... bei der Tumortherapie

wird bei der Tumortherapie in den USA als Antiemitekum (Mittel die den Brechreiz, die Übelkeit unterdrücken) eingesetzt.

Die gegen den Krebs in der Chemotherapie eingesetzten Medikamente gehören zu den agressivsten Substanzen die in der Humanmedizin genutzt werden. Sie zerstören Krebs-, aber auch gesunde Körperzellen und besitzen empfindliche Nebenwirkungen.

Neben Haasrverlust, Herz- und Nierenschäden sowie dem Eingriff in das Immunsystem leiden die Patienten unter Übelkeit, verbunden mit Brechreiz, trockenem würgen und häufigem Übergeben.

Das Rauchen von Marihuana lindert diese Symptome erheblich: Mehrere aktuelle Studien belegen, wie wirksam das natürliche Gras hier hilft. Weil seit1986 amerikanische Ärzte das synthetische THC mit dem Namen Dronabinol (Marinol) verschreiben dürfen, gingen über einhunderttausend Packungen über den Tisch der US-Apotheken - und das trotz der Nebenwirkungen des Präperats. (Diese sind mir leider nicht bekannt! werde aber nachforschen)

Noch beherrschen andere brechreizhemmende Mittel den Markt (Prochlorperazine, Ondansetron), Cannabis gilt den Experten aber inzwischen als genauso sicher, zudem ist es erheblich preiswerter. In einer Umfrage der Harvard-Universität aus dem Jahre 1990 gaben 44 Prozent der 1035 befragten Fachärtze an, daß sie mindestens einem Patienten Cannabis während der Chemotherapie empfohlen hätten. Annähernd die Hälfte erklärte, daß sie einigen ihrer kranken Kunden Cannabis in gerauchter Form verschreiben würden, wenn es legal wäre. Und der größere Teil betrachtet inhaliertes Marihuana als weitaus effektiver als das oral eingenommene Dronabinol.

Quelle: Hanfblatt, Sonderband Nr.1