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Becke
Ein Ortsteil der Stadt Hemer |
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Geographisches
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Der Ort Becke ist der nord-östliche
Teil der Stadt Hemer. Und wie es sich für ein richtiges Dorf gehört,
gibt es auch hier wiederum eine Unterteilung in "Örtchen", die da
heißen: Höcklingsen, Mesterscheid, Brelen, Oese und Urbecke.
Der Oesebach plätschert mal mehr und im Sommer mal weniger durch die
Gemeinde und mündet in Menden in die Hönne. Vier, nicht unbedingt
Wintersport geeignete Berge, umgeben das Dorf: Asenberg (272 m), Kasberg
(265 m), Stockschlade (299 m) und Jüberg (? m).
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Das ist eine Luftbild-
aufnahme der Becke. |
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Karte
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Alles von oben
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Das Wappen
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Becke wurde das Wappen am 6.5.1939
durch das Amt Hemer verliehen. Das Wappen stellt eine grüne Buche
und im unteren Bereich, abgetrennt durch eine Wellenlinie (2:1), auf blauem
Untergrund, drei goldene Wolfsangeln dar.
Die Buche weist auf das in der Gemeinde ansässige Geschlecht von Schüngel hin. Die Wellenlinie und der blaue Untergrund im unteren Bereich sollen einen Bach (Becke) darstellen. |
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Verkehr
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Durch die Becke verläuft
die Bundesstraße 7 und wird fast parallel von einer Eisenbahnstrecke
begleitet. Die Gleise enden in Richtung Hemer am Hauptbahnhof ;-). Der
Personen-Zugverkehr wurde 1989 eingestellt. Die Gleise dienen heute nur
noch dem Güterverkehr und dem Transport von Panzern der Blücher-Kaserne.
Wer heute mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hemer, Iserlohn oder
Menden möchte, muß schon auf Bus oder, ...tja, Bahn gibt es
ja nicht mehr, umsteigen. Bushaltestellen gibt es in jede Richtung drei:
Oese. Becke und Höcklingsen. Eine Fußgängerbrücke
verbindet die durch die Bundesstraße geteilten Dorfhälften und
läßt die Beckeraner sicher die B7 überqueren.
Ansicht der Becke - fotografiert von der nordwestlichen
Seite
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Wirtschaft und Handel
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Zwei große und weltbekannte
Firmen haben hier ihren Sitz: die Armaturenfabrik GROHE
und der Badausstatter KEUCO.
In dem im Ortsteil liegenden Supermarkt versorgt sich ein großer
Teil der "real,-"en Beckeraner mit Lebensmitteln und anderen alltäglich
gebräuchlichen Dingen. In dem Supermarkt befindet sich auch eine Sparkassen-Filiale,
die vorher ihr Domizil gegenüber dem Ehrenmahl hatte. Die Post tut
sich mit einer neuen Filiale ein wenig schwer. Der persönliche Kontakt
zum Postbeamten und die Beratung fehlt einfach. Die Steinbrüche (einer
ist wieder seit Juni '99 in Betrieb) nagen an den Beckeraner Bergen.
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Sicherheit
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Die Freiwillige Feuerwehr findet
in der Mitte des Dorfes ihren Platz und rückt aus, wenn es mal "brenn-zlig"
wird oder in im Keller zu feucht wird. Einen Dorf-"Sheriff" gibt es nicht
mehr. Den schnellen Schutz gewährleisten jetzt Polizisten aus Hemer
mit schnellen Vectras, etc.
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Kinder
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Der Kindergarten ist direkt neben
der Bodelschwingh-Kirche beheimatet. In der Grundschule "Oesetalschule"
lernen die ABC-Schützen das Rechnen und Schreiben.
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FC-OESE 49 e.V.
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Hallo Kinder
Ihr wollt "Fußball spielen" und wißt nicht
wo und wann?
Dann schaut Euch mal folgendes an: Die "Mini-Kicker" von 4-6 Jahren können in der Becke-Turnhalle es wagen, die "Größeren" ab 7 Jahren müssen schon zum Dammstadion traben. Trainingszeiten:
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Die Schule wurde 1914 eingeweiht. Hinter den schräg
nach oben gestaffelten Fenster befand sich das Treppenhaus.
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Blutspende
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Der nächste Blutspendetermin in der Becke wird im
Januar des kommenden Jahrtausend sein.
Zur anschließenden Stärkung werden Kuchen, Würstchen, Wurst und Käse gereicht. |
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Kirche
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Eine katholische - die Bonifatiuskirche
- und eine evangelische Kirche - die Bodelschwingh-Kirche - stehen in der
Becke.
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Essen und Trinken
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Drei gastronomische Betriebe
laden zu Speis' und Trank ein. Im "Bären" kann man gut Wild essen
und leckeres Pilsener Urquell trinken.
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Der "Jägerhof" an der B7
bietet internationale Speisen an. "Zum Hillebach" heißt die Dorfkneipe.
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Sport und Feiern
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In direkter Nachbarschaft der
Feuerwehr ist auch die Festhalle und die Turnhalle zu finden.
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Vereine
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... gibt es viele im Dorf. Turnverein,
Volleyballverein, Männergesangverein, Frauengesangverein, Taubenzuchtverein,
Fußballverein (ohne Fußballplatz??!) Einen Schützenverein,
den gibt es allerdings noch nicht. Warum eigentlich nicht? Den hat
doch jedes sauerländische Dorf.
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Vereine
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Der Gutshof Edelburg läßt
die Herzen der Reitsportfreunde höher schlagen. Die Edelburg wurde
1375 erstmalig urkundlich erwähnt. Besitzer dieses Gutes waren die
Familien von Romberg, von Brabeck und die Familie Löbbecke. Heute
ist Paul Emmanuel de Becker-Remy Eigentümer des Gutes.
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In der Becke gab es mal zwei Sägemühlen, die
aber aufgrund unwirtschaftlicher Maschinen ihren Betrieb einstellen mußten.
Die Sägemühle an der B7, mit eigenem Stauteich und zu Mesterscheid
gehörend, betrieb der Schwiegersohn von Heinrich Heing, Otto Rothöft.
Das zweite Sägewerk war in der Nähe der Edelburg. Doch manchmal
holt uns die Geschichte wieder ein, und es gibt wieder ein kleines Sägewerk,
direkt an der B7, neben dem Jägerhof.
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Sagenhaftes
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... gibt es auch aus der Becke
zu berichten.
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In der Nähe der Edelburg*
befinden sich auf einer Anhöhe zwischen Bergen versteckt die Überreste
des alten Edelsitzes Bredenol, jetzt Brelen genannt. Bredenol war jahrhundertelang
der Sitz eines angesehenen adligen Geschlechts gleichen Namens, das von
1281 bis 1638 in den Urkunden vorkommt. (Nach Henniges.)
Unter den Trümmern dieser
alten Burg liegt der Sage nach ein goldenes Büffelhorn und ein großer
Schatz vergraben.**
An bestimmten Gedenktagen der
Familie v. Bredenol erscheint zur Nachtzeit auf der Höhe ein gesatteltes
blendendweißes Roß, eilt über den Schloßplatz und
um die alte Burg herum und sucht laut wiehernd seinen Herrn, der von einem
Ritter v. Brabeck im Zweikampfe erschlagen wurde.
An der Stelle, wo das Roß
der Tiefe entsteigt, befindet sich der verborgene Schatz, den nur Glückskinder
heben können. Wer dem treuen Tiere nachstellt, bleibt bis zum Anbruch
des Morgens festgebannt an der Stelle stehen.
Friedrich Glunz
* Alte Form - Erleborg
** Die Herren v. Bredenol führten ein goldenes Büffelhorn im Schilde. 1072 hieß der Hof Pretinholo. |
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Partnerschaften
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Partnerschaftsgemeinde der Becke
ist die französische Gemeinde Steenwerk.
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Feste
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