberen Planeten. Ab Tschernobyl und diesem zweiten Unfall konnte ich sehen, daß die Sowjetunion verblühte und starb, während die Sowjetmenschen das Vertrauen in ihre Regierung verloren und die Regierung verlor ihre Macht über die Menschen.

Die Wirtschaft spielte eine große Rolle in diesen Visionen. Ich sah Leute Koffer von Geld in Läden tragen und herauskommen mit kleinen Taschen gefüllt mit wenig Waren. Menschen mit Militäruniformen wanderten in Straßen der Sowjetstädte herum und bettelten um Essen, einige verhungerten offensichtlich. Leute hamsterten Kartoffeln und Äpfel. Menschenmassen randalierten, um Lastwagen, die mit Lebensmitteln gefüllt waren, zu plündern.

Das Wort 'Georgia' erschien in kyrillischer Schrift, und ich konnte eine Mafia sehen, die sich in Moskau ausbreitete und ich vermute, daß sie aus dem Land Georgien in der Sowjetunion kommt. Diese Mafia war eine wachsende Macht in Konkurrenz mit der Sowjetregierung. In Szene für Szene sah ich Mafiamitglieder frei operieren in einer Stadt, von der ich glaube, daß es Moskau war. Ich fühlte keine Freude, als ich die Sowjetunion zusammenbrechen sah. Obgleich der Sowjet-Kommunismus vor meinen Augen starb, sagte mir das Wesen aus Licht, es sei ein vorsichtiger Augenblick anstatt eines glorreichen. 'Achte auf die Sowjetunion,' sagte er. 'Wie die russischen Menschen gehen, so geht die Welt. Was in Rußland passiert, ist die Basis für alles, was sich in der Wirtschaft der freien Welt ereignen wird.'"

Box 7 - die unweltbedingte Religion

"Box sieben enthielt mächtige Bilder von Umweltzerstörung. Ich konnte Gebiete auf der Welt sehen mit radioaktiver Verstrahlung. Telepatisch konnte ich Stimmen hören, die die Umwelt gründlich reinigen wollten. Diese Stimmen kamen zuerst aus Rußland, doch dann veränderten sich die Akzente und ich kann sagen, daß sie von Südamerika ausgingen, wahrscheinlich aus Uruguay oder Paraguay. Ich sah den Sprecher aus Rußland, wie er mit Eifer redete über die Notwendigkeit, die Umwelt zu heilen. Die Menschen scharten sich schnell um ihn und er wurde bald so mächtig, daß er zu einem der Führer der Vereinten Nationen gewählt wurde. Ich sah diesen Russen auf einem weißen Pferd reiten und ich wußte, daß er vor dem Jahre 2000 emporsteigen würde."


Box 8 und 9 - China bekämpft Rußland

"In den Boxen acht und neun waren Visionen von China's wachsenden Zorn gegen die Sowjetunion. Als diese Visionen 1975 stattfanden, wußte ich nicht, daß die Sowjetunion zusammenbrechen würde. Jetzt denke ich, die Spannung, die ich sah, war das Ergebnis des Todes des Sowjet-Kommunismus, welcher die Chinesen als Führer der Kommunistischen Welt hinterließen. Zu dieser Zeit waren die Visionen ein Rätsel für mich.

Ich sah Grenzstreitigkeiten und schwere Kämpfe zwischen sowjetischer und chinesischer Armee. Zuletzt versammelten die Chinesen ihre Armeen an der Grenze und stießen vor. Der Hauptkampf war über einer Eisenbahn, die die Chinesen in schweren Kampf nahmen. Sie stießen dann tief in die Sowjetunion vor, schnitten das Land in zwei Hälften und übernahmen die Ölfelder in Sibirien. Ich sah Schnee, Blut und Öl und wußte, daß es einen schweren Verlust von Leben gab."

Box 10 und 11 - Wirtschaftszusammenbrüche, Desert Storm (Wüstensturm)

"Die Boxen zehn und elf kamen in schneller Folge. Sie zeigten Szenen des wirtschaftlichen Zusammenbruches der Welt. Allgemein zeigten diese Visionen die Welt beim Jahrhundertwechsel in schrecklichen Unruhen, die aus einer neuen Weltordnung resultierten, welche in Wirklichkeit Feudalismus und Streit war. In einer der Visionen standen Menschen vor Banken Schlange, um ihr Geld abzuheben. In einer anderen waren die Banken von der Regierung geschlossen worden. Die Stimme, die diese Visionen begleitete, sagte mir, daß das in den 90ern beginnen werde und daß es der Anfang von Wirtschaftskrieg sein werde, der Amerika um das Jahr 2000 in die Pleite führen werde.

Die Box zeigte Bilder von umherfliegenden Dollarnoten, als die Leute Benzin tankten und dabei gequält aussahen. Ich weiß, daß das bedeutet, daß der Ölpreis immer schneller stieg, bis er außer Kontrolle war. Ich sah 13 neue Nationen in den späten 90ern in den Weltmarkt eintreten. Das waren Nationen mit Industriekapazitäten, die den USA Konkurrenz machten. Von unseren europäischen Märkten begann einer nach dem anderen ihre Geschäfte in diese Länder zu verlagern. Dadurch wurde durch diese Länder unsere Wirtschaft immer mehr abgebremst. All das führte zu einer stark geschwächten Wirtschaft.

Aber das Ende von Amerika als einer Weltmacht kam als Vision von zwei horrenden Erdbeben, bei denen Gebäude schwankten und einstürzten wie Bauklötze von Kindern. Ich wußte, daß diese Erdbeben irgendwann vor den Ende des Jahrhunderts passierten, doch ich kann nicht sagen, wo es war. Ich erinnere mich, einen riesigen Wasserstrom gesehen zu haben, vielleicht ein Fluß. Die Kosten des Wiederaufbaues dieser zerstörten Städte sollten die letzten Reserven unserer Regierung aufbrauchen, die jetzt so finanziell kaputt war, daß sie kaum fähig war, selbst zu überleben. Die Bilder dieser Box zeigten mir dann noch Amerikaner, die starben und die in Schlangen anstanden für Nahrungsmittel.

Am Ende von Box zehn kamen Blider der Kriegsführung in der Wüste, eine große Show militärischer Macht. Ich sah Armeen gegeneinander anrennen, wobei sich große Staubwolken von den Panzern, die die Wüsten durchkreuzten, auftürmten. Da war Geschützfeuer und Explosionen, die wie Blitze aussahen. Die Erde zitterte und dann war Ruhe. Wie ein Vogel flog ich über zerstörtes Armeematerial. Als ich die Box verließ, kam das Datum 1990 in meinen Kopf. Es war das Jahr des Desert Storm, des Wüstensturmes, wo die militärische Operation die irakische Armee zerquetschte.

Box 11 begann mit dem Besitz des Iran und Irak nuklearer und chemischer Waffen. In diesem Arsenal war auch ein U-Boot enthalten, das bestückt war mit nuklearen Missiles. Das Jahr, sagte die Stimme in der Vision, war 1993. Ich sah das U-Boot, das von Iranern geführt wurde, durch die Gewässer des mittleren Ostens fahren. Sie beteten so sehr zu Gott, in ihrer Sprache, daß ich das Gefühl hatte, daß es eine Art religöser Mission war. Die Missiles in der Wüste des mittleren Ostens waren mit chemischen Sprengköpfen ausgestattet. Ich weiß nicht wohin sie zielten doch ich weiß, daß weltweite Angst herrschte wegen der Vorhaben der arabischen Nationen.

In einer schrecklichen Vision über Terrorismus, der in Frankreich vor dem Jahre 2000 stattfand, spielte chemische Kriegsführung eine Rolle. Es beginnt, wenn die Franzosen ein Buch veröffentlichen, das die arabische Welt wütend macht. Ich kenne den Titel des Buches nicht, aber das Ergebnis dieser Publikation ist eine chemische Attacke von Arabern auf eine Stadt in Frankreich. Ein Gift wird in einen Wasserspeicher gebracht, und Tausende trinken und sterben, bevor dieses Gift unschädlich gemacht werden kann. In einer kurzen Vision sah ich, wie Ägypter in den Straßen randalierten, während mir eine Stimme sagte, daß um 1997 Ägypten als Demokratie zusammenbrechen würde und von religiösen Fanatikern übernommen werden würde.

Die letzten Visionen von Box 11 zeigten, wie moderne Städte unter der Last des Krieges zerbröckelten, ihre Einwohner bekämpften einander aus religiösen und rassistischen Gründen. Ich sah viele Städte weltweit, wo verzweifelte Bürger ihre eigenen Toten aßen. In solch einer Szene kochten Europäer in einer hügeligen Gegend in der Welt weinend Menschenfleisch. In schneller Folge sah ich, wie Menschen aller fünf Rassen ihre eigenen Kameraden aufaßen."

Box 12 - Technologie und Virus

"Die elfte Box war vorbei und ich war in der zwölften Box. Seine Visionen zeigten ein wichtiges Ereignis in der fernen Zukunft, die Dekade der 90er (zur Erinnerung, jetzt ist 1975), wenn viele der großen Veränderungen stattfinden. In dieser Box sah ich einen biologischen Ingenieur aus dem mittleren Osten, der einen Weg fand, die DNA zu ändern und ein biologisches Virus zu schaffen, das in Computerchipfabriken gebraucht wurde. Diese Entdeckung machte enorme Fortschritte in Wissenschaft und Technologie.

Japan, China und andere Länder des pazifischen Raumes erlebten Boomzeiten wegen dieser Entdeckung und wurden Mächte unglaublicher Größe. Solche Computerchips wurden praktisch in jeder Form von Technologie eingesetzt, wie z. B. in Autos und Flugzeugen, in Staubsaugern und Mixern.

Vor dem Jahrhundertwechsel war dieser Mann der Reichste in der Welt, so reich, daß er die Weltwirtschaft im Würgegriff hatte. Ruhig vertraute ihm die Welt; seit er Computerchips entwarf, war die Welt irgendwie von ihm abhängig. Allmählich erlag er seiner eigenen Macht. Er begann sich selbst als Gottheit zu sehen und verlangte größere Machtkontrolle in der Welt. Mit dieser besonderen Kontrolle begann er die Welt zu beherrschen.

Seine Methoden der Herrschaft waren eindeutig. Jedem in der Welt wurde per Gesetz befohlen, sich einen seiner Computerchips unter der Haut einfügen zu lassen. Dieser Chip enthielt die individuellen Informationen der jeweiligen Person. Wenn eine Regierungsbehörde irgend etwas wissen wollte, brauchte sie nur über deinen Chip zu scannen mit einem speziellen Gerät. Dabei konnte alles über dich aufgedeckt werden, wo du arbeitest und lebst, sowie deine medizinischen Daten und sogar die Art deiner Krankheiten, die du in Zukunft bekommen könntest.

Doch es gab noch eine schlimmere Seite dieses Chips. Die Lebenszeit einer Person konnte begrenzt werden durch Programmieren dieses Chips. Dabei löste sich der Chip auf und tötete denjenigen mit der Virussubstanz, aus der er gemacht war. Lebenszeiten wurden kontrolliert von der Regierung, um mit zunehmenden Alter die steigenden Kosten zu vermeiden. Es wurde auch benutzt mit der Absicht, Menschen zu eliminieren, die chronische Krankheiten hatten und am Tropf des medizinischen Systems hingen. Leute, die die Implantierung dieses Chips in ihren Körper ablehnten, waren Ausgestoßene. Sie bekamen keine Arbeit und staatliche Dienstleistungen wurden ihnen verweigert."

Die letzte Vision

"Zum Schluß kommt die dreizehnte Vision. Ich weiß nicht woher sie kam. Ich sah weder ein Lichtwesen in einer Box, noch irgend etwas anderes. Diese Vision war die wichtigste von allen, weil sie alles, was ich in den 12 Boxen gesehen hatte, zusammenfaßte. Ich konnte durch Telepatie hören, wie ein Wesen zu mir sagte: 'Wenn ihr so weiterlebt wie in den letzten 30 Jahren und so weitermacht wie bisher, wird all das gewiß über euch kommen. Wenn ihr euch ändert, könnt ihr den kommenden Krieg abwenden.' Szenen eines schrecklichen Weltkrieges begleiteten diese Botschaft.

Als die Vision erschien, sagte mir das Wesen, daß die Jahre 1994 bis 1996 entscheident dafür seien, ob dieser Weltkrieg ausbricht oder nicht. 'Wenn ihr diesem Dogma folgt, wird die Welt des Jahres 2004 nicht dieselbe sein wie ihr sie jetzt kennt,' sagte das Wesen. 'Aber es kann immer noch verändert werden und ihr könnt mithelfen, es zu verändern.'

Szenen aus dem 3. Weltkrieg kamen zum Leben. Ich war an Hundert Plätzen zugleich, von der Wüste bis in Wälder, und sah eine Welt, die mit Kampf und Chaos ausgefüllt war. Irgendwie war klar, daß dieser letzte Krieg, ein Armageddon wenn so ihr wollt, begründet war durch Angst. In einer der rätselhaftesten Visionen von allen sah ich eine Armee von Frauen in schwarzen Roben und Schleiern durch eine europäische Stadt marschieren. 'Die Angst, die diese Menschen fühlen, ist unnötig,' sagte das Wesen aus Licht. 'Doch die Angst ist so groß, daß Menschen alle Freiheiten im Namen der Sicherheit aufgeben.'

Ich sah auch noch Szenen, die nichts mit Krieg zutun hatten, aber Visionen von Naturkatastrophen waren. In Teilen der Welt, die einmal fruchtbar waren mit Weizen und Korn, sah ich heiße Wüsten und umgepflügte Felder, die von Bauern verlassen wurden. In anderen Teilen der Welt gab es wolkenbruchartige Regenstürme, die Erde ausschwemmten und Flüsse entstehen ließen aus dickem, dunklem Schlamm.

Menschen starben in dieser Vision. Sie bettelten für Essen in den Straßen, hielten Schalen und Becher und sogar ihre Hände hoch, in der Hoffnung, daß irgendwer ihnen irgendetwas zu Essen anbieten würde. In manchen der Bilder hatten sich Menschen aufgegeben oder waren zu schwach zum Betteln und lagen am Boden, um auf den Tod zu warten. Ich sah, wie Bürgerkriege in Mittel- und Südamerika ausbrachen, und das Aufkommen von sozialistischen Regierungen in all diesen Ländern vor dem Jahre 2000. Als diese Kriege stärker wurden, strömten Millionen von Flüchtlingen gegen die Grenze der USA, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nichts konnte diese Flüchtlinge stoppen. Sie wurden getrieben durch Angst vor dem Tod und weil sie kein Vertrauen mehr auf Gott hatten.

Ich sah, wie Millionen von Menschen aus El Salvador und Nikaragua nach Norden zogen, und mehrere Millionen den Rio Grande passierten und nach Texas kamen. Es waren so viele, daß wir die Grenze mit Truppen und Polizei besetzen mußten. Die Wirtschaft Mexikos war ruiniert worden durch diese Flüchtlinge und brach zusammen durch diese Belastung."

die Zukunftsvision eines alten Pfarrers (1965)

aus 'Nur die Vergangenheit hat Zukunft' von Wolfgang Bekh.

"Jahrhunderte dauerte es, bis die Mächte des Verderbens ihr Weltreich aufrichten konnten. Wenn aber Mächte der Finsternis, die sich 'Mächte des Lichtes' nennen, zur Verbrennung der Welt ansetzen, wird es nicht mehr Jahrhunderte, sondern nur noch Jahre dauern. Bis zuletzt versteht es die Dunkelheit, sich hinter dem Licht zu verstecken. Dieses Licht wird am hellsten leuchten, bevor alles Licht erlischt. Ganz zum Schluß, bevor die Tage so finster wie Nächte sind, werden die Nächte zu Tagen gemacht.

Die Welt wird ärmer an Dingen und reicher an Abfall. Die Berge ausgedienter Dinge wachsen... Die Müllberge, die in den letzten fünfzig Jahren produziert worden sind, wird keine kommende Zeit aufarbeiten können. Ich bedaure die Kinder, die in dieser Scheinwelt ohne natürliche Verbindung mit den reellen Dingen aufwachsen. Die Entwicklung bedroht den Mensch und seine Natur, sie eilt der Realität voraus. Was ist der Gewinn von Zeit im Vergleich mit in gesunden Wäldern atmen, in klaren Bächen und Flüssen zu waten und zu schwimmen? Barfuß laufen über eine grüne Wiese, über einen Feldweg? Der Klang einer Hirtenflöte - welch Jubel des Herzens, im Vergleich zu dem hirnzerschmetternden Lärm einer rauchgeschwängerten Disko!

Das Trällern der letzten Lärche wird mit Straßen- und Maschinenlärm übertönt, die Wirklichkeit wird hinter Illusionen versteckt. Kaum einer nimmt Notiz vom Sterben der Natur, keiner hat Zeit, von der Vergangenheit Abschied zu nehmen, ihr nachzutrauern... Es gibt Mächte, vor denen selbst Eisen zu Staub verfällt. Doch kein Rost, kein Wurm oder Fäulnis kann den Glauben eines Menschen zerfressen. Mit grellem, künstlichen Licht werden Nächte zu Tagen gemacht, mit lügnerischen Illusionen wird das Böse für Gutes angepriesen. Das Gebüsch, einst Heim für unzählige Tiere wird entwurzelt, Bäume werden mit Giftluft entästet, Blumen werden entblättert, zahme Tiere zu 'Hamburger' gemacht, modernes Fleisch aus Massentierhaltungen, mit Farben und Chemikalien als appetitlich gefälscht und serviert.

Der Wald schwindet mit der Natur, mit Tier und - Mensch. Der blutige Schädel des Embryos an der Pforte zum Leben ist der Tod, der sich aus dem Schoß schuldiger Kindesmörder drängt. Ein furchtbares Bild drängt sich in die Vision der Gegenwart: Ein Weib mit glänzendem Haar, mit weichen Wimpern, mit glatter Haut, weißen Zähnen und üppigem Leib... Sie verliert ihre gelockte Perücke und die künstlichen Wimpern. Ihre Schminke bröckelt ab, das Gebiß fällt zwischen zersprungenen Lippen aus ihrem Mund. Silicon, unter der Brusthaut implantiert, eitert heraus. Die Haut faltig und mit Ausschlag bedeckt. Die Stöckelschuhe brechen zusammen, die Gelenke mit schmerzender Gicht durchwachsen.

Die Raute der Fruchtbarkeit ist kein Sinnbild mehr. Der geöffnete Mutterschoß ist verfault - ein Totenschädel quillt heraus. Brüste, die ein Garten unfruchtbarer Lüste sind, verdorren wie Leder, ungeschützt in südlicher Sonne. Es schwellen die Leiber, brechen zu Geschwüren auf, beginnen aufzureißen, verkrusten, vertrocknen, zerfallen, unnütz, zu Staub. 'Schneller, höher, weiter!' lautet das Schlagwort. Aber dem Tod entgeht man dadurch nicht. Der Acker der Lebendigen wird mit dem Fleisch der Toten gedüngt. Die Glocke, die einst zum Gebet rief, zerspringt. Kein Pfarrer hält noch Messe für die wenigen Gläubigen. Zuerst wird die Raute (bayerische) verlacht und dann das Kreuz. Keiner versteht mehr den anderen. Es wird viele Gescheite geben und wenig Gute. Den vielen kleinen Untergängen wird der große folgen.

Sieben Menschen werden arbeiten müssen, damit einer genug hat. Dem Überfluß am Unnötigen wird ein Mangel am Nötigen gegenüberstehen. In Häusern, in denen einst Nahrungsmittel bis zur Decke aufgehäuft waren, werden die Leichen bis zur Decke aufgestapelt sein. Hochhäuser und Massensiedlungen werden leer stehen. Auf Bauwut folgt Bauzerstörung. Auf Lichterflut folgt Dunkelheit. Keine Lampe brennt mehr. Die Nächte sind wieder Nächte. Auf Lärm folgt Stille. Wolken ballen sich, Blitze zucken. Auf Krieg folgen Hunger und Krankheit. Wer fliehen kann, wird fliehen.

Doch die Entfernungen werden groß sein. Man wird wieder nach Fußstunden rechnen. Durch das, was kommt, müssen alle himdurch. Große Mächte mit ihren Sprach-Eselsbrücken werden alle Grenzen festlegen und befestigen. Es wird aber nichts nützen. Dann kommt das Neue. Heimat und Reich sind keine Gegensätze mehr. Die Sprachen werden wieder zu Ehren kommen. Vieles wird wiederkommen, was vergangen geglaubt war."

Jakob Lorber (19. Jahrhundert)

Der große Prophet des 19. Jahrhunderts, Jakob Lorber, schildert in seinem großen Evangelium die folgende Vision: "Es werden dann kurz vor dem Jahr 2000 den stolzen Menschen ihre Feuer und Tod speienden Waffen nichts mehr nützen. Auch nicht ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie pfeilschnell dahinfahren. Denn es wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Und ich werde zerstören alle Krämer- und Wechslerbuden durch den Feind, den ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse. Wahrlich gegen den werden vergeblich kämpfen alle Heere der Erde! Aber meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leid antun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzenschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden."

Über das Universum sagte er, daß es nur ein winziger Teil eines riesig großen Menschen ist.
So etwa sprach Lorber in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als nur ketzerische Astronomen die Möglichkeit der Existenz anderer Galaxien in Erwägung zogen, von der unvorstellbaren Vielfalt von Sonnen, Sonnenallen, 'Sonnenallallen' und von der höchsten Ordnungsstufe, der 'Hülsenglobe': "Fraget aber nicht nach der Größe und Länge des Durchmessers einer Hülsenglobe, denn von den Menschen dürfte schwerlich eine Zahl ausgedacht werden, mit der man die Entfernung hinreichend ausdrücken könnte." Und doch ist eine solche Hülsenglobe "nur ein einziger Punkt in Meinem großen Schöpfungsraum." Eine solche Hülsenglobe entspricht unserer Definition des Universums; sollte dieses, wie Einstein behauptete, tatsächlich gekrümmt und endlich sein, so ist Lorbers Vorstellung von anderen Universen außerhalb dieses uns bekannten sehr realistisch.

Alle Hülsengloben zusammen bilden laut Lorber die Form eines riesigen Menschen: "Wie ungeheuer groß muß also der Kosmische Mensch sein, wenn schon eine Hülsenglobe so endlos groß ist und noch aeonenmal aeonen Male größer die Entfernung von einer Hülsenglobe zur anderen." Unser ganzes Universum sei nur ein Atom dieses "großen materiellen Schöpfungsmenschen".

Lorber war kein Wissenschafter und er wollte auch keiner sein. In seiner Kosmogonie steht Gott im Vordergrund, der den Menschen nach seinem Ebenbilde erschuf. Dieser Mensch war - ein platonischer Gedanke - ursprünglich ein androgynes Wesen, also Mann und Frau in einer Person. Dasselbe gilt für Gott: "Ich bin ein Mann und Weib zugleich in meiner Gottheit Tiefen." Gott als liebender Schöpfer hat dem Menschen einen absolut freien Willen gegeben: "Ich kann dem Menschen den freien Willen nicht nehmen, weil er ohne diesen kein Mensch wäre." "Daher, weil sie frei sind wie Ich es bin, kann Ich ihnen nicht helfen, wenn sie es nicht wollen." Leid und Unglück in der Gesellschaft wird also von den Menschen selbst verursacht; Naturkatastrophen und ähnliches wird hingegen durch den freien Willen unreifer oder bösartiger "Natur- oder Materiegeister" heraufbeschworen.

Die Seelenlehre im Lorber-Werk verbindet christliche Vorstellungen aber auch mit Elementen östlicher Spiritualität. Eine Reinkarnation kommt demnach gelegentlich vor, niemals jedoch die "strafweise" Reinkarnation einer Menschenseele in einen Tierkörper. Die Seelen der Verstorbenen kommen zunächst einmal in ein "Mittelreich", das sich für sie von ihrer gewohnten Umgebung wenig unterscheidet. Hier werden sie von ihren Schutzengeln und -geistern allmählich auf ihre Reinkarnation auf der Erde, auf einem anderen Weltkörper oder - der häufigste Fall - auf ein Leben im Jenseits vorbereitet.

Himmel und Hölle aber werden von den Menschen selbst gemacht: "Niemand kommt weder in die Hölle noch in den Himmel, sondern ein jeder trägt beides in sich." ("Die geistige Sonne") Der Plan Gottes zielt auf die allmähliche Erleuchtung aller Wesen - eine ewige Verdammnis gibt es nicht. Der Sinn der geistigen Evolution sei eine "Vergöttlichung" des Menschen, wie Jesus sie gelebt hat:
"Ich als Mensch, wie Ich nun vor Euch stehe, bin kein Gott, wohl aber Gottessohn, was eigentlich ein jeder Mensch sein soll, denn die Menschen dieser Erde sind berufen, Kinder Gottes zu werden und zu sein, wenn sie nach dem erkannten Willen Gottes leben."

Doch dazu reicht es in Lorbers Moralvorstellungen nicht aus, Gutes zu tun oder regelmäßig in die Kirche zu gehen. Das einzige, was zählt, ist eine tatkräftige Liebe.

Mohammed, Koran - 82. Sure

Das Zerspalten
Geoffenbart zu Mekka

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen!

1 Wenn der Himmel sich spaltet,
2 Und wenn sich die Sterne zerstreuen,
3 Und wenn sich die Wasser vermischen,
4 Und wenn die Gräber umgekehrt werden,
5 Dann weiß die Seele, was sie getan und unterlassen hat.
6 O Mensch, was hat dich von deinem hochsinnigen Herrn abwendig gemacht,

7 Der dich erschaffen, gebildet und geformt hat,
8 In der Form die Ihm beliebte, dich gefügt hat?
9 Fürwahr, und doch leugnet ihr das Gericht.
10 Aber siehe, über euch sind wahrlich Hüter,
11 Edle, schreibende,
12 Welche wissen, was ihr tut.

13 Siehe die Rechtschaffenen, wahrlich, in Wonne,
14 Und die Missetäter im Höllenpfuhl.
15 Sie werden darinnen brennen am Tag des Gerichts
16 Und sollen nimmer aus ihm heraus.
17 Und was lehrt dich wissen, was der Tag des Gerichts ist?
18 Wiederum, was lehrt dich wissen, was der Tag des Gerichts ist?
19 An jenem Tage wird eine Seele für die andere nichts vermögen, und der Befehl ist an jenem Tage Allahs.

Jesus von Nazareth, Lukas 21, 5-28, Bibel - Neues Testament

"Und als einige von dem Tempel sagten, daß er mit schönen Steinen und Kleinoden geschmückt sei, sprach er (Jesus):
'Es wird die Zeit kommen, in der von allem, was ihr seht, nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht zerbrochen werde.' Sie fragten ihn aber: 'Meister, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das geschehen wird?' Er aber sprach: 'Seht zu, laßt euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinen Namen und sagen: Ich bin's und: Die Zeit ist herbeigekommen. - Folgt ihnen nicht nach! Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Aufruhr, so entsetzt euch nicht. Denn das muß zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht sobald da.' Dann sprach er zu ihnen: 'Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.'

'Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen, und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens Willen. Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. So nehmt nun zu Herzen, daß ihr euch nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können. Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden, und man wird einige von euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Und kein Haar von eurem Haupt soll verlorengehen. Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.'

'Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist. Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein. Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist. Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen, und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.'

'Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.'

Und er sagte ihnen ein Gleichnis: 'Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wißt ihr selber, daß jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, daß dies alles geschieht, so wißt ihr, daß das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht. Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick; denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen. So seid allezeit wach und betet, daß ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.'..."

Die Offenbarung des Johannes, Offenbarung, 6, 1-17, Bibel, Neues Testament

Die Öffnung der ersten sechs Siegel

"Und ich sah, daß das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm! Und ich sah und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen. Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich die zweite Gesalt sagen: Komm! Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, daß sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.

Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen: Komm! Und ich sah und siehe ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in der Hand. Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und dem Wein tu keinen Schaden! Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme der vierten Gestalt sagen: Komm! Und ich sah und siehe ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und es wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, daß sie ruhen müßten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.

Und ich sah: als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starken Wind bewegt wird. Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihrem Ort. Und die Könige auf Erden und die Großen und Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns her und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, und wer kann bestehen?..."

Pietro Ubaldi

Dieser Seher hat mehrere Bücher geschrieben, die ihm von einer Stimme diktiert wurden. Das bedeutendste war wohl 'La grande sintesi' (Die große Synthese) Hoepliverlag, Mailand 1933. Ubaldi lebte vier Jahre lang in Brasilien und wurde dort vom Direktor der Zeitschrift 'O Cruzeiro' in einem Interview über verschiedene Punkte befragt. Nach Fragen über die Vergangenheit wurde Ubaldi auch über die Zukunft befragt:

"Was hat ihnen die Stimme über die unmittelbare Zukunft der Menschheit gesagt?"
"Sie hat viel gesagt. Sie hat Ereignisse bis zum Jahr 3000 vorausgesehen, aber besonders, was in den nächsten Jahren passieren wird. Von heute bis zum Jahr 2000 werden wir große Kämpfe erleben, apokalyptische Kämpfe in allen Bereichen des Denkens, in Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Soziologie und Politik, die heute die Welt teilen.

Unsere auf Materialismus gegründete Kultur geht ihrem Ende entgegen, um einer neuen Platz zu machen, deren Grundlage der Geist ist. Es wird unvermeidlich zu einem Krieg zwischen den beiden materialistischen Prinzipien kommen, die heute die Welt beherrschen, das heißt zwischen dem Prinzip der Freiheit und der Demokratie auf der einen und dem der angeblich sozialen Gerechtigkeit und dem Staatsimperialismus auf der anderen Seite.

Der Zusammenprall ist unvermeidlich. Und jeder wird glauben, er könne siegen, aber das Endergebnis wird anders aussehen, das heißt, es wird der Welt den materiellen Beweis und folglich auch die Überzeugung liefern, daß der Krieg zur Lösung universaler Probleme vollkommen untauglich ist und daß das materialistische Prinzip im Endeffekt nur zur Vernichtung führen kann. Die Atombombe, das Produkt einer materialistischen Wissenschaft, ist eine Strafe Gottes, die den Materialismus vernichten wird."

"Und was wird nach der Vernichtung geschehen?"
"Von den beiden materialistischen Prinzipien wird nur das Gute übrigbleiben, das in jedem von ihnen enthalten ist; überleben wird die wahre Demokratie, das Prinzip der Freiheit und das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit."

Da Ubaldi von der Überlegenheit des Geistes über die Materie gesprochen hatte, warf ihm der Journalist nun vor: "Aber warum besiegt dann der Geist nicht einfach die Materie und vermeidet so den Zusammenprall, den Schmerz und die Vernichtung?"
"Die Menschen lernen nur durch den Schwerz...Leider! Gott ist der Vater, auch ein irdischer Vater ist gezwungen, sein Kind, wenn es nicht hören will, zu bestrafen."

"Und wer wird aus dem Zusammenprall der beiden Kolosse - des demokratischen auf der einen und des atheistisch-Fortschrittsgläubigen auf der anderen Seite- als Sieger hervorgehen?"
"Einen eigentlichen Sieger wird es nicht geben, denn der Sieger wird dem Tod geweiht, über den Besiegten sinken. Beide werden den Krieg verlieren. Und die Stimme hat mir gesagt, daß die ganze nördliche Hemisphäre: Asien, Europa und die USA, total zerstört werden wird, durch Atombomben usw., usw..."

"Und wie wird die Welt nach dem Kriege aussehen?"
Nach der Zerstörung des Materialismus wird es auf der Welt nur mehr eine einzige Regierung, einen Staat und ein religiöses Prinzip geben. Alle die glauben, werden gerettet werden, versicherte die Stimme, und alles wird einem wirklichen, echten Fortschritt dienen, damit die Menschheit zu einer großen Familie wird."

Johannes Friede (1204-1257)

"Wenn die große Zeit kommen wird, in der die Menschheit ihrer letzten, harten Prüfung gegenübersteht, werden sich in der Natur radikale Änderungen ankündigen. Der Wechsel zwischen Kälte und Hitze wird intensiver werden, Stürme werden katastrophaler werden, Erdbeben werden große Regionen zerstören, und die Meere werden viele Tieflandsgebiete überfluten. Nicht alles von dem wird das Resultat der Natur sein, denn die Menschheit wird die Gedärme der Erde durchdringen und wird die Wolken erreichen, und mit ihrer eigenen Existenz spielen. Bevor die Kräfte der Zerstörung entfesselt werden, wird das Universum in Unordnung geworfen, und das Zeitalter des Eisens wird ins Nichts stürzen.

Wenn Nächte mit mehr Kälte gefüllt sind und Tage mit mehr Hitze, wird ein neues Leben in der Natur beginnen. Mit der Hitze ist Erdstrahlung gemeint und mit der Kälte das schwindende Sonnenlicht. In nur ein paar Jahren werdet ihr merken, daß das Sonnenlicht merklich schwächer wird. Wenn sogar das künstliche Licht aufhören wird, euch zu Diensten zu sein, wird das große Ereignis am Himmel nahen."

An anderer Stelle sagte er: "Ehe die Kräfte des Universums... die Wende im Sonnenzirkel anzeigen, werden Kräfte aus den himmlischen Lichte drei Jahre hindurch das Menschenreich vorbereiten auf die unbekannte Stunde, in der eine alte Welt versinkt und eine neue entsteht... Das erste Zeichen werden die Feuergarben des Jupiter sein, die... den Geist des Menschen aufrütteln... Der Menschengeist wird unruhig werden, wenn am Abendhimmel ein Licht erscheint, das den Mond verschwinden läßt und die Sterne wie Schnuppen in das All zurücktreten."

Friede weiter: "In den Tagen der hereinbrechenden Dämmerung werde im Äther Blitze aufleuchten, die den Dunkelnebel... sehen lassen... Wenn am vierten Tage, zur Zeit des Sonnenaufgangs, euer Tagesgestirn wieder im vollsten Glanze erstrahlen wird, dann wird auf Erden eine Aschendecke liegen wie bei Neuschnee im Winter, nur mit dem Unterschiede, daß diese Asche schwefelfarben ist. Vom Erdboden werden Nebel aufsteigen... Im Menschenreiche werden mehr Tote zu finden sein, als die letzten beiden Kriege Opfer forderten... Am siebenten Tage nach dem Wiedererscheinen des Lichtes wird die Asche vom Erdboden aufgenommen sein und eine Fruchtbarkeit erzeugen, wie sie die Menschen noch nicht zu sehen bekamen."

Weissagung eines Unbekannten

Sie soll angeblich im Grab eines frommen Geistlichen gefunden worden sein.

Das Jahr der Trennung

Die Uneinigkeiten in den Meinungen, Grundsätzen und Handlungen werden überhandnehmen und viele Menschen als traurige Opfer der Rachgier fallen, verjagt aus ihren Besitzen und endlich sogar getötet. Überall wird man Trennung, Flucht und Veränderung sehen, nirgens jedoch Sicherheit finden. Die Fürsten werden in ihren Meinungen voneinander abweichen und geradezu ihren vorher aufgestellten Grundsätzen zuwiderhandeln, so wie jeder sein Vorteil sieht. Die Verwirrung wird von Tag zu Tage zunehmen, die Feinde werden aber das, was sie wünschen, nicht erreichen, sondern unverhofft die eroberten Plätze, wo die Unschuldigen hart gedrückt werden, verlassen. Am Ende dieses Jahres wird ein Stern erster Größe von der Erde verschwinden. Dann folgt:

Das Jahr der Sammlung

In diesem Jahre wird alles gegenseitig Getrennte sein wahres Wesen zurückfordern. Große Beschlüsse werden gefaßt, politische Versammlungen gehalten, aber fürchterliche Parteiungen, Verschwörungen, neue Verbindungen werden entstehen. Die guten Menschen werden zurücktreten, die schlechten aber werden sich die größte Mühe geben, um ihren Plänen Form und Gestalt anzupassen; aber ein großes Hindernis wird ihnen sich entgegenstellen. Unmenschlichkeit und Interesse werden sehr zunehmen; jeder wird für sich sorgen und den vom Unglück gedrückten Bruder mit lachendem Herzen verfluchen.

Alle Bündnisse, welche geschlossen, werden keine Wirklichkeit erlangen, und die Verbindungen werden durch großes Blutvergießen getrennt werden. Am Ende des Jahres werden sie wieder da stehen, wo sie am Anfange desselben standen. Auch der Tod wird sein Jahr der Sammlung halten: Denn viele Menschen werden durch plötzliche Krankheiten weggerafft werden; aus den gegen Mittag liegenden Gebieten werden außerordentliche Taten berichtet werden: Es wird sich eine Menge Geflügel versammeln, um das von den Menschen ihnen zur Speise gegebene Fleisch zu verschlingen.

Aus der Gegend des Meeres wird eine große Erscheinung kommen: nämlich die Vereinigung getrennter Zonen. Am politischen Horizonte werden zwei Sterne zweiter Größe Veranlassung zu häufigem Gerede sein: Denn ihnen wird das Jahr der Sammlung zum Untergange sein, weil sie im Trüben gefischt. Eine Vereinigung höchst wichtiger Bedeutung wird unvermutet ihren Anfang nehmen und der Grundriß des neuen Gebäudes entworfen werden und die Sterne aus verschieden Provinzen werden sich vereinigen. Dieses ist daher das große Jahr der Sammlung; aber es bricht herein:

Das Jahr des Hammers

Der Hammer wird die vergoldeten Nüsse zerbrechen und entdecken: daß die Kerne inwendig von Würmern verzehrt sind. Auf demselben Amboß werden die Ketten geschmiedet werden, um die Menschen zu fesseln; aber der große Hammer wird dieses Werk zerschlagen. Ringsherum werden alle Gebäude ausgebessert und morsche Balken mit neuen Brettern bedeckt werden, die jedoch den Schlag des Hammers nicht aushalten. Ganze Provinzen werden seufzen unter den Schlägen des Hammers, aber wenige werden die Hand sehen, welche diesen Hammer unsichtbar schwingt.

Von einem Teile der Erde wird ein großes Stück der faulen Rinde abgeschlagen werden; aber die gedungenen Zimmerleute, welche damit beschäftigt sind, werden zerstreut fliehen, indem sie klar einsehen, daß ein stärkerer Hammer als der ihrige da ist. Es wird an der Vollendung eines eisernen Zepters gearbeitet werden; aber man wird nicht übereinkommen, wie die Gestalt desselben sein soll. Drei sehr merkwürdige und einige leichte Schläge des Hammers werden Deutschland treffen, und einer wird in mitten den Erdkreis durchtönen. Am Ende des Jahres werden diese Worte besser verstanden werden.

Das Jahr der Sichel

Die Sittenverderbnis und die Ungerechtigkeit werden aufs höchste gestiegen sein; denn es naht heran der Tag der Garben, und das Unkraut wird reif zur Ernte. Die Folgen der gesunkenen christlichen Religion und Moralität werden sich im hellsten Lichte zeigen: Unter dem größten Teile der Menschen wird weder Glaube noch Rechtschaffenheit gefunden werden - der Egoismus wird die alleinige Basis sein, und die Bande der Liebe gegen den Nächsten werden sich auflösen - die Tugend wird zum Gelächter - wenige Würmer wird man finden, aber viele Schmetterlinge - Gerechtigkeit und Recht der Armen werden den Mächtigen zum Gespötte - ähnlich einem reißenden Flusse, der täglich einen größeren Teil des bewohnten Landes verschlingt.

Sonderbare Vorsätze und unerwartete Anordnungen werden eine große Gewaltigkeit verursachen; merkwürdige Wechsel werden Provinzen und Menschen treffen; die Rosen werden abgeschnitten, die Dornen gepflanzt, und die Äcker des Schwächeren werden von der Sichel des Stärkeren abgemäht werden. Und der Herr, welcher die Himmel geschaffen hat, wird auch seine Schnitter senden, welche stillschweigend mähen, was reif sein wird. Fürchterlich wird dieses Jahr sein! Die sichelförmigen Herzen von ähnlichem Geiste werden auf die mit Sicheln versehenen Wagen springen und plötzlich unter die zitternden Menschen stürzen. Vorzüglich wird ein gewisser Mann von ganz und gar verkehrtem Geiste in aller Munde sein. - Der neunte Juni, der sechste Juli und der neunte September werden vor den übrigen durch ein unglückliches Zeichen ausgezeichnet sein. Endlich wird kommen:

Das erfreuliche Jahr des Würfels

In diesem Jahre ereignet sich die merkwürdigste Epoche von allen. Der oberste Herr des Weltalls wird eine große Reinigung vornehmen; das Unkraut wird ins Feuer geworfen und das Getreide in die Scheunen gesammelt; die Nacht wird aus dem Tempel verschwinden, und die Käufer und Verkäufer werden aus demselben vertrieben und sich in die Finsternisse verbergen. Nach dieser Reinigung geht die Morgenröte der Gnade auf, und der Herr verkündigt den Seinigen die Tage des Friedens.

Die Weissagungen des Nostradamus

Am 14. Dezember 1503 wurde Michel de Nostredame, der sich später Nostradamus nannte, in Saint-Remy-en-Provence in Frankreich geboren. Nostradamus studierte Medizin und wurde Arzt. Er trat dem Dritten Orden der Franziskaner bei. Erstmals veröffentlichte er am 1. März 1555 die Vorrede an seinen Sohn Cäsar und die ersten 253 Vierzeiler seiner Prophezeihungen. Innerhalb kurzer Zeit gab es drei Auflagen dieses Werkes, bis am 3. November 1557 die vierte, erweiterte Auflage, nun mit insgesamt sieben Centurien erschien. Diesmal bis zum 42. Vers der 7. Centurie. Der dritte Teil, die Centurien 8 - 10, sowie die Rede an König Heinrich II., wurde erst nach seinem Tod, der am 2. Juli 1566 war, veröffentlicht, und zwar im Jahre 1568. Etwa 50 Jahre nach seinem Tod wurden zwei Gesamtausgaben veröffentlicht, und zwar in den Jahren 1605 und 1606.

Selbst Heinrich II. fand an den Weissagungen Interesse und berief Nostradamus an seinen Hof, um sich beraten zu lassen. Dies tat Nostradamus offensichtlich erfolgreich, denn er erhielt reichlich Belohnung. In den folgenden Jahrhunderten war sein Werk aber immer umstritten und bei der Kirche fand es keine Anerkennung. Neben den zwei Briefen - die Vorrede an seinen Sohn Cäsar sowie die Rede an König Heinrich II. - besteht das Werk aus 12 Centurien, die sich aus je 100 Vierzeilern zusammensetzen. Lediglich die 7. Centurie (44 Vierzeiler), die 11. Centurie (2 Vierzeiler) und die 12. Centurie (11 Vierzeiler) bilden Ausnahmen. Ob die 11. und die 12. Centurie, sowie der 43. und 44. Vierzeiler der 7. Centurie später hinzugefügt wurden oder Fälschungen sind, bleibt unklar.

Einer der wesentlichen Kritikpunkte ist immer die Unverständlichkeit seiner Vorhersagen geblieben. Scheinbar zusammenhanglos, voll düsteren Inhalts - so stellen sich seine Verse dem Leser dar. Nostradamus hatte sich dazu selbst in seinem Brief an König Heirich II. geäußert: "Die Unbill der Zeit, durchlauchtigster König, erfordert, daß solche verborgenen Ereignisse nur in rätselhafter Sprache geoffenbart werden." Auf der anderen Seite habe er viele Ereigmisse unverhüllt dargestellt - doch vollkommen würden sich seine Prophezeihungen erst enthüllen, wenn deren Erfüllung begonnen hätte. Nostradamus verwahrte sich entschieden gegen den Vorwurf der Wahrsagerei: "Ich maße mir nicht den Titel eines Propheten an. Aber ich bekenne, daß meine Quelle aus Gott kommt - ihm schulde ich Dank, Preis und Lob in Ewigkeit - und daß meine Prophezeihungen nichts mit Wahrsagerei zu tun haben. Sie sind rein gottlicher Natur."

Hier nun einige Kostproben seiner Prophezeihungen über zukünftige Ereignisse: Für schnelleren Zugang klick' auf die gelb unterstrichenen Begriffe:
KRIEG

I. 55

Unter dem Gegensatz babylonischen Klimas,

wird das Blutvergießen groß sein,

das Land und Meer, Luft, Himmel, sehr ungerecht sein werden.

Parteien, Hunger, Regierungen, Seuchen, Verwirrung.

II. 73

Am Fucinersee, am Ufer des Gardasees,

gefangen vom Genfersee zum Orguion (?).

Entstehend aus drei Armen, vorausgesagt das Bild des Krieges,

durch drei Kronen dem Großen von Endymion.

(Anmerkung: Endymion ist eine mythologische Figur,

die von der Mondgöttin in Schlaf verstetzt wurde)

II. 59

Die Flotte Frankreichs, unterstützt von der großen Garde

des großen Neptun, und seiner Dreizack-Soldaten.

Ausgezehrt die Provence, um die große Bande zu unterstützen,

Mehr Krieg, Narbonne, durch Speere und giftige Spieße.

II. 4

Danach, von Monaco bis fast nach Sizilien

alle Strände wieder aufgebrochen und verwüstet.

Keine Vorstädte mehr, keine Städte und Ortschaften,

die durch Barbaren nicht geplündert und zerstört wären.

II. 29

Der Orientale verläßt seinen Stammsitz,

überquert die Berge der Alpen, erblickt Frankreich.

Überwindet vom Himmel die Gewässer und Schnee

Einen jeden wird er mit seiner Peitsche schlagen.

II. 76

Blitz in Burgund, dumpf vom Donner getragen,

keine von Menschen geschaffene Maschine könnte das vollbringen:

Von ihrem Senat, das Heiligste erlahmt,

den Feinden wird die Affäre berichtet.

II. 96

Gleißendes Feuer wird man am Himmel erblicken,

nahe des Endes und Ursprung der Rohne,

Hunger, Schwert, spät wird Hilfe kommen,

Persien macht sich auf, Mazedonien zu überfallen.

II. 94

Gran, Po, Erleiden grosses Elend durch Frankreich,

vergeblicher Terror am Morgen in Lyon:

Menschen ohne Ende überqueren das Meer.

Ohne Entrinnen das Viertel einer Million.

III. 1

Nah vom Kampf und einer Seeschlacht,

ist der große Neptun im Alarmzustand.

Der rote Gegner erblaßt vor Angst,

wenn er den großen Ozean in Schrecken versetzt.

III. 53

Wenn der Größte die Belohnung wegträgt,

jene aus Nürnberg, Augsburg und jene aus Basel,

wird durch den Chef von Köln wieder Frankfurt zurückerobert,

mitten durch Belgien geradewegs nach Frankreich.

III. 84

Die große Stadt wird sehr verwüstet,

von den Einwohnern wird nicht einer übrigbleiben.

Mauern, Frauen, Kirchen und Jungfrauen geschändet,

durch Eisen, Feuer, Seuche, Kanonen, sterben die Leute.

IV. 37

Franzosen kommen, um mit Sprüngen in die Berge einzudringen,

besetzen den großen Ort Oberitaliens:

Aus der Tiefe heraus fällt sein Heer ein,

Genua, Monaco, vertreiben die rote Flotte.

IV. 43

Kampflärm wird am Himmel zu hören sein,

daß selbst die Götter zu Feinden werden,

sie möchten die heiligen Gesetze unrechtmäßig anfechten,

durch Blitz und Krieg werden die wirklich Gläubigen sterben.

IV. 82

Mengen nähern sich, kommend von Esclavonie,

der Zerstörer zerstört die alte Stadt:

stark verwüstet, sieht er sein Romanie,

dann wird er die große Flamme nicht zu löschen wissen.

(Anmerkung: Esclavonie könnte das große

slawische Land, Rußland sein.)

IV.90

Die beiden Armeen können sich nicht an den Mauern vereinigen,

in diesem Augenblick erbeben Mailand, Ticin:

Hunger, Durst, Zweifel, werden sehr schwer auf ihnen lasten

Fleisch, Brot, keine Nahrungsmittel, kein einziger Bissen.

V. 8

Übrigbleiben wird lebendiges Feuer und versteckter Tod,

in den schrecklichen Kugeln, entsetzlich.

Nachts wird von der Flotte aus die Stadt zu Staub gemacht,

die Stadt im Feuer, der Feind gütig.

V. 48

Nach dem großen Leid des Zepters,

zwei Feinde werden durch sie entstellt,

Flotte von Afrika wird bei den Pannoniern auftauchen,

zu Wasser und Land werden Greueltaten verübt.

V. 68

In Donau und Rhein wird zum Trinken kommen,

das große Kamel, es wird es nicht bedauern:

Zittern an der Rhone und noch stärker jene an der Loire,

und nah der Alpen wird Hahn sie ruinieren.

V. 27

Durch Feuer und Waffen, nicht weit vom Schwarzen Meer,

werden die Perser kommen, Trebisonde zu besetzen:

Pharos, Mytilene beben, lustige Sonne,

vom arabischen Blut bedeckt, die Wellen der Adria.

V. 25

Der arabische Fürst, Mars, Sonne, Venus, Löwe

Macht der Kirche, wird zur See unterliegen,

Gegen Persien etwa knapp eine Million,

Byzanz, Ägypten, ver.serp. (?) werden angreifen.

V. 35

Wegen freiheitlicher Stadt am großen Selinischen Meer,

welche noch den Stein im Magen trägt:

Wird die englische Flotte unter dem kalten Nieselregen kommen,

ein Zweig greift an, zur großen Kriegserklärung.

VI. 80

Die Regierung von Fez wird zu jener Europas gelangen,

Feuer ihrer Stadt, und Klinge wird zerschneiden:

Der Grosse von Asien, über Land und Meer mit großer Truppe,

dass Blaue, Väter, Kreuz zu Tode gejagt werden.

VII.6

Neapel, Palermo und alle aus Sizilien,

werden durch barbarische Hand unbewohnt,

Korsika, Salerno und von der Insel Sardinien,

Hunger, Seuche, Krieg, Ende vom Bösen eingeleitet.

VIII. 34

Nach dem Sieg des Löwen in Lyon,

über dem Juragebirge Hekatombe,

Fluten und Einlassungen sieben Millionen,

Lyon, Ulm ins Grabmahl, Tod und Fall.

(Anmerkung: Hekatombe bedeudet großes Opfer;

es hat aber auch große Ähnlichkeit mit dem Wort

Atombombe. Nostradamus benutzt in seinen Versen

oft solche Wortspielereien.)

VIII. 46

Pol mensoléé (?) wird drei Orte von der Rhone entfernt sterben,

Fliehen die beiden Nächsten, Tarasc zerstört:

Denn Mars wird den schrecklichsten Thron führen,

von Hahn und Adler, von Frankreichs drei Brüdern.

IX. 100

Nacht wird über der Seeschlacht liegen,

das Feuer, auf den Schiffen für den Westen Ruin:

Neues Rot, das große Schiff gefärbt,

Haß auf den Besiegten und Sieg im kalten Nieselregen.

IX. 42

Von Barcelona, von Genua und Venedig,

von Sizilien Seuche Monet vereinigt,

gegen barbarische Flotte werden sie das Ziel nehmen,

Barbaren, weit zurückgedrängt bis nach Tunis.

IX. 43

Kurz vor der Landung, die christliche Armee,

wird aufgelauert, durch die Ismaeliter,

von allen Seiten beschossen durch Räuberschiff,

schnell angegriffen von zehn auserlesenen Galeeren.

IX. 44

Wandert aus, wandert aus aus Genf, alle zusammen,

Saturn wird sich von Gold zu Eisen verändern,

alle die gegen RAYPOZ sind, werden ausgelöscht,

vor dem Ereignis wird der Himmel Zeichen geben.

(Anmerkung: Mit Raypoz könnte Zopyra

gemeint sein, der ein persischer Verräter

war. Sicherlich wieder so eine

Wortspielerei von Nostradamus)

IX. 60

Streit der Barbaren am schwarzen Horn,

Blut vergossen, Dalmatien zittert,

großer Ismael wird sein Vorgebirge errichten,

Frösche zittern, Hilfe Portugal.

X. 86

Wie ein Greifgeier wird der König von Europa kommen

begleitet von jenen des Nordens,

von Roten und Weißen wird er große Truppe führen

und gegen den König von Babylon ziehen.

X. 65

O unermeßliches Rom, dein Ruin nähert sich,

nicht von deinen Mauern, von deinem Blut und deiner Substanz:

Der Asper erhält durch Urkunden so schreckliche Einschnitte,

Schwert, hindurchgestochen bis zum Stiel:

VI. 43

Lange Zeit wird unbewohnt sein,

wo Seine und Marne kommen, alles zu umspülen

von der Themse und kriegerisch bestürmt von jenen,

die Wachen, im Glauben zurückgeschlagen.

I. 63

Die vergangenen Greuel dezimieren die Erde.

Lange Zeit Friede auf der entvölkerten Welt.

Sicheres Reisen durch Himmel, Erde, Meer und Wellen.

Dann entstehen von neuem die Kriege.

Feuer

I. 87

Das draußen erstarrte Feuer aus der Mitte der Erde,

läßt den Gründer der neuen Stadt erbeben:

Zwei große Blöcke führen über lange Zeit den Krieg,

dann wird Arethusa den neuen Strom rot färben.

II. 91

Bei Sonnenaufgang sieht man ein großes Feuer,

Lärm und Lichtschein weisen nach Aquilon:

Im Umkreis Tote, und Schreie sind zu hören,

durch Schwert, Feuer, Hunger erwartet sie der Tod.

II. 46

Nach dem großen menschlichen Twist, folgt noch Schlimmeres.

Der große Regent erneuert die Jahrhunderte.

Regen, Blut, Milch, Hunger, Feuer und Seuchen:

Am Himmel, Feuer zu sehen, fliegen lange Funken.

II. 81

Wegen des Feuers am Himmel ist die Stadt fast verbrannt,

Urne bedroht weiterhin Deucalion.

Sardinien, bedrängt durch das punische Ruderboot.

Nachdem die Waage sein Phaeton beschädigt.

(Anmerkung: Deucalion ist der griechische Noah,

der die Sintflut überlebte und zum Stammvater

der Griechen wurde. Phaeton ist der Sohn des Helios,

der "Strahlende", der Wagenlenker, der die

Sonne zu nahe an die Erde heranführte und eine

verheerende Brandkatastrophe auslöste. )

IV. 67

Das Jahr in dem Saturn und Mars gleichsam verbrennen,

die Luft, sehr trocken, zieht sich lange dahin:

Durch verborgenes Feuer, durch Hitze, großer Ort entzündet sich

wenig Regen, Wind, heiß, Krieg, feindliche Überfälle.

V. 98

Am 48. Breitengrad,

Am Ende des Krebs herrscht so riesige Dürre,

Fische in Meer, Flüssen, Seen, schnell gekocht.

Bearn, Bigorre wegen des Himmelfeuers im Elend.

(Anmerkung: Bearn und Bigorre liegen nördlich

der Pyrenäen.)

V. 100

Der Aufhetzer wird von seinem eigenen Feuer erwischt,

vom Feuer des Himmels in Carcas und Comminges,

Foix, Aux, Mazeres, hoher Alter flieht,

wegen jener aus Hessen, Sachsen und Thüringen.

(Anmerkung: Die Orte liegen in Südfrankreich.)

VI. 97

Fünf und vierzig Grad wird der Himmel brennen,

Feuer nahe der großen, neuen Stadt.

Sogleich schießt eine große, ausschlagende Flamme hervor,

wenn man die Normannen auf die Probe stellen möchte.

siehe auch IX. 100

Revolution

III. 93

In Avignon, alle Führer der Regierung,

treffen Vorkehrungen, um Paris zu zerstören:

Verdruß wird den hannibalischen Zorn halten,

Lyon wird wegen des Wechsels schlecht getröstet sein.

IV. 11

Der, welcher bedeckt von der großen Haube,

wird zu einigen tödlichen Taten verleitet:

Die zwölf Roten kommen, das Tuch zu besudeln,

mit Mordtaten, wird sich das Morden immerwährend fortsetzen.

VI. 23

Vom Geist der Regierung Schutzmittel verschrien,

und Leute werden aufgewiegelt gegen ihren König,

Friede, neu gemacht, heilige Gesetze beherrscht,

Rapis (Paris) war noch nie in so sehr rauhem Zustand.

VIII. 19

Die große verwirrte Kappe zu unterstützen,

um es aufzuhellen werden die Roten marschieren

vom Tode wird Familie beinahe zu Tode gedrückt,

die Roten werden die roten Roten erschlagen.

siehe auch X. 81

Himmelskörper

I. 84

Mond verdunkelt in tiefer Finsternis,

sein Bruder zieht rostfarben vorbei:

Der Große lange Zeit versteckt unter der Dunkelheit,

wird den Dolch in die blutreiche Wunde halten.

II. 41

Der Große, Stern glüht über sieben Tage,

Wolke läßt zwei Sonnen scheinen,

Der große Mastin heult die ganze Nacht hindurch.

Wenn der große Pontifex das Gebiet wechselt.

II.70

Der Pfeil des Himmels wird sich ausdehnen,

Tod während des Sprechens, große Hinrichtung.

Der Stein im Baum, den stolzen Leuten anvertraut,

wilde menschliche Monster, Zeit der Reinigung.

III.34

Dann, wenn der Fehler an der Sonne sein wird,

den ganzen Tag wird man das Monster sehen:

Man wird es vollkommen anders deuten,

die Verteuerung nicht aufzuhalten, niemand sah es voraus.

V. 32

Wo alles wohlauf ist, bestens Sonne und Mond,

alles reichlich, nähert sich die Zerstörung.

Am Himmel trägt es sich zu, dein Glück zu zerstören,

auf die gleiche Weise, wie der siebte Stein.

X. 72

Jahr 1999, siebenter Monat

Vom Himmel kommt ein großer Schreckenskönig,

wiedererweckt der große König von Angoulmois (?).

Vor, nach Mars, Regieren zu guter Zeit.

Hunger

I. 67

Die große Hungersnot welche ich herannahen fühle,

wird oftmals umkehren, dann allgemein sein.

so groß und lang, dass man reißen wird

von den Bäumen die Wurzel, und das Kind von der Brust.

II. 75

Die Stimme des seltsamen Vogels wird vernommen,

über dem Rohr des Überlebens-Stockwerks:

So hoch wird der Scheffel Weizen kommen

daß der Mensch vom Menschen essend, Menschenfresser wird.

VI. 5

So große Hungersnot durch Pestwelle,

hervorgerufen durch lange Niederschläge längs des Nordpols:

Samatobryn, hundert Orte der Hemisphäre,

leben ohne Gesetz, politisch losgelöst.

siehe auch IV. 90 und VII. 6

Naturkatastrophen

II. 84

Zwischen der Campagna, Sienna, Florenz, Toskana,

sechs Monate, neun Tage, regnet es keinen Tropfen.

Die fremde Sprache auf dalmatinischer Erde,

es wird dahineilen, die gesamte Erde zu verwüsten.

V. 85

Bei den Schwaben und den umliegenden Orten

wird man wegen der Ursache der Wolken, im Streit liegen,

Marinelager, Heuschrecken und Käfer,

Fehler aus Genf werden völlig offengelegt.

VIII. 35

In der Mündung der Garonne und Baise,

und der Wald nicht weit von Damazan

bei Maraves (?) vereist, dann Hagel und Sturm,

Dordonnois (?) gefriert, durch Fehler des Mezan.

IX. 83

Sonne Zwanzig im Stier, so starkes Erdbeben,

das große, gefüllte Theater wird zerstört,

die Luft, Himmel und Erde verdunkeln und trüben sich,

dann wird der Ungläubige Gott und die Heiligen durchkneten.

(Anmerkung: Sonne Zwanzig im Stier könnte bedeuten,

daß die Sonne zwanzig Grad im Sternbild Stier steht,

das wäre etwa der 11. Mai.)

X. 67

Das Beben so stark im Monat Mai,

Saturn, Steinbock, Jupiter, Merkur im Stier:

Auch Venus, Krebs, Mars in Nonnay (?),

es wird dann Hagel fallen, größer als ein Ei.

IX. 48

Die große Hafenstadt,

umgeben von marets (?) aus Kristall:

Im Wendepunkt der Winterpflanze und im Frühjahr,

wird heimgesucht werden von schrecklichem Wind.

siehe auch V. 98

Kirchenverfolgung

I. 44

In Kürze wird es wieder zu Opfern kommen,

Übertreter werden ins Martyrium getrieben,

außerdem wird es keine Mönche, Äbte, Novizen geben,

der Honig wird sehr viel teurer sein als Wachs.

V. 15

Auf der Seereise, ergriffen und gefangen, der höchste Priester;

groß danach, das Schwachwerden der aufgebrachten Priesterschaft:

Der Zweite, abwesend gewählt, sein Vorteil

schrumpft, sein favorisierter Bastard wird umgebracht.

VIII. 62

Zur Zeit, daß man den heiligen Tempel beraubt sehen wird,

Größter von der Rhone und Heiliges entweihend

wird durch diese so ausgedehnte Seuche emporkommen,

König wird ungerechte Tat nicht verurteilen.

VIII. 99

Durch die Macht von drei weltlichen Königen:

wird der heilige Stuhl an andere Orte gebracht:

wo die Substanz des körperlichen Geistes,

wiederhergestellt, und als wahrer Sitz erhalten wird.

IX. 67

Von der Höhe der Berge rund im die Isere

Hafen am Felsen, Valent, Hundert versammelt

von Chateauneuf, Pierrelatte zu Dutzenden,

gegen den christlich, romanischen Glauben versammelt.

(Anmerkung: Die Orte liegen in Südfrankreich)

X. 81

Schatz in Tempel gemacht, Stadtbewohner der westlichen Welt

aus demselben wiedergebracht am geheimen Ort,

der Tempel geöffnet die hungrigen Banden.

Eroberung, Raub, schrecklicher Raub aus der Mitte.

siehe auch VIII. 19

Geldentwertung

V. 16

Bei seinem obersten Höchstpreis, der sabäische Tropfen,

Menschenfleisch, für den Tod zu Asche gemacht,

auf der Insel Pharos, Verwirrung durch das Rüsten zum Kreuzzug,

dann, wenn auf Rhodos bloßes Schreckensbild erscheinen wird.

(Anmerkung: Sabäische Tropfen nannte

man früher das Erdöl, das aus dem Reich der

Königin von Saba importiert wurde.)

siehe auch I. 44 und III. 34